Logo: EffizienzCluster - LogistikRuhr
Cloud
Trendstudie zum Warenfluss in der Filiale EXCHAiNGE - Austausch erwünscht Internationale IKT-Experten zu Besuch beim EffizienzCluster WiWeLo-Studie zur Berufswertigkeit macht Mitarbeiter-Kompetenzen messbar SC-Vorsitzender vertritt deutsche Logistikforschung bei ECTRI Teilnehmer für Marktstudie AutoID-Theater auf der LogiMAT Neues Clusterportal online Schwergewichte der Branche unterstützen grüne Logistik IT-Gipfel 2012: Bundeskanzlerin zu Besuch bei der Logistics Mall CSR in der Logistik - das neue e.-Dossier zum Nachlesen und Nachdenken Multimodal Promotion validiert Prototypen 29. Deutscher Logistik Kongress  - in Bildern Cloud Computing - neue Märkte für dynamische Unternehmen NRW-Wirtschaftsminister besucht Fraunhofer IML Eröffnung der DIALOGistik: Hafen lernt im Dialog Proof of Concept: SDS macht IT-Systeme cloudfähig Zukunftskongress Logistik: Das Programm steht - jetzt anmelden Call for Papers für InstandhaltungsForum 2013 Meilensteintreffen zeigt ausgefeilte Lösungsansätze EffizienzCluster neu bei Facebook Management-Studie für nachhaltigkeitsorientiertes Risk-Management vorgestellt Starke Branchen mit starkerZukunft - Logistik meets Mikro- und Nanotechnologie Innovationen für den Markt - Jahrestreffen bringt viele neue Ideen Transfairlog 2012 - Besteht die serviceorientierte Softwareentwicklung den Praxistest? Executive Talk: So sieht die Zukunft der Logistik aus EffizienzCluster als Best Practice-Projekt zu Gast bei den Europäischen Technikakademien Infotag der Adolf Würth GmbH & Co. KG EffizienzCluster LogistikRuhr: Zur Begehung in Bestform Trendstudie Handelslogistik: Branche steht vor erheblichen Umstrukturierungen OrGoLo sucht Verstärkung Logistik im Wettbewerbsnachteil um Führungskräfte Wissensforum Transfairlog: Logistik-Software aus der Wolke Call for Papers - Themenschwerpunkt Konsumenten- und Unternehmensethik IT-Konzept für Urban Retail Logistics gewinnt Telematics´ Pitch CSR ist angekommen! Call for Workshops & Tutorials Zukunftskongress Logistik: Weil Zukunft Logistik braucht Logistik braucht internationale Netzwerke Call for Paper für die Urbane Versorgung war Der EcoSiteManager: Von der Idee zur prototypischen Anwendung 3. Innovationsdialog NRW 2012 am 13. Februar 2012 Intensivierung der Zusammenarbeit: EffizienzCluster LogistikRuhr und Software-Cluster informieren russische Delegation

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Aktuelle Meldungen aus dem Cluster und von den Clusterpartnern informieren Sie über die vielfältigen Aktivitäten im EffizienzCluster Logistik Ruhr.

Archivierte Meldungen
28. März 2013

Trendstudie zum Warenfluss in der Filiale

Trendstudie zum Warenfluss in der Filiale

Effizienzsteigerungen in der Handelslogistik sind ein wesentlicher Beitrag zu einer ressourcenschonenden und ökoeffizienten Versorgung urbaner Räume. Mit der gemeinsamen Trendstudie Handelslogistik 2013 ... mehr

Trendstudie zum Warenfluss in der Filiale

Effizienzsteigerungen in der Handelslogistik sind ein wesentlicher Beitrag zu einer ressourcenschonenden und ökoeffizienten Versorgung urbaner Räume. Mit der gemeinsamen Trendstudie Handelslogistik 2013 des Clusterpartners Fraunhofer IML und des EHI Retail Institutes liegen jetzt erstmals umfassende Informationen zur Filiallogistik vor. Die Forschungspartner haben in ihrer Studie untersucht, welche Maßnahmen in der Praxis ergriffen werden, um die Filiallogistik heute und in Zukunft effizient zu gestalten. An der Online-Befragung für die Studie hatten sich insgesamt 50 Logistikleiter und Marktleiter bzw. -inhaber aus dem Handel in Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt.

Dabei wurde unter anderem deutlich, dass die Zukunft automatischen Dispositionssystemen gehört: Der Großteil der Befragten gab an, automatisierte Dispositionssysteme mit Bestellmengenvorschlag auf Marktebene bereits einzusetzen bzw. deren Einführung zu planen. Durch vermehrte Anstrengungen des Handels, den Einsatz von automatischen Dispositionssystemen mit verbesserten Prognosemodulen und erfolgreiche Category Management-Projekte ist zudem bereits ein Rückgang der Warenbestände und Stauraumlagerungen zu verzeichnen. Sowohl die Wirtschaft als auch die Wissenschaft profitieren von den Ergebnissen der Studie, die nicht zuletzt auch in die Arbeiten im Leitthema „Urbane Versorgung“ des EffizienzClusters einfließen.

Die Studie „Trends in der Handelslogistik 2013. Filiallogistik im Blick“ kann im Onlineshop des EHI Retail Institutes zum Preis von 395 Euro bestellt werden. Dort ist auch die Trendstudie 2012 erhältlich, in der Rahmenbedingungen, Trends und Zukunftsperspektiven der Handelslogistik beleuchtet werden.

schließen
11. März 2013

EXCHAiNGE - Austausch erwünscht

Mit der EXCHAiNGE – The Supply Chainers‘ Convention geht am 18. und 19. Juni in Frankfurt am Main ein frischer, junger und internationaler Kongress an den Start. Der EffizienzCluster LogistikRuhr ist ... mehr

Mit der EXCHAiNGE – The Supply Chainers‘ Convention geht am 18. und 19. Juni in Frankfurt am Main ein frischer, junger und internationaler Kongress an den Start. Der EffizienzCluster LogistikRuhr ist Partner der Veranstaltung, die für und mit Logistikern, Einkäufern und Supply Chain Managern eine neue Plattform zum Austausch der Besten aufbaut. Mit dem Thema Intelligent Supply Chain präsentiert der EffizienzCluster in dem von Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, moderierten Panel, wie ein intelligenter Materialfluss nach dem Prinzip des „Internets der Dinge“ für eine neue Qualität logistischer Dienstleistungen sorgen wird. Referenten auf dem Podium werden Thilo Schäfer, Vice President Global Handling, Lufthansa Cargo AG, Martin Wegner, Vice President Deutsche Post DHL, Customer Solutions & Innovation und Dr. Volker Lange, Abteilungsleiter Handels- und Verpackungslogistik im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik sein.

Entstanden ist EXCHAiNGE – The Supply Chainers‘ Convention aus dem seit 2006 vergebenen Supply Chain Management-Award durch das Fachmagazin LOGISTIK HEUTE und PwC in Zusammenarbeit mit dem Institute for Supply Chain Management (ISCM) und dem House of Logistics and Mobility (HOLM). In diesem Jahr wurde dem Wunsch vieler Award-Night-Gäste der vergangenen Jahre nachgekommen, eine Konferenz rund um die Award-Night zu veranstalten. Auf der Konferenz sollen nicht nur der Preisträger 2013 und die aktuellen Finalisten ihre Projekte und Erfolge vorstellen, sondern auch ehemalige Preisträger zu Wort kommen, die von ihren Erfahrungen berichten. Daneben sind weitere interessante Themen mit hochkarätigen Referenten aufgesetzt und u.a. Prof. Christopher Tang und Prof. David Simchi-Levi als Keynote Speaker gewonnen worden.
Das ausführliche Programm mit Highlights wie der Formel 1 Supply Chain, Supply Chain Risk Management oder Financial Supply Chain sowie Informationen zur Anmeldung ist auf der Kongressseite unter www.exchainge.de zu finden. 

schließen
09. März 2013

Internationale IKT-Experten zu Besuch beim EffizienzCluster

Internationale IKT-Experten zu Besuch beim EffizienzCluster

Eine internationale Delegation informierte sich am 6. März 2013 im Fraunhofer IML in Dortmund über den Anwendungsfall Logistik für die IKT-Branche. Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer ... mehr

Internationale IKT-Experten zu Besuch beim EffizienzCluster

Eine internationale Delegation informierte sich am 6. März 2013 im Fraunhofer IML in Dortmund über den Anwendungsfall Logistik für die IKT-Branche. Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH begrüßte die IKT-Experten aus sieben Ländern – Vertreter aus Forschungseinrichtungen, Regionalentwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaften und IKT-Clustern. Die Präsentation des EffizienzCluster LogistikRuhr als größtem Forschungs- und Innovationscluster der Logistik stellte die zentralen Fragen der Logistik in den Mittelpunkt. Ausgehend von den großen Megatrends unserer Zeit werden im EffizienzCluster Lösungen erarbeitet, mit der die zunehmende Dezentralisierung und Komplexität in der Logistik beherrscht werden kann. Davon konnten sich die Gäste live in der ZFT-Halle überzeugen, in der mit bis zu 50 autonomen Transportfahrzeugen eines der größten Experimente mit künstlicher Intelligenz durchgeführt wird. Auch das Exponat, dass anlässlich des nationalen IT-Gipfels im November 2012 in Essen entwickelt wurde, stieß auf breites Interesse. Hier ist die Logistcs Mall – das virtuelle Einkaufszentrum für IT-Lösungen in der Logistik – mit den autonomen Multishuttles und dem intelligenten Behälter InBin verknüpft. Damit wird die Verbindung von Informationsfluss und physischem Materialfluss im Sinne des Internets der Dinge und Dienste möglich.

schließen
25. Februar 2013

WiWeLo-Studie zur Berufswertigkeit macht Mitarbeiter-Kompetenzen messbar

Mit der wachsenden Komplexität der Aufgaben in der Logistik steigt der Qualifizierungsbedarf der Beschäftigten. Doch wie können vor allem kleine und mittlere Unternehmen die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter ... mehr

Mit der wachsenden Komplexität der Aufgaben in der Logistik steigt der Qualifizierungsbedarf der Beschäftigten. Doch wie können vor allem kleine und mittlere Unternehmen die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter richtig einschätzen und Weiterbildung effizient planen? Die neue Studie „Berufswertigkeit und Logistikqualifikation“ aus dem Verbundprojekt „Wissenschaftliche Weiterbildung in der Logistik“ (WiWeLo) des EffizienzClusters ermittelt mit dem Berufswertigskeitsindex BWI erstmals ein repräsentatives Gesamtbild für die Logistikbranche.
Leiter der Studie ist Prof. Dr. Matthias Klumpp, wissenschaftlicher Direktor des ild Institut für Logistik- und Dienstleistungsmanagement an der FOM Hochschule. Die Hochschule ist einer von sechs Partnern im Forschungsprojekt WiWeLo. Das von Prof. Klumpp entwickelte Konzept der Berufswertigkeit verfolgt das Ziel, die fachlichen, betrieblichen, dienstleistungsorientierten und sozialen Anforderungen einzelner Personen und Personengruppen mit unterschiedlichen formalen Bildungsabschlüssen und unterschiedlicher Berufserfahrung zu ermitteln. Die aktuelle Studie hat den Ansatz der Berufswertigkeit erstmals auf die Logistikbranche übertragen.
In einer repräsentativen Stichprobe der Branche wurden 1.068 Logistiker unterschiedlichster Tätigkeitsebenen und -bereiche befragt. Die Studienteilnehmer erhielten einen Fragebogen u.a. mit 36 beruflichen Anforderungskriterien – von betriebswirtschaftlichen Grundkenntnissen über das Verständnis für die Lösung komplexer technischer Probleme bis hin zu interkultureller Kompetenz. Ihre jeweiligen Kompetenzen stuften die Befragten auf einer Skala von 1 (in hohem Maße) bis 5 (überhaupt nicht) ein. Ergebnis ist der so genannte Berufswertigkeitsindex (BWI): Ein BWI von 100 % besagt, dass der Befragte alle Kriterien mit 1 bewertet hat. Die Berufswertigkeit eines Mitarbeiters ist umso höher, je näher sein BWI an 100 % liegt.
Die komplette Studie mit allen Ergebnissen ist in der Reihe „Dienstleistungsmanagement in Theorie und Praxis“ im Logos Verlag Berlin erschienen (ISBN 978-3-8325-3322-9, 112 Seiten, 39,50 Euro).

schließen
14. Februar 2013

SC-Vorsitzender vertritt deutsche Logistikforschung bei ECTRI

Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Leiter des Instituts für Transportlogistik (ITL) an der Fakultät Maschinenbau der TU Dortmund und Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik ... mehr

Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Leiter des Instituts für Transportlogistik (ITL) an der Fakultät Maschinenbau der TU Dortmund und Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, ist in den Vorstand des europäischen Forschungsnetzwerks ECTRI gewählt worden. Der Vorsitzende des Scientific Committees (SC), wissenschaftlicher Beirat des EffizienzCluster LogistikRuhr, vertritt dort die deutsche Verkehrs- und Logistikforschung. Das SC ist das Gremium der Forschungs- und Bildungspartner des EffizienzClusters und setzt sich aus renommierten Persönlichkeiten zusammen, die mit ihren Visionen zur Entwicklung neuer Projektideen und so zur Nachhaltigkeit des Clusters beitragen. Mit der Wahl von Prof. Clausen in den ECTRI-Vorstand sind die Forschungsaktivitäten des Clusters einmal mehr in der internationalen Fachöffentlichkeit präsent. Bereits seit 2005 vertritt Prof. Clausen die Fraunhofer-Allianz Verkehr in der Assembly der ECTRI.

Die European Conference of Transport Research Institutes (ECTRI) mit Sitz in Brüssel ist ein Zusammenschluss von 26 europäischen Forschungsinstituten und Universitäten, die sich mit Verkehrsforschung befassen, und einer der einflussreichsten europäischen Verkehrsverbände. Ziel ist der Aufbau einer „European Research Area“ (ERA), Vision ein europaweit einheitliches Transportsystem. Dazu vereint die Non-Profit-Organisation logistische Kompetenzzentren aus 19 europäischen Ländern. ECTRI ist wissenschaftlicher Ansprechpartner der Europäischen Kommission in allen Fragen mit Bezug zu Transportplanung und -sicherheit und positioniert die europäische Logistikforschung auch auf der internationalen Forschungsbühne.

schließen
01. Februar 2013

Teilnehmer für Marktstudie "Logistik-IT 2013" gesucht

Logistik und IT sind längst untrennbar miteinander verbunden: IT-Systeme machen die Logistik effizient. Trends und Entwicklungen aus den Marktsegmenten ERP, SCM, TMS und WMS will jetzt die Marktstudie „Logistik-IT ... mehr

Logistik und IT sind längst untrennbar miteinander verbunden: IT-Systeme machen die Logistik effizient. Trends und Entwicklungen aus den Marktsegmenten ERP, SCM, TMS und WMS will jetzt die Marktstudie „Logistik-IT 2013“ des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML aufspüren. Die Studie ist mit einer Darstellung der 100 umsatzstärksten Anbieter und Systeme im jeweiligen Segment verbunden. Dazu werden in den kommenden Wochen Unternehmen kontaktiert und befragt. „Natürlich wollen wir möglichst viele Anbieter in unsere Studie aufnehmen: Interessenten können daher auch direkt auf uns zukommen“, so Dipl.-Inform. Andreas Nettsträter vom Fraunhofer IML, der die Studie der Abteilung Software Engineering betreut.

„Logistik-IT 2013“ folgt auf die Studie „IT in der Logistik – Trends des Logistik-IT-Marktes auf einen Blick – vom Supply Chain Management bis zum Warehouse Management“, die im Januar 2012 erschienen war. Das Fraunhofer IML hatte die Marktanalyse in Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. durchgeführt. Ziel war es, den komplexen Logistik-IT-Markt und seine zukünftigen Trends mit einer fundierten Untersuchung für die Community transparenter zu machen. Die neue Studie soll wieder einen aktuellen Marktüberblick über relevante Logistik-IT-Unternehmen bieten.

Das Fraunhofer IML verfügt über eine langjährige Erfahrung in den Bereichen „Enterprise Ressource Planing“ (ERP), „Warehouse Management Systeme“ (WMS), „Transport Management Systeme“ (TMS) sowie „Supply Chain Management“ (SCM). Die Experten sehen in der Verknüpfung bestehender Standards mit neuen Technologien derzeit sowohl die größte Herausforderung für Anwender und Anbieter als auch den Schlüssel zum Erfolg.

Interessierte Unternehmen können sich per E-Mail: it-studie@iml.fraunhofer.de mit dem Fraunhofer IML in Verbindung setzen. Weitere Informationen und den Fragebogen zur Studie finden Sie hier.    

schließen
14. Januar 2013

AutoID-Theater auf der LogiMAT

Auf der LogiMAT wird es Theater geben – das „Tracking & Tracing Theater“. In Live-Szenarien zeigen Unternehmen, wie AutoID-Technologien in der Praxis eingesetzt werden – von der Verladerampe ... mehr

Auf der LogiMAT wird es Theater geben – das „Tracking & Tracing Theater“. In Live-Szenarien zeigen Unternehmen, wie AutoID-Technologien in der Praxis eingesetzt werden – von der Verladerampe eines Lieferanten über dem Verteilerzentrum bis hin zum Backroom eines Supermarktes beziehungsweise Teilelagers in der Fertigung.

Auch das Verbundprojekt smaRTI des EffizienzCluster LogistikRuhr wird Teil der Aufführung sein. Mit den Forschungspartnern REWE, Mars und CHEP wird der aktuelle Forschungsstand für die Logistikkette im „Internet der Dinge“ präsentiert – beispielhaft an einer Konsumgüter-Supply-Chain. Passend zum Thema: Direkt am Stand gegenüber präsentiert der Industrieverband AIM deren internationales Netzwerk der Lieferanten von AutoID-Technologien.

Sie finden das „Tracking & Tracing Theater“ auf der LogiMAT (19. Februar – 21. Februar 2013) in Stuttgart in der Halle 4/503.
 

schließen
14. Januar 2013

Neues Clusterportal online

Entwicklung und Ausbau von Clustern - und damit die öffentliche Förderung von professionell gemanageten Clustern - gehören heute zu den wichtigsten strategischen Wirtschaftsförderungsmaßnahmen. ... mehr

Entwicklung und Ausbau von Clustern - und damit die öffentliche Förderung von professionell gemanageten Clustern - gehören heute zu den wichtigsten strategischen Wirtschaftsförderungsmaßnahmen. Die Bundesländer, der Bund und die EU haben in den vergangenen Jahren Programme aufgesetzt, um die Stärken weiter zu stärken und die Clusterentwicklung finanziell und inhaltlich zu unterstützen. Um sich im Dschungel der Cluster, seiner Schwerpunkte - aber auch möglicher Förderprogramme zurecht zu finden - haben Bundesforschungs- und Bundeswirtschaftsministerium jetzt die Plattform www.clusterplattform.de gelauncht. Die neue Internetseite versteht sich als zentrale Anlauf- und Verteilstelle für alle Clusteraktivitäten in Deutschland. "Die deutschen Spitzencluster stärken aufgrund des erfolgreichen Brückenschlags zwischen Wirtschaft und Wissenschaft die Innovationsfähigkeit in den Regionen," so Prof. Dr. Annette Schavan, Bunedsministerin für Bildung und Forschung. Besonders deutlich werde dies, da die Cluster zum Anziehungspunkt für internationale Forscher und Fachkräfte geworden seien.

Auf der neuen Clusterplattform ist alles rund um das Thema Cluster auf einen Blick zu finden - mit entsprechenden Verlinkungen zu den Webseiten. So ist ein schneller Einstieg zu den verschiedenen Clustern, Cluster- und Netzwerkinitiativen und der deutschen Clusterpolitik möglich. Der Newsletter informiert außerdem regelmäßig über Aktivitäten aus den Clustern und neue Projekte und Programme.

Mit den vom Bund entwickelten clusterpolitischen Maßnahmen wird das Ziel verfolgt, Clustern in allen Bereichen zu unterstützen - sowohl bei der Entstehung und Aufbau, als auch bei der weiteren Finanzierung. So hilft "go-cluster: Exzellent vernetzt" beim Aufbau und Strukturierung des Clustermanagements, der "Spitzencluster-Wettbewerb" fördert Spitzenforschung in Deutschland. Im Jahr 2010 hat der EffizienzCluster LogistikRuhr diesen Wettbewerb gewonnen und wird seitdem in 27 Verbundprojekten mit einem Fördervolumen von rund 40 Mio. Euro gefördert.

schließen
05. Dezember 2012

Schwergewichte der Branche unterstützen grüne Logistik

Schwergewichte der Branche unterstützen grüne Logistik

„Wir brauchen eine transparente und vergleichbare Methode, mit der wir erstmals die ökologischen Wirkungen logistischer Prozesse verursachungsgerecht bestimmen können“, begrüßte ... mehr

Schwergewichte der Branche unterstützen grüne Logistik

„Wir brauchen eine transparente und vergleichbare Methode, mit der wir erstmals die ökologischen Wirkungen logistischer Prozesse verursachungsgerecht bestimmen können“, begrüßte Dr. Marc Schneider, Abteilungsleiter Umwelt und Ressourcenlogistik im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, die rund 50 Teilnehmer des ersten Stakeholder-Treffens des Forschungsprojekts „Green Logistics“. Sie sollen die Entwicklung einer Methode zur Ökologischen Bewertung sowie eines Zertifizierungssystems für Logistikdienstleister als Beratergremium intensiv begleiten. „Wir setzen auf eine breite Akzeptanz der großen Akteure unserer Branche für einen einheitlichen Standard und wollen die Methode und das Zertifizierungssystem nicht nur in Deutschland, sondern international ausrollen. Denn: Logistik endet nicht an Ländergrenzen“, so Schneider. Im Projekt „Green Logistics“ entwickeln die Forscher sowohl konkrete ökoeffiziente Produkte und Dienstleistungen als auch Methoden und Instrumente, die in ein Zertifizierungssystem für grüne Logistikdienstleister überführt werden.

Schon das Projektkonsortium von „Green Logistics“ ist mit u.a. DB Mobility Logistics, der Deutschen Post, UPS, Lufthansa Cargo oder Arcadis mehr als hochkarätig besetzt. Unterstützt wird die Forschergruppe jetzt unter anderem durch Dax-Unternehmen wie Daimler oder ThyssenKrupp, durch Konzerne wie Evonik Industries, Audi, Metro oder Hapag-Lloyd sowie durch die Logistiker des Frankfurter Flughafens oder von Garbe Logistic. „Der Handlungsdruck für eine grüne Logistik in den Unternehmen ist sehr hoch. Deshalb haben viele Unternehmen unsere Einladung angenommen, in der Stakeholder Group mitzuarbeiten“, freut sich Projektleiterin Dr. Kerstin Dobers vom Fraunhofer IML.

Die Unternehmen werden künftig in die Entwicklung der Methodik und des Zertifizierungssystems eingebunden – die Thematik ist komplex. Allein die Definition des Bilanzraums ist eine Herausforderung: Werden Immobilien und Mitarbeiter mit bewertet? Wie differenziert man zwischen gekühlter und ungekühlter Ware? Und wie werden die Zulieferer eingebunden? Dabei sind die Anforderungen in den Unternehmen zudem unterschiedlich und Daten oft nicht vorhanden. „Wir wollen die Methodik mit realen Daten entwickeln und Empfehlungen für die Verwendung von Datenbankwerten geben“, so Dobers. „Die Abweichungen sind hier oft sehr groß. Je nach verwendeter Datenbank variieren die Ergebnisse um bis zu 55 Prozent.“ Valide Daten werden künftig auch die Mitglieder der Stakeholder Group liefern – durch Erhebungen in den eigenen Unternehmen oder auch durch die Teilnahme an Umfragen.

Derzeit bietet das Projektkonsortium übrigens eine Umfrage an, die klären soll, wie hoch der Anteil der Subdienstleister bei Logistikdienstleistungen ist. Sie ist offen für alle Logistikdienstleister und Verlader – nicht nur für Teilnehmer der Stakeholder Group: Hier geht es zur Umfrage.

Konkrete Erfolge für Praxispartner

Die Datenerhebung und -strukturierung für ein standardisiertes ökologisches Bewertungsverfahren ist die eine Seite der Medaille. Die Frage, welche Erkenntnisse sich daraus ableiten lassen, die andere. So hat sich beispielsweise bei der Bewertung von Logistikimmobilien gezeigt, dass bis zu neun Prozent der gesamten Standortemissionen an Treibhausgasen auf Verpackungs- und Transportmaterial entfallen können – neben dem Stromverbrauch somit ein nicht zu vernachlässigender Ansatz, Treibhausgasemissionen zu vermeiden. Bei Strommessungen vor Ort haben die Forscher aus dem Fraunhofer IML entdeckt, dass die Stromlast in unproduktiven Phasen teilweise sehr hoch war. Eine kleine technische Veränderung, deren Return on Invest bei rund sechs Monaten lag, verspricht z. B. in den Briefzentren der Deutschen Post eine Stromersparnis von einer Million Kilowattstunden pro Jahr. Diese Strommessungen bietet die Abteilung Umwelt und Ressourcenlogistik interessierten Unternehmen seitdem als Dienstleistung an.

Beispiele wie diese zeigen, wie ökologisches Handeln und ökonomischer Nutzen Hand in Hand gehen. Das gilt auch für weitere Teilprojekte, an denen Forscher und Praxispartner gemeinsam arbeiten. UPS setzt in einem Pilotprojekt elektrisch betriebene Lastenfahrräder ein, die die Nutzung dieselbetriebener Fahrzeuge reduzieren und damit die Ökoeffizienz der Zustellung verbessern. Die internationale Spedition Schmidt-Gevelsberg baut ein System auf, das die CO2-Emissionen on-board verursachungsgerecht ermittelt und allokiert. Derzeit können gebrochene Transportketten nur unzureichend abgebildet werden. Ziel ist, kundenbezogene Emissionsreports zu erstellen. In insgesamt acht Fallstudien von der Last Mile Logistik über die Mittel- und Langstrecke bis hin zur Logistikimmobilie werden in Green Logistics ökoeffiziente Lösungen entwickelt. Zur Bewertung der ökologischen Wirkung und zur Erfolgskontrolle wird die im Forschungsprojekt entwickelte Methodik eingesetzt.

„Die Diskussionen und die kritische Reflexion der Akteure in der Stakeholder Group werden unser Forschungsprojekt befruchten und uns helfen, Standards und Methoden zu verfeinern und noch anwendungs- und nutzerfreundlicher zu machen“, ist Schneider überzeugt. „Denn wir haben uns ein großes Ziel vorgenommen: Mittelfristig wollen wir das entwickelte Zertifizierungssystem in einen internationalen Normenausschuss einbringen.“ 

Kontakt:

Verbundprojekt „Green Logistics“
Dr. Marc Schneider
Abteilungsleiter Umwelt und Ressourcenlogistik
Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML
Marc.Schneider@iml.fraunhofer.de
Tel.: +49 (0) 231/9743-443

Dr. Kerstin Dobers
Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML
Kerstin.dobers@iml.fraunhofer.de
Tel.: +49 (0) 231/9743-360

Ausführliche Informationen zur Strommessung von Logistikstandorten finden Sie hier zum Download.

schließen
13. November 2012

IT-Gipfel 2012: Bundeskanzlerin zu Besuch bei der Logistics Mall

IT-Gipfel 2012: Bundeskanzlerin zu Besuch bei der Logistics Mall

Auf dem ThyssenKrupp-Gelände beim Nationalen IT -Gipfel trifft sich Deutschlands politische Führung mit dem Who-is-Who der IT-Wirtschaft. Mitten drin: Der EffizienzCluster LogistikRuhr samt Exponat ... mehr

IT-Gipfel 2012: Bundeskanzlerin zu Besuch bei der Logistics Mall

Auf dem ThyssenKrupp-Gelände beim Nationalen IT -Gipfel trifft sich Deutschlands politische Führung mit dem Who-is-Who der IT-Wirtschaft. Mitten drin: Der EffizienzCluster LogistikRuhr samt Exponat und vielen Clusterpartnern.

Finden Sie hier bereits erste bildliche Eindrücke des Nationalen IT Gipfels.

schließen
06. November 2012

CSR in der Logistik - das neue e.-Dossier zum Nachlesen und Nachdenken

CSR in der Logistik - das neue e.-Dossier zum Nachlesen und Nachdenken

Corporate Social Responsibility (CSR)– überall zu lesen, versehen mit zahlreichen Empfehlungen für die Umsetzung innerhalb der Unternehmen. Doch was bedeutet CSR eigentlich speziell für die ... mehr

CSR in der Logistik - das neue e.-Dossier zum Nachlesen und Nachdenken

Corporate Social Responsibility (CSR)– überall zu lesen, versehen mit zahlreichen Empfehlungen für die Umsetzung innerhalb der Unternehmen. Doch was bedeutet CSR eigentlich speziell für die Logistik? Welchen Beitrag können Unternehmen für eine nachhaltige Logistik leisten? Im EffizienzCluster LogistikRuhr befassen sich bereits einige Forschungsprojekte mit diesem Thema – nun auch das e.-Dossier. Die erste Ausgabe ist online und beantwortet Fragen rund um die Nachhaltigkeit 3.0, der Nachhaltigkeit als Bedingung für den Unternehmenserfolg, den Lebensstilen von morgen und vielen weiteren spannenden Themen. Lesen Sie hier mehr darüber – wir wünschen viel Spaß beim Stöbern.

Sie wollen das e.-Dossiers exklusiv per E-Mail zugesendet bekommen? – hier können Sie sich anmelden.
 

schließen
30. Oktober 2012

Multimodal Promotion validiert Prototypen

Das Verbundprojekt Multimodal Promotion validiert derzeit den ersten Prototyp für ein direktes Door-to-Door-Routing unter Berücksichtigung von Fahrplänen des kombinierten Verkehrs (Straße, Schiene, ... mehr

Das Verbundprojekt Multimodal Promotion validiert derzeit den ersten Prototyp für ein direktes Door-to-Door-Routing unter Berücksichtigung von Fahrplänen des kombinierten Verkehrs (Straße, Schiene, Wasser). Mit dem Unternehmen TEDI Logistik ist das Verlagerungspotenzial der Transportströme an Beispielrelationen mit den Echtdaten des Unternehmens durchgeführt worden. Die ersten Ergebnisse zeigen zum einen, dass die Transportvorgaben (Abhol,-/Anlieferzeiten, Transportdauer) eingehalten wurden, zum anderen belegen sie Kosten- und CO2-Vorteile. Auch wurde dargestellt, dass für eine erfolgreiche Verlagerung immer das Gesamtkonzept (Rundlauf, Rückfahrt) betrachtet werden muss. So sind z.B. die Rundlaufkosten mit Leerfahrten im kombinierten Verkehr teurer als beim LKW-Transport.
Das Forschungsprojekt freut sich darüberhinaus über jedes weitere Unternehmen, das Interesse an einer Zusammenarbeit hat. Gesucht werden u.a. Verlader, die dem Projekt Transportmengendaten zur Verfügung stellen können sowie Operateure des Kombinierten Verkehrs, die Daten zu Fahrplänen und Relationen in das Projekt einbringen möchten.
Bei Intersse freut sich Achim Klukas, Verbundprojektmanager des Projektes Multimodal Promotion, über Ihren Anruf unter +49 (0) 231 9743-379 oder Ihre E-Mail an achim.klukas@iml.fraunhofer.de.

schließen
24. Oktober 2012

29. Deutscher Logistik Kongress - in Bildern

29. Deutscher Logistik Kongress  - in Bildern

Unter dem Motto „Zukunft braucht Logistik – Logistik braucht Visionen“ hat der EffizienzCluster LogistikRuhr Zukunftsbilder der Logistik in Szene gesetzt. Die rund 3.300 Teilnehmer des Kongresses ... mehr

29. Deutscher Logistik Kongress  - in Bildern

Unter dem Motto „Zukunft braucht Logistik – Logistik braucht Visionen“ hat der EffizienzCluster LogistikRuhr Zukunftsbilder der Logistik in Szene gesetzt. Die rund 3.300 Teilnehmer des Kongresses konnten am Messestand des EffizienzClusters im Wintergarten des Hotel Intercontinental und in der Innovationslounge im SchweizerHof die Illustrationen des Künstlers Georgios Katsimitsoulias betrachten, der die Visionen des Clusters, die Visionen der Logistik in greifbare, anfassbare Bilder überführt hat. Der 29. Deutsche Logistikkongress in Berlin war auch in diesem Jahr wieder der Treffpunkt der Branche - mit einem umfänglichen Kongressprogramm, einem attraktiven Rahmenprogramm, politischen Schwergewichten und Unternehmenslenkern. Mit spannenden Diskussionen, beispielsweise in der von Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung des EffizienzCluster Management GmbH, moderierten Sequenz zur Versorgung von Ballungsräumen und evolutionären Vorträgen – Prof. Dr. Michael ten Hompel sprach über die 4. Industrielle Revolution – initiierten die Köpfe aus dem EffizienzCluster auch auf dem Deutschen Logistikkongress einen Dialog über die Zukunft der Logistik.

schließen
04. September 2012

Cloud Computing - neue Märkte für dynamische Unternehmen

Cloud Computing - neue Märkte für dynamische Unternehmen

Wer in Gartners Hype Cycle liest, kann in die Zukunft schauen. Und die prognostiziert für die Cloud-Technologie beste Aussichten. „Cloud Computing ist in der Realität und mit der Logistics Mall in ... mehr

Cloud Computing - neue Märkte für dynamische Unternehmen

Wer in Gartners Hype Cycle liest, kann in die Zukunft schauen. Und die prognostiziert für die Cloud-Technologie beste Aussichten. „Cloud Computing ist in der Realität und mit der Logistics Mall in besonderer Weise in der Logistik angekommen “, eröffnete Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH, vor rund 90 Gästen die Jahrestagung der BVL-Regionalgruppe Ruhr in der IHK zu Essen, die der EffizienzCluster LogistikRuhr gemeinsam mit der BVL ausgerichtet hatte. Wissenschaftler und Anwender diskutierten über „Logistik-Software aus der Wolke – Cloud Computing im Praxistext“ und präsentierten konkrete Einsatzmöglichkeiten einer neuen Technologie.

Wo gestern noch starre, monolithische IT-Systeme die IT-Landschaft in Unternehmen beherrschte, können heute schon maßgeschneiderte IT-Services direkt aus der Cloud bezogen werden. Die Idee: Jedes Unternehmen nutzt und bezahlt nur die Funktionen, die es tatsächlich benötigt. Um eine solche Flexibilität der IT möglich zu machen, müssen Software und IT-Systeme in einzelne Bausteine zerlegt werden. Das Konzept von Logistics-as-a-Service sieht vor, dass diese Bausteine dann über einen Anbieter bereitgestellt und vom Kunden - quasi aus der Steckdose – bezogen werden können. „Die IT muss die Dynamik und Komplexität wandlungsfähiger Logistiksysteme handhabbar machen“, so Dr. Katja Klingebiel, Leitthemenentwicklerin Logistics-as-a-Service im EffizienzCluster LogistikRuhr und Leiterin  Grundlagenforschungszentrum Assistenzsysteme im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML. „Wir identifizieren logistische Referenzprojekte, stellen Planungs- und Steuerungsmethoden bereit, entwickeln Services und standardisieren Schnittstellen und Parameter“. Denn der Erfolg der Cloud-Idee hängt maßgeblich davon ab, dass IT-Services miteinander kompatibel sind. Schon heute gibt es eine konsequente IT- und Prozessinfrastruktur entlang der gesamten Supply Chain. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen wird es wettbewerbsentscheidend sein, sich innerhalb der Supply Chain in den Datenfluss einzuklinken. „Die Logistik hat im Vergleich mit anderen Branchen wenig Kernprozesse und die Prozesse insgesamt sind sehr linear“, erklärte Dr. Ulrich Springer, Abteilungsleiter Logistik-IT im Fraunhofer-Institut für Software und Systemtechnik und stellvertretender Clustermanager des Fraunhofer Innovationsclusters „Cloud Computing für Logistik“. „Das sind optimale Voraussetzungen, eine neue Technologie zu entwickeln und einzuführen.“ In der Logistics Mall – dem virtuellen Einkaufszentrum für Logistik-IT – lassen sich komplexe logistische Prozesse ganzheitlich darstellen und umsetzen. Dabei bezahlt der Kunde tatsächlich nicht mehr die IT an sich, sondern nur noch für die Nutzung. „Das wird die Kosten für Logistik-IT drastisch senken“, prognostizierte Dr. Springer.

Die Logistcs Mall ist seit 2010 im Live-Betrieb – erste Erfolgs-Storys kann Andreas Trautmann, Geschäftsführer der Logata GmbH als Betreiber der Logistcs Mall, schon erzählen: „Unser Kunde WM-Group hat im Produktivbetrieb direkt auf die Cloud umgestellt“, so Trautmann. „Das haben weder Mitarbeiter noch Kunden gemerkt. Nur das die Performance besser als vorher war ist – positiv – aufgefallen.“ Ein Weg zurück trotz manch offener Fragen in punkto Sicherheit und Standards sieht keiner der Experten. „Gerade für mittelständische Logistik-Unternehmen gilt: Entweder öffnen sie sich den neuen Möglichkeiten und erobern sich neue Märkte oder sie ziehen sich auf die reine Transportdienstleistung zurück“, fasste Karsten Beck, Leiter Logistik der ZWILLING J.A. HENCKELS AG und stellvertretender Sprecher der BVL-Regionalgruppe Ruhr, die abschließende Diskussion zusammen. „Und alle Software-Unternehmen ermuntere ich, sich mit der Logistcs Mall neue Vertriebswege und damit neue Kunden zu erobern.“

Mehr Informationen über die Logistics Mall finden Sie unter www.logistics-mall.com.
 

schließen
03. September 2012

NRW-Wirtschaftsminister besucht Fraunhofer IML

NRW-Wirtschaftsminister besucht Fraunhofer IML

Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Logistik als eine von zwei Schwerpunktbranchen definiert, um seine IT-Kompetenz auf dem nationalen IT-Gipfel 2012 am 13.11. in Essen zu präsentieren. Unter Federführung ... mehr

NRW-Wirtschaftsminister besucht Fraunhofer IML

Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Logistik als eine von zwei Schwerpunktbranchen definiert, um seine IT-Kompetenz auf dem nationalen IT-Gipfel 2012 am 13.11. in Essen zu präsentieren. Unter Federführung des Fraunhofer IML und des EffizienzCluster LogistikRuhr ist nun ein Exponat rund um die assoziierten Projekte „Logistics Mall“ und „zellulare Fördertechnik“ entstanden, das anlässlich des IT-Gipfels unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgestellt werden wird. Vorab hat NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin dem Institut einen Besuch abgestattet, um sich über Exponat und Institut zu informieren.

Gemeinsam mit einer Delegation aus seinem Ministerium hat der Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW, Garrelt Duin, am 03.09. das Fraunhofer IML besucht. Duin, der seit dem 21. Juni dieses Jahres im Amt ist, informiert sich derzeit über Schwerpunktthemen aus Forschung und Industrie in Nordrhein-Westfalen. Anlass für den Besuch war das Exponat „IKT-Innovationen in der Logistik – Wachstumsmotor für Unternehmen“. Duin informierte sich bei Prof. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer Instituts für Materialfluss und Logistik, zudem über das Institut und das preisgekrönte Forschungsprojekt „Schwarmintelligenz für die Logistik“.

Das Exponat demonstriert, dass sich individuelle E-Commerce-Lösungen auch für kleine Unternehmen und minimale Bestellmengen lohnen. Denn durch den Einsatz von Cloud Computing in Form der Logistics Mall können Unternehmen IT-Services aus den Lösungen verschiedenster Anbieter bedarfsgerecht auswählen und gezielt jene Funktionen mieten, die sie für ihre logistischen Prozesse benötigen. Die Software wird sofort in der Cloud ausgeführt und steht unmittelbar zur Anwendung bereit. Das hat den Vorteil einer höheren Innovationsfähigkeit, einer besseren Performance und der schnelleren Skalierbarkeit von IT-Leistungen. Mit Cloud Computing für Logistik werden innovative junge Unternehmen also in die Lage versetzt, sich flexibel und kostengünstig neue Märkte zu erschließen.

Der nationale IT-Gipfel ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ausgerichteter und seit 2006 jährlich stattfindender Kongress, der Konzepte entwickeln soll, wie die Bundesrepublik Deutschland als IT-Standort gestärkt werden kann. NRW-Wirtschaftsminister Duin ist im Rahmen des Gipfels Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe Regionalthema „NRW gestaltet IKT – Industriell. Integriert. Innovativ.“ Gemeinsam mit den starken Industrien Nordrhein-Westfalens entwickelt und realisiert die IKT-Branche das große Innovationspotenzial von intelligenten technischen Systemen. Beispielhaft dafür stehen die Wirtschaftsbereiche Logistik und Energie, die in diesem Jahr als Schwerpunktthemen das Regionalthema des IT-Gipfels repräsentieren.

schließen
28. August 2012

Eröffnung der DIALOGistik: Hafen lernt im Dialog

Eröffnung der DIALOGistik: Hafen lernt im Dialog

Im Duisburger Hafen wurde die DIALOGistik Duisburg jetzt in Anwesenheit von NRW-Verkehrsminister Michael Groschek feierlich eröffnet: Mehr als 100 geladene Gäste nutzten die Gelegenheit, im Duisburger ... mehr

Eröffnung der DIALOGistik: Hafen lernt im Dialog

Im Duisburger Hafen wurde die DIALOGistik Duisburg jetzt in Anwesenheit von NRW-Verkehrsminister Michael Groschek feierlich eröffnet: Mehr als 100 geladene Gäste nutzten die Gelegenheit, im Duisburger Restaurant „Schiffchen“ mehr über die neue Beratungs- und Coachingstelle zu erfahren. Die DIALOGistik schließt eine Lücke in der Aus- und Weiterbildung und bietet insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen Zugang zu Expertenwissen in der Logistik.

„Dass die DIALOGistik genau hier – am Standort Duisburg – entsteht, ist kein Zufall. Die Universität Duisburg-Essen verfügt über eine hohe disziplinübergreifende Expertise auf dem Gebiet der Logistik, die in dem neuen Projekt im Duisburger Hafen praxisnah erschlossen wird. Wir initiieren damit neue Dialoge und stärken so die Zukunft der Logistik in der Wirtschaft, sowohl auf kommunaler wie auf Landesebene.“, zeigte sich Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen (UDE), überzeugt. Die UDE besitzt die wissenschaftliche Federführung des Projekts, hinter dem drei interdisziplinäre Forschungsprojekte des EffizienzCluster LogistikRuhr stehen.

Sämtliche Angebote der DIALOGistik Duisburg werden speziell auf die Bedürfnisse der 300 logistikorientierten Unternehmen am Duisburger Hafen zugeschnitten. „Die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden und der Erfolg des Duisburger Hafens sind zwei Seiten derselben Medaille.“, so Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der duisport-Gruppe und stellvertretender Vorsitzender im Strategieboard des EffizienzCluster LogistikRuhr. „Deshalb unterstützen wir nicht nur den Aufbau der DIALOGistik, sondern sind auch Initiator und Treiber dieser Entwicklung. Wir laden alle ein, sich aktiv an der DIALOGistik zu beteiligen und die Angebote zu nutzen.“

Mit dem/der „Multimodale/n Logistiker/-in“ startet gleich ein neues Weiterbildungsformat in der DIALOGistik. Vor dem Hintergrund sich verknappender Ressourcen, immer komplexerer Supply Chains und der Herausforderungen nachhaltiger Logistik wird multimodaler Waren- und Gütertransport zunehmend zum erfolgskritischen Faktor. „Als Industrieland Nummer Eins haben wir in Nordrhein-Westfalen beste Infrastrukturvoraussetzungen für die Stärkung des multimodalen Verkehrs“, warb NRW-Verkehrsminister Michael Groschek im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten für Logistik auf Straße, Schiene und Wasser. „Deshalb brauchen wir gut ausgebildete Fachkräfte, eben multimodale Logistiker, nicht nur für den Standort Duisburg, sondern auch für NRW.“
 

schließen
08. August 2012

Proof of Concept: SDS macht IT-Systeme cloudfähig

Im Verbundprojekt Service Design Studio (SDS) haben die Forscher gemeinsam mit den Kollegen des Projektes Supply Chain Execution einen Proof of Concept entwickelt, der anhand der konkreten Prozesskette zur Qualitätskontrolle ... mehr

Im Verbundprojekt Service Design Studio (SDS) haben die Forscher gemeinsam mit den Kollegen des Projektes Supply Chain Execution einen Proof of Concept entwickelt, der anhand der konkreten Prozesskette zur Qualitätskontrolle und -sicherung in der Möbelindustrie aufzeigt, wie SDS als webbasiertes Werkzeug bestehende IT-Dienste um Funktionen wie Abrechnung oder Absicherung erweitert. So können mit SDS ganzheitliche IT-Dienstbeschreibungen in vereinfachter Form erzeugt werden. Für den Proof of Concept ist ein Beispielszenario aus dem Verbundprojekt Supply Chain Execution beschrieben und in seine Prozesselemente zerlegt worden. Dabei wurden die relevanten Serviceaufrufe wie die Simulation eines Planungsszenarios identifiziert und dokumentiert. Sie sind die Grundlage, auf derer die Methodenaufrufe, die wiederum Mehrwertdienste auslösen, entwickelt werden. Es gilt die Kommunikation zwischen dem Logistik-IT-Service und dem Mehrwertdienst möglich und damit die Logistiksoftware cloudfäig zu machen. Der erfolgreich abgeschlossene Proof of Concept zeigt nun auf, welche Möglichkeiten Service-Entwicklern künftig mit SDS an die Hand gegeben werden können, bestehende Software so zu modellieren, dass sie – ob auf lokalen Systemen beim Kunden oder für webbasierte Cloudumgebungen – in punkto Sicherheit, Abrechenbarkeit und Service-Level-Agreement überzeugen. Den Proof of Concept (42 Seiten, 4 MB) können Sie hier downloaden.

schließen
11. Juli 2012

Zukunftskongress Logistik: Das Programm steht - jetzt anmelden

Zukunftskongress Logistik: Das Programm steht - jetzt anmelden

Noch nie war der Zukunftskongress Logistik so hochkarätig besetzt, noch nie hat er so umfangreich, kreativ und interaktiv die Zukunftsthemen der Logistik präsentiert wie in diesem Jahr. Ein Mitglied des ... mehr

Zukunftskongress Logistik: Das Programm steht - jetzt anmelden

Noch nie war der Zukunftskongress Logistik so hochkarätig besetzt, noch nie hat er so umfangreich, kreativ und interaktiv die Zukunftsthemen der Logistik präsentiert wie in diesem Jahr.

Ein Mitglied des Club of Rome, der Präsident der acatech – Akademie der Technikwissenschaften e.V. -, mutige Jungunternehmer und gestandene Unternehmenslenker diskutieren am 11. September – dem ZukunftsPlenum – die Spannungsfelder moderner Gesellschaften und verknüpfen sie mit den Visionen der Logistik.
> Zukunftstreiber Technologie: Wie können neue Technologien bestehende Strukturen und Märkte optimieren, weiterentwickeln und damit zukunftsfähig machen?
> Zukunftstreiber Mensch: Wie kann der „moralische Konsument“ das Marktgeschehen und unternehmerische Entscheidungen beeinflussen?
> Zukunftstreiber Umwelt und Ressourcen: Wie können neue Energie- und Mobilitätskonzepte zum Umgang mit reduzierten Ressourcen beitragen?

Der zweite Tag bietet ein Füllhorn an anwendungsorientierten Zukunftsthemen. In insgesamt sechs parallelen Sequenzen zeigen die Forscher des Fraunhofer IML – eines der weltweit größten Forschungseinrichtungen für Logistik überhaupt – gemeinsam mit Anwendungspartnern aus Handel, IT oder HealthCare, was heute schon möglich ist. Für alle Teilnehmer, die sich nicht für eines der sechs Themen entscheiden können, ist das Programm aus Workshops, Planspielen, Vorträgen oder Wissensforen so konzipiert, dass in der Halbzeit von einer Sequenz in eine andere gewechselt werden kann.
Die Themen sind:

> Krankenhauslogistik:
Vormittag: Logistikprozesse im Krankenhaus
Nachmittag: Logistikplanung im Krankenhaus
> Logistik IT:
Vormittag: Logistik-Software aus der Steckdose
Nachmittag: Management komplexer IT-Projekte
> Sensing Internet & Auto-ID:
Vormittag: Industrielle Bildverarbeitung in der Logistik
Nachmittag: Formen eines intelligenten Ladungsträgers für Handel und Luftfracht
> Operational Excellence in der Prozessindustrie:
Vormittag: Planspiel Lean Manufacturing
Nachmittag: Lean in der Prozessindustrie
> Stadt der Zukunft:
Vormittag: Einkaufen und Anliefern in der Stadt der Zukunft
Nachmittag: Transportieren und Lagern in der Stadt der Zukunft
> Verkehr und Transport:
Vormittag: Logistik von Industrie und Handel effizient gestalten
Nachmittag: Security und Safety in der Transportkette

Logistik ist die treibende Kraft in unserem Wirtschaftsleben, Logistik will unsere Welt gestalten und erhalten. Die produzierende Wirtschaft folgt inzwischen der Logistik, nicht länger umgekehrt. Genau diesen Prozess beleuchtet und begleitet der Zukunftskongress Logistik. Melden Sie sich jetzt hier an!

Organisatorisches:
Der Zukunftskongress Logistik findet statt am 11. und 12. September 2012 in den Dortmunder Westfalenhallen. Alle Informationen rund um Anmeldung, Kosten, Anfahrt finden Sie auf der Homepage des Kongresses unter www.zukunftskongress-logistik.de. Veranstalter sind der EffizienzCluster LogistikRuhr und das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML.

Das komplette Programm können Sie als PDF-Datei hier herunterladen.

schließen
10. Juli 2012

Call for Papers für InstandhaltungsForum 2013

"Veränderung beherrschen - Exzellente Lösungen aus Praxis und Wissenschaft" – diesem Schwerpunktthema widmet sich das InstandhaltungsForum (InFo) 2013. Am 22. und 23. März kommenden ... mehr

"Veränderung beherrschen - Exzellente Lösungen aus Praxis und Wissenschaft" – diesem Schwerpunktthema widmet sich das InstandhaltungsForum (InFo) 2013. Am 22. und 23. März kommenden Jahres findet die Veranstaltung bereits zum 15. Mal statt. Ziel des InFo 2013 ist es, Anregungen und Lösungen anhand von Fachbeiträgen aus Praxis und Wissenschaft zu liefern. Diskutiert und hinterfragt wird die Übertragbarkeit der Lösungen auf Dritte.
Das Programmkomitee der TU Dortmund ruft alle interessierten Fachleute herzlich auf, sich mit Vorträgen am Veranstaltungsprogramm 2013 zu beteiligen. Vorträge können bis Ende August angemeldet werden.
Mehr Informationen sowie die Themenschwerpunkte der Veranstaltung finden Sie hier.

schließen
10. Juli 2012

Meilensteintreffen zeigt ausgefeilte Lösungsansätze

Meilensteintreffen zeigt ausgefeilte Lösungsansätze

Zum großen ELA-Meilensteintreffen 2012 trafen sich am 5. Juli rund 35 Akteure des Verbundprojektes Effizienz in logistischen Anlagen (ELA) in Fürstenfeldbruck bei der ESG Elektoniksystem- und Logistik ... mehr

Meilensteintreffen zeigt ausgefeilte Lösungsansätze

Zum großen ELA-Meilensteintreffen 2012 trafen sich am 5. Juli rund 35 Akteure des Verbundprojektes Effizienz in logistischen Anlagen (ELA) in Fürstenfeldbruck bei der ESG Elektoniksystem- und Logistik GmbH. Im Fokus des Treffens: Die ergebnisorientierte Präsentation erster Zwischenergebnisse aus dem Forschungsverbund. Die Partner aus Industrie und Forschung haben sich zum Ziel gesetzt, große logistische Knoten wie Güterverteilzentren oder große Produktionsstandorte durch den Einsatz wissenschaftlicher Methoden effizienter zu gestalten und zu steuern. „Der gesamte Forschungsverbund profitiert in hohem Maße von den Entwicklungen in jedem Teilprojekt“, zeigt sich Prof. Dr. Uwe Clausen, Institutsleiter des Instituts für Transportlogistik an der TU Dortmund und Vorsitzender des Scientific Committees des EffizienzCluster LogistikRuhr von den Ergebnissen und den angeregten Diskussionen begeistert.

Im Zuge der Veranstaltung hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, einen vertieften Einblick in den Stand der Projektarbeiten zu nehmen: Entwicklungen zur Leitwegeplanung des Einzelwagenverkehrs, Simulationsumgebungen zur effizienten Flächennutzung und Sortersteuerung oder die vollausgerüsteten Versuchsträger zur optischen Identifikation von Stückgütern wurden präsentiert und diskutiert. „Diese gemeinsamen Entwicklungen werden dazu beitragen, die Vision des „EcoSiteManagers“ zu verwirklichen“, fasst Projektleiter Zoran Miodrag zusammen. „Mit diesem übergeordneten Steuerungsinstrument wird den Betreibern logistischer Knoten zum ersten Mal ein Instrument an die Hand gegeben, das sie in die Lage versetzt, Ihre Ressourcen effizient auszulasten und zu planen. Im Zulauf, in der Bearbeitung und für die Zukunft!“ Wertvolle Hinweise zur Projektentwicklung gab auch Uwe Böttge vom Projektträger DLR e.V., der am Tag zuvor bereits in Wiesbaden am Konsortialtreffen von Sustainable Sourcing Excellence teilnahm. Im Rahmen seiner Tätigkeit begleitet er die von ihm betreuten Verbundprojekte aktiv und pflegt den intensiven Dialog mit den Projektpartnern.

„Die hohe Beteiligung und Kooperation unserer Industriepartner sowie die gezeigten Ergebnisse unterstreichen die Relevanz der Lösungen für logistische Anlagen unterschiedlichster Branchen“ resümierte Prof. Dr.-Ing. Clausen. „Wir werden ein einheitliches Verständnis der Effizienz in logistischen Anlagen schaffen, indem wir alle relevanten Prozesse sichtbar machen und vernetzen. Dies ist die Grundlage, um Verbesserungspotenziale zu erkennen und zu nutzen. Nur so können wir die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen steigern und Ressourcen schonen.“

schließen
09. Juli 2012

EffizienzCluster neu bei Facebook

Mülheim an der Ruhr, 09. Juli 2012. Soziale Medien sind allgegenwärtig: Sie sind Informationsquelle und Präsentationsfläche zugleich, sie fördern Interaktion und regen Diskussionen an – ... mehr

Mülheim an der Ruhr, 09. Juli 2012. Soziale Medien sind allgegenwärtig: Sie sind Informationsquelle und Präsentationsfläche zugleich, sie fördern Interaktion und regen Diskussionen an – jetzt auch im EffizienzCluster LogistikRuhr.
Der EffizienzCluster hat – passend zum Relaunch der Internetseite im Frühjahr dieses Jahres – jetzt auch ein eigenes Facebook-Profil gestaltet.
Die Chronik des EffizienzClusters bietet die Möglichkeit, sich die verschiedenen Stationen des EffizienzClusters in den letzten zweieinhalb Jahren nocheinmal anzusehen. Das Bildmaterial gibt Eindrücke sowohl von der Auftaktveranstaltung in Schwerte wieder alsauch von den verschiedenen Messen und Kongressen, an denen der Cluster teilgenommen hat.
Werden auch Sie Fan des EffizienzCluster LogistikRuhr! So werden sie tagesaktuell über Clusternachrichten informiert – schnell und einfach auf ihrem eigenen Facebook-Profil. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, Diskussion zu starten und Veranstaltungen Ihren eigenen Freund zu empfehlen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch unter http://www.facebook.com/EffizienzCluster!

schließen
09. Juli 2012

Management-Studie für nachhaltigkeitsorientiertes Risk-Management vorgestellt

Ein Tag, fünf Teilprojekte, fünf erreichte Meilensteine. Im Dialog mit Uwe Böttge vom Projektträger DLR präsentierten, diskutierten und entwickelten die Unternehmenspartner aus dem Verbundprojekt ... mehr

Ein Tag, fünf Teilprojekte, fünf erreichte Meilensteine. Im Dialog mit Uwe Böttge vom Projektträger DLR präsentierten, diskutierten und entwickelten die Unternehmenspartner aus dem Verbundprojekt „Sustainable Sourcing Excellence“ Ergebnisse, Modelle und Ideen. Anlässlich des Sonderkonsortialtreffens zur Meilensteinabnahme am 4. Juli in Wiesbaden konnte das ISCM-Team unter anderem die Management-Studie für nachhaltigkeitsorientiertes Risk-Management den Partnern präsentieren. Die Studie hat analysiert, wie Stakeholder systematisch in ein Supply Chain Risk Management eingebunden werden müssen. Nachhaltigkeitsrisiken werden in herkömmlichen Risikomanagementsystemen in der Regel nicht abgebildet – gerade für ein verantwortungsvolles Einkaufsmanagement spielen sie aber eine entscheidende Rolle. „Alle Teilprojekte sind im Soll – und haben bereits sehr gute Ergebnisse erzielt“, zeigte sich Konsortialführer Prof. Dr. Michael Henke, Lehrstuhlinhaber für Einkauf und Supply Management an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht und Leiter des Instituts für Supply Chain Management – Procurement and Logistics (ISCM), zufrieden. „Gerade die Zusammenarbeit mit den Praxispartnern ist intensiv und vertrauensvoll. Für Themen, bei denen wir Standards für einen Global Sourcing Governance Code oder einen Leitfaden für Nachhaltigkeitsberichte erarbeiten, brauchen wir auch und gerade den Schulterschluss mit der Wirtschaft.“

schließen
03. Juli 2012

Starke Branchen mit starkerZukunft - Logistik meets Mikro- und Nanotechnologie

Dortmund, 03. Juli 2012. „Logistik ist die wachstumsstärkste und Mikro- und Nanotechnologie die internationalste der Dortmunder Branchen - zusammen sind sie unschlagbar“, brachte es Udo Mager, Geschäftsführer ... mehr

Dortmund, 03. Juli 2012. „Logistik ist die wachstumsstärkste und Mikro- und Nanotechnologie die internationalste der Dortmunder Branchen - zusammen sind sie unschlagbar“, brachte es Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund auf den Punkt: Mit dem Fachforum „Sensoriklösungen für Logistik und Automation en miniature“, veranstaltet vom EffizienzCluster LogistikRuhr, der Wirtschaftsförderung Dortmund, dem EC Ruhr und dem IVAM Fachverband Mikrotechnik, tauschen zwei starke Branchen ihre Kompetenzen aus. Mit Sensoriklösungen im Kleinstformat lassen sich logistische Prozesse noch weiter optimieren. Welche Möglichkeiten günstige und zugleich leistungsfähige Mikrosensoren für die logistische Forschung und die logische Praxis haben, diskutierten branchenübergreifend rund 40 Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Das Potenzial der neuesten Generation von Ultraschallsensoren, die Flüssigkeiten und feste Materialien unabhängigen von deren Farbe und Transparenz erfassen können, präsentierte Johannes Schulte, Geschäftsführer microsonic GmbH. Das mittelständische Dortmunder Unternehmen vertreibt seine Ultraschall-Sensoren weltweit. „Die ungeheure Vielfalt der praktischen Anwendungen machen den Reiz des Ultraschallprinzips aus“, so microsonic-Geschäftsführer Schulte. „Dabei überwinden wir immer wieder Leistungsgrenzen und erschließen mit Produktinnovationen wie Doppelbogenkontrolle, Etikettensensor oder Bahnkantensensor neue Einsatzgebiete für unsere Ultraschall-Technologie.“

Dass die Forschung im Bereich Sensorik noch lange nicht am Ende ist, unterstrichen die Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft gleichsam intensiv: „Wir müssen Technologien stetig weiterentwickeln und in unterschiedlichen Einsatzgebieten testen. Beispiel 3D-Kameras: Diese sind im Vergleich zur konventionellen Lasertechnologie nicht nur kostengünstiger in der Beschaffung, sondern auch in ihren Messungen genauer.“, berichtet Andreas Kamagaew aus der täglich Praxis am Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML. Der Abteilungsleiter für Automation und eingebettete Systeme gab den Besuchern einen Einblick in seine aktuelle Forschungsarbeit, die Zellularen Transportsysteme.

Markus Weinländer, Head of Product Management SIMATIC Ident bei der Siemens AG, verwies auf den Nutzen und den Bedarf der Forschung aus unternehmerischer Sicht. „Unsere Vision der Sensorik von morgen: Ein intelligenter Transponder, der dauerhaft am Erzeugnis verbleibt, damit eine Identifikation über den kompletten Lebenszyklus hinweg möglich ist. Gerade in der Fertigung und in der begleitenden Logistik würde dieser Fortschritt eine erhebliche Steigerung der Transparenz und eine geringere Fehleranfälligkeit bedeuten.“ RFID und 2D-Codes sehe er dabei als Schlüsseltechnologien für die integrierte Industrie von morgen.

„Die sinnvolle Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft ist der Schlüssel zu mehr Innovation.“, ist sich Dr.-Ing. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH, sicher. „Aus diesem Grund wird die Vernetzung, auch über Branchengrenzen hinweg, intensiv durch das Clustermanagement vorangetrieben. Deshalb werden wir im laufenden Jahr noch weitere Fachveranstaltungen zu unterschiedlichsten Themen anbieten und ausrichten!“

schließen
25. Juni 2012

Innovationen für den Markt - Jahrestreffen bringt viele neue Ideen

Innovationen für den Markt - Jahrestreffen bringt viele neue Ideen

Die Teilnehmer des Jahrestreffens 2012.

Mülheim an der Ruhr, 25. Juni 2012. Das Jahrestreffen 2012 war für den EffizienzCluster LogistikRuhr und seine Clusterpartner ein voller Erfolg. Während im vergangenen Jahr die Vernetzung innerhalb ... mehr

Innovationen für den Markt - Jahrestreffen bringt viele neue Ideen

Die Teilnehmer des Jahrestreffens 2012.

Mülheim an der Ruhr, 25. Juni 2012.
Das Jahrestreffen 2012 war für den EffizienzCluster LogistikRuhr und seine Clusterpartner ein voller Erfolg. Während im vergangenen Jahr die Vernetzung innerhalb der Leitthemen im Vordergrund stand, wurde in diesem Jahr der Fokus auf die Erarbeitung von Strategien für Innovationsprozesse gelegt. In zahlreichen Workshops und Innovation Pitches erarbeiteten rund 140 Clusterpartner aus Wissenschaft und Wirtschaft Strategien zur kommerziellen Nutzung der Clusterinnovationen. Als Gastredner steuerte Prof. Dr. Christoph Hienerth, WHU - Otto Beisheim School of Management, neue Ideen und Perspektiven zum Thema "Open Innovation" bei.

Treiber der Aktivitäten in Richtung Verwertung und Vermarktung sind die zunehmende Konkretisierung und Detaillierung von Forschungsergebnissen.
„Damit die wissenschaftlichen Ergebnisse aus unserem Cluster nun in marktfähige Produkte transferiert werden, haben wir auf dem Jahrestreffen die Gelegenheit genutzt, unsere Verbundprojektpartner für die Verwertung ihrer Entwicklungen zu sensibilisieren. Je früher wir über die Vermarktung nachdenken, umso erfolgreicher werden wir sein.“, fasst Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der ECM, die Intention des Clustermanagements zusammen.
Der Zeitpunkt war richtig gewählt – bereits in diesem Sommer endet das erste Verbundprojekt erfolgreich, weitere folgen bis Ende des Jahres.

Neben der Verwertung und Vermarktung von Innovationen war auch die Anbahnung neuer Forschungsprojekte, verbunden mit der Identifizierung strategischer Partnerschaften, ein wichtiges Thema des Jahrestreffens. Denn: „An die aktuellen Verbundprojekte, von denen einige ja bereits in diesem Jahr abgeschlossen werden, sollen sich viele weitere zukunftsweisende Vorhaben für mehr Effizienz in der Logistik anschließen“, erklärte Dr. Christian Jacobi. Angesprochen sind hier insbesondere auch die Mitglieder des EffizienzCluster Logistik e.V. Das Netzwerk der Unternehmen im Cluster unterstützt seine Mitglieder aktiv dabei, Innovationsprojekte voranzutreiben. „Es gibt noch viel zu erforschen und zu entdecken – die Logistik ist heute in der gleichen Situation wie die Informatik vor 30 Jahren“, vergleicht Clusterinitiator Prof. Dr. Michael ten Hompel die beiden wettbewerbsentscheidenden Querschnittsbranchen und prognostiziert der Logistik eine glänzende Zukunft: „Und in einigen Jahren werden wir sagen: Mit dem EffizienzCluster LogistikRuhr hat alles angefangen!“

schließen
14. Juni 2012

Transfairlog 2012 - Besteht die serviceorientierte Softwareentwicklung den Praxistest?

Transfairlog 2012 - Besteht die serviceorientierte Softwareentwicklung den Praxistest?

„Logistics on Demand“, „Software as a Service“ und „Business by Design“ versprechen eine neue und vor allem flexible IT-Welt für die Logistik. Aber sind die Konzepte überhaupt ... mehr

Transfairlog 2012 - Besteht die serviceorientierte Softwareentwicklung den Praxistest?

„Logistics on Demand“, „Software as a Service“ und „Business by Design“ versprechen eine neue und vor allem flexible IT-Welt für die Logistik. Aber sind die Konzepte überhaupt praxistauglich? Wie werden Cloud-Lösungen in den Unternehmen angenommen? Kann die serviceorientierte Softwareentwicklung so viel, wie sie verspricht? „Die Frage, mit der wir in dieses Wissensforum gegangen sind, können wir mit „Ja“ beantworten“, fasste Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH, als Moderator der Fachsequenz „Logistik-Software aus der Wolke“ die Ergebnisse zusammen. „Cloud Computing ist noch eine junge Technologie, aber wir haben in den vergangenen Monaten gesehen, wie schnell sie den Markt erobert hat.“

Die gut besuchte Fachsequenz im Wissensforum der Transfairlog 2012 – gemeinsam organisiert vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik und dem EffizienzCluster LogistikRuhr – nahm die Teilnehmer direkt mit in die Praxis, direkt mit ins Unternehmen: Christian Rybak, Geschäftsführer der Logata GmbH und Betreiber der Logistcs Mall, präsentierte gemeinsam mit Maximilian Löhr, Geschäftsführer der WM Logistik GmbH & Co. KG und erster Mall-Kunde, den rund 60 Zuhörern die Anwendung aus der Logistics Mall im Livebetrieb. Die WM Group ist nach Aussage von Herrn Löhr der europaweit erste Logistikdienstleister, der bereits mehrere Läger mit einer Cloud-Lösung betreibt.

Welche Angebote die Logistics Mall außerdem für Nutzer und Anbieter bereithält, stellte Damian Daniluk vom Fraunhofer IML vor. Der Marktplatz für Logistics-Apps ging bereits Ende 2010 live und schrieb damit ein Stück IT- und Logistikgeschichte. Eine Usergroup bietet bereits allen interessierten Unternehmen die Möglichkeit, einen ersten Eindruck von Cloud Computing zu gewinnen und gleichzeitig einen Blick hinter die Kulissen des deutschlandweit größten Cloud-Computing-Projekts in der Logistik zu werfen. Die Logistics Mall schwebt derzeit auf einer Erfolgs-Wolke: Zahlreiche Auszeichnungen sind ein überzeugender Beweis für die Bedeutung und die Marktfähigkeit des speziell für die Logistik entworfenen Cloud-Computing-Konzepts. In den zurückliegenden drei Monaten erhielten die Forscher u.a. den renommierten „elogistics award 2012“, oder schaffte es die Mall beim Industriepreis 2012, der auf der Hannover Messe vergeben wurde, in die Top10.
Die Logistics Mall als Infrastrukturprojekt braucht aber auch die logistischen Services, die Logistik-Apps, die künftig starre monolithische IT-Systeme ablösen werden. Wie künftig die Services aus fachlicher Logistiksicht aussehen können stellte Dr. Katja Klingebiel, Leiterin Grundlagenforschung Assistenzsysteme im Fraunhofer IML und Leitthemenentwicklerin Logistics-as-a-Service dem Plenum vor. Hier werden Lösungen erarbeitet, um IT mit einem Maximum an Flexibilität bei maximalen Leistungen ausstatten und zu einem nutzen- und nutzerorientierten Preis anbieten zu können. Ganz nach Bedarf werden sich auch und gerade kleine und mittlere Unternehmen ihre IT-Anwendungen maßgeschneidert zusammenstellen können – davon konnten sich die Teilnehmer am Wissensforum selbst überzeugen.
„Cloud Computing für die Logistik ist ein Markt mit riesigem Potenzial“, resümierte Dr. Jacobi die Diskussion. „Es kommt jedoch sehr stark auf das jeweilige Angebot an. Und auch die Vorbehalte, die aus noch ungelösten Fragen herrühren, müssen noch geklärt werden, bevor sich die Cloud-Technologie in der Fläche durchsetzt. Dazu gehören Sicherheit und Datenschutz oder Fragen zu rechtlichen Themen und Abrechenbarkeit. Betriebswirtschaftlich scheinen die Cloud-Lösungen zu überzeugen. Und: Die Unternehmen machen es einfach!“

schließen
12. Juni 2012

Executive Talk: So sieht die Zukunft der Logistik aus

„Die Welt wird sich grundlegend verändern, wir stehen an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution“, prophezeit Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter ... mehr

„Die Welt wird sich grundlegend verändern, wir stehen an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution“, prophezeit Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik, im Gespräch mit BrainNet CEO Christian A. Rast.

Nach Mechanisierung, Fließbandproduktion und Automatisierung werde die Selbststeuerung eine neue Dimension der Flexibilität ermöglichen und damit Produktions- und Steuerungssysteme grundlegend wandeln. Die Maschinen werden in Zukunft untereinander und mit den Menschen kommunizieren und sich so selbständig steuern und organisieren. Im Rahmen des Executive Talks (zum Film) – eine von BrainNet initiierte Dialogplattform, um zentrale Themen des Supply Chain Managements zu diskutieren – wagte der inhaltliche Kopf und Initiator des EffizienzCluster LogistikRuhr einen Blick in die Zukunft der Logistik und entwarf Szenarien, wie die Logistik konzeptionell und technologisch die vierte industrielle Revolution aktiv gestalten kann.
Der EffizienzCluster LogistikRuhr und BrainNet arbeiten seit kurzem noch enger zusammen: BrainNet ist bereits Partner in den Verbundprojekten Supply Chain School und Competitiveness Monitor und wird nun darüber hinaus die Arbeit der EffizienzCluster Management GmbH (ECM) unterstützen. BrainNet wird außerdem im Rahmen des Leitthemas Logistische Gestaltungskompetenz, dem das Verbundvorhaben Supply Chain School zugeordnet ist, an Themen zur Neuausrichtung einer Logistik mitarbeiten, die wichtige Beiträge zur Lösung der Gegenwartsprobleme leistet und Wandlungsprozesse vorantreibt.

Den kompletten Executive Talk zwischen BrainNet CEO Christian A. Rast und Prof. Dr. Michael ten Hompel finden Sie hier.
 

schließen
30. Mai 2012

EffizienzCluster als Best Practice-Projekt zu Gast bei den Europäischen Technikakademien

Wie kann die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft intensiviert werden? Welche Partnermodelle binden Wirtschaftsunternehmen an Forschungsprojekte? Wie ist der aktuelle Stand der Implementierungsphase für ... mehr

Wie kann die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft intensiviert werden? Welche Partnermodelle binden Wirtschaftsunternehmen an Forschungsprojekte? Wie ist der aktuelle Stand der Implementierungsphase für das Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020? Zwei Tage diskutierten am 29. und 30. Mai auf Einladung des acatech Brüssel-Büros Vertreter acht europäischer Technikakademien mit Vertretern der EU-Kommission und des Europäischen Parlaments über innovatives Beschaffungswesen und Public-Private-Partnerships von Wissenschaft und Wirtschaft. Wie mit einem neutralen Clustermanagement Innovationsmarketing betrieben und die Konsortialbildung vorangetrieben werden kann, präsentierte Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH am Beispiel des größten Forschungs- und Entwicklungsclusters Europas - dem EffizienzCluster LogistikRuhr - dem Plenum. Insbesondere der Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wurde im europäischen Kontext intensiv - und als mögliche Blaupause für andere Forschungsvorhaben – diskutiert.
Das Treffen der Euro-CASE Innovationsplattform fand zum 2. Mal statt: Es ermöglicht die Diskussion aktueller innovationspolitischer Themen auf europäischer Ebene und arbeitet die Ergebnisse in Positionspapieren auf. Ziel ist es, die Vertreter der Europäischen Institutionen auf Grundlage konkreter politischer Handlungsempfehlungen gezielt zu beraten. Das nächste Treffen findet im Oktober in London zum Thema Financing Innovation statt. Mehr Informationen finden Sie hier.

schließen
25. Mai 2012

Infotag der Adolf Würth GmbH & Co. KG

Infotag der Adolf Würth GmbH & Co. KG

Dortmund, 23.05.2012. Im Rahmen eines Infotages der Adolf Würth GmbH & Co. KG besuchten rund 30 Logistikführungskräfte aus unterschiedlichen Unternehmensdivisionen den EffizienzCluster in den ... mehr

Infotag der Adolf Würth GmbH & Co. KG

Dortmund, 23.05.2012. Im Rahmen eines Infotages der Adolf Würth GmbH & Co. KG besuchten rund 30 Logistikführungskräfte aus unterschiedlichen Unternehmensdivisionen den EffizienzCluster in den Räumlickeiten des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML. Die Adolf Würth GmbH & Co. KG ist Weltmarktführer im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial und Konzernmutter der weltweit tätigen Würth-Gruppe.

Nach einer allgemeinen Einführung in die Themen und Visionen des EffizienzCluster LogistikRuhr, wurden den Führungskräften die sieben Leitthemen und ausgewählte Projekte präsentiert.
Ausführliche Diskussionen über den aktuellen Forschungsstand sowie unternehmensinterne Forschungsbedarfe schlossen sich an.
Anschaulich wurde es nicht zuletzt während des gemeinsamen Rundgangs durch die Labs des Fraunhofer IML. Hier wurden den Besuchern die aktuellsten Innovationen aus dem Forschungsinstitut vorgestellt.

„Der direkte Austausch des EffizienzClusters mit Weltmarktführern wie der Würth-Gruppe ist wichtig, um das bereits gewonnene Clusterwissen weiterzutragen und die Identifizierung neuer, spannender Projektansätze zu beflügeln“, verdeutlicht Lars Nagel, Mitglied der Geschäftsleitung der EffizienzCluster Management GmbH und Leitthemenentwickler „Logistische Gestaltungskompetenz“.

schließen
07. Mai 2012

EffizienzCluster LogistikRuhr: Zur Begehung in Bestform

EffizienzCluster LogistikRuhr: Zur Begehung in Bestform

22 Monate EffizienzCluster LogistikRuhr gepackt in fünf Stunden Vortragsprogramm, 22 Präsentationen, 28 Ausstellungsstände, 12 Demonstratoren, 5 fahrerlose Transportfahrzeuge und zahlreiche Gespräche ... mehr

EffizienzCluster LogistikRuhr: Zur Begehung in Bestform

22 Monate EffizienzCluster LogistikRuhr gepackt in fünf Stunden Vortragsprogramm, 22 Präsentationen, 28 Ausstellungsstände, 12 Demonstratoren, 5 fahrerlose Transportfahrzeuge und zahlreiche Gespräche zwischen rund 100 Teilnehmern und Besuchern aus Wissenschaft und Wirtschaft: Anlässlich der Begehung der Gutachter im Rahmen des Spitzencluster-Wettbewerbs präsentierte sich der größte Forschungs- und Entwicklungscluster der Logistik mit voller Leistungs- und Mannschaftsstärke. „Wir erforschen in unserem EffizienzCluster die Zukunft der Logistik und sorgen dafür, dass sich die Logistik als wissenschaftliche Disziplin, als Vordenker zur Beherrschung komplexer Systeme, als Produzent von Effizienz etabliert“, begrüßte Prof. Dr. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML und Initiator des Clusters, am 27. April 2012 im institutseigenen Hörsaal das dreiköpfige Gutachter-Gremium sowie Vertreter des BMBF und des Projektträgers und tauchte mit ihnen anhand filmischer Sequenzen in die Welt des EffizienzClusters ein. Die Experten waren angereist, um sich von den Fortschritten in den Forschungsprojekten zu überzeugen und die neu beantragten Forschungsanträge zu diskutieren.

Die Begehung der Gutachter im Rahmen der Zwischenbewertung im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF ist neben dem Fortschrittsbericht und der Verteidigung des Clusters vor der Spitzencluster-Jury ein wesentlicher Baustein zur erfolgreichen Genehmigung der 2. Förderphase des EffizienzCluster LogistikRuhr und seiner Forschungsprojekte. Aufgabe der Gutachter ist die fachliche Prüfung und Bewertung der erarbeiteten Konzepte, Lösungen und Prozesse in den Forschungsprojekten, die wissenschaftliche Relevanz und die Zukunftsfähigkeit der angestrebten Innovationen auch und gerade als Entscheidungsvorlage für die Jury, die letztlich die Entscheidung über den Anpfiff zur 2. Halbzeit des EffizienzClusters fällt. „Wir sind mit 27 Forschungsprojekten zu Beginn des Wettbewerbs an den Start gegangen – mit so vielen Projekten, wie kein anderer Spitzencluster im Wettbewerb“, lobte Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH. „Sowohl mit den Ergebnissen in den Forschungsprojekten als auch bei der Implementierung nachhaltiger Clusterstrukturen und der Vernetzung des Clusters nach innen und nach außen liegen wir im Plan. Wir werden die hoch gesteckten Ziele, die wir uns gesetzt haben erreichen“, verspricht Dr. Jacobi Gutachtern und Gästen.

Die inhaltliche Struktur der Begehung gaben die sieben Leitthemen vor, die als Innovationskorridore den Rahmen für die Forschungsprojekte setzen. Die Verbundprojektmanager ausgewählter Projekte jedes Leitthemas präsentierten ihr Forschungsvorhaben, ihr Forschungsziel und die wissenschaftlichen Methoden und die Erkenntnisse auf dem Weg dorthin. „Am Ende des Prozesses werden in allen Forschungsprojekten konkrete Innovationen stehen, die Antworten auf unsere zentrale Forschungsfrage geben: mit 75 Prozent der Ressourcen von heute die Mobilität von morgen ermöglichen“, sagte Prof. Dr. Uwe Clausen, Institutsleiter des Fraunhofer IML und Vorsitzender des Scientific Committees im EffizienzCluster LogistikRuhr. „Als Wissenschaftler haben wir auch und gerade die Aufgabe, die Ergebnisse übertragbar zu machen und methodisch zu entwickeln, um das Wissen, das hier im Cluster entsteht, bestmöglich einsetzbar und zugänglich zu machen.“

Auf rund 1.000 Quadratmeter Fläche in der ZFT-Halle des Fraunhofer IML, in der das größte Experiment künstlicher Intelligenz in der Logistik durchgeführt wird, präsentierten am Nachmittag alle Verbund- und assoziierten Projekte des Clusters ihre Forschungsergebnisse. Zahlreiche Demonstratoren – vom Lastenfahrrad über ein seilbetriebenes Regalbediensystem bis hin zu einem Softwaretool für ein Door-to-Door-Routing für den multimodalen Verkehr – machten die Arbeit der Forscher anfassbar und erlebbar. Als Themenmesse konzipiert traten nicht nur die Gutachter in einen intensiven Dialog mit den Projektteams, auch die Forscher untereinander nutzten die Gelegenheit zu Fachgesprächen und wissenschaftlichem Diskurs. Und auf Einladung der Verbundprojektmanager konnten sich auch Unternehmensvertreter ein Bild von der Zukunft der Logistik machen – die schon heute im EffizienzCluster erforscht und entwickelt wird.
 

Eindrücke der Veranstaltung erhalten Sie in der Bildergalerie.

schließen
07. Mai 2012

Trendstudie Handelslogistik: Branche steht vor erheblichen Umstrukturierungen

Trendstudie Handelslogistik: Branche steht vor erheblichen Umstrukturierungen

Trendstudie Handelslogistik 2012

Multi Channel Retailing ist im Handel angekommen: Immer mehr Händler bieten einen Teil oder das gesamte Sortiment auch über Online-Plattformen an. Das ist ein Ergebnis der Trendstudie Handelslogistik 2012 ... mehr

Trendstudie Handelslogistik: Branche steht vor erheblichen Umstrukturierungen

Trendstudie Handelslogistik 2012

Multi Channel Retailing ist im Handel angekommen: Immer mehr Händler bieten einen Teil oder das gesamte Sortiment auch über Online-Plattformen an. Das ist ein Ergebnis der Trendstudie Handelslogistik 2012 von EHI Retail Institute und Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML. Zum Kreis der befragten Unternehmen zählen neben den Händlern selbst erstmals auch Hersteller und Logistikdienstleister.

In der Studie wurde auch nach der Logistik hinter dem zusätzlichen Vertriebskanal Internet gefragt. Dabei zeigt sich, dass sich Hersteller und Händler tendenziell für unterschiedliche Modelle entscheiden. Die Mehrheit der teilnehmenden Hersteller (59 Prozent) plant, den Online-Handel in bestehende Lagerstandorte zu integrieren, während die Handelsunternehmen mehrheitlich das Outsourcing der Logistik für das e-Commerce-Segment bevorzugen (55 Prozent). „Multi Channel Retailing wird in jedem Fall für erhebliche Umstrukturierungen in der Branche und somit in der Logistik sorgen“, sagt Christiane Auffermann von der Abteilung Handelslogistik im Fraunhofer IML, die im EffizienzCluster LogistikRuhr das Leitthema Urbane Versorgung verantwortet. „Angesichts der Zunahme des Lieferverkehrs durch den Internethandel, aber auch durch die Diversifizierung im stationären Handel sind neue effiziente Logistiklösungen gefragt, um den steigenden Warenverkehr zu bewältigen – insbesondere im urbanen Raum mit seinen ohnehin begrenzten Infrastrukturen“, so die Leitthemenentwicklerin weiter.

Im Leitthema Urbane Versorgung wird in mehreren Projekten und auf unterschiedlichen Ebenen daran gearbeitet, die Versorgung von Ballungsräumen auch in Zukunft sicherzustellen – beispielsweise mit Konzepten und Lösungen zur Bündelung logistischer und nicht-logistischer Dienstleistungen sowie zur Bündelung verschiedener Material- und Warenströme in einem so genannten Urban Hub. Innovative Warenübergabesysteme auf der letzten Meile sollen die Konzepte zur urbanen Versorgung komplettieren.

Ein weiteres Ergebnis der Trendstudie: Transportkosten sind für den Handel der Dreh- und Angelpunkt in der Lieferkette. Steigende Kosten im Transport führen nach wie vor die Liste der wichtigsten ökonomischen Rahmenbedingungen im Handel an. Bei den Händlern stufen 98 Prozent der befragten Logistiker die Transportkosten als sehr wichtig oder wichtig ein, bei den Herstellern sogar 100 Prozent.

Darüber hinaus wurde in der Studie deutlich, dass die demografische Entwicklung und ein zunehmender Mangel an logistischen Fachkräften im Konsumgüterbereich bereits nachhaltige Spuren hinterlassen: 95 Prozent der teilnehmenden Händler, 96 Prozent der Hersteller und alle teilnehmenden Logistikdienstleister setzen als wichtigste Maßnahme zum Erhalt der Qualität des Logistikpersonals auf die Weiterbildung von Mitarbeitern.

Die dritte Auflage der Trendstudie Handelslogistik wurde wie in den Vorjahren in Form einer Online-Erhebung durchgeführt. Mit 71 teilnehmenden Logistikspezialisten (DACH-Region) können EHI und Fraunhofer IML eine Rekordbeteiligung an der Studie vermelden.

Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie hier.

schließen
03. Mai 2012

OrGoLo sucht Verstärkung

Die Universität Duisburg-Essen sucht am Campus Duisburg in der Fakultät Ingenieurwissenschaften, Fachgebiet Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Operations Management eine/n wissenschaftliche Mitarbeiterin ... mehr

Die Universität Duisburg-Essen sucht am Campus Duisburg in der Fakultät Ingenieurwissenschaften, Fachgebiet Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Operations Management eine/n wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlichen Mitarbeiter für das Projekt Organisatorische Innovationen mit Good Governance in Logistik-Netzwerken, kurz OrGoLo. In Verbindung mit den Schwesterprojekten WiWeLo und CoReLo, der duisport-Gruppe, weiteren Praxispartnern und Lehrstühlen wird unter dem Dach des EffizienzCluster LogistikRuhr die DIALOGistik Duisburg als Dialogstelle zwischen Praxis und Wissenschaft aufgebaut und betrieben.

Ihre Tätigkeit umfasst dabei unter anderem
- Konzeption und Beteiligung an der Sicherstellung von Kommunikation und Koordination im Projekt,
- Erfassung, Strukturierung und Systematisierung der Erfahrungen der Praxispartner sowie Transfer zu/von den wissenschaftlichen Partnern,
- Analyse der betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Einsatzes der im Projekt entwickelten Assistenztools, inkl.
        - Konzipierung von Kosten- und Erlösmodellen in Bezug auf die Rentabilität von Geschäftsprozessen in Supply Chains in der Logistikbranche,
        - Anpassung von betriebswirtschaftlichen Methoden zur Bewertung und zum Management von Risiken in Supply Chains an die speziellen Einsatzbedingungen von KMU in der Logistikbranche,
        - Definition von Werte- und Zielsystemen sowie eines daraus abgeleiteten Qualitätskonzepts für die Aufgaben des Supply Chain Managements in Bezug auf Logistik-Dienstleister,
- Einsatz von Steuerungsinstrumenten in einer Pilotphase und deren Bewertung,
- Dokumentation der Projektergebnisse.

Im Rahmen der Tätigkeit wird Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation (Promotion) geboten, wenn die dazu erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Ihr Profil:
Abgeschlossenes Hochschulstudium (Master oder Diplom) in einem der Fächer
Wirtschaftsingenieurwesen, Logistik, Betriebswirtschaftslehre oder damit eng verwandten Studiengängen von mind. 8 Semestern.
Der/die ideale Kandidat/in erfüllt folgende weitere Voraussetzungen:
- Prädikatsexamen
- Kenntnisse in prozessorientierter Logistik und im Logistik- (Leistungs- und Finanz-)Controlling
- Kommunikationsfähigkeit, sowohl im wissenschaftlichen Bereich als auch mit Partnern aus der Praxis
- gute bis sehr gute Kenntnisse der deutschen und der englischen Sprache in Wort und Schrift, ggf. auch Kenntnisse der niederländischen Sprache
- Vertrautheit mit Office-Standard-Software und evtl. auch Kenntnisse über Supply-Chain-Software
- Nachhaltiges Interesse an einer projektbezogenen Promotion

Besetzungszeitpunkt: zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Vertragsdauer: zunächst 30 Monate
Arbeitszeit: 75 Prozent
Bewerbungsfrist: 25.05.2012


Die Universität Duisburg-Essen verfolgt das Ziel, die Vielfalt ihrer Mitglieder zu fördern und berücksichtigt die Kompetenzen, die diese z. B. aufgrund ihres Alters oder ihrer Herkunft mitbringen
(s. http://www.uni-due.de/diversity).
Frauen werden nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen geeigneter Schwerbehinderter und Gleichgestellter i. S. des § 2 Abs. 3 SGB IX sind erwünscht.
Die Universität Duisburg-Essen ist für ihre Bemühungen um die Gleichstellung von Mann und Frau mit dem „Total-E-Quality-Award“ ausgezeichnet worden. Sie strebt die Erhöhung des Anteils der Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb einschlägig qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer 217/12 an Herrn Prof. Dr. Rainer Leisten, Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Ingenieurwissenschaften,
47048 Duisburg, Tel. 0203/379-2863, E-Mail rainer.leisten@uni-due.de
 

schließen
12. April 2012

Logistik im Wettbewerbsnachteil um Führungskräfte

Schlechte Prognose im Kampf um Fach- und Führungskräfte: Die Clusterpartner PwC und EBS Business School haben unlängst in einer Delphi-Studie mit 94 Logistikern und Branchenexperten aus 24 Ländern ... mehr

Schlechte Prognose im Kampf um Fach- und Führungskräfte: Die Clusterpartner PwC und EBS Business School haben unlängst in einer Delphi-Studie mit 94 Logistikern und Branchenexperten aus 24 Ländern verschiedene Szenarioaussagen mit Eintrittswahrscheinlichkeiten zwischen Null und einhundert Prozent überprüfen lassen. Die Teilnehmer – darunter Akteure aus dem EffizienzCluster LogistikRuhr – sehen die Wahrscheinlichkeit, dass der Bedarf an Fach- und Führungskräften des Sektors bis zum Jahr 2030 gedeckt werden kann, nur bei knapp 56 Prozent. Zudem sehen sie Nachteile im branchenübergreifenden Wettstreit um Nachwuchstalente: So halten es die Befragten für wenig realistisch (Eintrittswahrscheinlichkeit 35,6 Prozent), dass Nachwuchskräfte 2030 eine Karriere im Transport- und Logistikgeschäft erstrebenswerter finden als in anderen Branchen. Das Institut für Zukunfts-forschung und Wissensmanagement (IFK) an der EBS zeichnete für die wissenschaftliche Szenarioentwicklung verantwortlich. Die Forscher wollten unter anderem wissen, welche Bedeutung eine aktiv gemanagte Arbeitgebermarke im Kampf um Fachkräfte haben wird. So kommt die Umfrage zu dem Ergebnis, dass nur die Unternehmen auch im Jahr 2030 noch erfolgreich am Markt sein werden, die ihre ‚Arbeitgebermarke‘ weiterentwickeln und gezielt einsetzen (rund 70 Prozent Wahrscheinlichkeit). Vor besonderen Herausforderungen steht der Mittelstand: Die Chance dafür, dass sich kleine und mit-telgroße Unternehmen in den kommenden 15 bis 20 Jahren zu Wunschar-beitgebern entwickeln, weil sich Bewerber hier wohler fühlen als in Großunternehmen, ist nach Einschätzung der Befragten gering (38,2 Prozent Wahrscheinlichkeit).
Die Studie sowie weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.pwc.de/tl-talents-race

schließen
04. April 2012

Wissensforum Transfairlog: Logistik-Software aus der Wolke

Die Informationstechnologie ist bereits heute eine unverzichtbare Säule der Logistik – und die IT wird umso wichtiger vor dem Hintergrund der Rolle der Logistik, die „Effizienz produziert“. ... mehr

Die Informationstechnologie ist bereits heute eine unverzichtbare Säule der Logistik – und die IT wird umso wichtiger vor dem Hintergrund der Rolle der Logistik, die „Effizienz produziert“. Im Wissensforum „Logistik-Software aus der Wolke“ des EffizienzCluster LogistikRuhr und des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML auf der transfairlog 2012 diskutieren Experten und Anwender, ob die serviceorientierte Softwareentwicklung das hält, was sie verspricht.

Begriffe wie „Logistics on Demand“, „Software as a Service“ und „Business by Design“ stehen für den Aufbruch in eine schöne, neue und vor allem flexible IT-Welt für die Intralogistik: Die nächste Generation adaptiver IT-Systeme wird Unternehmen bei der Gestaltung, Planung und Steuerung der Supply Chain bzw. des Unternehmensnetzwerks entscheidend und weit über das bisher bekannte Maß hinaus unterstützen.
Heute noch sind die Unternehmen vielfach auf starre, monolithische IT-Systeme angewiesen, die meist aufwändig individualisiert werden müssen oder von vornherein inflexible Einzellösungen darstellen. Dabei operieren die Unternehmen in einem Markt, der von starker Dynamik und komplexen Zusammenhängen geprägt ist – und in dem man schnell reagieren muss. Die Weichen dafür werden derzeit im EffizienzCluster LogistikRuhr gestellt, dem größten Forschungs- und Entwicklungscluster in Europa: Das Leitthema „Logistics-as-a-Service“, einer von sieben Innovationskorridoren des Clusters, fokussiert ein ganzheitliches und simultanes Logistik- und IT-Design für eine durchgängige und effiziente Gestaltung, Planung und Steuerung von Wertschöpfungsnetzwerken. Leitthemenentwicklerin Dr. Katja Klingebiel gibt im Wissensforum Einblick in aktuelle Forschungsprojekte des Leitthemas, in denen auch und gerade Prototypen für Logistik-Software für der Cloud entwickelt werden.

Denn: Immer mehr Unternehmen sind daran interessiert, Logistiksoftware über das Internet anzu-mieten und auf externen Servern in der Wolke zu betreiben. In Zusammenarbeit der Fraunhofer-Institute für Materialfluss und Logistik IML und für Software- und Systemtechnik ISST ist im Innovationscluster „Cloud Computing für Logistik“ – assoziiertes Projekt im EffizienzCluster LogistikRuhr – die Logistics Mall entstanden: eine serviceorientierte Plattform, die der gegenwärtigen Situation Rechnung trägt und den wachsenden Anforderungen gerecht wird. Die Logistics Mall ist ein virtueller Marktplatz, der das Anbieten logistischer IT-Anwendungen, Dienste und Prozesse, die bedarfsorientierte Kombination und Buchung der angebotenen Services zu einer individuell auf den Anwender zugeschnittenen Lösung und deren anschließendes Ausführen in der Cloud ermöglicht. „Wir bieten Anbietern und Anwendern die Möglichkeit sich mit uns technologisch auszutauschen und gleichzeitig den Zugriff auf über 900 Personenmonate Forschungsergebnisse – das ist insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen sehr interessant, die bedarfsgerecht und kostenoptimiert IT-Lösungen beziehen kann“, verspricht Oliver Wolf, Abteilungsleiter Sofware Engineering im Fraunhofer IML und kreativer Kopf der Logistics Mall. Die Zentralisierung der Hardware beim Betreiber der Cloud erlaubt es dem Anwender, auf das Einrichten einer eigenen IT-Infrastruktur zu verzichten, und reduziert so die Investitionskosten. Anwender der Logistics Mall sind nicht mehr gezwungen, monolithische Soft-warepakete zu erwerben, obwohl sie nur einzelne Prozesselemente benötigen, sondern können auf passende, ausdifferenzierte Programmsegmente zugreifen. Die Mall besitzt inzwischen Marktreife. Über das konkrete Anbieten oder Anwenden von Diensten hinaus, können Unternehmen Mitglied der Usergroup „Cloud Computing für Logistik“ werden.

In der abschließenden Diskussionsrunde des Wissensforums werden sich Wissenschaftler und Unternehmensvertreter über die Chancen, Herausforderungen und Wünsche an der Schwelle des neuen IT-Zeitalters austauschen. Anwender berichten aus der täglichen Unternehmenspraxis und ziehen ein erstes Resümee. Dabei bestätigt sich schon jetzt: „Unternehmen, die den Sprung in die Cloud wagen, profitieren von einem Vorsprung an Know-how und von einem Image-Gewinn“, weiß Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH. „Die Ergebnisse im EffizienzCluster LogistikRuhr mit mehr als 30 Forschungsprojekten und im Fraunhofer-Innovationscluster Cloud Computing für Logistik zeigen einmal mehr, dass die Ära des stillen Genies im Kämmerlein vorbei ist. Innovation entsteht heute durch Kollaboration und Kooperation.“

schließen
30. März 2012

Call for Papers - Themenschwerpunkt Konsumenten- und Unternehmensethik

Gemeinsam mit der zfwu – Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik – ruft das Kulturwissenschaftliche Institut Essen unter Federführung von Prof. Dr. Ludger Heidbrink, Mitglied im ... mehr

Gemeinsam mit der zfwu – Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik – ruft das Kulturwissenschaftliche Institut Essen unter Federführung von Prof. Dr. Ludger Heidbrink, Mitglied im Scientific Committee des EffizienzClusters LogistikRuhr, zum Call for Paper für die Ausgabe zfwu Nr. 13/3 (2012) - Themenschwerpunkt "Consumer Ethics and Business Ethics" - auf. Die Konsumentenethik spielt gegenüber der Unternehmensethik in der wirtschaftsethischen Diskussion in Europa bislang eine vergleichsweise geringe Rolle. Gleichwohl können Konsumenten durch ihr Nachfrage- und Nutzerverhalten erheblichen Einfluss auf die nachhaltige Gestaltung betrieblicher und marktwirtschaftlicher Prozesse ausüben. Das Verhältnis von Konsumenten- und Unternehmensethik soll in dieser Ausgabe der interdisziplinär ausgerichteten Fachzeitschrift an der Schnittstelle von Wirtschafts- und Sozialwissenschaften untersucht werden. Weitere Informationen zum Call for Papers finden Sie unter www.zfwu.de.
Die Publikationssprachen sind deutsch und englisch. Beitragsvorschläge müssen bis zum 1.6.2012 bei Dr. Bettina Hollstein, E-Mail Bettina.hollstein@uni-erfurt.de eingereicht werden. Alle Beiträge unterliegen einem doppelten verdeckten Gutachterverfahren.

schließen
29. März 2012

IT-Konzept für Urban Retail Logistics gewinnt Telematics´ Pitch

Das „Urban Information System“ für das Verbundprojekt Urban Retail Logistics hat den Telematics‘ Pitch des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. BITKOM ... mehr

Das „Urban Information System“ für das Verbundprojekt Urban Retail Logistics hat den Telematics‘ Pitch des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. BITKOM auf der CeBIT 2012 gewonnen. Das IT-Konzept des Management- und IT-Beratungsunternehmens Capgemini, einer der Partner im Verbundprojekt, überzeugte die Jury in der Kategorie „Logistik, Navigation & Nachhaltigkeit“.

Der Telematics’ Pitch ist eine Initiative des BITKOM unter Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministerium. 2012 fand der Wettbewerb bereits zum dritten Mal statt, jeweils im Rahmen der CeBIT in Hannover. Ziel ist es, Unternehmen mit neuen Ansätzen rund um Verkehrstelematik, Navigation und Mobilität auszuzeichnen.

Rund 50 Unternehmen hatten sich in diesem Jahr mit ihren Ideen für den Pitch beworben, der in den Kategorien „Logistik, Navigation & Nachhaltigkeit“ sowie „Infotainment, Mobile Apps & Services“ ausgetragen wurde. Die Finalisten mussten sich auf der CeBIT live miteinander messen und eine fachkundige Jury innerhalb von acht Minuten von ihrer Idee überzeugen. Drei Minuten gehörten der Präsentation des Konzepts, fünf Minuten wurden die Vortragenden ins „Kreuzverhör“ genommen. Das Urban Information System von Capgemini, erläutert von Dr. Christoph Windheuser, trat dabei gegen ein Projekt zum „Mobilitätsmanagement der Gegenwart und Zukunft“ von IBM an – und gewann.

Zentrales Ziel des Verbundprojekts Urban Retail Logistics ist die Weiterentwicklung der Feindistribution in städtischen Räumen. Diese stellt Handelsunternehmen angesichts des zunehmenden Verkehrs und der Restriktionen durch Umweltzonen schon heute vor große Probleme. Ein Urban Hub als zentraler Bündelungspunkt soll daher die logistische Abwicklung hoch individualisierter Warenströme ermöglichen. Dazu sollen die Lieferströme unterschiedlichster Händler gebündelt werden – auch solcher, die miteinander in Konkurrenz stehen. „Doch der Wettbewerb findet nicht im Lkw statt, sondern im Regal“, erläutert Dr. Christoph Windheuser von Capgemini den Kooperationsgedanken. Es müsse daher nicht jedes Handelsunternehmen einen eigenen – nicht komplett ausgelasteten – Lkw zur Filiale schicken, Vielmehr könne ein neutraler Logistik-Dienstleister gebündelte Waren vom Urban Hub ausfahren. Lkw-Kapazitäten und Ressourcen würden so besser genutzt werden. Gesteuert werden die Warenströme über die von Capgemini entwickelte IT-Plattform.

schließen
22. März 2012

CSR ist angekommen!

CSR ist angekommen!

Dr. Nadine Pratt

Nachhaltigkeit muss sein. Aber Nachhaltigkeit muss sich auch lohnen: Im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlicher Herausforderung und wirtschaftlicher Notwendigkeit diskutierten Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, ... mehr

CSR ist angekommen!

Dr. Nadine Pratt

Nachhaltigkeit muss sein. Aber Nachhaltigkeit muss sich auch lohnen: Im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlicher Herausforderung und wirtschaftlicher Notwendigkeit diskutierten Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft am 21. März auf Einladung des EffizienzCluster LogistikRuhr im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) vor mehr als 70 Teilnehmern die Frage nach der Grundmotivation nachhaltigen Handelns und der aktiven Ausgestaltung von Corporate Social Responsibility.

„Wir brauchen eine nachhaltige Nachhaltigkeit, bei der ein grundlegender Mentalitäts- und Strukturwandel für die Minimierung der Treibhausgase sorgt und einen gesellschaftlichen Transformationsprozess in Gang setzt“, forderte Philosophie- und Wirtschaftsprofessor Dr. Ludger Heidbrink, Direktor des Center for Responsibility Research am KWI. „Wir müssen uns die Frage stellen, ob die Effizienz als Leitbild für die Logistik noch ausreicht oder ob es nicht vielmehr in Zukunft darum gehen muss, Kreislaufprozesse und Suffizienzwirtschaft im Sinne von Slow Logistics zu implementieren“. Auf dem Weg zu dieser Nachhaltigkeit 3.0. werden sich neue Lebensstil- und Businessmodelle ausbilden, meinte auch Dr. Nadine Pratt vom UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) und betonte die Gestaltungskraft der „Consumer Responsibility“. Als Team Leader Sustainable Business and Entrepreneurship verwies sie insbesondere auf die Frage, wie die Menschen in den boomenden Regionen in der südlichen Hemisphäre nachhaltige Lebensstile entwickeln können, weil die globalen Auswirkungen gravierend sein werden.

 Bildergalerie-Button

Nachhaltigkeit ist betriebswirtschaftliche Notwendigkeit

Für die Logistik ist Nachhaltigkeit überlebenswichtig – verursacht sie doch weltweit 14 % aller Treibhausgase. „Wir müssen gesellschaftlich sicherstellen, dass nachhaltiges Verhalten im ureigenen Interesse von Unternehmen liegt“, sagte Prof. Dr. Michael Henke, Lehrstuhlinhaber für Einkauf und Supply Management, Leiter des Institute for Supply Chain Management - Procurement and Logistics (ISCM). „Deshalb müssen wir zum einen Zielkonflikte zwischen der sozial-ökologischen und der wirtschaftlichen Dimension reduzieren und zum anderen die Incentivierung unnachhaltigen Verhaltens verhindern. Die ganzheitliche Nachhaltigkeitswirkung entlang der gesamten Supply Chain muss messbar und transparent gemacht werden.“ Einen erhöhten Aufklärungsbedarf sah auch Klaus-Dieter Ruske, Partner und Global Leader bei Pricewaterhouse Coopers: „Wir müssen den Menschen sagen welche Auswirkungen es hat, wenn am Hochzeitstag morgens die roten Rosen auf dem Tisch stehen oder in der Obstschale die Kiwis aus Neuseeland liegen. Nachhaltigkeit spielt bei Unternehmen eine sehr wichtige Rolle, aber gerade die Logistikbranche unterliegt einem enormen Kostendruck. Deshalb muss die Frage geklärt werden: Wer soll Nachhaltigkeit bezahlen?“ Die Duisburger Hafen AG geht dabei neue Wege mit ausgewählten Schlüsselkunden. Weil mehr Verkehr auf der A40 nicht geht, entwickelt duisport innovative Konzepte von multimodalen Lösungen bis hin zur Vermeidung von Verkehren.

CSR ist kein Nischenthema

Nachhaltigkeit ist heute in der Mitte der Gesellschaft – bei Unternehmen und Konsumenten - angekommen. Da wo aber zurzeit noch auf Freiwilligkeit und Sinneswandel gesetzt wird, prognostizieren die Experten eine Zunahme an gesetzlichen Regelungen und Verpflichtungen. „Die Bundesregierung setzt derzeit auf das freiwillige Engagement der Unternehmen. Allerdings wird die Nachhaltigkeit künftig sicher ein Teil der Compliance und damit durch konkrete Regeln verbindlicher werden“, prognostizierte Dr. Torsten Christen, Referat CSR – Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

schließen
21. März 2012

Call for Workshops & Tutorials

Die FOM – Forschungspartner im EffizienzCluster LogistikRuhr – richtet in Kooperation mit Eurosis die European Simulation and Modelling Conference ESM 2012 aus, die das Scientific Committee des EffizienzClusters ... mehr

Die FOM – Forschungspartner im EffizienzCluster LogistikRuhr – richtet in Kooperation mit Eurosis die European Simulation and Modelling Conference ESM 2012 aus, die das Scientific Committee des EffizienzClusters LogistikRuhr unterstützt. Die Konferenz findet vom 22. – 24. Oktober in Essen statt und bietet den Forschungsprojekten im EffizienzCluster LogistikRuhr die Möglichkeit Ihre Themen einer internationalen Wissenschaftsgemeinde vorzustellen. Ziel der ESM ist es, einen Überblick über die zentralen Forschungsfragen und Themengebiete computerbasierter Simulations- und Modellierungsprozesse zu geben. Neben der Weiterentwicklung von Software und Werkzeugen steht auch die Anwendung derartiger Technologien im Vordergrund der Konferenz, zum Beispiel für die Planung, Steuerung und Optimierung von Supply Chains und Logistikprozessen. Dabei können spezifische Workshopvorschläge eingereicht werden, um Beiträge zu einem bestimmten Themengebiet aufzurufen und eigene Tutorials anzubieten, um entwickelte Methoden und Werkzeuge ausführlich vorzustellen. Weitere Informationen gibt es unter http://www.eurosis.org/cms/?q=node/1872.

schließen
03. März 2012

Zukunftskongress Logistik: Weil Zukunft Logistik braucht

Zukunftskongress Logistik: Weil Zukunft Logistik braucht

Immer mehr Herausforderungen beeinflussen unsere Gesellschaft, immer größer wird die Bedeutung der Logistik: Sie ist Treiber und Impulsgeber für Lösungen, mit denen Veränderungen durch ... mehr

Zukunftskongress Logistik: Weil Zukunft Logistik braucht

Immer mehr Herausforderungen beeinflussen unsere Gesellschaft, immer größer wird die Bedeutung der Logistik: Sie ist Treiber und Impulsgeber für Lösungen, mit denen Veränderungen durch den demografischen Wandel, den Klima- und Umweltveränderungen oder die Urbanisierung gemeistert werden können.

Beim Zukunftskongress Logistik – 30. Dortmunder Gespräche vom 11. bis 12. September 2012 stellen hochkarätige Referenten und anerkannte Experten ihre Arbeit aus Forschung und Praxis an konkreten Anwendungen vor.

Im Zuge der Auszeichnung des EffizienzCluster LogistikRuhr als Spitzencluster fanden die traditionsreichen „Dortmunder Gespräche“ des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML im ver-gangenen Jahr erstmals mit dem Zusatz „Zukunftskongress Logistik“ statt. Bei den Akteuren hat sich die neue Marke schnell eingeprägt: Die Veranstaltung steht auch und gerade für die Kombination von Forschung und Praxis, von der die Branche insgesamt profitiert. „Mit dem Zukunftskongress machen wir die Zukunft der Logistik sichtbar und fassbar“, erklärt Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Ge-schäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH. „Wir schlagen dabei eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, damit die Logistik ihre Rolle bei Zukunftsthemen mit gesellschaftlicher Relevanz voll ausspielen kann. Die Technologien und Innovationen, die wir auf dem Zukunftskongress Logistik präsentieren, sind der beste Beweis dafür.“

Am ersten Tag des Zukuftskongresses – im ZukunftsPlenum – werden die zukünftigen Anforderungen der Logistik fokussiert. Das ZukunftsPlenum widmet sich insbesondere den gesellschaftlichen Herausforderungen und Visionen der Logistik, ganz im Sinne der EffizienzCluster-Strategie. Dieser „Blick über den Tellerrand“ soll Impulse für die zukunftsfähige Ausrichtung von Logistiksystemen geben. Der zweite Tag steht mit dem Fraunhofer Symposium Logistik im Zeichen innovativer Konzepte und marktfähiger Lösungen. Das Themenspektrum ist breit gefächert, bedient unterschiedlichste Interessen und stellt dann aktuelle Themen und Technologien in den Mittelpunkt. Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft informieren und diskutieren, wie sich die Zukunft in die Tat umsetzen lässt – von der ersten Idee bis zur Realisierung.

Der Austausch zwischen Referenten und Teilnehmern wird beim diesjährigen Zukunftskongress insgesamt noch stärker im Vordergrund stehen als bisher. „Der EffizienzCluster hat das Jahr 2012 als Jahr der Vernetzung ausgeflaggt. Auch mit dieser Veranstaltung leisten wir einen Beitrag dazu, dass sich die Wirtschaft und Wissenschaft gezielt austauschen und das Potenzial für eine kooperative Zukunftsgestaltung nutzen“, so ECM-Geschäftsführer Thorsten Hülsmann.

Das detaillierte Programm wird voraussichtlich ab Mai zur Verfügung stehen. Aktualisierte Informationen finden Sie unter www.zukunftskongress-logistik.de. Auf der Internetseite werden Sie sich dann auch anmelden können.


Kontakt:
Veranstaltungsbüro Zukunftskongress Logistik

Tel.: +49 (0) 231 9743-403
Fax: +49 (0) 231 9743-215,

E-Mail: info@zukunftskongress-logistik.de

schließen
01. März 2012

Logistik braucht internationale Netzwerke

Logistik braucht internationale Netzwerke

Ein Blick in die Welt von SmaRTI: Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Máire Geoghegan-Quinn, EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft, Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, und Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH

Mülheim an der Ruhr, 24. Februar 2012. Die deutsche Logistik muss in internationalen Netzwerken agieren, um die aktuellen Herausforderungen des globalen Wettbewerbs zu meistern. Dies gilt sowohl für die ... mehr

Logistik braucht internationale Netzwerke

Ein Blick in die Welt von SmaRTI: Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Máire Geoghegan-Quinn, EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft, Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, und Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH

Mülheim an der Ruhr, 24. Februar 2012. Die deutsche Logistik muss in internationalen Netzwerken agieren, um die aktuellen Herausforderungen des globalen Wettbewerbs zu meistern. Dies gilt sowohl für die Forschung als auch für Unternehmen und nicht zuletzt für den EffizienzCluster LogistikRuhr, dem größten Forschungs- und Entwicklungscluster in Europa. Die Bedeutung des internationalen Austauschs unterstrichen jetzt Vertreter des EffizienzClusters auf der zweiten Clusterkonferenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin.

An zwei Tagen (23./24. Februar 2012) diskutierten mehr als 500 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über zukünftige Herausforderungen, Strategien und Rahmenbedingungen für Cluster in Deutschland und Europa. Im Rahmen der hochkarätig besetzten Veranstaltung prämierte Bundesforschungsministerin Annette Schavan zudem die fünf Spitzencluster der dritten Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs der Bundesregierung. Der EffizienzCluster war 2010 im Rahmen der zweiten Wettbewerbsrunde ausgezeichnet worden. Die Keynote-Speakerin der Clusterkonferenz Máire Geoghegan-Quinn, EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft, zeigte sich in Berlin beeindruckt von den Zielen des EffizienzClusters, die Logistik von morgen mit 75 Prozent der Ressourcen von heute zu ermöglichen. Der Spitzencluster-Wettbewerb ist eine der wesentliche Initiativen im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung für mehr Innovation und Wachstum, die Clusterkonferenz eine wichtige Plattform für den Dialog.

Der EffizienzCluster hatte für die Konferenz eines von insgesamt sieben Foren konzipiert und organisiert. Zum Thema „Lokal vernetzen – global agieren: Internationalisierung von Clustern“ setzten sich Vertreter unterschiedlichster Cluster und Unternehmen mit der Bedeutung der modernen Wissensgesellschaft für die Aktivitäten von Clustern und dem damit einhergehenden hohen Stellenwert des Wissenstransfers zwischen Clustern auseinander. Die europäischen Cluster könnten im Rahmen der Internationalisierung beispielsweise gemeinsam Märkte außerhalb der Grenzen Europas erschließen, so die Experten. Basis dafür sei die Entwicklung einer abgestimmten Strategie.
Der EffizienzCluster LogistikRuhr selbst ist bereits seit Ende vergangenen Jahres Teil des EU-Projekts log4green mit 13 Partnern aus sechs europäischen Ländern. In dem Projekt wird Logistikwissen internationalisiert und eine länderübergreifend technologische Entwicklung in Gang gesetzt. Dabei werden unter anderem Benchmarks für Logistikcluster entwickelt.

Über das von Clustermanager Thorsten Hülsmann organisierte internationale Forum hinaus gestaltete die EffizienzCluster Management GmbH (ECM) das Programm der Clusterkonferenz mit: So präsentierte Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der ECM-Geschäftsführung, in zwei weiteren Foren Konzepte und Strategien des Clustermanagements. Das Team des Verbundprojekts smaRTI (smart resuable transport items), eines von mehr als 30 Forschungsvorhaben im EffizienzCluster, nahm am Forum Young Professionals teil und steuerte einen Beitrag zum Science-Slam bei.

smaRTI-Modellwelt: Supply Chain mit intelligenten Ladungsträgern nachgebaut
Das Verbundprojekt smaRTI zog im Rahmen der begleitenden Ausstellung die Blicke der Teilnehmer auf sich. Das Projekt entwickelt den selbststeuernden Materialfluss basierend auf smarten Ladungsträgern. Die Forscher hatten eine Modellwelt in einer Größe von 1,20 Meter mal 1,40 Meter mit nach Berlin gebracht. In diesem Demonstrator konnten die Teilnehmer beobachten, wie mit RFID-Transpondern ausgestattete Paletten vom Warenlager bis in den Handel gelangen. Alle Aktivitäten, Bewegungsdaten und Zustandsinformationen der intelligenten Ladungsträger ließen sich in Echtzeit am Monitor verfolgen. Auch Bundesforschungsministerin Annette Schavan überzeugte sich beim Rundgang durch die Ausstellung von der Innovationskraft des Projekts.
 

schließen
17. Februar 2012

Call for Paper für die "Konferenz für Wirtschafts- und Sozialkybernetik 2012"

Die „Konferenz für Wirtschafts- und Sozialkybernetik 2012 - KyWi 2012“ (www.kywi2012.org) – in Kooperation von IfU, GWS und IfB – findet am 28. und 29.06.2012 in Aachen statt. Sie bietet ... mehr

Die „Konferenz für Wirtschafts- und Sozialkybernetik 2012 - KyWi 2012“ (www.kywi2012.org) – in Kooperation von IfU, GWS und IfB – findet am 28. und 29.06.2012 in Aachen statt. Sie bietet eine Plattform für den interdisziplinären Austausch wirtschafts- und sozialkybernetischer Fragestellungen. Daneben wird das reguläre Programm mit neuen oder neu entstehenden Themen innerhalb der Wirtschafts- und Sozialkybernetik ergänzt. Um die Interdisziplinarität des Forschungsfeldes zu unterstreichen, sind Beiträge zu technischen Problemstellungen, die mit unternehmenskybernetischen Ansätzen bearbeitet und gelöst werden/wurden, explizit erwünscht.

Folgende beispielhafte Themenschwerpunkte werden auf der KyWi 2012 adressiert:

  • Allgemeine Wirtschafts- und Sozialkybernetik
  • Bewertung schwer-quantifizierbarer Unternehmensgrößen
  • Komplexe Produktions- und Geschäftsprozesse
  • Modellierung und Simulation komplexer, adaptiver und dynamischer Systeme
  • Ganzheitliches Innovationsmanagement
  • Umgang mit vielfältigen sozialen und technischen Systemen
  • Ganzheitliche Geschäftsmodelle
  • Wandel und Erneuerung komplexer und dynamischer Systeme
  • Kooperationsmodelle vernetzter Unternehmen
  • Qualitätsmanagement
  • Wissensmanagement in Unternehmen

Das Konferenzprogramm umfasst Paper-Präsentationen sowie Special Sessions. Die Community der Wirtschafts- und Sozialkybernetik will die unterschiedlichen Perspektiven dieses Forschungsfeldes auf der KyWi 2012 diskutieren.

Die Einreichungsfrist für Paper sowie Special Sessions endet am 07.03.2012.

Alle akzeptierten Paper werden im Konferenzband der KyWi 2012 – herausgegeben durch Duncker & Humblot – veröffentlicht.
Weitere Informationen zur KyWi 2012, wichtige Daten sowie die Einreichungsrichtlinien unter www.kywi2012.org.

schließen
14. Februar 2012

Urbane Versorgung war "Stadtgespräch"

Urbane Versorgung war

Die Zukunft der urbanen Versorgung wurde im Rahmen des 3. InnovationsDialogs zum „Stadtgespräch“: Der EffizienzCluster bestritt unter diesem Motto eines von fünf Foren der Veranstaltung der ... mehr

Urbane Versorgung war

Die Zukunft der urbanen Versorgung wurde im Rahmen des 3. InnovationsDialogs zum „Stadtgespräch“: Der EffizienzCluster bestritt unter diesem Motto eines von fünf Foren der Veranstaltung der InnovationsAllianz, einem Zusammenschluss der nordrhein-westfälischen Hochschulen. Rund 350 Unternehmer, Wissenschaftler, Politiker sowie Vertreter von Verbänden und Institutionen hatten sich am vergangenen Montag in der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund getroffen, um an den drängendsten Fragen der Zukunft zu arbeiten.
 
Viele Initiativen, Programme und Projekte befassten sich bereits mit den Auswirkungen der Urbanisierung und einer nachhaltigen Stadtentwicklung, erklärte der Moderator des Forums Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH, zu Beginn. Er unterstrich die Rolle der Logistik in diesen Prozessen: „Wir sind die Experten für die Effizienz der Bewegung, der Bewegung von Waren und Gütern, von Menschen und Informationen. Und genau darauf kommt es in der Stadt an.“ Die demografische Entwicklung und die Zunahme von E-Commerce beeinflussten das Konsumverhalten und die Lebensstile in der Gesellschaft gerade in den Städten und Ballungsräumen massiv. Die Logistik verfüge sowohl über die Werkzeuge als auch über die methodischen Kompetenzen, um bei der Lösung der Probleme eine erfolgsentscheidende Rolle zu spielen.

Den Beweis traten zwei Leitthemenentwickler des Clusters an: Klaus Krumme (Leitthema Logistische Gestaltungskompetenz) und Christiane Auffermann (Urbane Versorgung) zeigten in ihren Vorträgen auf, welchen Beitrag die Logistik leisten kann, um die aktuellen gesellschaftlich relevanten Herausforderungen in wachsenden Metropolen zu meistern. Krumme verwies insbesondere auf die Problematik des demographischen Wandels – auch im globalen Kontext. Christiane Auffermann betonte, dass die Infrastrukturen in den Städten begrenzt seien, die Ressourcen endlich. Insbesondere die Handelslogistik müsse sich einer Vielzahl von Herausforderungen stellen: Individualisierte Kundenwünsche und die alternde Gesellschaft führten eben auch dazu, dass sich Planungszeiträume verkürzen und das Nachfrageverhalten stark schwankt. Ein neues Konzept dazu sei der Urban Hub vor den Toren der Stadt.

In den Podiumsdiskussionen, die sich an die Vorträge anschlossen, bezogen auch Vertreter der Wirtschaft – allesamt Partner in Verbundprojekten des Clusters – Stellung. Dazu gehörten Uwe Detering, Director Public Affairs Germany vom United Parcel Service Deutschland, Tobias Kaulfuß, Geschäftsführer der Rhenus Media Services, und Klaus Schnorr, Geschäftsführer Doego Fruchthandel und Import. So verwiesen beispielsweise die Logistik-Dienstleister in der Runde darauf, dass bestehende Angebote Dienstleistungen wie im Urban Hub konzipiert, durchaus anbieten könnten. Auch sei gerade durch Dienstleistungsunternehmen der Transport in die Städte allein aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten auch umweltoptimiert. „Aber der Blick über den Tellerrand muss erlaubt sein - gerade in einem Forschungsprojekt –, damit bestehende Angebote noch verbessert und ausgeweitet werden können. Manchmal brauchen gute Ideen einfach Zeit“, so Christiane Auffermann.

 

schließen
01. Februar 2012

Der EcoSiteManager: Von der Idee zur prototypischen Anwendung

Der EcoSiteManager: Von der Idee zur prototypischen Anwendung

Fünf Teilprojekte – ein EcoSiteManager: Beim dritten Konsortialtreffen des Verbundprojektes „Effizienz in logistischen Anlagen“ haben die Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft unter Leitung ... mehr

Der EcoSiteManager: Von der Idee zur prototypischen Anwendung

Fünf Teilprojekte – ein EcoSiteManager: Beim dritten Konsortialtreffen des Verbundprojektes „Effizienz in logistischen Anlagen“ haben die Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Leiter des Instituts für Transportlogistik an der TU Dortmund, die Entwicklungspfade der verschiedenen Bausteine des EcoSiteManagers diskutiert und Anknüpfungspunkte identifiziert. „Die Konsortialtreffen sind der Think Tank für die Entwicklung unseres Verbundprojektes“, stellt Clausen die Bedeutung der halbjährlichen Meilenstein-Meetings heraus. „Damit schaffen wir auch das Fundament, um die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Sinne der Clusterstrategie des EffizienzClusters LogistikRuhr noch weiter zu intensivieren.“ so Prof. Clausen weiter.

Je zwei Teilprojekte präsentieren pro Konsortialtreffen ihre Zwischenergebnisse. Die Entwicklungsarbeiten der letzten Monate hat die ESG Elektroniksystem-und Logistik-GmbH in strategisch, taktisch und operativ verständliche Konzepte übersetzt und deren Überführung in den Demonstrator vorgestellt. Der EcoSiteManager als IT-Plattform soll die informatorische Lücke in logistischen Anlagen schließen. Dazu werden Prozesse und Abläufe zur intelligenten Flächennutzung und Zulaufsteuerung in allgemeingültigen Schichten abgebildet und klassifiziert. Der EcoSiteManager wird damit erstmals die Volldatenerfassung von Sendungsinformationen in einem „elektronischen Lebenslauf“ ermöglichen. Außerdem ist der EcoSiteManager auf die meisten logistischen Anlagen übertragbar – vom Werksgelände über Kontraktlogistik-, Stückgut- und Umschlaganlagen bis hin zu Anlagen zum Verkehrsträgerwechsel. Zukunftsszenarien für einen effizienten Einzelwagenverkehr stellte die DB Mobility Logistics AG – Gastgeber des Treffens in Frankfurt – vor. Der Mobilitäts- und Logistikdienstleister hat Lösungsmodelle für eine intelligente Kombination von Transporten im Güterverkehr vorgestellt. Das Ziel: Die bestmögliche Auslastung von Transporten auf der Schiene. „Die konkrete Forschungsarbeit findet meist bilateral in den Teilprojekten statt. Umso wichtiger ist der Austausch im gesamten Konsortium, um Ideen und Anknüpfungspunkte in die Arbeit aller Teilprojekte einfließen zu lassen“, meint auch Zoran Miodrag, Verbundprojektleiter des Forschungsprojektes „Effizienz in logischen Anlagen“. „Hier legen wir das Fundament für die strategische Weiterentwicklung unserer Forschungsarbeiten. Und daran haben insbesondere unsere Industriepartner ein hohes Interesse.“

schließen
16. Januar 2012

3. Innovationsdialog NRW 2012 am 13. Februar 2012

Der 3. Innovationsdialog NRW 2012 des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW findet am 13. Februar 2012 von 16.00 bis 19.00 Uhr in der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund ... mehr

Der 3. Innovationsdialog NRW 2012 des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW findet am 13. Februar 2012 von 16.00 bis 19.00 Uhr in der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund statt. Der EffizienzCluster LogistikRuhr als strategischer Partner richtet die Sequenz „Stadtgespräch – die Logistik von morgen zwischen demografischem Wandel und Online-Handel“ mit Impulsvorträgen und Podiumsdiskussionen aus, moderiert von Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH. Im Fokus des ersten Vortrags von Klaus Krumme, Leitthemenentwickler Logistische Gestaltungskompetenz im EffizienzCluster LogistikRuhr, steht „Die alternde Gesellschaft als Herausforderung für die Logistik“. Im zweiten Vortrag stellt Christiane Auffermann, Leitthemenentwicklerin Urbane Versorgung, „Neue Konzepte urbaner Belieferung“ vor. In den anschließenden Podiumsdiskussionen beziehen Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft Stellung.

Das ausführliche Programm zum Innovationsdialog sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

schließen
19. Dezember 2011

Intensivierung der Zusammenarbeit: EffizienzCluster LogistikRuhr und Software-Cluster informieren russische Delegation

Auf Einladung des Software-Clusters – ebenfalls Gewinner des Spitzencluster-Wettbewerbs der Bundesregierung – hat der EffizienzCluster LogistikRuhr am 15. Dezember 2011 in Darmstadt gemeinsam mit den ... mehr

Auf Einladung des Software-Clusters – ebenfalls Gewinner des Spitzencluster-Wettbewerbs der Bundesregierung – hat der EffizienzCluster LogistikRuhr am 15. Dezember 2011 in Darmstadt gemeinsam mit den Experten des Software-Clusters eine 12köpfige russische Delegation über Organisation, Struktur und Finanzierung von Clustern informiert. Prof. Dr. Lutz Heuser, Vorsitzender des Boards des Software-Clusters, begrüßte die Vertreter aus vier russischen Regionen und untermauerte den Erfolg des Software-Clusters mit einer beeindruckenden Zahl: Die im Software-Cluster organisierten Firmen sind gemeinsam Weltmarktführer für Unternehmenssoftware – der Beweis, dass Clusterstrukturen nachhaltig zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen. Diesem Argument schloss sich auch Michael Pieper, im EffizienzCluster LogistikRuhr zuständig für Projekte und Innovationen, an: „Wir legen im EffizienzCluster großen Wert auf die inhaltlich-strategische Entwicklung“, so Pieper. „Deshalb haben wir 7 Leitthemen definiert, die wir konsequent weiter entwickeln und mit anderen Themen und Projekten vernetzen“. Gerade mit dem Software-Cluster hat der EffizienzCluster LogistikRuhr Schnittstellen, an denen bereits intensiv gearbeitet wird. Im Anschluss an den Delegationsbesuch haben sich Experten des EffizienzClusters mit Vertretern des Software-Clusters zum Arbeitsgespräch getroffen, um Synergien zwischen dem Leitthema „Logistics-as-a-Service“, dem Software-Cluster und dem Fraunhofer-Innovationscluster "Cloud-Comuting für Logistik - Logistics Mall" zu schaffen und Arbeitspakete zu vernetzen.

schließen
Termine
vorheriger Monat
Mai 2013
nächster Monat
MODIMIDOFRSASO
12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031
Veranstaltungen
Vortragsreihe "Die Stadt 2030" - Die nachhaltige Stadt
Essen
transport logistic 2013
München
Vortragsreihe "Die Stadt 2030" - Gemeinschaft- Mobilität - Dichte
Essen
Cluster-Veranstaltung
Branchenveranstaltung
EffizienzClusterTV
EffizienzClusterTV
Vorgestellt
Video
Unterstützer
Mitglieder im EffizienzCluster Logistik e.V.
Partner

EffizienzCluster Management GmbH
Kölner Str. 80 - 82
45481 Mülheim an der Ruhr

Tel.: 0208-9925 - 255
Fax: 0208-9925 - 222
E-Mail: info@effizienzcluster.de