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Kompetenzzentrum stellt Digital in NRW-Erfolgsgeschichten vor internationalem Publikum vor Erfolgreiche Innovation-Lounge auf dem Deutschen Logistik-Kongress Circular Economy: ILoNa entwickelt neue Reverse Logistics-Modelle Neue Broschüre: Digital in NRW schreibt Erfolgsgeschichten Whitepaper aus dem Leistungszentrum: Auf dem Radar der Forschung Starke Konkurrenz beim Digital Logistics Award: MotionMiners belegen Platz 1 Logistikarbeit in NRW: Expertise zeigt neue Perspektiven der Digitalisierung auf Neuer ILoNa Innovationsworkshop: Circular Economy für Logistik nutzbar machen Mehr als 25.000 Euro Preisgelder und Sachleistungen: Jetzt mitmachen beim 1. Digital Logistics Award Digital.Hub Logistics treibt digitale Transformation in der Logistik weiter voran  Dortmunder Leistungszentrum Logistik und IT offiziell vorgestellt EffizienzCluster erhält BMBF-Förderung für internationale Forschungskooperationen KLIMA.SALON 2017 diskutiert über urbane Logistikkonzepte Erfolgsfaktoren kollaborativer Forschungsprojekte: InnoKey 4.0-Online-Umfrage mit Mehrwert für Unternehmen läuft noch bis Ende März Industrie 4.0: Jetzt anmelden für ERP-Fachveranstaltung 17. InstandhaltungsForum mit Best Practices für Smart Maintenance Clusterprojekt ABEKO informiert über neue Erkenntnisse zu Facharbeit in der Logistik 4.0 Jetzt anmelden: erstes Stakeholderforum Digitising European Industry in Essen Startschuss für Digital Hub in Dortmund Innovationsprozesse beschleunigen: ECM erweitert Portfolio Innovationslabor entwickelt neue Generation  von Industrie 4.0-Lösungen EffizienzCluster-Projekt Homecare Services: Versorgung 60plus geht weiter Logistik und Lebensstile: Neue Teilnehmer sind bei ILoNa noch willkommen Digital in NRW stellt sich beim IHK-Wirtschaftsgespräch vor Unternehmen sehen Potenziale für die Digitalisierung Ein Jahr Industrial Data Space: Bildungsministerin Wanka zieht positives Fazit

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Aktuelle Meldungen aus dem Cluster und von den Clusterpartnern informieren Sie über die vielfältigen Aktivitäten im EffizienzCluster Logistik Ruhr.

Aktuelle Meldungen
02. November 2017

Kompetenzzentrum stellt Digital in NRW-Erfolgsgeschichten vor internationalem Publikum vor

Die Arbeit von Digital in NRW – Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand findet auch international Anerkennung und Interesse. Geschäftsstellenleiterin Maria Beck präsentierte einige Praxisbeispiele ... mehr

Die Arbeit von Digital in NRW – Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand findet auch international Anerkennung und Interesse. Geschäftsstellenleiterin Maria Beck präsentierte einige Praxisbeispiele des Kompetenzzentrums beim „Policy learning event on research & innovation and SME competitiveness”, das im Oktober in Mailand stattfand. Der EffizienzCluster LogistikRuhr gehört als Experte für intelligente Logistik zum Netzwerk von Digital in NRW.

Mehr als 120 Teilnehmer aus den verschiedenen Regionen Europas kamen in Mailand zum interregionalen Austausch zusammen. „Viele Regionen beginnen damit, das Thema Digitalisierung und Industrie 4.0 aufzusetzen und das Kompetenzzentrum sowie die Initiative Mittelstand Digital sind ein sehr gutes Beispiel, wie der Transfer gelingen kann“, erklärt Maria Beck, die das Kompetenzzentrum Anfang November zudem beim World Manufacturing Forum in Monterey, Mexiko, vorstellen wird.

Das Leitthema dieses internationalen Kongresses lautet „Towards a Digital Market and Connected Manufacturing Ecosystems”. In dem Vortrag „Effective Support Mechanisms for SMEs on their Way to Digitization: Practical Tips, Experiences and Success Stories” die Arbeit, Erfahrungen und Erfolgsgeschichten des Kompetenzzentrums wiederum einem internationalen Fachpublikum präsentiert.

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30. Oktober 2017

Erfolgreiche Innovation-Lounge auf dem Deutschen Logistik-Kongress

„Neues denken – Digitales leben“: Das Motto des diesjährigen Deutschen Logistik-Kongress, der Ende Oktober in Berlin stattfand, forderte dazu auf, die Digitalisierung im Unternehmensalltag ... mehr

„Neues denken – Digitales leben“: Das Motto des diesjährigen Deutschen Logistik-Kongress, der Ende Oktober in Berlin stattfand, forderte dazu auf, die Digitalisierung im Unternehmensalltag zu etablieren. Ein Ziel, für das der Industrial Data Space als souveräner Datenraum zum sicheren Datenaustausch über Unternehmens- und Ländergrenzen hinweg eine wichtige Voraussetzung ist. So stellte die Industrial Data Space Association den Industrial Data Space in der Innovation-Lounge im Hotel Continental als Grundlage neuer und zukunftsweisender Geschäftsmodelle vor, konnte neue Geschäftskontakte knüpfen und weitere Mitglieder für den Anwenderverein gewinnen.

Im Mittelpunkt des gemeinsam mit der EffizienzCluster Management GmbH und Digital in NRW – Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand umgesetzten Kongressauftritts stand allerdings der Digital.Hub Logistics Dortmund: Die Plattform für Unternehmen und Gründer fördert den Ausbau innovativer, digitaler Logistik- und Produktionsleistungen zu zukunftsweisenden Geschäftsideen. Wie diese im Digital.Hub Logistics entwickelt, getestet und erfolgreich eingesetzt werden, konnten die Besucher der Innovation-Lounge erfahren und erleben.

Neben seinen drei Erfolgssäulen COMMUNITY, PROCESS und PLACE, die Innovationsteams moderne Co-Working-Spaces, professionelle Workshops und Coachings sowie eine hohe fachliche Expertise im Themenfeld Logistik und IT bieten, präsentierte der Digital.Hub Logistics die Gewinner des 1. Digital Logistics Awards und lud zum Speed-Dating zur Zukunft der Logistik ein. Diskutieren und abstimmen konnten Fachbesucher und Experten auch über die „Frage des Tages“ wie „Innovationen: Was hat das Potenzial, sich wirklich durchzusetzen?“. Die Beteiligung war an jedem Tag und bei jeder Frage ebenso groß wie der Spaß, mit bunten Bällen ein anschauliches und wirkungsvolles Meinungsbild zu schaffen.

Weitere Informationen zum Digital Hub Logistics finden Sie hier.

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18. Oktober 2017

Circular Economy: ILoNa entwickelt neue Reverse Logistics-Modelle

Rund 40 Teilnehmer, davon mehr als die Hälfte aus der Wirtschaft, haben jetzt in einem Workshop im Rahmen der ILoNa Innovationsplattform im Glaspavillon des Campus Essen neue Potenziale der Circular Economy ... mehr

Rund 40 Teilnehmer, davon mehr als die Hälfte aus der Wirtschaft, haben jetzt in einem Workshop im Rahmen der ILoNa Innovationsplattform im Glaspavillon des Campus Essen neue Potenziale der Circular Economy für Logistik sichtbar gemacht. In einem Vortragsteil wurden dazu zunächst verschiedene Cases vorgestellt, die im anschließenden Workshopteil in kleineren Gruppen weiterentwickelt und vertieft wurden. Zu den Referenten gehörten Vertreter von Start-ups, aus dem Mittelstand und vom Projektpartner CSCP. „Nicht nur diese Mischung, sondern auch die Kombination aus Vortrags- und Praxisteil kam bei allen Teilnehmern sehr gut an“, zieht Nomo Braun, Projektleiter von ILoNa, Bilanz.

Die Kundenbedürfnisse im Fokus

Sowohl in den Vorträgen der Referenten vom Bio-Lieferservice „Flotte Karotte“ sowie vom Logistikdienstleister für die letzte Meile Fliit als auch im Workshopteil stand der Kunde im Fokus. Konkret ging es um ein Reverse Logistics-Modell für gebrauchte Batterien von Elektroautos oder Fahrrädern sowie um Verpackungsoptionen für die Lieferung von Lebensmitteln. Die Methode des „Design Thinking“ ermöglichte es den Teilnehmern anschließend, sich in besonderer Weise in die Kunden hineinzuversetzen, die größte Chance bzw. Herausforderung auszuwählen, Lösungen zu kreieren und eine dieser Lösungen auch produkthaft darzustellen. Die Vorzüge der Circular Economy für Unternehmen liegen zum einen in der Sicherung der Stabilität von Wertschöpfungsketten, darüber hinaus in zusätzlichen Einnahmen durch neue Geschäftsmodelle, in besseren Produkten und höherer Kundenzufriedenheit sowie zum anderen in der Profilierung als innovatives und verantwortungsvolles Unternehmen.

Das ILoNa-Projekt, kurz für „Innovative Logistik für Nachhaltige Lebensstile“, analysiert und entwickelt innovative nachhaltigere Logistikmodelle unter Berücksichtigung der Lebensstile von Konsumenten. Der Workshop fand im Rahmen der ILoNa Innovationsplattform statt, die als Akteurs-Netzwerk zwischen Wissenschaft und Praxis einen frühzeitigen Dialog zu und Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Praxis gewährleistet. Partner des Projekts ist die EffizienzCluster Management GmbH.

Nächster Workshop Anfang 2018

Die nächste Innovationsplattform findet Anfang 2018 zum Thema „Kommunikationsstrategien für nachhaltige Logistik“ statt. Ausgangspunkt für diesen Workshop sind ebenfalls die Bedürfnisse des Kunden. Gemeinsam werden die Teilnehmer der Frage nachgehen, welche Kundensegmente wie über nachhaltige Logistik(zukunfts-)optionen denken. Der Workshop richtet sich insbesondere an Logistikunternehmen, die ihre Retouren reduzieren möchten und dazu bereits über konkrete nachhaltige Kundenanreize nachdenken.

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28. September 2017

Neue Broschüre: Digital in NRW schreibt Erfolgsgeschichten

Durch den Einsatz digitaler Technologien ergeben sich insbesondere für mittelständische Unternehmen vielfältige Potenziale. Konkrete Praxisbeispiele aus kleinen und mittleren Unternehmen aus ganz ... mehr

Durch den Einsatz digitaler Technologien ergeben sich insbesondere für mittelständische Unternehmen vielfältige Potenziale. Konkrete Praxisbeispiele aus kleinen und mittleren Unternehmen aus ganz NRW sind jetzt in der druckfrischen Broschüre „So geht Digitalisierung. Erfolgsgeschichten aus dem Mittelstand.“ von Digital in NRW, einem von 13 Mittelstand 4.0 Kompetenzzentren in ganz Deutschland, nachzulesen. Das Kompetenzzentrum bündelt das Wissen und die Erfahrung von Tech­no­lo­gie­ex­perten aus drei  Wirt­schafts- und Forschungs­stand­orten in NRW, darunter die Metropolregion Ruhr mit dem EffizienzCluster LogistikRuhr als Experte für intelligente Logistik und Wertschöpfungsnetzwerke.

In informativen Reportagen, Berichte und Interviews wird in der Broschüre deutlich, wie Digital in NRW Unternehmen bei der Digitalisierung, Vernetzung und Einführung von Industrie 4.0-Anwendungen begleitet und in Zusammenarbeit mit den Betrieben die Weichen für eine erfolgreiche digitale Transformation stellt.

Gleichzeitig wurde die Servicebroschüre von Digital in NRW neu aufgelegt: Sie beinhaltet Maßnahmen und Serviceangebote, mit denen das Kompetenzzentrum den Mittelstand kostenlos unterstützt. Die Broschüre „Machen Sie sich fit für die Digitalisierung“ gibt einen Überblick über Info-Veranstaltungen, Seminare und Workshops von Digital in NRW, stellt Ansprechpartner vor und fasst grundlegende Informationen kurz, knapp und übersichtlich zusammen.

Die Erfolgsgeschichten-Broschüre finden Sie hier zum Download.

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25. September 2017

Whitepaper aus dem Leistungszentrum: Auf dem Radar der Forschung

Wer macht was am Wissenschaftsstandort Dortmund: Mit vier Whitepapern, die in Kooperation mit dem EffizienzCluster LogistikRuhr erschienen sind, liefert das Leistungszentrum Logistik und IT jetzt erste Bestandsaufnahmen ... mehr

Wer macht was am Wissenschaftsstandort Dortmund: Mit vier Whitepapern, die in Kooperation mit dem EffizienzCluster LogistikRuhr erschienen sind, liefert das Leistungszentrum Logistik und IT jetzt erste Bestandsaufnahmen aus der Logistikforschung vor Ort. „Die Publikationen verstehen wir als Radar für die Forschung: Sie bilden eine Grundlage, um die Zukunftsfragen der Logistik und der Informationslogistik weiter zu fokussieren und zu konkretisieren“, so Michael Schmidt, Leiter des Leistungszentrum Logistik und IT. „Die Autoren spannen dabei jeweils einen Bogen von der Relevanz der einzelnen Forschungsthemen hin zu einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.“ Weitere Whitepaper sind bereits in Vorbereitung.

Die Akteure des Leistungszentrums Logistik und IT tauchen in unterschiedliche Rollen und betrachten die Logistik aus insgesamt vier verschiedenen Perspektiven: Mensch, Prozesse und Systeme, Planung, Steuerung, Simulation sowie Daten. In den Perspektiven arbeiten zurzeit neun interdisziplinäre Forschergruppen, die sogenannten Research Clans.

Der Mensch im Fokus: die Publikationen im Einzelnen
Die Forschergruppen aus der Perspektive Mensch haben die Whitepaper „Kognitive Ergonomie in der Logistik“ und „Herausforderungen der Mensch-Technik-Interaktion in der Intralogistik“ vorgelegt. Im Bereich der Kognitiven Ergonomie verweisen die Autoren unter anderem darauf, dass ergonomische Gestaltungsaspekte zur Vermeidung oder Reduktion von physischer Belastung zwar schon seit längerer Zeit ein Thema im Bereich der Kommissionierung sind, das Thema Fehlbelastung bisher jedoch nur unzureichend beachtet wurde. Psychische Fehlbelastungen seien bisher ebenfalls kaum beachtet und entsprechend wenig systematisch untersucht worden. Deren Bedeutung nehme aber mehr und mehr zu. Das Whitepaper zur Mensch-Technik-Interaktion verweist insbesondere darauf, dass für die Zusammenarbeit von Mensch und Technik aktuell nur Normen bzw. Richtlinien zur Sicherheit von Maschinen oder zu deren ergonomischer Gestaltung bestehen. Für die Technologien der Zukunft reiche dies nicht mehr aus. Daher müsse jetzt die Gesamtheit der gesetzlichen Vorgaben ermittelt und mit dem aktuellen Stand der Mensch-Technik-Interaktion in Zusammenhang gebracht werden.
Im Whitepaper „Paradigmenwechsel der Planung und Steuerung von Wertschöpfungsnetzen“ aus der Perspektive Planung, Simulation, Steuerung wird mit dem sogenannten digitalen Zwilling eine neue Entwicklungsrichtung für die Nutzung von Daten für Simulationen aufgezeigt, die immer wichtiger werden. Simulationen werden schon heute zur Planung von komplexen Logistiksystemen eingesetzt und sind zukünftig für die Bestimmung des Verhaltens dezentraler autonomer Systeme in digitalen Wertschöpfungsnetzen unabdingbar. Mit ihrem Whitepaper „Bedeutung von Daten im Zeitalter der Digitalisierung“  schließlich geben die Forscher aus der Perspektive Daten einen Überblick über die Methoden und den Stand der Forschung zu den Themen und Forschungsgegenständen in Digital Business Engineering, Data Network Engineering und Advanced Data Processing Technologies.

Die Schriftenreihe „Future Challenges in Logistics and Supply Chain Management“ des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML greift aktuelle Herausforderungen auf, beleuchtet Trends und fokussiert neuartige Technologien sowie Geschäftsmodelle. Neben den Whitepapern aus dem Leistungszentrum ist in der Schriftenreihe u. a. die Publikation „Social Networked Industry ganzheitlich gestalten“ aus dem Innovationslabor Hybride Dienstleistungen in der Logistik erschienen.

Jetzt downloaden
Alle Whitepaper aus dem Leistungszentrum finden Sie zum Download unter www.leistungszentrum-logistik-it.de. Das Whitepaper aus dem Innovationslabor steht unter www.innovationslabor-logistik.de unter dem Menüpunkt Downloads zur Verfügung.
 

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13. September 2017

Starke Konkurrenz beim Digital Logistics Award: MotionMiners belegen Platz 1

Starke Konkurrenz beim Digital Logistics Award: MotionMiners belegen Platz 1

Starke Konkurrenz beim Digital Logistics Award: MotionMiners belegen Platz 1 Das angehende Fraunhofer Spin-off MotionMiners hat beim ersten Digital Logistics Award in einem starken Konkurrenzumfeld Platz 1 belegt. ... mehr

Starke Konkurrenz beim Digital Logistics Award: MotionMiners belegen Platz 1

Starke Konkurrenz beim Digital Logistics Award: MotionMiners belegen Platz 1

Das angehende Fraunhofer Spin-off MotionMiners hat beim ersten Digital Logistics Award in einem starken Konkurrenzumfeld Platz 1 belegt. Die Teilnehmer des Zukunftskongress Logistik setzten die Dortmunder gestern nach einer spannenden Pitch-Session mit sieben weiteren Finalisten an die Spitze des Wettbewerbs.

Die Kurzpräsentation des Digital-Teams, das eine Lösung zur automatischen Aufnahme und Analyse von industriellen Arbeitsprozessen entwickelt hat, überzeugte das Publikum am meisten. „Der Preis ist für uns eine großartige Bestätigung unserer Arbeit“, bedankten sich die Gründer Sascha Kaczmarek, Sascha Feldhorst und René Grzeszick bei der Preisverleihung während der traditionellen Abendveranstaltung des Zukunftskongress Dortmund in Schwerte bei den Anwesenden.

Gastgeber des Abends war der Digital.Hub Logistics in Dortmund, der den Preis auch ausgelobt hatte. Mit dem Preisgeld und der Unterstützung durch Fraunhofer Venture wollen die MotionMiners einen neuen Geschäftsbereich weiter ausbauen: „Aktuell arbeiten wir an einer Art Messkoffer für Unternehmen, der unsere Hardware und Software bzw. die damit verbundene Softwarelizenz beinhaltet. Prozessmanager in Unternehmen oder Berater können Messungen so eigenständig durchführen“, freute sich Co-Founder Sascha Kaczmarek.

Platz zwei beim Digital Logistics Award belegte das junge Unternehmen Wingcopter aus Darmstadt mit seiner hybriden Hochgeschwindigkeitsdrohne: „Bei Lieferdrohnen denken viele heute zuerst an die Pizzalieferung aus der Luft. Unser Ansatz ist ein anderer: Wir wollen mit Drohnen-Logistik Leben retten. Deshalb bereiten wir aktuell ein Hilfsprojekt in Afrika vor, in dem unsere Wingcopter Medikamente, Blutkonserven und Impfstoffe in abgelegene Regionen transportieren, die mit üblichen Fahrzeugen nur schwer erreichbar sind. Die Auszeichnung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Tom Plümmer, Founder & CEO von Wingcopter.

Beim Kampf um den dritten Platz hatten sich gleich mehrere Unternehmen ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Letztlich ging die Auszeichnung an die Münchner „Mitfahrzentrale für Fracht“ LoadFox: „Spediteure und Frachtführer, deren Tourenplanung bisher sehr aufwändig war, nutzen mit Begeisterung unsere webbasierte Plattform. Damit wir die Logistik weiterhin Tag für Tag ein bisschen besser machen können, wollen wir mit dem Preis in weitere User-Tests bei unseren Kunden vor Ort investieren. Denn dabei erfahren wir, welche Probleme wir noch lösen können und müssen“, erklärte Sebastian Sorger, Chief Commercial Officer von LoadFox.

Gründer zeigen: Digitalisierung in der Logistik ist keine Zukunftsmusik
Eine mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft prominent besetzte Jury hatte im Vorfeld des Pitches die schwierige Aufgabe, aus insgesamt 39 Bewerbungen acht Finalisten zu bestimmen, die ihre Lösung auf dem Zukunftskongress Logistik präsentieren konnten. Zu den Bewertungskriterien der Jury gehörten der Neuigkeitsgrad der Lösung sowie deren Marktpotenzial und der Kundennutzen. Auch das Publikum auf dem Zukunftskongress war bei der Vergabe seiner Stimmen dazu aufgefordert, diese Maßstäbe anzulegen. „Jedes der Digital-Teams hätte es verdient zu gewinnen“, so das Fazit von Thorsten Hülsmann, Mitglied des Management Teams des Digital.Hub Logistics. „Denn alle haben gezeigt, dass sie bei der Digitalisierung der Logistik aufs Tempo drücken und dass die Digitalisierung in der Logistik keine Zukunftsmusik ist.“ Insgesamt wurden mehr als 25.000 Euro an Preisgeldern und Sachleistungen – gesponsort von duisport, EffizienzCluster LogistikRuhr, Deutsche Bank und Fraunhofer Venture – vergeben.

Weitere Informationen unter www.digitalhublogistics.de.

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04. September 2017

Logistikarbeit in NRW: Expertise zeigt neue Perspektiven der Digitalisierung auf

Die digitale Transformation hat das Potenzial, eine solch tiefgreifende Veränderung der Logistikbranche zu bewirken, dass fraglich ist, ob die aktuell dort Beschäftigten den Herausforderungen gewachsen ... mehr

Die digitale Transformation hat das Potenzial, eine solch tiefgreifende Veränderung der Logistikbranche zu bewirken, dass fraglich ist, ob die aktuell dort Beschäftigten den Herausforderungen gewachsen sind. Das ist eine wichtige Einschätzung aus der Kurzexpertise „Logistikarbeit in NRW – Technologische Perspektiven, mögliche Konsequenzen für die Arbeit und Handlungsempfehlungen“, die jetzt in der Publikationsreihe „Digitalisierung von Arbeit“ des Düsseldorfer Forschungsinstituts für gesellschaftliche Weiterentwicklung e. V. (FGW) erschienen ist.

Entstanden ist die Veröffentlichung im Rahmen des Dortmunder Leistungszentrums Logistik und IT, einer Initiative der Fraunhofer-Gesellschaft, die mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird. Die Kurzexpertise basiert maßgeblich auf Ergebnissen aus laufenden und abgeschlossenen Forschungsaktivitäten des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML, der Technischen Universität Dortmund sowie der EffizienzCluster Management GmbH, die Partner des Leistungszentrums sind.

Menschliche Arbeit wird aufgewertet
Die Autoren Michael Schmidt, Johannes Dregger und Thorsten Hülsmann zeigen in der Publikation auf, wie die fortschreitende Digitalisierung im Geschäfts- wie im Privatbereich auch die Logistikbranche erfasst. Sie werfen aus technologischer Perspektive einen Blick auf die Zukunftsvision Industrie 4.0 im Zusammenhang mit der Logistikbranche in NRW. Dabei werden Entwicklungsperspektiven digitaler Technologien in der Logistik sowie der Wandel von Arbeit in der Logistik betrachtet. Anhand der Einsatzgebiete menschlicher Arbeitskraft – von Hilfsarbeit bis hin zu akademischem Fachpersonal – wird erörtert, welchen Einfluss digitale Technologien auf die jeweiligen Tätigkeiten haben. Grundsätzlich bestätigt die Expertise, dass die menschliche Arbeit im Zusammenhang mit dem Thema Digitalisierung inzwischen „eine gewisse Aufwertung genießt“.

Dabei gilt: „Mittel- und langfristig werden zur Bewältigung der Herausforderungen weitreichende Qualifizierungsmaßnahmen notwendig sein“, so Michael Schmidt, Leiter des Leistungszentrums Logistik und IT. „Ob es den Beschäftigten mit Hilfe der geplanten Qualifikationsbemühungen gelingt, die neuen Anforderungen etwa im Bereich der analytischen Fähigkeiten und der Innovationsbereitschaft zu erfüllen, bleibt abzuwarten.“

Logistik als Impulsgeber für Veränderung von Arbeit
Die Kurzexpertise besitzt für das Land Nordrhein-Westfalen eine hohe Bedeutung, da der Logistikbranche als drittgrößtem Arbeitgeber in NRW im Hinblick auf die Veränderung von Arbeit und Arbeitsbedingungen eine bedeutende volkswirtschaftliche Rolle zukommt. Angesichts des
industriellen Wandels und der Entwicklung hin zu einer Dienstleistungsgesellschaft stellt die Logistikbranche auch einen bedeutenden Teil von Strategien zur erfolgreichen Bewältigung des
Strukturwandels bereit.

Interessierte können die Studie, die in Kürze auch gedruckt erscheint, hier downloaden.

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26. August 2017

Neuer ILoNa Innovationsworkshop: Circular Economy für Logistik nutzbar machen

Neuer ILoNa Innovationsworkshop: Circular Economy für Logistik nutzbar machen

Zu einem Innovationsworkshop im Rahmen der ILoNa Innovationsplattform lädt das Forschungsprojekt ILoNa („Innovative Logistik für Nachhaltige Lebensstile“) für Dienstag, 10. Oktober ... mehr

Neuer ILoNa Innovationsworkshop: Circular Economy für Logistik nutzbar machen

Zu einem Innovationsworkshop im Rahmen der ILoNa Innovationsplattform lädt das Forschungsprojekt ILoNa („Innovative Logistik für Nachhaltige Lebensstile“) für Dienstag, 10. Oktober 2017, von 10 bis 17 Uhr nach Essen ein. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und ökologischen Potenziale der Circular Economy geht es um die Frage, wie Logistikdienstleister dieses Konzept für sich nutzbar machen können. Zu den Projektpartnern von ILoNa gehört der EffizienzCluster LogistikRuhr.

Die Circular Economy beschreibt ein Wirtschaftskonzept, in dem Rohstoffe möglichst abfall- und emissionsfrei so lange wie möglich wieder genutzt, geteilt und den Produktionskreisläufen zurückgeführt werden. Vorzüge für Unternehmen liegen dabei zum einen in der Sicherung der Stabilität von Wertschöpfungsketten, darüber hinaus in zusätzlichen Einnahmen durch neue Geschäftsmodelle, in besseren Produkten und höherer Kundenzufriedenheit sowie in der Profilierung des Unternehmens als innovativ und verantwortungsvoll.

Neue Geschäftsmodelle entwickeln

Im Rahmen des Workshops sollen die Potenziale der Circular Economy für die Logistik in zwei Kontexten vorgestellt und in einem kreativen Design Thinking-Prozess neue mögliche Geschäftsmodelle entwickelt werden – und zwar mit Blick auf die Reverse Logistic sowie auf zirkuläre Ansätze für Verpackungsmaterialien in der Logistik. Spannende Einblicke bieten dabei u. a. Maurin Broil, Senior Expert Business Development, Corporate Shared Value, GoGreen, Deutsche Post DHL Group, Christian Goerdt, Inhaber FlotteKarotte und Vorstand beim Verband Ökokiste e. V., sowie Nils Hempel, Operations & Growth Manager, Fliit Holding GmbH, vor.
Das ILoNa-Projekt analysiert und entwickelt innovative nachhaltigere Logistikmodelle unter Berücksichtigung der Lebensstile von Konsumenten. Die ILoNa Innovationsplattform ist als Akteurs-Netzwerk zwischen Wissenschaft und Praxis konzipiert, um einen frühzeitigen Dialog zu und Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Praxis zu gewährleisten.

Interessierte Teilnehmer melden sich bitte bis zum 29. September 2017 mit einer formlosen Mail an veranstaltung@effizienzcluster.de an. Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl begrenzt. Die Veranstaltung findet im Glaspavillon des Campus Essen, Universitätsstraße 12, 45127 Essen, statt.

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18. Juli 2017

Mehr als 25.000 Euro Preisgelder und Sachleistungen: Jetzt mitmachen beim 1. Digital Logistics Award

Start-ins, Start-ups und Ideengenerierer aus der Logistik haben  beim 1. Digital Logistics Award jetzt die Möglichkeit, ihre Geschäftsidee der Zukunft einem breiten Publikum vorzustellen und Preisgelder ... mehr

Start-ins, Start-ups und Ideengenerierer aus der Logistik haben  beim 1. Digital Logistics Award jetzt die Möglichkeit, ihre Geschäftsidee der Zukunft einem breiten Publikum vorzustellen und Preisgelder sowie Sachleistungen im Gesamtwert von mehr als 25.000 Euro zu erhalten. Den Award hat der neue Digital.Hub Logistics mit Sitz in Dortmund, getragen von den Fraunhofer-Instituten für Logistik und Materialfluss IML sowie für Software- und Systemtechnik ISST, der EffizienzCluster Management GmbH und der Duisburger Hafen AG, ausgeschrieben. „Mit der Auszeichnung wollen wir kreative Business-Lösungen für die digitale Arbeitswelt in der Logistik anerkennen, würdigen und fördern“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH (ECM). „Unternehmen haben einmal mehr die Chance, die digitale Transformation mitzugestalten. Natürlich freuen wir uns auf zahlreiche Bewerbungen.“

Der Digital.Hub Logistics geht zurück auf eine Initiative des Digitalverbands Bitkom und ist Teil der Digital Hub Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit insgesamt zwölf Hubs. Der Dortmunder Hub wird getragen von den Fraunhofer-Instituten für Materialfluss und Logistik IML sowie für Software- und Systemtechnik ISST, der EffizienzCluster Management GmbH und der Duisburger Hafen AG. Er stärkt das gewachsene und dynamische Ökosystem der digitalen Logistik im Ruhrgebiet – bestehend aus Forschung und Lehre, Industrie und Mittelstand, Netzwerken und Testbeds.

Pitch vor Fachpublikum auf dem Zukunftskongress Logistik
Der Digital Logistics Awards richtet sich an drei Gruppen: an Start-ins, also Innovationsteams innerhalb eines Unternehmens aus Logistik und Produktion, die einen digitalen Service oder ein digitales Produkt jenseits des bestehenden Portfolios entwickeln, an Start-ups, die bis zu drei Jahre nach ihrer Gründung teilnehmen können, sowie an Ideengenerierer und Erfinder, die eine ausgereifte Produkt- oder Geschäftsidee im Bereich Logistik mitbringen sollten. „Ob die Unternehmen uns ihre Idee in Papierform, als Podcast, Fotostory oder Video vorstellen, bleibt ihnen überlassen“, erklärt Maria Beck vom Management Team des Hubs das Prozedere. „Aber kurz sollte es sein! Ganz in der Tradition des Elevator Pitches möchten wir auf den Punkt genau wissen, was die Idee aus der und für die Logistik so besonders macht.“

Alle Einsendungen werden von einer Expertenjury aus Wirtschaft, Wissenschaft und angewandter Forschung geprüft. Eine Jury wählt acht Bewerber aus, die ihr Projekt im Rahmen des Zukunftskongress Logistik 2017 am 12. September in Dortmund einem Fachpublikum in einem 5-Minuten-Pitch vorstellen können. Die Zuhörer sind direkt im Anschluss dazu aufgefordert, drei Gewinnerteams zu küren. Die Sieger werden auf der Abendveranstaltung des Zukunftskongresses bekanntgegeben und ausgezeichnet.

Interessierte Teilnehmer schicken ihre Bewerbung mit Angabe des Unternehmens, einer kurzen Teamvorstellung und einem Ansprechpartner bis 31. August 2017 (Einsendeschluss 23.59 Uhr) per E-Mail an info@digitalhublogistics.de.

Weitere Informationen und FAQs unter www.digitalhublogistics.deaward.

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18. Juli 2017

Digital.Hub Logistics treibt digitale Transformation in der Logistik weiter voran

Der EffizienzCluster LogistikRuhr gehört zu den Partnern des neuen Digital.Hub Logistics mit Sitz in Dortmund. Das Angebot unterstützt speziell Innovationsteams aus Unternehmen – so genannte „Start-ins“ ... mehr

Der EffizienzCluster LogistikRuhr gehört zu den Partnern des neuen Digital.Hub Logistics mit Sitz in Dortmund. Das Angebot unterstützt speziell Innovationsteams aus Unternehmen – so genannte „Start-ins“ – auf dem Weg zur Marktplatzierung. „Im Hub können Unternehmen ihre digitalen Ideen und Projekte schnell und effektiv weiterentwickeln“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH (ECM) und Mitglied des Management Teams der Digital.Hub Logistics Agency. „Hier bekommen Ideen aus Forschung und Entwicklung, die im durchgetakteten Unternehmensalltag nicht zum Zuge kommen können, Raum und Zeit, um mit Kreativität und Expertise in marktfähige Produkte und Dienstleistungen überführt zu werden.“

Der Digital.Hub Logistics geht zurück auf eine Initiative des Digitalverbands Bitkom und ist Teil der Digital Hub Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Insgesamt zwölf Hubs sind unter der gemeinsamen Dachmarke de:hub tätig, dem Gütesiegel der Initiative. Der Dortmunder Hub wird getragen von den Fraunhofer-Instituten für Materialfluss und Logistik IML sowie für Software- und Systemtechnik ISST, der Duisburger Hafen AG und der ECM.

Lücke der Innovationskette wird geschlossen
Dortmund und die Metropolregion Ruhr gehören zu den bedeutendsten Logistikstandorten in Deutschland und gelten als Innovationsdrehscheiben der Logistik in Europa. Wissenschaftliche Einrichtungen wie das Fraunhofer IML, das Fraunhofer ISST und die Technische Universität Dortmund mit ihren Lehrstühlen sowie industrienahe Leitprojekte haben in den vergangenen Jahren zu einer Bündelung der Kompetenzen im Bereich Logistik und Digitalisierung geführt und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft begründet. Der Digital.Hub Logistics schließt nun die Lücke der Innovationskette zwischen der vorwettbewerblichen Forschung und der Überführung von Produktideen in den Markt.

Servicebausteine und Coworking Space für Innovationsteams
Digital Transformation Guides begleiten und beraten die »Start-ins« durchgehend von der Inspiration bis zum Scale-up – ob sie ihr Produkt unternehmensintern nutzen, am Markt anbieten oder auch ein neues Unternehmen gründen wollen. „Dabei bieten wir mit unserer Digital Product Factory eine Vielzahl an Servicebausteinen an, die das Vorhaben zum Erfolg führen“, so Dr. Matthias Parlings vom Management Team der Digital.Hub Logistics Agency. Dazu gehören bewährte Konzepte des Innovationsmanagements, z. B. Potenzialanalysen, Workshops oder Fokusgruppen, ebenso wie Formate aus der Start-up-Szene, etwa Bar Camps, Pitch Nights oder Hackathons. Dr. Matthias Parlings: „Gemeinsam mit den Innovationsteams aus Unternehmen wählen wir Schritt für Schritt die passenden Servicebausteine individuell und bedarfsgerecht aus.“

Darüber hinaus bietet der Hub Innovationsteams einen Coworking Space in Dortmund gegenüber des Fraunhofer IML sowie in unmittelbarer Nachbarschaft des Fraunhofer ISST an. So erhalten die Unternehmen auch direkte Zugänge zu Versuchshallen und Experimentierflächen, Werkstätten und Laboren der beiden Forschungseinrichtungen. Die Nähe zum LogistikCampus der Technischen Universität Dortmund sichert den Kontakt zum Logistik-Nachwuchs.

Weitere Informationen und Kontakt unter www.digitalhublogistics.de.

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29. Juni 2017

Dortmunder Leistungszentrum Logistik und IT offiziell vorgestellt

 Dortmunder Leistungszentrum Logistik und IT offiziell vorgestellt

Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML hat heute das Anfang 2017 gestartete Leistungszentrum Logistik und IT und seine Arbeit offiziell vorgestellt. Zu den Partnern gehört neben der ... mehr

 Dortmunder Leistungszentrum Logistik und IT offiziell vorgestellt

Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML hat heute das Anfang 2017 gestartete Leistungszentrum Logistik und IT und seine Arbeit offiziell vorgestellt. Zu den Partnern gehört neben der Technischen Universität Dortmund und dem Leibniz-Institut für Arbeitsforschung (IfADo) auch der EffizienzCluster LogistikRuhr, vertreten durch die EffizienzCluster Management GmbH. Die beteiligten Wissenschaftler im Zentrum decken von der Mensch-Technik-Interaktion bis zur Kognitiven Ergonomie alle Themenfelder ab, die die Zukunft der Logistikforschung und des Wissenschaftsstandorts Dortmund prägen werden. Die Vorstellung erfolgte im LogistikCampus des Fraunhofer IML im Beisein von Annette Storsberg vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW, und Prof. Dr. Gabriele Sadowski, Prorektorin Forschung der TU Dortmund.

Von der Gründung der Wissenschaftsdisziplin Logistik bis zum Internet der Dinge: Ohne Dortmund wäre die Geschichte der Logistik eine andere. Das Leistungszentrum Logistik und IT soll die Bedeutung der Logistikforschung nun national und international auf das nächste Level heben. „In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten hat sich der Standort Dortmund zu einem weltweit hoch angesehenen Forschungs- und Entwicklungszentrum für Logistik und IT entwickelt. Mit dem neuen Leistungszentrum bündeln und verschränken wir nun die Aktivitäten von ansässigen Hochschulen, Instituten, Initiativen und Projekten, um interdisziplinär an den relevanten Zukunftsfragen zu arbeiten. Durch die intensiven Kooperationen unterstreichen wir national wie international einmal mehr die Exzellenz des Wissenschaftsstandorts und unseres Instituts. Dabei wird deutlich: Die Logistik ist die zentrale Wissenschaft der industriellen Zukunft“, erklärt Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML.

Annette Storsberg, Abteilungsleiterin im Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW, betonte: „Das Modell der Leistungszentren und der damit einhergehenden Verstärkung der regionalen Kooperation und dem Zusammenspiel zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung sowie der Wirtschaft ist eine Bereicherung für unser Land. Durch die enge Zusammenarbeit und die kombinierte Nutzung von Logistik- und IT-Know-how entsteht eine innovative Plattform, die den Standort Dortmund als exzellenten Logistikstandort weiter stärkt.“ Die Vorteile eines solchen Zusammenspiels von universitärer und außeruniversitärer Forschung und den damit einhergehenden hohen Stellenwert der neuen Einrichtung unterstrich auch Prof. Dr. Gabriele Sadowski, Prorektorin Forschung der TU Dortmund. „Die TU Dortmund freut sich sehr, dass mit dem neuen Leistungszentrum Logistik und IT die Logistik als wichtige Wissenschaftsdisziplin gestärkt und die internationale Bedeutung dieser Forschung am Standort Dortmund sichtbar wird“, so Sadowski.

Neun Forschergruppen sind vier Themengebieten aktiv

Die Arbeit des Zentrums unterteilt sich derzeit in neun interdisziplinäre Forschergruppen, die in vier unterschiedlichen Themengebieten aktiv sind. In den Themenfeldern wie etwa „Mensch-Technik-Interaktion“ oder „Digitale Prozesse“ werden die Wissenschaftler jeweils Bestandsaufnahmen im Hinblick auf Methoden und Technologien durchführen, den Stand der Wissenschaft im Sinne einer generellen Übersicht erfassen und Positionspapiere mit für das jeweilige Themenfeld spezifischen Handlungsempfehlungen verfassen.
Eine Ausnahme bildet das Themenfeld „Kognitive Ergonomie“ – ein im Kontext der Logistik noch junges Forschungsfeld, das keine Bestandsaufnahme ermöglicht, da es noch von Grund auf zu erarbeiten ist. Kognitive Ergonomie hat das Ziel, Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu optimieren. Hierbei stehen vor allem kognitive Prozesse im Forschungsfokus, die das Arbeiten in komplexen Situationen kennzeichnen. Entsprechend werden die Forscher in empirischen Untersuchungen bewerten, ob und wie verschiedene Arbeitskontexte der Intralogistik den Menschen in seiner Arbeit unterstützen oder belasten. Das Ziel der Forschergruppe sind ebenfalls Handlungsempfehlungen – für einen humanzentrierten Einsatz und Umgang mit smarten Technologien wie Augmented Reality oder interaktive autonome Fahrzeuge. „Mensch und Maschine arbeiten in der Logistikbranche eng zusammen. Es gilt, die Stärken beider Interaktionspartner zu kombinieren“, so Prof. Dr. Edmund Wascher, wissenschaftlicher Direktor des IfADo.

Das Leistungszentrum Logistik und IT ist eine Initiative der Fraunhofer-Gesellschaft, die mit verschiedenen Leistungszentren die Forschungslandschaft in Deutschland weiterentwickeln will. Das Leistungszentrum in Dortmund wird mit insgesamt 8,5 Millionen Euro von der Industrie, dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Fraunhofer-Gesellschaft gefördert. Die Anschubfinanzierung des Landes NRW beläuft sich dabei auf annähernd 3,4 Millionen Euro.

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27. Juni 2017

EffizienzCluster erhält BMBF-Förderung für internationale Forschungskooperationen

Zehn deutsche Cluster und Netzwerke können jetzt mit einer Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) den Weg für internationale Forschungskooperationen bereiten – ... mehr

Zehn deutsche Cluster und Netzwerke können jetzt mit einer Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) den Weg für internationale Forschungskooperationen bereiten – darunter der EffizienzCluster LogistikRuhr.

Im Rahmen der neuen Förderrunde der BMBF-Maßnahme „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken“ wurde das EffizienzCluster-Vorhaben „Vernetzung International: Digitale Hubs für Logistikinnovationen in Europa“ als eine der zehn Fördermaßnahmen ausgewählt. „Der EffizienzCluster wird im Rahmen einer Konzeptionsphase konkrete Projekte mit europäischen Partnern aus dem bestehenden und erweiterten Netzwerk besprechen und planen“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH (ECM). „Nach der Konzeptionsphase besteht die Möglichkeit, bis zu drei dieser Projekte zu beantragen und als Umsetzungsphase gefördert zu bekommen.“

Die Projekte sollen insbesondere auch kleinen und mittleren Unternehmen Chancen eröffnen, sich in internationale Innovations- und Wissensprozesse einzuklinken. Der Start der internationalen Kooperationen ist für Anfang 2018 vorgesehen; die Förderung läuft über 18 Monate.

Ziel der BMBF-Maßnahme ist es, durch die Vernetzung mit strategischen Partnern im eigenen Land ebenso wie im Ausland Innovationen zu fördern: „Wir müssen die innovativen Fähigkeiten von Wissenschaft und Wirtschaft grenzüberschreitend bündeln. Dies trägt auf allen Seiten zu mehr Innovationspotenzial und Wohlstand bei: eine Win-Win-Situation für deutsche und internationale Innovationsregionen“, so Bundesforschungsministerin Johanna Wanka.

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30. April 2017

KLIMA.SALON 2017 diskutiert über urbane Logistikkonzepte

Der Logistikstandort NRW wächst: Klimaschonende Konzepte für die Logistik vor Ort – vom Hafen bis zum Bäcker – sind mehr denn gefordert. Im Rahmen des KLIMA.SALON 2017 zeigen Vertreter ... mehr

Der Logistikstandort NRW wächst: Klimaschonende Konzepte für die Logistik vor Ort – vom Hafen bis zum Bäcker – sind mehr denn gefordert. Im Rahmen des KLIMA.SALON 2017 zeigen Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft anhand innovativer Praxisbeispiele auf, wie Wachstum klimaschonend und zukunftsfähig gestaltet werden kann. Der KLIMA.SALON findet am Mittwoch, 31. Mai, ab 16 Uhr in der Mercatorhalle Duisburg im CityPalais statt. Gastgeber ist der Verein KlimaDiskurs.NRW, der von der Stiftung Mercator sowie der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen gefördert wird.

Mit dem größten Binnenhafen Europas, einem engmaschigen Verkehrsnetz, der neuen „Betuweroute“ für den Güterverkehr und zahlreichen Logistikunternehmen ist NRW einer der bedeutendsten Transiträume Europas. Dabei verursacht der Güterverkehr knapp 30 Prozent aller Treibhausgasemissionen in NRW, Tendenz steigend. Mit dem Fokus auf Logistik und Transport vor Ort sollen beim KLIMA.SALON die zukünftigen Herausforderungen für den Klimaschutz in NRW diskutiert werden. Dabei wird das kürzlich für den Duisburger Hafen erstellte Energie- und Klimaschutzkonzept als Praxisbeispiel für einen solchen Logistikstandort vorgestellt, ebenso zwei weitere innovative Ideen für lokale bzw. urbane Lösungen. Ergänzt wird das Programm die Vorstellung der vom Land NRW geplanten Schwerpunkte und Maßnahmen sowie durch wissenschaftlichen Input. So wird Christiane Auffermann vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML über das Thema „Klimaschutz in Region und Kommune: Möglichkeiten und Herausforderungen für die urbane Logistik und Handelsdistribution“ sprechen. Ein weiterer Programmpunkt ist eine Podiumsdiskussion über die „Mobilitätswende im Logistikstandstandort NRW“.

Die Teilnahme am KLIMA.SALON ist kostenfrei. Interessierte Teilnehmer können sich hier anmelden. Anmeldeschluss ist Dienstag, 23. Mai 2017.

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14. März 2017

Erfolgsfaktoren kollaborativer Forschungsprojekte: InnoKey 4.0-Online-Umfrage mit Mehrwert für Unternehmen läuft noch bis Ende März

Vor dem Hintergrund von Industrie 4.0 will das Projekt InnoKey 4.0 die Erfolgsfaktoren und Hindernisse in der Durchführung von kollaborativen Forschungsprojekten und beim Transfer dieser Forschungsergebnisse ... mehr

Vor dem Hintergrund von Industrie 4.0 will das Projekt InnoKey 4.0 die Erfolgsfaktoren und Hindernisse in der Durchführung von kollaborativen Forschungsprojekten und beim Transfer dieser Forschungsergebnisse in die Wirtschaft identifizieren und Handlungsempfehlungen ableiten. Um die aktuellen Projektergebnisse zu validieren, hat das Projekt jetzt eine Online-Umfrage gestartet und bittet Unternehmen aus verschiedensten Branchen um ihre Erfahrungen und Sichtweisen.

„Unternehmen leisten durch ihr Mitwirken einen sehr wichtigen Beitrag zur Identifikation wesentlicher Handlungsfelder und zur Evaluation von Handlungsempfehlungen“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH. „Gleichzeitig können sie aus der Umfrage aber auch wichtige Impulse für ihr Unternehmen ableiten und den Technologietransfer in Zeiten von Industrie 4.0 vorantreiben.“ Die Handlungsempfehlungen aus InnoKey 4.0 richten sich an Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

InnoKey 4.0 wird vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) durchgeführt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Hier geht es direkt zur Online-Erhebung.

Für Rückfragen steht Dr.-Ing. Ulrike Beißert vom Fraunhofer IML gerne  per Mail zur Verfügung.

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01. März 2017

Industrie 4.0: Jetzt anmelden für ERP-Fachveranstaltung

Die neue Marktstudie von „Digital in NRW – Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand“ führt mittelständische Unternehmen in die Thematik der Industrie 4.0 und deren Bausteine ein. ... mehr

Die neue Marktstudie von „Digital in NRW – Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand“ führt mittelständische Unternehmen in die Thematik der Industrie 4.0 und deren Bausteine ein. Sie beleuchtet technologische und funktionale Kriterien, die bei der Auswahl eines neuen Enterprise Resource Planning Systems (ERP-System) berücksichtigt werden sollten. Die Studie ist ab sofort kostenfrei im Web verfügbar und wird auf einer Fachveranstaltung Ende März vorgestellt. Einer der Partner des Kompetenzzentrums ist der Effizienzcluster LogistikRuhr.

Fundamentale Voraussetzung für die Umsetzung von Industrie 4.0-Anwendungen ist eine moderne IT-Systeminfrastruktur, die in der Regel aus einem Enterprise Resource Planning System besteht. Diese Systeme unterstützen die Planung, Steuerung und Kontrolle unternehmerischer Entscheidungen. Viele kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) arbeiten mit veralteten IT-Systemen oder führen ihre betrieblichen Prozesse gänzlich ohne Systemunterstützung durch. Oft sind fehlende oder wenig leistungsfähige ERP-Systeme ein entscheidendes Hemmnis für KMU die Digitalisierung von Prozessen, Produkten und Services umzusetzen.

Die vorliegende Studie gibt erste Hinweise darauf, welche Bereiche von aktuellen ERP-Systemen bereits heute abgedeckt werden können und an welchen Stellen die Standards und Algorithmen der Systeme noch nicht ausreichen. So können KMU selbstkritisch beurteilen, auf welcher Stufe sich das eigene Unternehmen befindet und anschließend die notwendigen Maßnahmen ableiten.

Die neue Marktstudie wurde in fachlicher Kooperation mit dem Team ERP LOGISTICS des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML erstellt. Sie beruht auf einer schriftlichen Befragung von mittelstandsorientierten ERP-Herstellern.

Interessierte können sich hier für die „Fachveranstaltung ERP“ am 27. März 2017 am Fraunhofer IML in Dortmund anmelden, auf der die Studie vertieft vorgestellt wird. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist ebenfalls kostenfrei.

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19. Januar 2017

17. InstandhaltungsForum mit Best Practices für Smart Maintenance

Industrie 4.0 bietet Unternehmen massive Chancen, um zukunftsorientiert erfolgreich zu sein. Für die Realisierung entsprechender Erfolgspotenziale nimmt die Instandhaltung eine entscheidende Rolle ein: Nur ... mehr

Industrie 4.0 bietet Unternehmen massive Chancen, um zukunftsorientiert erfolgreich zu sein. Für die Realisierung entsprechender Erfolgspotenziale nimmt die Instandhaltung eine entscheidende Rolle ein: Nur durch innovative Lösungen, einer „Smart Maintenance“, ist eine „Smart Factory“ auch realisierbar. Doch wie sehen konkrete Lösungen und erfolgversprechende Ansätze für die Praxis aus? Antworten darauf gibt es beim I17. nstandhaltungsForum 2017 (InFo2017) des Lehrstuhls für Unternehmenslogistik der TU Dortmund und des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML. Die Veranstaltung findet vom 6. bis 7. April 2017 mit dem Schwerpunktthema „BEST PRACTICES FOR SMART MAINTENANCE“ auf dem LogistikCampus in Dortmund statt.

Der Fokus liegt auf der Darstellung von konkreten Beispielen und Erfahrungswerten einer Instandhaltung für die Industrie 4.0. Anhand von Fachbeiträgen werden Anregungen und Lösungen vorgestellt, um
gemeinsam das Leistungsvermögen einer „Smart Maintenance“ zu erarbeiten und die Instandhaltung gezielt weiterzuentwickeln.

Die Teilnahmegebühren liegen bei 500 Euro, bis zum 31. Januar gilt der Early Bird-Tarif von 450 Euro.

Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

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08. Januar 2017

Clusterprojekt ABEKO informiert über neue Erkenntnisse zu Facharbeit in der Logistik 4.0

Wie sieht die zukünftige Facharbeit in der Logistik aus? Welche Kompetenzen und Qualifikationen werden in diesem Kontext notwendig? Wie nehme ich meine Mitarbeiter auf dem Weg der Digitalisierung mit? Diese ... mehr

Wie sieht die zukünftige Facharbeit in der Logistik aus? Welche Kompetenzen und Qualifikationen werden in diesem Kontext notwendig? Wie nehme ich meine Mitarbeiter auf dem Weg der Digitalisierung mit? Diese und viele weitere spannende Fragen stehen im Mittelpunkt einer Fachveranstaltung über die Veränderungen Arbeitswelt in der Logistik 4.0, die am Mittwoch, 11. Januar 2017, von 15 bis 18.30 Uhr im Fraunhofer IML. Gastgeber sind „Digital in NRW - Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand“ und der Lehrstuhl für Unternehmenslogistik der TU Dortmund.
 
Die Teilnehmenden erwarten spannende Key Note Speaker sowie die zentralen Erkenntnisse über neue Kompetenzanforderungen in der operativen Logistik aus dem aktuellen BMBF-Verbundprojekt „ABEKO – Assistenzsystem zum demografiesensiblen betriebsspezifischen Kompetenzmanagement für Produktions- und Logistiksysteme der Zukunft“, einem assoziierten Projekt des EffizienzCluster LogistikRuhr. Darüber hinaus erwartet sie eine Führung durch das „Virtual Reality-Labor“ des Fraunhofer IML sowie ein interessanter Austausch im Expertenkreis.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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19. Dezember 2016

Jetzt anmelden: erstes Stakeholderforum Digitising European Industry in Essen

Das erste Stakeholder Forum des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und der Europäischen Kommission im Rahmen der Initiative „Digitising European Industry“ findet am 31. Januar und ... mehr

Das erste Stakeholder Forum des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und der Europäischen Kommission im Rahmen der Initiative „Digitising European Industry“ findet am 31. Januar und 1. Februar 2017 in der Grand Hall Zollverein in Essen statt.

Nach Eröffnungsreden von Staatssekretär Matthias Machnig und Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, werden verschiedene Aspekte von Industrie 4.0 beleuchtet sowie nationale Initiativen zur Digitalisierung der Industrie sowie zu Industrie 4.0 vorgestellt. Das Konferenzprogramm umfasst zudem Workshops zu den Themen „Digital Innovation Hubs“, „Digital Plattforms for the industry of tomorrow“ und „Regulatory challenges for digitising industry“. Ein Ausstellungsbereich bietet weitere Informationen zu nationalen und europäischen Initiativen und stellt erfolgreiche Beispiele für die Nutzung digitaler Technologien vor.

Weitere Informationen zur Initiative gibt es hier. Für die Teilnahme am Forum können Sie sich hier registrieren.

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29. November 2016

Startschuss für Digital Hub in Dortmund

Die Bundesregierung hat jetzt den Startschuss für die neue „Digital Hub Initiative“ gegeben und zunächst fünf „Hubs“ (Knotenpunkte) benannt, die die digitale Transformation ... mehr

Die Bundesregierung hat jetzt den Startschuss für die neue „Digital Hub Initiative“ gegeben und zunächst fünf „Hubs“ (Knotenpunkte) benannt, die die digitale Transformation der Wirtschaft in Deutschland voranbringen sollen. Der Digital Hub Logistics wird gemeinsam vom Fraunhofer IML und der EffizienzCluster Management GmbH betrieben. Die Initiative wurde vom Branchenverband Bitkom ins Leben gerufen und wird nunmehr vom Bundeswirtschaftsministerium koordiniert.

Dortmund gehört bereits heute zu den bedeutendsten Logistikstandorten in Deutschland mit einer einzigartigen Infrastruktur, mehr als 900 im Wirtschaftszweig Logistik tätigen Unternehmen und national wie international anerkannten wissenschaftlichen Einrichtungen. Zu einer Bündelung von Kompetenzen im Bereich Logistik und Digitalisierung am Wissenschaftsstandort Dortmund haben in den vergangenen Jahren insbesondere die vielfältigen Aktivitäten des Fraunhofer IML und der EffizienzCluster Management GmbH geführt: Industrienahe Initiativen und Leitprojekte wie das Innovationslabor „Hybride Dienstleistungen in der Logistik“, der EffizienzCluster LogistikRuhr, die Industrial Data Space Initiative, das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Dortmund oder die Enterprise Labs begründen neue Formen einer langfristigen und grundlegenden Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, leisten wesentliche Beiträge zum Know-how-Transfer etwa im Bereich von Industrie 4.0 und ermöglichen es gerade auch kleinen und mittleren Unternehmen, neue Technologien schnell und unkompliziert zu entwickeln und zu testen.

Damit deckt der Logistikstandort Dortmund bereits einen wesentlichen Teil der Innovationskette – von der Grundlagenforschung bis zur angewandten Forschung mit Industriepartnern – ab. Der Digital Hub Logistics will nun die noch bestehende Lücke zwischen der vorwettbewerblichen Forschung und der Überführung der Produktideen in den Markt schließen. Herz- und Kernstück der Maßnahmen ist ein neuartiger „Corporate Incubator“. Er wird in besonderer Weise Bedarfe von Unternehmen ansprechen, neue digitale Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln und diese rasch in den Markt zu bringen. Gleichzeitig bietet der Hub Angebote für das Zusammentreffen von Ideen, Talents und Technologien und legt so die Basis für die nachhaltige Entwicklung von Start-ups und Start-ins in einem digitalen Ökosystem. Der Digital Hub Logistics wird als Twin-Hub mit den Standorten Dortmund – Metropole Ruhr und Hamburg ausgestaltet.

Ansprechpartner für die neue Digital Hub Logistics Agency in Dortmund ist Thorsten Hülsmann, E-Mail thorsten.huelsmann@effizienzcluster.de.

Weitere Informationen zur Initiative finden Sie hier.

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23. November 2016

Innovationsprozesse beschleunigen: ECM erweitert Portfolio

Die EffizienzCluster Management GmbH (ECM), vor mehr als sechs Jahren als Koordinierungsstelle des EffizienzCluster LogistikRuhr gegründet, hat ihr Portfolio in den vergangenen Monaten erheblich erweitert. ... mehr

Die EffizienzCluster Management GmbH (ECM), vor mehr als sechs Jahren als Koordinierungsstelle des EffizienzCluster LogistikRuhr gegründet, hat ihr Portfolio in den vergangenen Monaten erheblich erweitert. „Im EffizienzCluster bestand die Aufgabe der ECM nicht nur darin, das Netzwerk zu managen, sondern auch und gerade Innovationsprozesse zu designen und zu begleiten“, so ECM-Geschäftsführer Thorsten Hülsmann. „Diese Expertise stellen wir nun allen interessierten Unternehmen zur Verfügung.“ Die ECM bündelt ihre Leistungen in den drei Geschäftsfeldern „Innovationsprozessbegleitung“, „Management von Innovationsnetzwerken“ sowie „Digitale Bildung, Wissenstransfer und Vernetzung“.

Im Bereich „Innnovationsprozessbegleitung“ unterstützen die Experten der ECM Unternehmen dabei, Innovationsprojekte zu identifizieren und begleiten unternehmenseigene Innovationsroadmaps durch Innovationscamps, Zukunftsupdates und Strategieworkshops. „Bei der Entwicklung von Innovationsstrategien setzt zwar jedes Unternehmen andere Prioritäten“, so Thorsten Hülsmann. „Doch insbesondere der Einsatz agiler Methoden und ein Abgleich mit aktuellen Forschungsergebnissen sichern den nachhaltigen Erfolg im Wettbewerb.“ Vor diesem Hintergrund begleitet die ECM Innovationsprozesse von der Umsetzung von Ideen bis hin zu konkreten Produkten.

Das Prinzip Vernetzung steht im Fokus des Geschäftsbereichs „Management von Innovationsnetzwerken“. Thorsten Hülsmann: „Wir kennen uns nicht nur in der Logistikdienstleistungsbranche aus, sondern verfügen gemeinsam mit unseren Partnern auch über umfangreiche Kenntnisse im Innovationsmanagement sowie im Technologie- und Wissenstransfer in Unternehmen.“ Zu den Leistungen der ECM gehören dabei die Initiierung und Entwicklung von unternehmensübergreifenden Forschungs- und Innovationsprojekten durch Förderberatung, die Konsortialbildung und Prozessbegleitung, der Aufbau und Begleitung von Experten-Netzwerken und Clusterstrukturen sowie die Vernetzung mit passenden Forschungs- und Innovationspartnern auf nationaler und internationaler Ebene.

Last but not least, berät die ECM Unternehmen rund um das Themenfeld „Digitale Bildung, Wissenstransfer und Vernetzung“. „Die Digitalisierung und Industrie 4.0 verändern unsere Art, zu arbeiten und zu wirtschaften, grundlegend“, wissen Lars Nagel und Maria Beck, die das entsprechende Know-how nicht zuletzt im Verbundprojekt „Supply Chain School“ des EffizienzClusters aufbauten. „Neue technologische, organisatorische, soziale und wirtschaftliche Themen gehören daher auf die Agenda von Unternehmen, Verbänden, Institutionen und Bildungsanbietern. Gleichzeitig bieten neue Formen der Zusammenarbeit und der Wissensvermittlung zahlreiche Möglichkeiten ansprechende, attraktive und digitalisierte Bildungsformate zu schaffen, die motivieren und zum Mitdenken auffordern.“ Vor diesem Hintergrund berät die ECM Unternehmen und Bildungsanbieter, wie sie sich durch Wissenstransfer und die Vernetzung ihrer Mitarbeiter – auch durch den Einsatz aktueller Kollaborationstools – in Zeiten von Industrie 4.0 zukunftsfähig aufstellen können.

Interessierte Unternehmen können die Unternehmensbroschüre der ECM unter E-Mail: info@effizienzcluster.de gerne anfordern.
 

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09. November 2016

Innovationslabor entwickelt neue Generation von Industrie 4.0-Lösungen

Innovationslabor entwickelt neue Generation  von Industrie 4.0-Lösungen

Das Schlüsselthema Industrie 4.0 und seine Auswirkungen werden ab sofort im neuen Innovationslabor „Hybride Dienstleistungen in der Logistik“ in Dortmund untersucht. Das Innovationslabor soll die ... mehr

Innovationslabor entwickelt neue Generation  von Industrie 4.0-Lösungen

Das Schlüsselthema Industrie 4.0 und seine Auswirkungen werden ab sofort im neuen Innovationslabor „Hybride Dienstleistungen in der Logistik“ in Dortmund untersucht. Das Innovationslabor soll die digitale Vorreiterrolle des Standortes für Dienstleistung und Logistik weiter stärken und setzt dabei auf den Aktivitäten der entsprechenden Forschungseinrichtungen in Dortmund und ihrer Initiativen wie dem EffizienzCluster LogistikRuhr auf.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Forschungsprojekt über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt 10 Millionen Euro. Projektpartner sind das Fraunhofer IML sowie die Technische Universität (TU) Dortmund mit der Fakultät Maschinenbau und dem Forschungsgebiet Industrie- und Arbeitsforschung.„Mit Industrie 4.0 geht eine grundlegend neue Form von Dienstleistungen sowie der Interaktion von Mensch und Maschine einher. Beide Themen sind hoch aktuell und hoch spannend“, so Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML. „Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir den Zuschlag für das Innovationslabor erhalten haben.“

Neue Versuchseinrichtungen für Forschungs- und Anwendungszentrum
Mit zahlreichen bestehenden Anwendungszentren, Versuchs- und Demonstrationshallen sind das Fraunhofer IML und die TU Dortmund für die Einrichtung des Innovationslabors am Standort Dortmund prädestiniert. In zwei Hallen – je einer am Fraunhofer IML und an der TU Dortmund – werden jetzt neue Versuchseinrichtungen für die spezifischen Fragestellungen des Forschungsprojekts geschaffen. Ab Anfang 2017 werden die Forscher des Fraunhofer IML und der TU Dortmund dort neue logistische Technologien entwickeln und testen können. Projektideen für Soft- und Hardwaredienste, Planungs- und Betriebskonzepte für agile Logistiksysteme sowie Lösungen für Mensch-Maschine-Schnittstellen können über ein Ausschreibungs- und Auswahlverfahren eingereicht werden.

Technologische Innovationen mit Fokus auf Mensch-Maschine-Interaktion
Hybride Dienstleistungen sind durch intelligente Kombinationen aus Software, Hardware und Geschäftsmodellen gekennzeichnet. Beispiele sind intelligente Ladungsträger, autonome Shuttle-Systeme oder simulationsbasierte Planungstools. Bei der Entwicklung solcher Dienstleistungen kommt nicht nur technologischen Innovationen eine wesentliche Bedeutung zu. Im Fokus stehen auch die Rolle des Menschen und seine Schnittstellen zu den Maschinen. Zukünftig werden Menschen sowohl mit Robotern als auch mit einfachen cyberphysischen Systemen wie intelligenten Regalen, Containern oder Fahrzeugen in einen Dialog treten. Vision ist eine „Social Networked Industry“, in der Menschen und Maschinen als Partner miteinander verbunden sind.

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09. November 2016

EffizienzCluster-Projekt Homecare Services: Versorgung 60plus geht weiter

Das Projekt Homecare Services des EffizienzCluster LogistikRuhr hat in der Logistik das Bewusstsein für die Versorgung älterer Menschen geschärft. 2015 abgeschlossen, gibt es zahlreiche neue Entwicklungen ... mehr

Das Projekt Homecare Services des EffizienzCluster LogistikRuhr hat in der Logistik das Bewusstsein für die Versorgung älterer Menschen geschärft. 2015 abgeschlossen, gibt es zahlreiche neue Entwicklungen in diesem Bereich. Eines der jüngsten Projekte am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik setzt – wie Homecare Services – im Nahraum an. Danach sollen so genannte Quartierskümmerer das Entlassmanagement von Krankenhäusern unterstützen, damit ältere Menschen nach einem Krankenhausaufenthalt schneller wieder in ihre Wohnung zurückkehren können.

Die Kümmerer sorgen dabei u.a. dafür, dass die Wohnung mit einem Pflegebett oder anderen Hilfsmitteln ausgestattet wird. „Das Projekt steht unter dem Vorzeichen der Nachbarschaftshilfe und soll auch junge Menschen gezielt einbinden – ein weiterer Beleg dafür, wie die Logistik heute den Herausforderungen des gesellschaftlichen Wandels Rechnung trägt“, so Thomas Bredehorn, stellvertretender Abteilungsleiter Health Care Logistics am Fraunhofer IML, der auch das Projekt Homecare Services geleitet hatte.

Für das Projekt hatte die Partner eine Shopping Mall für Gesundheitsprodukte aufgesetzt, die auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet ist. Das beginnt schon bei der Eingabe des Profils: So können Senioren hier etwa Mobilitätseinschränkungen angeben oder auch die Namen von Nachbarn, die ihre Pakete annehmen dürfen – alles Parameter, mit denen sich die Qualität der Belieferung im Ergebnis verbessern lässt. Im Hintergrund der Plattform liegt ein so genannter „Leitstand“: Hier organisieren und koordinieren die Anbieter die Belieferung. Eine Apotheke kann sich so etwa eines ambulanten Pflegediensts bedienen, der ohnehin in der Nachbarschaft unterwegs ist. Die Plattform wurde in der Ruhrgebietsstadt Dortmund (ca. 580.000 Einwohner) pilotiert. Das System funktioniert, konnte allerdings mit den teilnehmenden lokalen Partnern nicht wirtschaftlich betrieben werden. Ein Grund dafür: Konsumenten sind (noch) nicht bereit, für die Lieferung zusätzlich zu zahlen. Thomas Bredehorn: „Für andere größere Player, beispielsweise Krankenkassen, bleibt eine solche Plattform spannend“.

Das gilt insbesondere, wenn man bedenkt, dass die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen in der Euro-Zone bei 82 Jahren liegt – und steigt. In Deutschland ist der demografische Wandel EU-weit mit am weitesten fortgeschritten: Jeder Vierte gehört hier schon zur Generation 60plus. „Bei der Versorgung älterer Menschen kommt es – wie sonst auch in der Logistik – darauf an, die richtigen Ressourcen zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle zu haben“, so Thomas Bredehorn. Zu berücksichtigen sei dabei, dass insbesondere in Ballungsgebieten die Verkehrsbelastung steigt. Verkehrsschonende Maßnahmen, um diesem Aufkommen entgegenzuwirken, müssten daher heute zwingend Bestandteil innovativer Logistikkonzepte sein. Bei der Entwicklung neuer logistischer und informationslogistischer Strukturen setze die Hightech-Branche Logistik – und dies nicht erst seit heute – auf computergestützte Systeme.
 

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02. November 2016

Logistik und Lebensstile: Neue Teilnehmer sind bei ILoNa noch willkommen

Mehr als 20 Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft haben sich Anfang Oktober in Duisburg zur Eröffnung der Innovationsplattform im Projekt ILoNa getroffen. Das vom Bundesministerium für Bildung und ... mehr

Mehr als 20 Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft haben sich Anfang Oktober in Duisburg zur Eröffnung der Innovationsplattform im Projekt ILoNa getroffen. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte assoziierte Projekt im EffizienzCluster LogistikRuhr untersucht die Wechselwirkung von Logistik und Lebensstilen. Die Teilnehmer aus Logistik- und Handelsunternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen und privaten Organisationen kamen, erhielten exklusive Einblicke in die bisherigen Forschungsergebnisse. Insbesondere wurden Themen wie die Wahl des nachhaltigen Distributionskanals, Lösungen der Sharing Economy, Sichtbarmachung und Kommunikation, Zielgruppendefinition und -ausrichtung sowie Anreize für nachhaltige Konsumentscheidungen präsentiert und diskutiert.

Ziel der Innovationsplattform sind Geschäftsmodelle und Kommunikationsstrategien für eine Logistik für nachhaltige Lebensstile. Insgesamt sind vier weitere Termine geplant. Der nächste findet am 25. Januar 2017 am ZNU – Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung der Universität Witten-Herdecke statt. Interessierte Teilnehmer sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen zum Projekt unter www.logistik-lebensstile.de.

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31. Oktober 2016

Digital in NRW stellt sich beim IHK-Wirtschaftsgespräch vor

Digital in NRW stellt sich beim IHK-Wirtschaftsgespräch vor

Beim Wirtschaftsgespräch der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund hat Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, jetzt über die vielfältigen ... mehr

Digital in NRW stellt sich beim IHK-Wirtschaftsgespräch vor

Beim Wirtschaftsgespräch der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund hat Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, jetzt über die vielfältigen Angebote des neuen Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums „Digital in NRW“ in Dortmund informiert. „Digital in NRW“ steht den kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Region seit dem Frühjahr beim Thema Digitalisierung als kompetenter Partner und Ratgeber zur Seite. Das Wirtschaftsgespräch fand bei der Rhenus SE & Co. KG im Gewerbepark Eco Port in Holzwickede statt. Vollversammlungsmitglied Josef Mertens, Geschäftsführer der Montanhydraulik GmbH, begrüßte zu diesem Anlass rund 60 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung.
Thema des Wirtschaftsgesprächs war zunächst die wirtschaftliche Lage in der Region, ausgehend von der Herbst-Konjunkturumfrage der IHK. 94 Prozent der 150 Unternehmen, die sich beteiligt hatten, bewerten die aktuelle Geschäftslage mit gut oder befriedigend, was gegenüber dem Vorjahreswert ein Plus von sechs Prozentpunkten bedeutet. Die Umfrage hat auch einige kritische Tendenzen aufgezeigt. So ist der Anteil der Unternehmen, die einen zunehmenden Export erwarten, gegenüber dem Frühjahr 2016 um knapp 15 Prozentpunkte gesunken. Außerdem warf die IHK einen Blick auf den Ausbildungsmarkt: Der demografische Wandel sowie der Akademisierungstrend stellen hier derzeit die größte Herausforderung für die Wirtschaft dar. Die Unternehmen sorgen sich darum, dass ihnen der Azubi-Nachwuchs ausgeht. Es gibt immer weniger Schulabgänger, gleichzeitig wollen davon immer mehr junge Menschen studieren. Dabei zeigen die hohen Abbruchquoten deutlich, dass ein Studium nicht für jeden Abiturienten die richtige Wahl ist.

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28. Oktober 2016

Unternehmen sehen Potenziale für die Digitalisierung

52 Prozent der Teilnehmer einer IHK-Exkursion schätzten beim Besuch des Dortmunder Standorts von „Digital in NRW – Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand“ den Digitalisierungsgrad ihres ... mehr

52 Prozent der Teilnehmer einer IHK-Exkursion schätzten beim Besuch des Dortmunder Standorts von „Digital in NRW – Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand“ den Digitalisierungsgrad ihres Unternehmens hoch ein und gaben an, dass viele Bereiche in ihrem Unternehmen bereits digitalisiert sind, während 18 Prozent gar nicht digitalisiert sind oder erste Möglichkeiten der Digitalisierung identifiziert haben. 60 Prozent der Teilnehmer sahen Potenzial für weitere Digitalisierungsprojekte. Die Vertreter der 25 mittelständischen Unternehmen aus Lünen hatten sich im Rahmen einer von der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund und dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML angebotenen Veranstaltung beteiligt. Sie erhielten dabei umfassende Informationen über das Thema Digitalisierung, Hilfestellungen bei der Umsetzung, eine Lab-Tour für detaillierte Fragestellungen und eine Unternehmenssprechstunde direkt vor Ort.
In der Lab-Tour zeigte das Fraunhofer IML neue Technologien und Konzepte der Industrie 4.0 auf. Damit das Potenzial in den Unternehmen gemeinsam erschlossen werden kann, nahmen die Teilnehmer dann an der Unternehmenssprechstunde teil und konnte individuelle und unternehmensspezifische Fragestellungen mit den Experten klären.

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26. Oktober 2016

Ein Jahr Industrial Data Space: Bildungsministerin Wanka zieht positives Fazit

Ein Jahr Industrial Data Space: Bildungsministerin Wanka zieht positives Fazit

Das Fazit nach einem Jahr Industrial Data Space ist positiv: Die Umsetzung erster Software-Prototypen und Use-Cases schreitet voran, kontinuierlich können europaweit neue Mitglieder gewonnen werden und die ... mehr

Ein Jahr Industrial Data Space: Bildungsministerin Wanka zieht positives Fazit

Das Fazit nach einem Jahr Industrial Data Space ist positiv: Die Umsetzung erster Software-Prototypen und Use-Cases schreitet voran, kontinuierlich können europaweit neue Mitglieder gewonnen werden und die Arbeit in der Industrial Data Space Association und im Forschungsprojekt setzt wichtige Impulse für den Umbau der Wirtschaft durch Digitalisierung. Diese positive Entwicklung bestätigten auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Fraunhofer-Gesellschaft heute in einem gemeinsamen Pressegespräch zur digitalen Wirtschaft in Berlin.
„Der sichere und selbstbestimmte Umgang mit Daten ist für die Zukunft entscheidend. Dafür ist die digitale Souveränität in Deutschland zentral. Wir stärken sie durch intensive Forschung. Die Fraunhofer-Gesellschaft leistet mit dem Industrial Data Space dafür einen wichtigen Beitrag“, betonte Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung. Besonders positiv bewertete Prof. Reimund Neugebauer den großen Anklang, den der Industrial Data Space in ganz Europa findet. Zudem hob der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft die Anforderungen einzelner Branchen hervor, denen der Industrial Data Space gerecht wird: „Es haben sich Anwendungen für diverse Branchen mit ihren spezifischen Anforderungen an den Datenraum herausgebildet, etwa der Medical Data Space“, so Neugebauer. Diese Vernetzung der heterogenen und verteilten medizinischen Datenbestände birgt großes Potenzial für medizinische Forschung und patientenorientierte Gesundheitsversorgung gleichermaßen.
In der anschließenden Fragerunde stellte Prof. Boris Otto vom Fraunhofer ISST die Datensouveränität als Schlüsselkompetenz des Industrial Data Space heraus: „Aktuell entwickeln wir gemeinschaftliche Richtlinien für den Datenaustausch, um die Kontrolle und Souveränität der Eigner über ihre Daten zu gewährleisten.“ Ziel sei dabei ein internationaler Standard: „Der Austausch von Daten endet ja nicht an nationalen Grenzen“, so Otto.
Der Verein zum Industrial Data Space, die Industrial Data Space Association, hat seine Geschäftsstelle, die von der EffizienzCluster Management GmbH gemanagt wird, am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund.

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