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Machen Sie sich ein Bild von den Aktivitäten des Clusters und seiner Projekte. Gerne bringen wir Sie in Kontakt mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen. Presseinformationen, Logos und Fotos stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
EffizienzCluster LogistikRuhr wächst weiter: E-Route ergänzt und verdichtet Forschungsspektrum
• Neues assoziiertes Projekt untersucht Wirtschaftlichkeit gewerblicher Elektromobilität in der Last-Mile Das Interesse von Unternehmen am Einsatz gewerblicher Elektromobilität ist groß. ... mehr
• Neues assoziiertes Projekt untersucht Wirtschaftlichkeit gewerblicher
Elektromobilität in der Last-Mile
Das Interesse von Unternehmen am Einsatz gewerblicher Elektromobilität ist groß. Doch bislang gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse über betriebswirtschaftliche Kosten- und Nutzenaspekte. Diese Lücke will das Forschungsprojekt E-Route, das am ild Institut für Logistik- & Dienstleistungsmanagement der FOM Hochschule entstanden ist, schließen. Aufgrund seiner hohen Relevanz für die Forschungsziele des EffizienzCluster LogistikRuhr hat der Cluster E-Route jetzt als assoziiertes Forschungsprojekt aufgenommen.
Die Strategie des größten Forschungs- und Innovationsclusters der Logistik in Europa fokussiert sich darauf, Effizienzgewinne in logistischen Prozessen zu erzielen. Die Einbindung assoziierter Projekte in den Cluster dient dazu, Innovationsprozesse zu öffnen: Forschungsthemen werden stärker miteinander vernetzt, Forschungsaktivitäten verdichtet. Den Antrag zur Aufnahme des Projekts in den EffizienzCluster hatte Prof. Dr. Matthias Klumpp, wissenschaftlicher Direktor des ild und wissenschaftlicher Leiter von E-Route, gestellt. Das Scientific Committee, der wissenschaftliche Beirat des Clusters unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, hatte dem Antrag entsprochen. Das ild arbeitet bereits im Verbundprojekt „Wissenschaftliche Weiterbildung in der Logistik (WiWeLo)“ mit.
Handbuch macht e-mobil
Die Forscher von E-Route wollen einen Handlungsleitfaden für den Einsatz von „Elekt-rofahrzeugen in der Last-Mile-Logistik“ entwickeln. Unternehmen sollen anhand einer Investitionskalkulation sowie durch Checklisten und Guidelines in die Lage versetzt werden, den Aufbau eines elektromobilen Fuhrparks bzw. die Restrukturierung eines klassischen Fuhrparks betriebswirtschaftlich zu bewerten. Das Handbuch informiert insbesondere über Prozess-, Dispositions- und Routinganpassungen sowie die Qualifi-zierung von Mitarbeitern im elektromobilen Zeitalter. Projektpartner sind die FOM Hochschule für Oekonomie & Management gGmbH mit dem ild Institut für Logistik- & Dienstleistungsmanagement, die Universität Duisburg-Essen, die Deutsche Post DHL und die Apothekergenossenschaft NOWEDA.
Querbezüge zu urbaner Versorgung und Bildung in der Logistik
Im EffizienzCluster ist das Forschungsprojekt, das am 1. Dezember 2012 startete und auf 31 Monate angelegt ist, dem Leitthema „Güterverkehrsmanagement“ zugeordnet, einem von sieben zentralen Innovationskorridoren. Berührungspunkte hat E-Route zudem mit dem Leitthema „Urbane Versorgung“: Hier werden Einsatzmöglichkeiten elektromobiler Fahrzeuge im innerstädtischen Lieferverkehr erforscht. Querbezüge gibt es auch zum Leitthema „Umwelt im Fokus“ und zum Leitthema „Logistische Gestal-tungskompetenz“, in dem Aus- und Weiterbildungskonzepte für die Logistiker von morgen entwickelt werden.
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Studie zur Berufswertigkeit macht erstmals Mitarbeiter-Kompetenzen in der Logistik messbar
• Berufswertigkeitsindex BWI unterstützt vor allem kleine und mittlere Logistik-Unternehmen bei ihrer Weiterbildungspolitik • Verbundprojekt „Wissenschaftliche Weiterbildung in der Logistik“ ... mehr
• Berufswertigkeitsindex BWI unterstützt vor allem kleine und mittlere
Logistik-Unternehmen bei ihrer Weiterbildungspolitik
• Verbundprojekt „Wissenschaftliche Weiterbildung in der Logistik“ (WiWeLo) erforscht Qualifikationen von mehr als 1.000 in der Logistik Beschäftigten
Mit der wachsenden Komplexität der Aufgaben in der Logistik steigt der Qualifizierungsbedarf der Beschäftigten. Doch wie können vor allem kleine und mittlere Unternehmen die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter richtig einschätzen und Weiterbildung effizient planen? Die neue Studie „Berufswertigkeit und Logistikqualifikation“ aus dem Verbundprojekt „Wissenschaftliche Weiterbildung in der Logistik“ (WiWeLo) des EffizienzCluster LogistikRuhr ermittelt mit dem Berufswertigskeitsindex BWI erstmals ein repräsentatives Gesamtbild für die Logistikbranche.
Leiter der Studie ist Prof. Dr. Matthias Klumpp, wissenschaftlicher Direktor des ild Institut für Logistik- und Dienstleistungsmanagement an der FOM Hochschule. Die Hochschule ist einer von sechs Partnern im Forschungsprojekt WiWeLo, das im EffizienzCluster dem Leitthema „Logistische Gestaltungskompetenz“ zugeordnet ist. Das von Prof. Klumpp entwickelte Konzept der Berufswertigkeit verfolgt das Ziel, die fachlichen, betrieblichen, dienstleistungsorientierten und sozialen Anforderungen einzelner Personen und Personengruppen mit unterschiedlichen formalen Bildungsabschlüssen und Berufserfahrung zu ermitteln. Die Kriterien basieren nicht auf Curricula oder anderen theoretisch entwickelten Bildungsparametern, sondern sind in einer empirischen Studie für die tatsächlichen Anforderungen in der beruflichen Praxis entwickelt worden.
Die aktuelle Studie hat den Ansatz der Berufswertigkeit erstmals auf die Logistikbranche übertragen. „Insbesondere den häufig vertretenen Klein- und Mittelstands-Unternehmen (KMU) in der Logistik eröffnen sich nun Handlungsoptionen in einer quantitativ basierten strukturierten Personal- und Weiterbildungspolitik, die bislang nur Großunternehmen zur Verfügung stehen“, fasst Prof. Klumpp die Ergebnisse zusammen. „Denn die Messung der Mitarbeiter-Kompetenzen ermöglicht eine besserer Planbarkeit der MitarbeiterQualifizierung. Und daraus entwickeln sich bessere Bildungssysteme, die wir gerade in der Logistik dringend benötigen.“ Die Studie ist in der Reihe „Dienstleistungsmanagement in Theorie und Praxis“ im Logos Verlag Berlin erschienen (ISBN 978-3-8325-3322-9, 112 Seiten, 39,50 Euro).
Je höher der BWI, umso größer die Berufswertigkeit
In einer repräsentativen Stichprobe der Branche wurden 1.068 Logistiker unterschiedlichster Tätigkeitsebenen und -bereiche befragt. Die Studienteilnehmer erhielten einen Fragebogen u.a. mit 36 beruflichen Anforderungskriterien – von betriebswirtschaftlichen Grundkenntnissen über das Verständnis für die Lösung komplexer technischer Probleme bis hin zu interkultureller Kompetenz. Ihre jeweiligen Kompetenzen stuften die Befragten auf einer Skala von 1 (in hohem Maße) bis 5 (überhaupt nicht) ein. Ergebnis ist der so genannte Berufswertigkeitsindex (BWI): Ein BWI von 100 % besagt, dass der Befragte alle Kriterien mit 1 bewertet hat. Die Berufswertigkeit eines Mitarbeiters ist umso höher, je näher sein BWI an 100 % liegt. Vorgängerstudien haben bewiesen, dass die Methodik der Selbstbeurteilung keine signifikanten Unterschiede zur Fremdbeurteilung ergibt.
Meilenstein in der Logistikqualifikationsforschung
Die Studie ist ein wichtiger Meilenstein in der Logistikqualifikationsforschung. Sie ermöglicht gerade im betrieblichen Personalwesen eine nach Kompetenzen und nicht nach Bildungsabschlüssen ausgerichtete Beurteilung der Mitarbeiter und deren Qualifizierungsbedarf im Abgleich mit den berufspraktischen Anforderungen der Branche. Die Studie schafft auch eine Grundlage für weitere Entwicklungen und Analysen, etwa im Hinblick auf die Entwicklung eines Industrie-Qualifikationsrahmens (IQR) Logistik. Der IQR soll es ermöglichen, typische Tätigkeiten und erforderliche Kompetenzen anhand von acht Niveaustufen zu identifizieren und Mitarbeiter sowie ihre Tätigkeiten im Sinne eines Stellenprofils besser einzustufen.
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Zustellprozess der Zukunft: Premiere für mobiles Offline-eID-Szenario
Das Verbundprojekt ePOD@Home im EffizienzCluster LogistikRuhr stellt auf der CeBIT vom 5. bis 9. März 2013 in der Halle 6, Stand F18 erstmals überhaupt den Prototypen für ein mobiles Offline-eID-Szenario ... mehr
Das Verbundprojekt ePOD@Home im EffizienzCluster LogistikRuhr stellt auf der CeBIT vom 5. bis 9. März 2013 in der Halle 6, Stand F18 erstmals überhaupt den Prototypen für ein mobiles Offline-eID-Szenario im Zustellprozess vor. ePOD@Home nutzt dazu die Infrastrukturen des neuen elektronischen Personalausweises. „Heute ist Zukunft: Die Warenübergabe an der Haustür wird jetzt einfach sicher“, erklärt Fabian Schneiders, Projektleiter ePOD@Home, anlässlich der Präsentation der Lösung auf der weltweit größten Messe für digitale Lösungen in Hannover.
Interessant ist das System vor allem für den Versandhandel: Unternehmen können ihren Kunden bereits bei der Bestellung von Waren im Internet die Option einer rechtssicheren Übergabe an der Haustür bieten. Für die Verbraucher kommt dieser Service vor allem beim Kauf von hochpreisigen oder sensiblen Waren (z.B. Medikamente, FSK-Artikel) in Betracht. Das System bietet die Sicherheit, dass die georderte Ware auch tatsächlich dem Käufer bzw. einer von ihm autorisierten Person übergeben wird. Das Besondere an dem Szenario von ePOD@Home: Bei der personalisierten Zustellung wird keine Onlineverbindung benötigt. Für IT-Logistikdienstleister ist die Lösung die Grundlage eines vielversprechenden neuen Geschäftsmodells.
Grundsätzlich streben die Forscher von ePOD@Home die Erhöhung der Prozessqualität bei gleichzeitiger Reduktion der Prozesskosten an. Dabei steht die ganzheitliche Sichtweise auf den Versandprozess mit seinen Akteuren im Vordergrund. Konsortialführer ist das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML sowie die Unternehmen IdentCom GmbH, LinogistiX GmbH, LogAgency GmbH, media transfer AG und die Sanicare Apotheke.
ePOD@Home ist eines von mehr als 30 Forschungsprojekten des EffizienzCluster LogistikRuhr, dem größten Forschungs- und Entwicklungscluster der Logistik in Europa, ausgezeichnet als Spitzencluster vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Im EffizienzCluster arbeiten 178 Unternehmen und Forschungs- und Bildungseinrichtungen gemeinsam an konkreten Zukunftsthemen der Logistik.
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EffizienzCluster LogistikRuhr bleibt spitze
• Nach der Zwischenbewertung durch die Spitzencluster-Jury geht es in die 2. Förderphase • Clusterstrategie hat bereits zu einer aktiven Innovationslandschaft geführt Der EffizienzCluster ... mehr
• Nach der Zwischenbewertung durch die Spitzencluster-Jury geht es in die 2. Förderphase
• Clusterstrategie hat bereits zu einer aktiven Innovationslandschaft geführt
Der EffizienzCluster LogistikRuhr wird die Zukunft der Logistik auch in den kommenden Jahren als Spitzencluster der Bundesregierung gestalten: Nach der Zwischenbewertung durch die Spitzencluster-Jury startet der Cluster wie geplant in die zweite Förderphase (2012-2015). „Wir haben damit einen wichtigen Meilenstein erreicht und freuen uns, dass wir unsere erfolgreiche Arbeit fortsetzen können“, erklärte Dr.-Ing. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH (ECM), nach dem Eintreffen der Förderentscheidung der Jury. „Die Empfehlungen der Jury sind für uns eine wichtige Leitlinie für die zukünftige Arbeit.“
Die Fachjury unter Vorsitz von Prof. Dr. Dr. Andreas Barner, Mitglied der Unternehmensleitung der Boehringer Ingelheim Pharma, hatte sich in den vergangenen Monaten ein umfassendes Bild der Aktivitäten des Clusters gemacht. Das Clustermanagement hatte dazu einen Fortschrittsbericht vorgelegt, den Stand der Forschungsprojekte in einer Begehung vor Ort in Dortmund präsentiert und das Konzept für die 2. Förderphase im Rahmen der abschließenden Jurysitzung in Berlin vorgestellt.
In der Förderentscheidung bescheinigt die Jury dem Cluster, dass „die Clusterstrategie zu einer hohen Mobilisierung der beteiligten Clusterpartner und einer aktiven Innovationslandschaft“ geführt habe. „Der Cluster besitzt eine enorme Strahlkraft: Das Netzwerk wird immer dichter und es ergeben sich immer neue Anknüpfungspunkte für weitere Projekte“, zieht auch ECM-Geschäftsführer Thorsten Hülsmann eine positive Bilanz. Die Anzahl der Clusterpartner aus Wirtschaft und Wissenschaft wächst stetig: 2010 engagierten sich insgesamt 128 Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft im Cluster, heute sind es bereits 176. Mit dem Gewinn von EU-Forschungsprojekten erweitert sich der Kreis der Akteure derzeit auch auf europäischer Ebene deutlich.
Die laufenden Forschungsprojekte überzeugten die Jury nicht zuletzt mit interessanten Demonstratoren, „die die Bedeutung des Clusters als Innovationstreiber in der Logistik nachweisen“, heißt es in der Förderentscheidung. Meilensteine der ersten Förderphase sind die Entwicklungen für einen intelligenten Materialfluss im Forschungsprojekt Smart Reusable Transport Items (smaRTI), die Einrichtung der Dialogstelle für Effizienz in der Logistik im Duisburger Hafen (DIALOGistik Duisburg) oder Konzepte für eine urbane und nachhaltige Versorgung von Innenstädten. Das erste der 27 Verbundprojekte konnte bereits erfolgreich abgeschlossen werden, zahlreiche weitere befinden sich auf der Zielgeraden. Die Projekte des EffizienzClusters und ihre Ergebnisse stellen damit eine wichtige Basis für Unternehmensgründungen, Ansiedlungen und Wachstum in der Region dar.
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Nationaler IT-Gipfel blickt auf Logistik als IT-Anwendungsbranche
• Logistik made in NRW schärft vor Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissen-schaft ihr Profil als Hightech-Branche • Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gast an interaktivem Exponat zur virtuellen ... mehr
• Logistik made in NRW schärft vor Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissen-schaft ihr Profil als Hightech-Branche
• Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gast an interaktivem Exponat zur virtuellen Einkaufsplattform für Logistik-Software Logistics Mall
IT spielt in der Logistik eine immer größere Rolle, doch auch umgekehrt gilt: Für die IT gehört die Logistik zu den wichtigsten Anwendungsbranchen. Davon konn-ten sich Politik, Wirtschaft und Wissenschaft heute, 13. November, beim Nationalen IT-Gipfel in Essen ein Bild machen. In Zusammenarbeit mit dem Land Nordrhein-Westfalen stellten der EffizienzCluster LogistikRuhr sowie die Fraunhofer-Institute für Materialfluss und Logistik (IML) und für Software- und Systemtechnik (ISST) auf dem IT-Gipfel die Logistics Mall vor. Der virtuelle Marktplatz für Logistik-Software im Internet präsentierte sich im Rahmen der kongressbegleitenden Ausstellung als begehbares Exponat. Bei ihrem Rundgang durch die Ausstellung überzeugte sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, Schirmherrin des IT-Gipfels, davon, dass Logistik und IT gemeinsam jede Menge bewegen.
Der Nationale IT-Gipfel findet jährlich auf Einladung des Bundesministers für Wirt-schaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, statt. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft tauschen sich dabei über zentrale Fragen der IKT aus. Veranstaltungsort in diesem Jahr war das ThyssenKrupp Quartier in Essen. Unter dem Motto „NRW gestaltet IKT – Industriell. Integriert. Innovativ.“ hatte das Land Nordrhein-Westfalen die Logistik in NRW eingeladen, sich als IT-Anwendungsbranche an der hochkarätigen Veranstaltungen zu beteiligen. Mit der Logistics Mall des Fraunhofer-Innovationsclusters „Cloud Computing für die Logistik“ fiel die Wahl dabei auf ein Forschungsvorhaben, das international Maßstäbe setzt. Für den IT-Gipfel wurde das virtuelle Einkaufszentrum für Logistik-IT in ein interaktives und multimediales Exponat übertragen.
Cloud Computing fördert Wettbewerbsfähigkeit von KMU
Das Fraunhofer-Innovationscluster „Cloud Computing für die Logistik“ haben die Fraunhofer-Institute für Materialfluss und Logistik IML und für Software- und Sys-temtechnik ISST begründet. Die enge Zusammenarbeit der Institute verknüpft Logistik und IT und nutzt die Synergien der Fachgebiete. Praxispartner der Cloud-Forschungsinitiative sind die Logata GmbH, eine mittelständische Unternehmens-gruppe mit Sitz in Bocholt, sowie T-Systems, die Großkundensparte der Deutschen Telekom AG. Die Logistics Mall ist zudem assoziiertes Projekt im EffizienzCluster LogistikRuhr, Spitzencluster der Bundesregierung und führender Forschungs- und Entwicklungscluster der Logistik in Europa.
„Cloud Computing unterstützt nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere kleiner und mittelständischer Logistik-Unternehmen, also der Anwender, sondern eröffnet gleichermaßen den Logistik-IT-Unternehmen als Anbietern neue Vertriebskanäle“, so Oliver Wolf, Projektleiter des Innovationsclusters zur Logistics Mall am IML. „Mit unserem Exponat auf dem Nationalen IT-Gipfel konnten wir einmal mehr zeigen, dass die Logistik zu den Wegbereitern des Cloud Computing gehört: Der Markt ist reif für die Software aus der Wolke!“
Exponat setzt konkreten Anwendungsfall in Szene
Die Logistics Mall steht für eine neue Dimension von Flexibilität und Effizienz in der Logistik. Für das außergewöhnliche Exponat auf dem Nationalen IT-Gipfel bildeten die Projektpartner mithilfe einer Videowall und weiterer Komponenten ein reales Geschehen ab: Am Beispiel des Referenzkunden Nelsan wurden Bestell- und Ein-kaufsprozesse in der Logistics Mall durchgespielt. Der Onlinehandel für Drogerie- und Sanitätsprodukte aus Versmold baut derzeit die Logistikstrukturen für einen Bringdienst im ländlichen Raum auf. Über die Logistics Mall hat sich das Start-up bereits eine vollständige eCommerce-Lösung zusammengestellt.
Bei ihrem Rundgang wurde auch Bundeskanzlerin Angela Merkel in das Geschehen eingebunden: Die Schirmherrin des IT-Gipfels löste per Mausklick eine Bestellung aus und verfolgte die daraufhin ablaufenden Prozesse.
Verantwortung der Logistik für Wirtschaft und Gesellschaft steigt
Die Logistik hat auf dem Nationalen IT-Gipfel nicht nur ihre Bedeutung als Anwen-dungsbranche der IT unter Beweis gestellt. Sie hat zugleich ihr Profil als Hightech-Branche weiter geschärft. „Die zunehmende Bedeutung von IT für die Logistik ist eine Konsequenz der steigenden Komplexität logistischer Dienstleistungen und der Verantwortung, die Logistik heute in der Wirtschaft und Gesellschaft übernimmt“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer des EffizienzCluster LogistikRuhr und Mitglied der Regionalen Arbeitsgruppe IKT & Logistik des Landes Nordrhein-Westfalen. „Mit dem EffizienzCluster LogistikRuhr und seinen Forschungsprojekten leisten wir einen entscheidenden Beitrag dazu, dass sich die Logistik in diese Richtung weiterentwickeln und die anspruchsvollen Zukunftsaufgaben bewältigen kann – in der Metropole Ruhr und in Nordrhein-Westfalen, national und international.“
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Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel besucht Logistik-Exponat
Dr.Winfried Materna, geschäftsführender Gesellschafter der Materna GmbH, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler, Prof. Dieter Kempf, Präsident der BITKOM und Vorsitzender der Vorstands der DATEV eG, und NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin vor dem Logistik-Exponat auf dem nationalen IT-Gipfel 2012 (von links)
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"Efficiency and Logistics" als Anstoß für weltweite Kooperationen
• Englischsprachiger Sammelband im Springer-Verlag mit 32 Beiträgen zu ersten Forschungsergebnissen aus den Verbundprojekten des EffizienzClusters liegt jetzt vor Der EffizienzCluster LogistikRuhr positioniert ... mehr
• Englischsprachiger Sammelband im Springer-Verlag mit 32 Beiträgen zu ersten Forschungsergebnissen aus den Verbundprojekten des EffizienzClusters liegt jetzt vor
Der EffizienzCluster LogistikRuhr positioniert sich jetzt verstärkt in der internationalen Forschungslandschaft: Das englischsprachige Fachbuch „Efficiency and Logistics“, soeben erschienen im renommierten Springer-Verlag, bündelt die ersten Ergebnisse aus den Forschungsprojekten des EffizienzCluster LogistikRuhr, dem führenden Forschungs- und Entwicklungscluster in Europa. Die Beiträge zeigen auf, wie rasant sich die Logistikforschung derzeit in der Metropole Ruhr entwickelt und zum Motor für Innovationen wird.
Herausgeber des Sammelbands sind Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Prof. Dr. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer IML, und Prof. Dr. Matthias Klumpp, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Logistik- & Dienstleistungsmanagement der FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen. „Wir haben für den Sammelband in einem internen Review-Prozess die besten 32 englischsprachigen Beiträge von Autoren aus dem EffizienzCluster ausgewählt“, so Professor Clausen, Vorsitzender des Scientific Committees im EffizienzCluster LogistikRuhr und Initiator der wissenschaftlichen Proceedings.
„Es ist an der Zeit, dass wir die Forschungsergebnisse aus dem EffizienzCluster Wissenschaftlern und Forschern weltweit zur Verfügung stellen“, ist auch Dr.-Ing. Christian Jacobi, Vorsitzender der EffizienzCluster Management GmbH überzeugt. „Der Sammelband stärkt die wissenschaftliche Reputation des Clusters in aller Welt: Wir sind überzeugt, dass sich viele Anknüpfungspunkte für internationale Kooperationen ergeben.“ Im September 2013 wird in Dortmund zudem die erste International Logistics Science Conference (ILSC), initiiert von EffizienzCluster LogistikRuhr und Fraunhofer IML, stattfinden. Forscher weltweit sind dazu aufgerufen, ihre Arbeiten vorzustellen.
Neue Reihe „Lecture Notes in Logistics“ stärkt Bedeutung der Disziplin
Der Sammelband „Efficiency and Logistics“ ist zugleich Auftakt einer neuen fachwissenschaftlichen Reihe mit den Herausgebern Prof. Dr. Uwe Clausen, Prof. Dr. Michael ten Hompel (beide Dortmund) und Dr. Robert de Souza, geschäftsführender Direktor des The Logistics Institute – Asia Pacific an der National University of Singapore. Die „Lecture Notes in Logistics“ sollen die wachsende Bedeutung der Logistik als wissenschaftliche Disziplin unterstreichen. Mit „Sustainable Logistics“, „Supply Chain Safety Management“ und „Value Stream Design“ sind weitere Titel in Vorbereitung.
Das Fachbuch „Efficiency and Logistics“ (314 Seiten, 54 Abbildungen) kann unter www.springer.com zum Preis von 139,05 Euro als Hardcover bestellt bzw. für 119,99 Euro direkt als e-Book heruntergeladen werden.
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LOG 2020 macht Logistik-Weiterbildung international
• Neues Forschungsprojekt entwickelt erstmals international ein Weiterbildungskonzept für Fach- und Führungskräfte in der Logistik • Konzept von EffizienzCluster LogistikRuhr und TU Dortmund ... mehr
• Neues Forschungsprojekt entwickelt erstmals international ein Weiterbildungskonzept für Fach- und Führungskräfte in der Logistik
• Konzept von EffizienzCluster LogistikRuhr und TU Dortmund setzt sich unter mehr als 200 Anträgen aus ganz Europa durch
Mit der Logistik selbst verändern sich auch die Anforderungen an die Führungskräfte entscheidend: Gemeinsam mit Forschungs- und Unternehmenspartnern aus den Niederlanden, Belgien, Italien und Schweden entwickeln die EffizienzCluster Management GmbH und die TU Dortmund daher jetzt im Forschungsprojekt LOG 2020 Lernmodule und Curricula für die Weiterbildung von Führungskräften in der Logistik. Das internationale Forschungskonsortium, das aus dem Erasmus-Programm „Life Long Learning“ der Europäischen Union gefördert wird, hat sich zum Ziel gesetzt, einen Paradigmenwechsel bei der Weiterbildung von Fach- und Führungskräften einzuläuten. Dabei werden Bausteine und Methoden aus dem Forschungsprojekt „Supply Chain School“ in das europäische Verbundvorhaben eingebracht.
Logistik ist in Unternehmen zunehmend zum wettbewerbsentscheidenden Faktor geworden. In einer globalisierten Welt ermöglichen strategisch aufgesetzte Supply Chains neue Geschäftsmodelle, die sich entwickelnde dezentrale Organisation von Logistiksystemen ist nur noch mit modernen IT-Prozessen zu steuern. Gleichzeitig übernimmt die Logistik zunehmend Verantwortung für die Auswirkungen logistischen Handelns – beispielsweise im Hinblick auf Umweltschutz und Klimawandel. „Fach- und Führungskräfte werden damit in besonderem Maße gefordert, strategische und technologische Kompetenzen weiter auszubauen und entlang ihres gesamten Karriereweges ein besonderes Verständnis für die gestalterischen Möglichkeiten der Logistik zu entwickeln.“, so Lars Nagel, Mitglied der Geschäftsleitung der EffizienzCluster Management GmbH und Leitthemenentwickler „Logistische Gestaltungskompetenz“ im EffizienzCluster LogistikRuhr. „Das erfordert nicht nur ein neues Verständnis, sondern auch und gerade auf internationaler Ebene ein einheitliches Verständnis der Logistik.“
Roadmap für lebenslanges Lernen
Das Forschungsprojekt LOG 2020 will in den kommenden zwei Jahren in fünf Modulen Lernbausteine für eine internationale `Executive Education` erarbeiten, das sowohl den nationalen Bedürfnissen wie den internationalen Anforderungen gerecht wird. Das Ziel: Eine Roadmap für eine einheitliche europäische Logistikweiterbildung. Zu den Themen gehören Logistikstrategie, New Business-Entwicklung, Reverse-Logistik oder Produktionslogistik und Warehousemanagement. LOG 2020 ist im Oktober dieses Jahres gestartet und hat ein Projektvolumen von rund 600.000 Euro. Es ist neben dem assoziierten Projekt Log4Green das zweite europäische Forschungsprojekt, an dem die EffizienzCluster Management GmbH direkt beteiligt ist und unterstützt die Internationalisierungsstrategie des großen Forschungs- und Entwicklungsclusters der Logistik.
Im Forschungsprojekt wird das Logistikwissen in Module und Lernbausteine aufgespalten und kann so individuell in kompetenzbasierte Wissenswege entsprechend der heterogenen Berufsbilder und -zugänge eingearbeitet werden. Ab Herbst 2013 können interessierte Führungskräfte an den entwickelten Pilotmodulen teilnehmen. „Mit dem Projekt LOG 2020 verfolgen wir dasselbe strategische Ziel wie mit unserem Forschungsprojekt `Supply Chain School` im EffizienzCluster“, formuliert Projektleiterin Maria Beck von der TU Dortmund die Synergien zwischen beiden Vorhaben. „Wir entwickeln bedarfsgerechte, am Wissen der Mitarbeiter und am Bedürfnis der Unternehmen ausgerichtete Konzepte, die den unterschiedlichen Ausbildungshistorien Rechnung tragen. Dafür nutzen wir kombinierte Methoden aus dozentenzentriertem und selbstgesteuertem Lernen. Natürlich setzen wir auch auf die technischen Möglichkeiten virtueller Lernplattformen mit Podcasts, Rich-Media-Formaten oder Hörbüchern.“ LOG2020 geht den notwendigen Schritt in Richtung Internationalisierung der Logistikweiterbildung. Damit können die Projektpartner die Verbindung zwischen nationalen Logistik- und Supply Chain Managment-Programmen und internationalen Herausforderungen der Logistikbranche herstellen.
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Zukunft braucht Logistik: »Zukunftskongress Logistik" 30. Dortmunder Gespräche«
»Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.« (Willy Brandt) Dies gilt besonders für die Logistikbranche, denn Logistik ist die treibende Kraft in unserem Wirtschaftsleben. ... mehr
»Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.« (Willy Brandt) Dies gilt besonders für die Logistikbranche, denn Logistik ist die treibende Kraft in unserem Wirtschaftsleben. Daher standen neben Zukunftstreibern und technologischem Fortschritt, auch neue Kooperationsformen sowie interdisziplinäre Zusammenarbeit im Mittelpunkt des »Zukunftskongress Logistik – 30. Dortmunder Gespräche« am 11. und 12. September 2012 in den Dortmunder Westfalenhallen. Über 500 Teilnehmer und 16 Aussteller folgten der Einladung, konkrete Lösungsansätze sowie die Zukunftsthemen der Logistik zu diskutieren.
»Die Zukunft ist nicht bequem. Sie fordert uns – und sie erfordert eine kreative Auseinandersetzung und vertiefende Diskussionen«, begrüßte Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH, die Teilnehmer des »Zukunftskongress Logistik – 30. Dortmunder Gespräche« und brachte damit den Charakter des traditionsreichen, ältesten Logistikkongresses auf den Punkt. Mit einer Rekordzahl von über 500 Besuchern trafen sich Wissenschaft und Praxis bereits zum 30. Mal in Dortmund, um sich über aktuelle Entwicklungen und Zukunftstrends der eigenen sowie anderer Branchen zu informieren und die Weichen für die Zukunft zu stellen. Ganz in der Tradition der Dortmunder Gespräche durfte wieder kontrovers über die unterschiedlichsten Zukunftsszenarien und Visionen diskutiert werden. Damit hat die Veranstaltung in der Vergangenheit Maßstäbe gesetzt und bereits frühzeitig zur Auseinandersetzung mit Zukunftsthemen wie der Verbindung von »IT und Logistik« (Motto der Dortmunder Gespräche 1986), der gemeinsame Betrachtung von »Umwelt, Logistik und Verkehr« (1992) oder dem »Internet der Dinge« (2004) angeregt. Mit der Erweiterung zum »Zukunftskongress Logistik« in Kooperation mit dem EffizienzCluster LogistikRuhr seit vergangenem Jahr, rückten die Zukunftsthemen der Logistik sowie unterschiedliche Branchenblickwinkel noch stärker in den Fokus der Veranstaltung. Auch die Internationalität des Kongresses ist dadurch nochmals gestiegen, sodass es in diesem Jahr erstmals eine Simultanübersetzung des ersten Kongresstages ins Englische gab.
Marktführer bleibt man nicht, man wird es immer wieder
Mit dem »ZukunftsPlenum« widmet sich der erste Kongresstag, unter Federführung des EffizienzCluster LogistikRuhr, den Zukunftstreibern »Technologie«, »Mensch« sowie »Umwelt und Ressourcen«. Hier wurden die Spannungsfelder moderner Gesellschaften mit den Visionen der Logistik verknüpft. Derzeit stehen wir mit dem »Internet der Dinge« vor der vierten industriellen Revolution. Diese verbessere unsere Lebensbedingungen und verändere unsere Gesellschaft nachhaltig, wie Prof. Dr. Henning Kagermann, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften e. V. (acatech), in seinem Vortrag eindrucksvoll verdeutlichte. Gemeinsam mit Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML, stellte er auf dem Kongress das Positionspapier »Menschen und Güter bewegen. Integrative Entwicklung von Mobilität und Logistik für mehr Lebensqualität und Wohlstand« vor. Zentrales Ziel war es, die entscheidenden Weichenstellungen zu identifizieren, die Wirtschaft, Politik und Wissenschaftler aller Disziplinen dringend unternehmen müssen, um auch in Zukunft Mobilität und Individualität sicherzustellen und gleichzeitig Ressourcen zu sparen. Hier sind selbstverständlich auch Unternehmen der Logistikbranche in der Pflicht. »Vor einem Jahr haben wir an dieser Stelle erstmals das Ziel diskutiert, ein Prozent des Umsatzes der Logistikbranche in die Logistik-Forschung zu investieren. Nun haben wir mit Herrn Rodi und DB Schenker das erste Unternehmen, das sich klar hinter dieses Ziel stellt«, verkündete Prof. ten Hompel in seinem Auftaktvortrag. »Die Initialzündung ist gelungen. Jetzt werden weitere Unternehmen folgen, die erkennen, wie wichtig Forschung und Innovation für ihr Unternehmen und die Logistik in Deutschland sind.«
Zukunftstreiber im Fokus
Um für die Zukunft gerüstet zu sein, wird die Branche in allen Bereichen über den eigenen Tellerrand blicken müssen. So zeigte das Plenum Zukunftstreiber »Mensch« was die Logistik von den neuen Konsumenten lernen kann. Hier gingen Referenten wie Prof. Dr. Claus Leggewie, Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI), oder Zalando-Geschäftsführer David I. Schröder den Auswirkungen von Web 2.0 und wachsender Bürgerbeteiligung auf die Logistik auf den Grund. Über das Leben und Arbeiten in der Stadt der Zukunft diskutierten u. a. Prof. Dr. Gernot Spiegelberg, Leiter Elektromobilität der Siemens Corporate Technology, Benjamin Brüser, Geschäftsführer Emmas Enkel sowie Dr. Stephan Peters, Vorstand der Rhenus AG & Co. KG. Mithilfe von ressourcenschonenden Lieferkonzepten, sollen Ballungsräume auch zukünftig lebenswert gehalten werden. Warum Nachhaltigkeit zur Notwendigkeit wird, stand auch im Zentrum des Plenums »Umwelt und Ressourcen«, das der Frage nachging, wie und mittels welcher Technologien die Logistik ihren Beitrag zur Ressourcenschonung leisten kann.
Vorhandene Lösungen nutzen und ausbauen
Aufbauend auf den im Zukunftsplenum angesprochenen, drängenden Herausforderungen und Visionen zeigte das »Fraunhofer-Symposium Logistik« am zweiten Kongresstag, unter Leitung des Fraunhofer IML, was heute schon möglich ist. Um möglichst unterschiedliche Themenbereiche ansprechen zu können, wurde das Kongresskonzept hier von zwei auf sechs Parallelsequenzen erweitert. Diese boten als Workshops, Planspiele und Wissensforen in Gruppen zwischen 50 und 80 Teilnehmern noch mehr Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch sowie Anregungen für innovative logistische Lösungen. Die Sequenz »Verkehr und Transport« zeigte wie Logistik-Netzwerke Effizienz schaffen und sichere Transportketten auch in Zukunft gewährleistet werden können. Im Segment »Stadt der Zukunft« wurden die Zukunftsvisionen des Vortags aufgegriffen und um konkrete Lösungsansätze von Handelsunternehmen und KEP-Dienstleister ergänzt. Im Mittelpunkt des Moduls »Sensing Internet & Auto-ID« standen Bildverarbeitungssysteme zur Objekterkennung und Qualitätssicherung sowie intelligente Ladungsträger von morgen. Im Wissensforum »Logistik IT« berichteten Anwender und Anbieter über ihre Erfahrungen mit Cloud-Lösungen und „Logistics on Demand“. Darüber hinaus gaben die beiden Sequenzen »Krankenhauslogistik« sowie »Operational Excellence in der Prozessindustrie« Einblick in spezielle Arbeitsbereiche der Fraunhofer-Wissenschaftler.
Zukunft zum Ausprobieren in der Ausstellung
Zusätzlich bot die, mit 16 Ausstellern ausgebuchte, kongressbegleitende Ausstellung Gelegenheit sich aktiv zu beteiligen, zu diskutieren und sich neue Technologien auch live anzusehen.
Weitere Informationen und Presseunterlagen unter www.zukunftskongress-logistik.de
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Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML
Pressereferentin
Bettina von Janczewski
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E-Mail: bvj@iml.fraunhofer.de
Impulse aus aller Welt
• EffizienzCluster LogistikRuhr und Fraunhofer IML organisieren gemeinsam internationale Wissenschaftskonferenz zum Zukunftskongress Logistik 2013 • EffizienzCluster LogistikRuhr gibt wissenschaftlichen ... mehr
• EffizienzCluster LogistikRuhr und Fraunhofer IML organisieren gemeinsam internationale Wissenschaftskonferenz zum Zukunftskongress Logistik 2013
• EffizienzCluster LogistikRuhr gibt wissenschaftlichen Sammelband „Efficiency & Logistics“ heraus
Das Thema Internationalisierung steht auf der Agenda des EffizienzCluster LogistikRuhr ganz oben: Im September 2013 werden nun erstmals Wissenschaftler aus der ganzen Welt in Dortmund zur International Logistics Science Conference zusammenkommen und in der Logistik-Metropole Ruhr ihre Forschungsergebnisse vorstellen. Damit wird die Bedeutung der Region als internationaler Wissenschaftsstandort für Logistik weiter gestärkt.
Mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) und der Technischen Universität (TU) gehört Dortmund schon seit vielen Jahren zu den international führenden Adressen für Logistikforschung – doch im September 2013 werden jetzt erstmals Wissenschaftler aus der ganzen Welt zu einer Wissenschaftskonferenz ersten Ranges nach Dortmund kommen: zur International Logistics Science Conference. Die Konferenz hat Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen in seiner Funktion als Vorsitzender des Scientific Committee, dem Gremium der Forschungs- und Bildungspartner des EffizienzClusters, aber auch als Institutsleiter an der TU Dortmund und am Fraunhofer IML, initiiert: „Es ist an der Zeit, dass wir internationale Logistikforscher dorthin einladen, wo das Herz der Logistik schlägt – in die Logistik-Metropole Ruhr.“
Die International Logistics Science Conference (ILSC) wird am 4. September 2013 stattfinden. Der „Call for Papers“ wurde soeben auf dem Zukunftskongress Logistik veröffentlicht. Gegenstand der Konferenz sind die zentralen Herausforderungen der Logistikforschung und der Logistik selbst. „Logistikforschung soll Strukturen und Prozesse effizienter machen“, so Prof. Clausen. Vorgestellt werden sollen Forschungsergebnisse sowohl zu innovativen Komponenten als auch zu integrierten Systemen für alle Logistikbereiche. Ein Fokus liegt dabei – ganz im Sinne des EffizienzCluster LogistikRuhr – auf Projekten, die mehr Effizienz, Nachhaltigkeit und Anpassungsfähigkeit versprechen. Die ILSC wurde bewusst auf den zweiten Tag des Zukunftskongresses Logistik gelegt. Die Konferenz ist zwar ganz der Wissenschaft vorbehalten, dennoch ist ein intensiver internationaler Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gewollt und gewünscht.
Ganz im Sinne der Internationalisierung der Inhalte im EffizienzCluster erscheint mit der wissenschaftlichen Publikation „Efficiency & Logistics“ im 4. Quartal 2012 im Springer Verlag eine Sammlung von Fachbeiträgen zu den Forschungen aus den 27 Verbundprojekten der ersten Förderphase. Initiiert von Prof. Clausen leistet der Sammelband einen nachhaltigen Beitrag zur wissenschaftlichen Reputation des EffizienzClusters und sorgt für den Informations- und Wissenstransfer in die wissenschaftliche Gemeinschaft.
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Kirsten Verbeek
EffizienzCluster Management GmbH
Telefon: +49 (0) 231 9743 613
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Effiziente Logistik macht Städte attraktiv
• Vernetzung von Technologien und Kollaboration von Unternehmen sind das Fundament für eine nachhaltige urbane Versorgung • Modelle, Prototypen und Demonstratoren aus fünf Forschungsprojekten ... mehr
• Vernetzung von Technologien und Kollaboration von Unternehmen sind das Fundament für eine nachhaltige urbane Versorgung
• Modelle, Prototypen und Demonstratoren aus fünf Forschungsprojekten sorgen für Einsparung von Ressourcen, z.B. durch
Städte sind nach wie vor ein Garant für Wachstum und Wohlstand in der Gesellschaft, doch die heute vorherrschenden Konsummuster, die damit einhergehende Verkehrsdichte sowie Energiebedarf und Ressourcenverbrauch bringen die Städte derzeit an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit: „Die urbane Versorgung steht auf dem Prüfstand: Damit unsere Metropolen lebenswert bleiben, brauchen wir ressourcenschonende Lieferkonzepte und umweltfreundliche Mobilität“, erklärt Dr.-Ing. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH (ECM). In fünf wissenschaftlichen Projekten im Leitthema „Urbane Versorgung“ – eines von sieben Zukunftsfeldern der Logistik im EffizienzCluster – entwickeln Wissenschaft und Wirtschaft bereits entsprechende Lösungen.
Stadt-Projekte machen gute Fortschritte
„Zu unseren Herausforderungen gehören individualisierte Kundenwünsche, die damit verbundene Atomisierung des Liefervolumens, die begrenzten Infrastrukturen der Stadt und die Verkehrsdichte, aber auch die alternde Gesellschaft mit ganz neuen Mobilitäts- und Konsumwünschen“, so Christiane Auffermann, Leitthemenentwicklerin „Urbane Versorgung“ im EffizienzCluster LogistikRuhr. In den auf bis zu fünf Jahre angelegten Forschungsprojekten, die Mitte 2010 ihre Arbeit aufgenommen haben, sind bereits erste Modelle, Prototypen und Demonstratoren entstanden, die Antworten auf die Herausforderungen geben:
• Im Projekt Urban Retail Logistics sind aus Wettbewerbern Kooperationspartnern geworden: RWE, Lekkerland und Metro planen gemeinsam einen Urban Hub – eine Plattform, die Warenströme bündelt. Dieser Hub soll bereits Ende dieses Jahres pilotiert werden. Die Forscher im Projekt haben dazu die Handelswelten der Zukunft erforscht, Handelstypen bzw. Handelsformate und deren Sortimente erfasst und als „Bausteine“ mit logistischen Kriterien hinterlegt. Alle Bausteine wurden für ein so genanntes Urban Information System aufgearbeitet – eine wesentliche Grundlage für den Urban Hub. Denn es ermöglicht eine intelligente Vernetzung und eine reibungslose Kooperation zwischen unterschiedlichsten Unternehmen.
• Ein weiteres Leuchtturmprojekt ist die eBase4Mobility, die unterschiedlichste Technologien miteinander vernetzt: Ein vollautomatisches Parkhaus mit Regal-Blocklagerung für PKW wird dabei zum Lager und Lieferstützpunkt für Wirtschaftsverkehre. Das urbane Depot dient zudem dem Aufbau von Infrastrukturen für den verstärkten Einsatz von Elektromobilität. Noch sind 93,7 Prozent des Verkehrsaufkommens abhängig vom fossilen Energieträger Öl. Der Entwurf für eine innovative Photovoltaik-Fassade, mit der das Parkhaus zum Energie-Erzeuger wird, liegt bereits vor. Der Prototyp einer Transportpalette mit Wechselstrom-(AC)-Ladeterminal wurde realisiert, ebenso ein AC-Ladestecker mit RFID-Nutzeridentifikation.
• Gleich in zwei Projekten stehen flexible, maßgeschneiderte Navigationslösungen, mit denen die Verkehrsflüsse in Ballungsräumen verbessert werden sollen, auf der Forschungsagenda. Die Partner von Dynamics in Navigation haben bereits den Prototyp für eine neue Generation vorausschauend agierender Navigationssysteme vorgestellt, die dynamische Verkehrsinformationen verarbeiten. Der erste Prototyp der Urban Business Navigation-Anwendung ist ebenfalls in der Testphase, eine branchenindividuelle Navigationslösung für städtische Wirtschaftsverkehre. Im Rahmen der vorhergehenden Impact Analyse zeigte sich unter anderem, dass LKW, die das System nutzen, bis zu 20 Prozent der gefahrenen Kilometer einsparen können. Dank präziser Geokoordinaten verbessern sich darüber hinaus die Grundlagen für die Tourenplanung.
• Die rechtssichere Übergabe von Waren an den Verbraucher ist Gegenstand von ePod@Home. Derzeit wird im Projekt der Prototyp eines Softwaremoduls für den elektronischen Bestellprozess entwickelt, seit Anfang August auch das Modul für den mobilen Zustellprozess. Inzwischen sind weitere Partner sind in das Projekt eingestiegen, um ePod@Home bis zur Marktreife voranzutreiben.
In der Zukunft der Stadt liegt die Zukunft der Unternehmen
Ziel des EffizienzClusters ist es, die Individualität von morgen – im Sinne individueller Warenversorgung, Mobilität und Produktion – mit 75 Prozent der Ressourcen von heute zu ermöglichen: „Damit wir das Effizienzpotenzial der Stadt nutzen und ausschöpfen können, bedarf es vor allem zwei Faktoren“, so Dr.-Ing. Christian Jacobi. „Zum einen müssen wir neue Technologien nutzen und miteinander kombinieren, wie dies in den Projekten des EffizienzClusters zur urbanen Versorgung bereits deutlich wird. Zum anderen müssen mehr Unternehmen kooperieren – mit der Forschung und miteinander. Damit leisten sie nicht nur einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Stadt, sondern auch zur eigenen Wettbewerbsfähigkeit.“
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EffizienzCluster LogistikRuhr begründet regionale Bildungsstrategie für die Logistik der Zukunft
• Metropolregion Ruhr soll als „Logistics Knowlegde Cluster“ weltweit sichtbar werden • Anlaufstellen für eine verstärkt an Nachhaltigkeitsprinzipien orientierte Aus- und Weiterbildung ... mehr
• Metropolregion Ruhr soll als „Logistics Knowlegde Cluster“ weltweit
sichtbar werden
• Anlaufstellen für eine verstärkt an Nachhaltigkeitsprinzipien orientierte Aus- und Weiterbildung nehmen Gestalt an
Logistische Prozesse lassen sich schon längst nicht mehr mit dem Taschenrechner kalkulieren oder allein aus der Erfahrung heraus steuern. Die Logistik ist heute vielfältig vernetzt und orientiert sich zunehmend an Nachhaltigkeitsprinzipien – in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht. Damit steigen die Anforderungen an die Beschäftigten in der Logistik. „Die Logistiker von morgen müssen für die Herausforderungen der Zukunft mithilfe neuer kurrikularer Modelle und innovativer Lernmethoden qualifiziert werden – sowohl in der Ausbildung als auch in der Weiterbildung, über alle Fachebenen und Hierarchiestufen hinweg“, so Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management (ECM) des EffizienzCluster LogistikRuhr. Das Fundament dafür wird im Leitthema Logistische Gestaltungskompetenz des Spitzenclusters gelegt.
Die Logistische Gestaltungskompetenz ist eines von sieben Leitthemen, die im EffizienzCluster als Innovationskorridore für die Logistik von morgen dienen. Hier werden Innovationen erschaffen, die das Gesicht der Logistik im Sinne einer neuen gesellschaftlichen Verantwortlichkeit maßgeblich verändern. Zum Leitthema zählen insgesamt vier Forschungsvorhaben. Im Projekt Supply Chain School beispielsweise entstehen fortschrittliche digitale Lernplattformen („Corporate Academies“) auf der Basis neuer didaktischer Kon-zepte. Im Projekt Wissenschaftliche Weiterbildung in der Logistikbranche werden passgenaue Qualifizierungs- und Studienkonzepte geschaffen, etwa die Ausbildung zum/zur Multimodalen Logistiker/in. Die Angebote werden in der Metropolregion Ruhr modell- und pilothaft umgesetzt und nehmen damit bewusst Trends auf.
Bildung der Logistik – Bildung in der Logistik
Folgte die Logistik früher der produzierenden Wirtschaft, entwickelt sie sich nicht zuletzt mit und im EffizienzCluster LogistikRuhr zu einer treibenden Kraft in der Wirtschaft. Damit ist der Aufbau eines neuen Selbstverständnis-ses der Logistik verbunden. Die „Bildung der Logistik“ wiederum geht im Effi-zienzCluster mit einer „Bildung in der Logistik“ einher. Diese präsentiert sich auch in drei „physischen“ Anlaufstellen zur Aus- und Weiterbildung einer neuen Generation von Logistikern. Hier wird innovatives Logistik-Wissen auf modernen Wegen vermittelt:
• In Duisburg hat die DIALOGistik Duisburg ihre Arbeit aufgenommen, eine neuartige Beratungsstelle für Wissenstransfer, Qualifizierung und Logistikeffizienz. Ihre Arbeit und ihr Angebot speisen sich aus drei Forschungsprojekten des Clusters. Auch hier schlägt der Cluster eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
• In Dortmund entsteht derzeit mit dem LogistikCampus ein interdisziplinäres Forschungszentrum für Logistik. Der LogistikCampus ist ein assoziiertes Projekt des EffizienzClusters. Projektpartner sind die Technische Universität Dortmund und das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik.
• 2013 wird sich das House of Logistics & Mobility (HOLM), eine neutrale Plattform für die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesell-schaft, mit Büros, Showrooms und Hörsälen am Frankfurter Flughafen nie-derlassen. Das HOLM ist die institutionalisierte Verbindung zwischen dem EffizienzCluster und der Logistikregion Rhein-Main.
Metropolregion Ruhr wird Logistics Knowledge Cluster
Ob berufliche Weiterbildung oder akademische Ausbildung, ob aus der Forschung oder aus der Praxis: Regelmäßiger Know-How-Transfer in die Unter-nehmen bestimmt in zunehmendem Maße auch die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. „Unser Ziel ist es, die Metropolregion Ruhr als >Logistics Knowlegde Cluster< weltweit sichtbar zu machen“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH. Davon profitieren ganz konkret auch die Unternehmen: Die Logistiker von morgen werden in der Region ausgebildet und an die Region bzw. ihre Unternehmen gebunden. „Dies ist in Zeiten des Fach- und Führungskräftemangels, der in der Logistik bereits deutlich spürbar ist, von unschätzbarem Wert“, weiß Dr. Jacobi. Gleichzeitig haben Logistik-Unternehmen die Chance, als „first mover“ im Cluster entwickelte Werkzeuge wie „Corporate Academies“ einzusetzen oder wegweisende Weiterbildungsmaßnahmen in Einrichtungen vor Ort zu nutzen. Jacobi weiter: „Unternehmen, die ihr Personal auf die zukünftigen Herausforderungen vorbereiten, handeln proaktiv und chancenorientiert. Damit tragen sie entscheidend zu ihrer Zukunftsfähigkeit bei.“
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Hafen lernt im Dialog!
• NRW-Verkehrsminister eröffnet die DIALOGistik Duisburg als neue Anlaufstelle für Wissens-transfer, Qualifizierung und Logistikeffizienz im Duisburger Hafen • Weiterbildung zum „Multimodalen ... mehr
• NRW-Verkehrsminister eröffnet die DIALOGistik Duisburg als neue Anlaufstelle für Wissens-transfer, Qualifizierung und Logistikeffizienz im Duisburger Hafen
• Weiterbildung zum „Multimodalen Logistiker“ startet für kaufmännische und gewerbliche Beschäftigte
Wissen wird mehr und mehr zum Erfolgsfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Im Duisburger Hafen, dem größten Binnenhafen der Welt, nimmt heute, 28. August 2012, die DIALOGistik Duisburg offiziell die Arbeit auf. In Anwesenheit von NRW-Verkehrsminister Michael Groschek wurde die neue Beratungs- und Coachingstelle im Duisburger „Schiffchen“ gemeinsam mit mehr als 100 geladenen Gästen feierlich eröffnet. Die DIALOGistik Duisburg schließt eine Lücke in der Aus- und Weiterbildung und bietet insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen Zugang zu Expertenwissen in der Logistik.
Künftig unterstützt die DIALOGistik Duisburg Unternehmen am Standort mit gezielten Informationsveranstal-tungen und Beratungsleistungen bei Themen rund um Personal und Qualifizierung, der effizienten Gestaltung von Logistikprozessen oder Fragen zu Corporate Social Responsibility. Bei der Identifizierung der Bedarfe für die Unternehmen und der Entwicklung der Inhalte setzt die DIALOGistik auf die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, denn hinter der DIALOGistik Duisburg stehen unter Federführung der Universität Duisburg-Essen (UDE) drei interdisziplinäre Forschungsprojekte des EffizienzCluster Logistik-Ruhr, dem größten Forschungs- und Entwicklungscluster der Logistik:
• das Forschungsprojekt WiWeLo (Wissenschaftliche Weiterbildung in der Logistikbranche), in dem innovative Qualifizierungskonzepte entwickelt werden, die den Kompetenzbedarf entlang der gesamten Wertschöp-fungskette bei den Industrie- und Handelsunternehmen, den Logistikdienstleistern und Transportunternehmen abdecken,
• das Forschungsprojekt OrGoLo (Organisatorische Innovationen mit Good Governance in Logistiknetzwerken), in dem ein Fokus auf die Entwicklung verantwortungsbewusster Lieferketten gelegt wird, und
• das Forschungsprojekt CoReLo (Integriertes CSR-Management in Logistiknetzwerken), das sich mit speziellen Fragen der ökonomischen, sozialen und ökologischen Verantwortung von kleinen und mittelständischen Logistikdienstleistern und Logistiknetzwerken auseinandersetzt.
"Dass die DIALOGistik genau hier – am Standort Duisburg – entsteht, ist kein Zufall. Die Universität Duisburg-Essen verfügt über eine hohe disziplinübergreifende Expertise auf dem Gebiet der Logistik, die in dem neuen Projekt im Duisburger Hafen praxisnah erschlossen wird. Wir initiieren damit neue Dialoge und stärken so die Zukunft der Logistik in der Wirtschaft, sowohl auf kommunaler wie auf Landesebene.“, ist Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen, überzeugt.
Unternehmen profitieren von konkreten Angeboten
Sämtliche Angebote der DIALOGistik Duisburg werden speziell auf die Bedürfnisse der 300 logistikorientier-te Hafenunternehmen zugeschnitten. Von der DIALOGistik angebotene Arbeitskreise mit dem Schwerpunkt Personalmanagement, Workshops zum Thema Nachhaltigkeit oder anlassbezogene Beratungen in Expertenrunden finden künftig im Duisburger Hafen statt. Geplant ist auch ein „Logistikmonitor Duisburg“, der den Arbeits- und Ausbildungsmarkt evaluiert und die Wirtschaftsstruktur analysiert oder ein Lieferkettenkonfigurator für eine effiziente Planung der Supply Chain. „Die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden und der Erfolg des Duisburger Hafens sind zwei Seiten derselben Medaille“, so Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der duisport-Gruppe und stellvertretender Vorsitzender im Strategieboard des EffizienzCluster LogistikRuhr. „Deshalb unterstützen wir nicht nur den Aufbau der DIALOGistik, sondern sind auch Initiator und Treiber dieser Entwicklung. Wir laden alle ein, sich aktiv an der DIALOGistik zu beteiligen und die Angebote zu nutzen.“
Bereits in der kommenden Woche startet mit dem/der „Mulitmodale/n Logistiker/-in“ ein neues Weiterbildungsformat in der DIALOGistik. Vor dem Hintergrund sich verknappender Ressourcen, immer komplexeren Supply Chains und den Herausforderungen nachhaltiger Logistik wird multimodaler Waren- und Gütertrans-port zunehmend zum erfolgskritischen Faktor. „Als Industrieland Nummer Eins haben wir in Nordrhein-Westfalen beste Infrastrukturvoraussetzungen für die Stärkung des multimodalen Verkehrs“, wirbt NRW-Verkehrsminister Michael Groschek anlässlich der Eröffnungsfeierlichkeiten für Logistik auf Straße, Schiene und Wasser. „Deshalb brauchen wir gut ausgebildete Fachkräfte, eben multimodale Logistiker, nicht nur für den Standort Duisburg, sondern auch für NRW. In diesem Sinne wünsche ich der DIALOGistik Duisburg und dem Duisburger Hafen mit all ihren Aktivitäten viel Erfolg.“
Kontakt:
Katja Wenkel
Im Freihafen 6c/ Hafennr. 3512
D-47138 Duisburg
Tel.: +49-203-803 4476
E-Mail: info@dialogistik-duisburg.de
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von links: Hafenchef Erich Staake, NRW-VerkehrsministerMichael Groschek und Professor Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Unioversität Duisburg-Essen
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Eröffnung der DIALOGistik im Duisbuger Restaurant "Schiffchen"
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Innovationen für den Markt: EffizienzCluster treibt Ideenverwertung voran
• Jahrestreffen 2012 in Mülheim stand im Zeichen von Wissenstransfer und Vernetzung • Anbahnung neuer Projekte gewinnt an Bedeutung Der EffizienzCluster LogistikRuhr will das Innovationspotenzial ... mehr
• Jahrestreffen 2012 in Mülheim stand im Zeichen von Wissenstransfer und Vernetzung
• Anbahnung neuer Projekte gewinnt an Bedeutung
Der EffizienzCluster LogistikRuhr will das Innovationspotenzial des größten Forschungs- und Entwicklungsclusters der Logistik heben und den Prozess der Verwertung von Ergebnissen nachhaltig unterstützen. Im Rahmen des Jahrestreffens 2012 am Montag, 25. Juni, in Mülheim a.d. Ruhr erarbeiteten Wissenschaftler und Unternehmensvertreter daher in zahlreichen Workshops und Pitches Strategien für Innovationsprozesse.
„Mit der kommerziellen Nutzung dessen, was in unseren Forschungsprojekten entsteht, wird der Cluster zum Impulsgeber für die Zukunft der Logistik und für mehr Wachstum in der Region“, formulierte Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH (ECM), das an-spruchsvolle Ziel für die kommenden Monate und Jahre. Das Jahrestreffen ver-zeichnete mit mehr als 140 Teilnehmern einen besonders hohen Zulauf. Dazu gehörten hochkarätige Vertreter wissenschaftlicher Einrichtungen ebenso wie Vertreter beteiligter Unternehmen. Neben zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen waren auch Weltkonzerne wie Continental, Lufthansa Cargo oder Bayer MaterialScience beim Jahrestreffen in der Akademie „Die Wolfsburg“ zu Gast.
Forschung verwerten: Wirtschaft wächst mit dem Cluster
Die Treiber für Verwertung und Vermarktung sind die zunehmende Konkretisierung und Detaillierung von Projektergebnissen: Vor zwei Jahren war der Spitzencluster der Logistik mit den ersten seiner aktuell 27 Verbundprojekte gestartet; inzwischen liegen aus einzelnen Projekten bereits erfolgreich entwi-ckelte und in Versuchsfeldern erprobte Konzepte, Modelle und Prototypen vor. Untersuchungen zeigten jedoch, dass in Deutschland beispielsweise nur jede achte Produktidee (13 Prozent) den Markt auch wirklich erreiche, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der ECM: „Damit die wissenschaftlichen Ergebnisse aus unserem Cluster nun in marktfähige Produkte transferiert werden, haben wir auf dem Jahrestreffen die Gelegenheit genutzt, unsere Verbundprojektpartner für die Verwertung ihrer Entwicklungen zu sensibilisieren. Je früher wir über die Vermarktung nachdenken, umso erfolgreicher werden wir sein.“
Im Rahmen des Jahrestreffens traten die Verbundprojektpartner in den Aus-tausch untereinander: In verschiedenen Workshops wurden zahlreiche wertvol-le Kontakte ermöglicht, Anwendungen für Produkte aufgezeigt und Anschluss-aufgaben offengelegt. Zudem stellten einzelne Verbundprojektpartner ihre inno-vativen Leistungen und Angebote in jeweils fünfminütigen Kurzvorträgen, so genannten Pitches, vor, um sie im Cluster bekannter zu machen und Impulse für die weitere Vernetzung zu geben.
Vernetzung fördern: Cluster wächst mit neuen Projekten
Neben der Verwertung und Vermarktung von Innovationen war auch die An-bahnung neuer Forschungsprojekte, verbunden mit der Identifizierung strategi-scher Partnerschaften, ein wichtiges Thema des Jahrestreffens. Denn: „An die aktuellen Verbundprojekte, von denen einige ja bereits in diesem Jahr abgeschlossen werden, sollen sich viele weitere zukunftsweisende Vorhaben für mehr Effizienz in der Logistik anschließen“, erklärte Dr. Christian Jacobi. Ange-sprochen sind hier insbesondere auch die Mitglieder des EffizienzCluster Logistik e.V. Das Netzwerk der Unternehmen im Cluster unterstützt seine Mitglieder aktiv dabei, Innovationsprojekte voranzutreiben. „Es gibt noch viel zu erforschen und zu entdecken – die Logistik ist heute in der gleichen Situation wie die Informatik vor 30 Jahren“, vergleicht Clusterinitiator Prof. Dr. Michael ten Hompel die beiden wettbewerbsentscheidenden Querschnittsbranchen und prognostiziert der Logistik eine glänzende Zukunft: „Und in einigen Jahren werden wir sagen: Mit dem EffizienzCluster LogistikRuhr hat alles angefangen!“
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140 Clusterakteure aus Wirtschaft und Wissenschaft trafen sich in Mülheim an der Ruhr, um über Möglichkeiten und Strategien zur Ergebnisverwertung aus 27 Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu diskutieren.
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Begrüßung
Clustermanager Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH (links), und Clusterinitiator Prof. Dr. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML, begrüßten die Teilnehmer.
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Aus den Workshops
Anknüpfungspunkte für neue Projekte: Unter Moderation von Leitthemenentwicklerin Dr. Katja Klingebiel (Mitte) diskutierten die Workshopteilnehmer neue logistische Innovationsfelder für die Automotive-Branche.
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Neue Impulse für die Logistik von morgen: EffizienzCluster und BrainNet intensivieren Zusammenarbeit
Internationales Beratungsunternehmen wird Unterstützer des Clustermanagements Partnerschaft als Treiber für weltweite Kooperationen und Projekte 06. Juni 2012 – Der EffizienzCluster ... mehr
- Internationales Beratungsunternehmen wird Unterstützer des Clustermanagements
- Partnerschaft als Treiber für weltweite Kooperationen und Projekte
06. Juni 2012 – Der EffizienzCluster LogistikRuhr und das internationale Beratungsunternehmen für Supply Chain Management BrainNet arbeiten künftig noch enger zusammen: BrainNet ist bereits Partner im Verbundprojekt Supply Chain School und Competitiveness Monitor und wird nun darüber hinaus die Arbeit der Effizienz Cluster Management GmbH (ECM) unterstützen.
„Die Partnerschaft mit BrainNet ist ein weiteres gutes Beispiel für das Zusam-menwirken von Kompetenzen und Kompetenzträgern im Cluster“, so Dr. Chris-tian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH. „Sie unterstreicht einmal mehr die Branchen-, Technologie- und Prob-lemlösungskompetenz des Clusters.“ Zu den Unterstützern der ECM gehören neben dem Initiativkreis Ruhrgebiet, der Fraunhofer-Gesellschaft und der agiplan GmbH bereits das Land NRW, der Cluster Logistik.NRW, die Wirtschafts-förderung Dortmund und das last mile logistik Netzwerk.
BrainNet ist ein international tätiges Beratungsunternehmen, das sich als Ideen-geber und Treiber globaler Supply Chain Management-Entwicklungen versteht. „Wir wollen die Arbeit des Clusters intensiver mitgestalten, weil Unternehmen und öffentliche Organisationen einen logistischen Innovationsschub brauchen, um die drängendsten Fragen der nächsten Jahre, wie Mobilität, Nachhaltigkeit, Urbanisierung oder demografischer Wandel, zu bewältigen“, sagt Christian A. Rast, Partner und CEO der BrainNet Gruppe.
BrainNet wird im Rahmen des Leitthemas Logistische Gestaltungskompetenz, dem das Verbundvorhaben Supply Chain School zugeordnet ist, an Themen zur Neuausrichtung einer Logistik mitarbeiten, die wichtige Beiträge zur Lösung der Gegenwartsprobleme leistet und Wandlungsprozesse vorantreibt. Die Forscher der Supply Chain School entwickeln eine digitale Lernplattform, die relevantes Logistikwissen enthält und neuesten didaktischen Konzepten folgt. Im Rahmen von „Corporate Academies“ können Unternehmen dann aus einzelnen Lernein-heiten individuelle Weiterbildungspakete für ihre Mitarbeiter schnüren. Zudem engagiert sich BrainNet als Mitglied im EffizienzCluster Logistik e.V., dem Netz-werk der Unternehmen im Cluster. „Wir freuen uns darüber, dass mit BrainNet ein Unternehmen in unserem Kreis aktiv ist, das dank enger Kooperationen mit internationalen Hochschulen und eigener Forschung über hervorragende Kon-takte in der Logistik weltweit verfügt“, so Dr. Jacobi.
Zu einem Gespräch über die Zukunft der Logistik im Rahmen der Reihe „BrainNet Executive Talks“ hat BrainNet-CEO Christian A. Rast jetzt Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML, Initiator und inhaltlicher Kopf des Effizienz-Clusters LogistikRuhr, eingeladen.
Kontakt
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Wissensforum transfairlog: Logistik-Software aus der Wolke
Dienstag, 12. Juni 2012 | 10:30 – 12:00 Uhr, Forum I – Halle A4 Moderation: Dr. Christian Jacobi, Geschäftsführer EffizienzCluster Management GmbH, Geschäftsführender Gesellschafter ... mehr
Dienstag, 12. Juni 2012 | 10:30 – 12:00 Uhr, Forum I – Halle A4
Moderation: Dr. Christian Jacobi, Geschäftsführer EffizienzCluster Management GmbH, Geschäftsführender Gesellschafter agiplan GmbH
- Besteht die serviceorientierte Softwareentwicklung den Praxistest?
- Forscher geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen, Anwender berichten über ihre Erfahrungen
Die Informationstechnologie ist bereits heute eine unverzichtbare Säule der Logistik – und die IT wird umso wichtiger vor dem Hintergrund der Rolle der Logistik, die „Effizienz produziert“. Im Wissensforum „Logistik-Software aus der Wolke“ des EffizienzCluster LogistikRuhr und des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML auf der transfairlog 2012 diskutieren Experten und Anwender, ob die serviceorientierte Softwareentwicklung das hält, was sie verspricht.
Begriffe wie „Logistics on Demand“, „Software as a Service“ und „Business by Design“ stehen für den Aufbruch in eine schöne, neue und vor allem flexible IT-Welt für die Intralogistik: Die nächste Generation adaptiver IT-Systeme wird Unternehmen bei der Gestaltung, Planung und Steuerung der Supply Chain bzw. des Unternehmensnetzwerks entscheidend und weit über das bisher bekannte Maß hinaus unterstützen.
Heute noch sind die Unternehmen vielfach auf starre, monolithische IT-Systeme angewiesen, die meist aufwändig individualisiert werden müssen oder von vornherein inflexible Einzellösungen darstellen. Dabei operieren die Unternehmen in einem Markt, der von starker Dynamik und komplexen Zusammenhängen geprägt ist – und in dem man schnell reagieren muss. Die Weichen dafür werden derzeit im EffizienzCluster LogistikRuhr gestellt, dem größten Forschungs- und Entwicklungscluster in Europa: Das Leitthema „Logistics-as-a-Service“, einer von sieben Innovationskorridoren des Clusters, fokussiert ein ganzheitliches und simultanes Logistik- und IT-Design für eine durchgängige und effiziente Gestaltung, Planung und Steuerung von Wertschöpfungsnetzwerken. Leitthemenentwicklerin Dr. Katja Klingebiel gibt im Wissensforum Einblick in aktuelle Forschungsprojekte des Leitthemas, in denen auch und gerade Prototypen für Logistik-Software für der Cloud entwickelt werden.
Denn: Immer mehr Unternehmen sind daran interessiert, Logistiksoftware über das Internet anzumieten und auf externen Servern in der Wolke zu betreiben. In Zusammenarbeit der Fraunhofer-Institute für Materialfluss und Logistik IML und für Software- und Systemtechnik ISST ist im Innovationscluster „Cloud Computing für Logistik“ – assoziiertes Projekt im EffizienzCluster LogistikRuhr – die Logistics Mall entstanden: eine serviceorientierte Plattform, die der gegenwärtigen Situation Rechnung trägt und den wachsenden Anforderungen gerecht wird. Die Logistics Mall ist ein virtueller Marktplatz, der das Anbieten logistischer IT-Anwendungen, Dienste und Prozesse, die bedarfsorientierte Kombination und Buchung der angebotenen Services zu einer individuell auf den Anwender zugeschnittenen Lösung und deren anschließendes Ausführen in der Cloud ermöglicht. „Wir bieten Anbietern und Anwendern die Möglichkeit sich mit uns technologisch auszutauschen und gleichzeitig den Zugriff auf über 900 Personenmonate Forschungsergebnisse – das ist insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen sehr interessant, die bedarfsgerecht und kostenoptimiert IT-Lösungen beziehen kann“, verspricht Oliver Wolf, Abteilungsleiter Sofware Engineering im Fraunhofer IML und kreativer Kopf der Logistics Mall. Die Zentralisierung der Hardware beim Betreiber der Cloud erlaubt es dem Anwender, auf das Einrichten einer eigenen IT-Infrastruktur zu verzichten, und reduziert so die Investitionskosten. Anwender der Logistics Mall sind nicht mehr gezwungen, monolithische Softwarepakete zu erwerben, obwohl sie nur einzelne Prozesselemente benötigen, sondern können auf passende, ausdifferenzierte Programmsegmente zugreifen. Die Mall besitzt inzwischen Marktreife. Über das konkrete Anbieten oder Anwenden von Diensten hinaus, können Unternehmen Mitglied der Usergroup „Cloud Computing für Logistik“ werden.
In der abschließenden Diskussionsrunde des Wissensforums werden sich Wissenschaftler und Unternehmensvertreter über die Chancen, Herausforderungen und Wünsche an der Schwelle des neuen IT-Zeitalters austauschen. Anwender berichten aus der täglichen Unternehmenspraxis und ziehen ein erstes Resümee. Dabei bestätigt sich schon jetzt: „Unternehmen, die den Sprung in die Cloud wagen, profitieren von einem Vorsprung an Know-how und von einem Image-Gewinn“, weiß Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH. „Die Ergebnisse im EffizienzCluster LogistikRuhr mit mehr als 30 Forschungsprojekten und im Fraunhofer-Innovationscluster Cloud Computing für Logistik zeigen einmal mehr, dass die Ära des stillen Genies im Kämmerlein vorbei ist. Innovation entsteht heute durch Kollaboration und Kooperation.“
Weitere Informationen unter:
www.effizienzcluster.de
www.logistics-mall.de
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