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Pressemitteilungen
29. Januar 2016

EffizienzCluster-Projekt Hub2Move beendet: Umschlagszentrum der Zukunft sitzt auf gepackten Koffern

Die Verbundpartner des Forschungsprojekts Hub2Move haben heute ihre Projektergebnisse zum umzugsfähigen Umschlagszentrum vorgestellt. „Das Umschlagszentrum der Zukunft sitzt dank neuer flexibler, mobiler ... mehr

Die Verbundpartner des Forschungsprojekts Hub2Move haben heute ihre Projektergebnisse zum umzugsfähigen Umschlagszentrum vorgestellt. „Das Umschlagszentrum der Zukunft sitzt dank neuer flexibler, mobiler und leicht umzubauender Handhabungs-, Förder- und Lagertechnik gewissermaßen auf gepackten Koffern: Alle Systeme und Prozesse sind innerhalb von wenigen Tagen an neue Anforderungen anpassbar”, erklärt Projektleiter Guido Follert vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML. Logistikunternehmen haben so die Möglichkeit, ihr Transportnetz regelmäßig zu überplanen und zu optimieren. Materialflusssysteme lassen sich dabei im Rahmen ihrer technischen Lebensdauer von 20 Jahren durchaus auch mehrfach an aktuelle Bedarfsorte umsetzen. Gleichzeitig können Unternehmen durch die neue Wandlungsfähigkeit innovativer Anlagen und Systeme wesentlich schneller auf Kundenaufträge oder saisonale Schwankungen reagieren. Auch der finanzielle Aufwand für den „Tapetenwechsel” reduziert sich. Beides sind wichtige Vorteile im Wettbewerb. Die Projektpartner aus der Wirtschaft – Lanfer Automation, Logata Digital Solutions, Ryll, Still und Stute Logistics – haben in den Hub2Move teilweise auch eigene Entwicklungsprojekte mit eingebracht und setzen einen Teil der aktuellen Lösungen inzwischen bereits erfolgreich ein.

Wegbereiter für Industrie 4.0
Das Forschungsprojekt Hub2Move gehört zu den 30 Verbundprojekten des EffizienzCluster LogistikRuhr, die im Rahmen des Spitzencluster-Wettbewerbs der Bundesregierung gefördert wurden. Die Laufzeit betrug 24 Monate, offiziell wurde es Ende Mai – als letztes Projekt aus dem Spitzencluster-Wettbewerb – abgeschlossen. Die Forschungsergebnisse zahlen auf die Mission des Clusters ein, Umwelt und Ressourcen zu schonen. Gleichzeitig leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Leitlinie „Effizienzgewinne durch Autonomisierung”. Das Forschungsprojekt Hub2Move versteht sich zudem als Wegbereiter für eine Industrie 4.0, da es entsprechende Technologien eingesetzt und erprobt hat. „Wir sind überzeugt davon, dass die im Projekt gewonnenen Erfahrungen dazu führen, dass sich zahlreiche neue Produkte am Markt etablieren”, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH. „Gleichzeitig haben wir hier ein Projekt, mit dem sich gerade auch kleinen und mittleren Unternehmen der Nutzen von Industrie 4.0 sehr gut vermitteln lässt.”

Automatisierung „on Demand”: Demonstrator spielt drei Szenarien durch
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung haben die Wissenschaftler vom Fraunhofer IML die Forschungsergebnisse zu Stetigfördertechnik, Flurförderzeugen und Leitsteuerungstechnik in einem Demonstrator zusammengeführt und greifbar gemacht. Drei verschiedene Szenarien verdeutlichen, wie eine intelligente Technik und die informationstechnologische Vernetzung von Maschinen und Systemen die so genannte innere Wandlungsfähigkeit eines Umschlagszentrums ermöglichen. So wird die Stetigfördertechnik aus einzelnen Fördermodulen flexibel und schnell zusammengesetzt. Jedes Fördermodul ist mit einer Steuerung ausgestattet, die sich selbst konfiguriert. Darüber hinaus organisieren mobile Transportroboter ihre Wege dank einer dezentralen und herstellerneutralen Verkehrsregelung selbst. Dabei kann der Benutzer jederzeit über den Grad der Automatisierung – manuell, assistierend oder vollautonom – entscheiden (Prinzip „Automatisierung on Demand”). Das Transportauftragsmanagement ist in den „App-Store der Logistik”, die Logistics Mall, integriert. Das gesamte System lässt sich danach über mobile Apps steuern.
 

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23. September 2015

Fraunhofer IML und EffizienzCluster demonstrieren Internet der Dinge im Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0

Mit der Umsetzung von Industrie 4.0 kann es nun einen weiteren entscheidenden Schritt vorangehen: Das neue „Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 West“ – getragen vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss ... mehr

Mit der Umsetzung von Industrie 4.0 kann es nun einen weiteren entscheidenden Schritt vorangehen: Das neue „Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 West“ – getragen vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund, der EffizienzCluster Management GmbH in Mülheim sowie wissenschaftlichen Einrichtungen aus dem Raum Ostwestfalen-Lippe und Aachen – wird speziell kleine und mittlere Unternehmen bei der digitalen Transformation unterstützen. „Wir bringen Industrie 4.0 mit praxisnahen Lösungen und Informationen für den Mittelstand auf die Straße“, freut sich Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund, über den Zuschlag für das Kompetenzzentrum. „Damit hat der Mittelstand jetzt die Chance den Anschluss zu halten, denn Marktführer bleibt man nicht, man wird es immer wieder.“

Das Bundeswirtschaftsministerium hatte am Montag den Start von bundesweit zunächst fünf Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren bekannt gegeben. Diese sind Teil der neuen Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“. Die Initiative soll Mittelstandsunternehmen helfen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und neue Geschäftsfelder im Kontext von Digitalisierung und Industrie 4.0 zu erschließen.

Eine intelligente und vernetzte Logistik gilt als wichtiger Bestandteil von Industrie 4.0. Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und der EffizienzCluster LogistikRuhr können dabei auf eine hohe Expertise in den Themenfeldern Internet der Dinge, Digitalisierung und Industrie 4.0 verweisen. Mit Enterprise-Labs und in Beratungsprojekten unterstützen das Fraunhofer IML und der Spitzencluster Unternehmen bereits heute dabei, Konsortien für Forschungsprojekte aufzubauen und Industrie 4.0-Anwendungen zu testen.

Der Zuschlag für das „Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 West“ ist auch eine Bestätigung für die gute Zusammenarbeit der beteiligten Partner: „Sowohl mit Ostwestfalen, insbesondere mit dem Spitzencluster it´s OWL, als auch mit der den Kollegen der RWTH Aachen, verbinden uns zahlreiche aktuelle Projekte im Bereich Industrie 4.0“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH. „Die Innovationsachse Dortmund-OWL-Aachen hält, was sie verspricht: Gemeinsam werden wir den Wissens- und Innovationstransfer im Kompetenzzentrum mit bedarfsgerechten, konkreten und praktischen Lösungen weiter vorantreiben.“

Weitere Informationen zu Industrie 4.0 unter www.industrie40.iml.fraunhofer.de.

 

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17. Juni 2015

EffizienzCluster berät Europäische Kommission

ECM-Geschäftsführer Thorsten Hülsmann in das „Digital Transport and Logistics Forum“ berufen Expertise an der Schnittstelle zwischen Forschung und Markt ist gefragt Mülheim ... mehr

  • ECM-Geschäftsführer Thorsten Hülsmann in das „Digital Transport and Logistics Forum“ berufen
  • Expertise an der Schnittstelle zwischen Forschung und Markt ist gefragt

Mülheim a.d.R – Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH (ECM), vertritt den EffizienzCluster in der neuen Expertengruppe der Europäischen Kommission für die Digitalisierung in Verkehr und Logistik „Digital Transport and Logistics Forum“ (DTLF). Die Expertengruppe unterstützt die Kommission dabei, die Umsetzung der im Weißbuch „Fahrplan für einen einheitli-chen europäischen Verkehrsraum“ angekündigten Maßnahmen voranzutreiben. Danach soll die Effizienz von Logistik und Güterverkehr in Europa durch den elekt-ronischen Informationsaustausch gesteigert werden.

Der EffizienzCluster LogistikRuhr hat sich in den vergangenen Jahren als Treiber und Begleiter des digitalen Wandels in der Logistik positioniert. Ein Großteil der Arbeit der Forschungs- und Innovationsprojekte des Clusters wird in Software umgesetzt, die cyberphysische Systeme und das Internet der Dinge ermöglichen. „Wirtschaft und Gesellschaft brauchen eine intelligente und vernetzte Logistik: Dafür steht der EffizienzCluster LogistikRuhr“, so Thorsten Hülsmann. „Ich freue mich sehr, dass wir unsere Expertise an der Schnittstelle zwischen Forschung und Markt im Rahmen der Expertengruppe einmal mehr auf europäischer Ebene einbringen können.“ Der EffizienzCluster arbeitet bereits aktiv in der Europäischen Technologieplattform Alliance for Logistics Innovation through Collaboration in Europe ALICE mit.

Mitglieder des neuen DTLF sind Verkehrsbehörden der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie öffentliche und private Organisationen, die sich für einen effizienteren Informationszugang und eine effizientere Informationsnutzung im Logistikbereich einsetzen. Sie beraten die Europäische Kommission und ihre Dienststellen unter anderem bei der Vorbereitung von Gesetzgebungsvorschlägen und politischen Initiativen, können der Kommission aber auch eigene innovative Lösungen vorschlagen.

Die Mitgliedschaft des EffizienzClusters gilt für drei Jahre. Die Expertengruppe kommt am 01. Juli 2015 erstmals zusammen.

 

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21. Mai 2015

Happy birthday, EffizienzCluster: Spitzencluster feierte fünf Jahre Innovationen für die Logistik von morgen

• Rund 200 Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft ließen auf Jubiläumsveranstaltung Cluster-Aktivitäten Revue passieren • EffizienzCluster Award für Grüne Logistik, innovatives ... mehr

• Rund 200 Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft ließen auf Jubiläumsveranstaltung Cluster-Aktivitäten Revue passieren
• EffizienzCluster Award für Grüne Logistik, innovatives Trackingtool und
Ausbau des wissenschaftlichen Netzwerks vergeben

Mülheim a.d.R. – Der EffizienzCluster LogistikRuhr hat am Mittwoch (20. Mai) sein fünfjähriges Bestehen gefeiert – und damit fünf Jahre Forschung auf Spitzenniveau. „Jetzt sind die Unternehmen dazu aufgerufen, das Potenzial unserer Forschungsergebnisse für mehr Effizienz in der Logistik zu nutzen und auszuschöpfen“, begrüßte Dr.-Ing. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH, rund 200 Gäste aus Wissenschaft und Wirtschaft zur Jubiläumsfeier des Spitzenclusters auf Zeche Zollverein in Essen. Gleichzeitig verwies er auf neue Projekte und Ideen für die Logistik der Zukunft: „Der EffizienzCluster ist als Forschungs- und Innovationscluster dauerhaft etabliert.“

Der EffizienzCluster LogistikRuhr hatte vor fünf Jahren den Spitzenclusterwettbewerb der Bundesregierung gewonnen. Am 02. Juni 2010 wurde er in der Rohrmeisterei in Schwerte offiziell eröffnet. Ende Mai dieses Jahres werden die letzten neun der insgesamt 30 Forschungsprojekte aus dem Spitzenclusterwettbewerb abgeschlossen. 120 Unternehmen und elf Forschungseinrichtungen waren am Anfang dabei. Durch neue Projektpartner und neue Projekte verzweigte sich das Netzwerk weiter. Heute sind mehr als 170 Unternehmen und 28 wissenschaftliche Einrichtungen im Cluster aktiv, davon zahlreiche im europäischen Ausland.

Die „Väter“ des Clusters – Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, sowie Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG, – ließen im Rahmen der Veranstaltung die vielfältigen Aktivitäten des Clusters Revue passieren. Der EffizienzCluster habe es geschafft, Forschung und Innovation in das Blickfeld der Logistik zu rücken und die Unternehmen entlang der logistischen Wertschöpfungskette zukunftsfit zu machen. Damit werde die Logistik heute in Deutschland als eigenständiger Wirtschaftsbereich und als Hightech-Branche wahrgenommen. Zuvor hatte bereits Dr. Thomas Grünewald, Staatssekretär im NRW-Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung, in einem Grußwort die Leistungen und Erfolge des EffizienzClusters gewürdigt.

Eine wichtige Mission des Spitzenclusters ist es, die Logistik von morgen effizienter und ressourcenschonender zu gestalten – insbesondere im Sinne der Nachhaltigkeit. Ein Kristallisationspunkt der Forschungs- und Innovationsprojekte des Clusters ist dabei das Thema „Effizienzsteigerung durch Autonomisierung“. Inzwischen liegen aus den Projekten mehr als 100 valide Forschungsergebnisse vor, die so genannten „Bausteine für eine effiziente Logistik“. Sie werden zum Teil bereits in der Praxis eingesetzt und zeigen, dass deutliche Effizienzsteigerungen möglich sind.

Wir gehen voran: EffizienzCluster will Erfolgsgeschichte fortsetzen
Unter dem Motto „Wir denken Logistik weiter“ verwiesen Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen der Veranstaltung auch auf im EffizienzCluster erprobte neue Formen der Zusammenarbeit, auf die Bedeutung eines professionellen Forschungsmanagements und die Notwendigkeit der Europäisierung der Logistikforschung. „Der EffizienzCluster wird weiterhin neue Forschungsprojekte anstoßen und Innovation in Unternehmen anregen“, versprach ECM-Geschäftsführer Thorsten Hülsmann und Dr.-Ing. Christian Jacobi ergänzte: „Die Logistik ist die drittgrößte Branche in Deutschland und der EffizienzCluster steht dafür, dass dieser Wirtschaftsbereich seine Spitzenstellung in Deutschland und international ausbaut.“

Wir sind spitze: EffizienzCluster Award belohnt herausragende Leistungen
Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die EffizienzCluster Awards in drei Kategorien vergeben. Den Preis in der Kategorie „Grundlagen“ erhielt das Forschungsprojekt Green Logistics für seine international ausgerichtete intensive Arbeit an einer umfassenden und standardisierten Berechnung des Carbon Footprint. Lufthansa Cargo wurde der Preis in der Kategorie „Verwertung“ für ein innovatives Trackingtool zuerkannt, dessen Idee im Rahmen der Entwicklung der intelligenten Luftfrachtpalette im Forschungsprojekt smart Resuable Transport Items, kurz smaRTI, entstanden war. Über den Preis in der Kategorie „Wissenschaftliches Netzwerk“ freute sich Prof. Dr. Matthias Klumpp von der FOM Hochschule Essen. Die Auszeichnung hatte der EffizienzCluster Logistik e.V., das Netzwerk der Unternehmen, ausgelobt. Die Preise überreichten Prof. Dr. Uwe Clausen, Vorsitzender des Scientific Committee des EffizienzClusters und Institutsleiter am Fraunhofer IML, sowie Klaus Krumme, Geschäftsführer des Zentrums für Logistik & Verkehr an der Universität Duisburg-Essen.

Impressionen der Jubiläumsveranstaltung haben wir für Sie auf facebook unter folgendem Link zusammengestellt:  www.facebook.com/EffizienzCluster
 

 

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Der EffizienzCluster feiert sein fünfjähriges Bestehen im Casino der Zeche Zollverein in Essen.
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Ließen die Aktivitäten des Clusters Revue passieren: (v.l.) Thorsten Hülsmann, Dr.-Ing. Christian Jacobi, Prof. Dr. Michael ten Hompel, Erich Staake.
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Fünf Jahre Forschung auf Spitzenniveau – der EffizienzCluster vergab auf der Jubiläumsfeier den EffizienzCluster Award
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23. April 2015

EffizienzCluster Award würdigt Engagement und Innovationskraft der Forschungsprojekte

• In den Kategorien Grundlagenarbeit, Wissenschaftliches Netzwerk und Verwertung sind je zwei Projekte, Persönlichkeiten und Innovationen nominiert • Auszeichnung wird anlässlich des fünfjährigen ... mehr

• In den Kategorien Grundlagenarbeit, Wissenschaftliches Netzwerk und Verwertung sind je zwei Projekte, Persönlichkeiten und Innovationen nominiert
• Auszeichnung wird anlässlich des fünfjährigen Bestehens des EffizienzClusters vergeben

Mülheim a.d.R. – In den kommenden Wochen werden im EffizienzCluster die letzten Forschungsprojekte aus dem Spitzenclusterwettbewerb abgeschlossen. Die Bandbreite der in den Projekten entwickelten Modelle, Konzepte und Lösungen ist groß, die Qualität durchgängig hoch. Vor diesem Hintergrund hat sich der EffizienzCluster Logistik e.V., das Netzwerk der Unternehmen im Cluster, dazu entschlossen, einen EffizienzCluster Award zu vergeben. Die Verleihung des Awards soll die Innovationskraft des Clusters und das Engagement der Clusterpartner unterstreichen.

Für die Auszeichnung hat der Vorstand des EffizienzCluster Logistik e.V. insgesamt sechs Projekte bzw. Persönlichkeiten in drei Kategorien nominiert:

• In der Kategorie „Grundlagenarbeit“ stehen die Verbundprojekte Green Logistics und eBase4Mobility auf der „Shortlist“. Der EffizienzCluster Logistik e.V. würdigt damit insbesondere die international ausgerichtete Arbeit sowie den intensiven Wissens- und Informationsaustausch der Projekte. eBase4Mobility hat ein marktreifes und wirtschaftliches Shared Space-Konzept für ein multifunktionales vollautomatisches Innenstadt-Parkhaus entwickelt. Green Logistics arbeitet an einer umfassenden und standardisierten Berechnung des Carbon Footprints. Zuletzt hatte das neue International Workshop Agreement (IWA) 16 zur Messung und Reduktion von Treibhausgas-Emissionen im Güterverkehr im Bereich der Logistikstandorte auf Forschungsergebnisse aus dem Verbundprojekt verwiesen.

• In der Kategorie „Wissenschaftliches Netzwerk“ wurden Dr. Heiko von der Gracht (Competitiveness Monitor – CoMo) und Prof. Dr. Matthias Klumpp (Wissenschaftliche Weiterbildung in der Logistik – WiWeLo) nominiert. Heiko von der Gracht, ehemaliger Leitthemenentwickler „Aktivierung von Clusterpotenzialen“ und CoMo-Verbundprojektmanager, hat die Forschungsergebnisse aus dem Projekt einer breiten Fachöffentlichkeit durch die intensive Teilnahme an internationalen Kongressen und Konferenzen sowie durch die Veröffentlichung von Büchern und wissenschaftlichen Fachartikeln bekannt gemacht. Prof. Klumpp war einer der wesentlichen Treiber des Forschungsprojekts WiWeLo und steht in diesem Kontext vor allem für die Entwicklung des Berufswertigkeitsindexes. Er ist zudem Mitglied des Scientific Committees des EffizienzClusters und Mitherausgeber der ausgezeichneten Buchreihe „Efficiency and Logistics“ des Springer-Verlags.

• Nominierte in der Kategorie „Verwertung“ sind das Lufthansa Cargo-Tracking und Tracing-Tool, das im Rahmen des Forschungsprojekts smart Reusable Transport Items, kurz smaRTI, entwickelt wurde, und der Weiterbildungsdienstleister GlobalGate, eine Ausgründung aus dem Projekt Supply Chain School. Das junge Unternehmen im Verbund der Materna-Gruppe ist Spezialist für Methodik und Didaktik in der Weiterbildung und setzt virtuelle Lernplattformen als neuartiges Instrument der Wissensvermittlung ein. Zu dem interdisziplinären Team gehören heute bereits 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit dem neuen Trackingtool bietet Lufthansa Cargo ihren Kunden maximale Transparenz und eine präzise Sendungsverfolgung im Internet an. Die Idee für das Tool entstand im Rahmen der Entwicklung der intelligenten Luftfrachtpalette im Projekt smaRTI.

Die Gewinner der Awards werden auf der Jubiläumsveranstaltung zum fünfjährigen Bestehen des EffizienzCluster LogistikRuhr am 20. Mai 2015 in Essen bekanntgegeben.


• Über uns.
Der EffizienzCluster LogistikRuhr ist einer von fünfzehn Spitzenclustern bundesweit und der führende Forschungs- und Innovationscluster der Logistik in Europa. Das Clustermanagement mit Sitz in Mülheim an der Ruhr wird getragen von agiplan GmbH, Initiativkreis Ruhr, Fraunhofer Gesellschaft und Universität Duisburg-Essen. Rund 180 Projektpartner aus Wissenschaft und Wirtschaft sind im EffizienzCluster aktiv. Er umfasst 40 Projekte mit einem Volumen von über 100 Millionen Euro. Das Kooperationsnetzwerk übernimmt eine neue und aktive Rolle bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Die Logistik von morgen soll Umwelt und Ressourcen schonen, die urbane Versorgung sichern und dem Wunsch der Menschen nach Individualität Rechnung tragen. Um diese Ziele fassbar zu machen, hat der EffizienzCluster sieben Leitthemen entwickelt, die wiederum durch die Projekte konkretisiert werden. Aus der Arbeit sollen 100 Produkte und Patente mit einem Marktvolumen von mehr als zwei Milliarden Euro hervorgehen und mehr als 4.000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

 

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24. Februar 2015

Design Future Logistics: EffizienzCluster macht sich auf ETP ALICE-Konferenz für neue Innovationsprojekte stark

Ausschreibungen für Forschungs- und Innovationsprojekte der Europäischen Union sollen Aufgabenfelder in der Industrie stärker berücksichtigen Mülheim a.d.R./Amsterdam – Die ... mehr

  • Ausschreibungen für Forschungs- und Innovationsprojekte der Europäischen Union sollen Aufgabenfelder in der Industrie stärker berücksichtigen

Mülheim a.d.R./Amsterdam – Die Logistik hat sich in den vergangenen Jahren vom klassischen Transportdienstleister hin zu einer leistungsbestimmenden Instanz globaler Wertschöpfungsnetze entwickelt. „Logistische Kompetenzen und Innovationen sind nicht nur auf der Straße oder der Schiene gefragt, sondern mehr denn je auch in der Produktion“, erklärte Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH (ECM), jetzt auf der Konferenz „Design Future Logistics” der Europäischen Technologieplattform ALICE in Amsterdam. „Deshalb gilt es jetzt, den umfassenden Ansatz der neuen Logistik auch im Hinblick auf die Ausschreibungen für Forschungs- und Innovationsprojekte der Europäischen Union deutlich zu machen.“

Der EffizienzCluster hatte sich gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Material-fluss und Logistik für den Aufbau der Europäischen Technologieplattform (ETP) ALICE, kurz für Alliance for Logistics Innovation through Collaboration in Europe, stark gemacht. Die Initiative gründet sich im Juni 2013. Die ECM engagiert sich sowohl in der Steering Group als auch in den fünf Working Groups der ETP für die Belange der Partner des EffizienzClusters. Ziel ist es, dass deren Forschungsbedarfe stärker in europäischen Ausschreibungen berücksichtigt werden, vor allem im EU-Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020.

Im Rahmen der Konferenz „Design Future Logistics” stellten zahlreiche hochkarätige Referenten ihre Visionen einer zukünftigen Logistik vor, wie sie sich auch in den Roadmaps der ETP ALICE widerspiegeln. So zeigte Eric Ballot, Professor Supply Chain and Logistics an der Universität Mines Paris Tech, auf, wie Supply Chains nach dem Muster des „Physical Internets“, dem Netzwerk der Logistiknetzwerke, schnell, effizient und nachhaltig organisiert werden können. Alan McKinnon, Professor an der Kühne Logistics Universität in Hamburg, erläuterte die Forschungsagenda von Horizont 2020 für die Logistik. Zu den Referenten der Konferenz gehörte auch Katrin Zeiler, Senior Project Manager Trend Research bei DHL, Partner des EffizienzCluster LogistikRuhr.

Wegbereiter für Innovation in der Logistik

ECM-Geschäftsführer Thorsten Hülsmann verdeutlichte in seinem Beitrag „Connecting Europe: Die Relevanz von Logistik und Supply Chain Management für die Produktion”, dass die Logistik heute und in Zukunft eine bestimmende Größe für die Industrie und die Hersteller ist. „Für die Logistikunternehmen in Deutschland zählt das Management kompletter und komplexer Wertschöpfungsketten und -netzwerke inzwischen zu ihrem Selbstverständnis. Dazu bedarf es allerdings der stetigen Weiterentwicklung von Technologien und Prozessen“, so Thorsten Hülsmann. „Mit unserem Engagement in der ETP ALICE wollen wir Innovationen in der Logistik den Weg bereiten, damit unsere Logistikunternehmen ihre Stärken auch in Zukunft auf globalen Märkten ausspielen können.“

 

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20. November 2014

EffizienzCluster nimmt Forschungsprojekt InventAIRy als zehntes assoziiertes Projekt auf

• Lager-Inventur im Flug: Forscher entwickeln Flugrobotersystem mit autonomer Steuerung • Effizienzgewinne durch Autonomisierung stehen im Mittelpunkt der Forschung des Clusters Der EffizienzCluster ... mehr

• Lager-Inventur im Flug: Forscher entwickeln Flugrobotersystem mit autonomer Steuerung
• Effizienzgewinne durch Autonomisierung stehen im Mittelpunkt der Forschung des Clusters

Der EffizienzCluster LogistikRuhr hat das Forschungsprojekt „InventAIRy – Identifikation mit autonomen Flugrobotern“ als neues assoziiertes Projekt aufgenommen. „Die Realisierung von Effizienzgewinnen, wie sie im Mittelpunkt unseres Clusters stehen, lassen sich zukünftig vor allem über die Autonomisierung logistischer Prozesse erreichen“, so Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH (ECM). „Mit dem Projekt InventAIRy ist es uns gelungen, ein weiteres Projekt in den Cluster einzubinden, das unserer Leitlinie in besonderer Weise Rechnung trägt.“ Die Forscher von InventAIRy entwickeln einen autonomen Flugroboter, der fliegende Inventuren in Indoor- wie in Outdoor-Lagern durchführen soll.

Die Inventur ist in Deutschland gesetzlich verankert und für Unternehmen verpflichtend. Personal- und Kostenwand sind hoch, es kommt immer wieder zu Störungen im Betrieb, manuelle Verfahren sind zudem fehleranfällig. Im Forschungsprojekt InventAIRy konzipieren und realisieren die Forscher nun ein autonomes Flugrobotersystem, das sich selbst steuert und über intelligente Netze mit anderen Objekten und Systemen kommunizieren kann. „So kann eine Inventur beispielsweise nachts erfolgen, wenn sich im klassischen Zweischichtbetrieb keine Personen im Lager aufhalten. Sie kann entweder an jedem Abend als permanente Inventur oder am Stichtag durch einen Dienstleister als Stichtagsinventur erfolgen“, erläutert Dipl.-Logist. Marco Freund vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Projektleiter von InventAIRy, ein denkbares Szenario. Durch die hohe Flexibilität des Systems wird sich InventAIRy für eine Vielzahl von Lagertypen und Einsätze, ob im Innen- oder Außenbereich, eignen. Der Aufbau einer lokalen Infrastruktur ist nicht erforderlich.

ECM realisiert mit und für Unternehmen Forschungsprojekte zu Zukunftsthemen

InventAIRy ist das zehnte assoziierte Projekt des EffizienzClusters. Die EffizienzCluster Management GmbH (ECM) erweitert mit der Einbindung neuer Forschungsprojekte über die 30 Verbundprojekte der Spitzenclusterförderung hinaus das Netzwerk des Clusters und sorgt so für ein nachhaltiges Wachstum. Die assoziierten Projekte öffnen und vertiefen das Forschungsspektrum des Clusters. „Ziel ist es, dass wir unseren Clusterpartnern fortlaufend neue Impulse für Innovationen bieten können“, so Dr. Christian Jacobi. Als Logistik-Innovator initiiert die ECM auch selbst neue Forschungsprojekte. Sie prüft, ob es für spezifische Forschungsbedarfe von Unternehmen geeignete Forschungsprogramme oder bereits laufende Forschungsprojekte gibt, an denen sich Unternehmen noch beteiligen können. Interessierte Unternehmen können sich dazu jederzeit an die ECM wenden. Die Logistik-Innovatoren navigieren Unternehmen in passende Konsortien, übernehmen die Projektorganisation, fachlich wie organisatorisch, und managen die Vermarktung des Projekts und seiner Ergebnisse.

InventAIRy wird im Rahmen des Technologieprogramms „Autonomik für Industrie 4.0“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Das Projekt startete im Januar dieses Jahres und läuft über 36 Monate. Partner im Projekt sind neben dem Fraunhofer IML die Aibotix GmbH, die Panopa Logistik GmbH, die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und die Spedition Wiedmann GmbH & Co. KG.

 

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InventAIRy als zehntes assoziiertes Projekt des EffizienzClusters

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10. November 2014

ECITL 2014 macht Transportlogistik effizienter

• 7. Europäische Konferenz zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Transportlogistik (ECITL 2014) zeigt vielversprechende Entwicklungen auf Dortmund, Mülheim a.d.Ruhr ... mehr

• 7. Europäische Konferenz zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Transportlogistik (ECITL 2014) zeigt vielversprechende Entwicklungen auf

Dortmund, Mülheim a.d.Ruhr – Die 7. Europäische Konferenz zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Transportlogistik – 7th European Conference on ICT for Transport Logistics (ECITL 2014) hat einmal mehr die Bedeutung von IT für die Logistik unterstrichen. Wissenschaftler und Experten aus der Praxis verdeutlichten, welche Möglichkeiten und Chancen der Einsatz intelligenter Software heute und in Zukunft bietet. Die mehr als 100 Referenten und Teilnehmer kamen aus insgesamt 20 Ländern. Die Internationalität der Konferenz zeigte, wie sehr das Thema Logistiker in aller Welt beschäftigt.

Die Konferenz fand von Mittwoch, 5. November, bis Freitag, 7. November, in Dortmund statt. Gastgeber waren das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und der EffizienzCluster LogistikRuhr. Die ECITL geht auf eine Initiative der Europäischen Kommission zurück, die Verantwortung für die Durchführung liegt in den Händen der Fachhochschule Vorarlberg. Gastgeber ist immer eine andere Organisation aus Europa.

Logistik und IT wachsen zusammen

Das Thema der diesjährigen Konferenz hat sowohl für das Fraunhofer IML als auch für den EffizienzCluster LogistikRuhr eine hohe Priorität. IT spielt in der Logistik eine immer größere Rolle, doch auch umgekehrt gilt: Für die IT gehört die Logistik zu den wichtigsten Anwendungsbranchen. „Die intelligente Anwendung von IuK-Technologien und neuen Softwarelösungen ermöglichen bereits heute spannende Formen der Organisation, Kooperation und Kollaboration, die für erhebliche Effizienzsteigerungen in Supply Chains und bei den beteiligten Unternehmen sorgen. Gerade in der Transportlogistik sind diese Entwicklungen von besonderer Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft.“, so Prof. Dr. Uwe Clausen vom Fraunhofer IML. „Zahlreiche zukunftsweisende Entwicklungen, die auf der ECITL vorgestellt wurden, werden die Möglichkeiten der Informationsbereitstellung und -vernetzung weiter beschleunigen.“ Dies gelte insbesondere auch für eine nachhaltige bzw. grüne Logistik sowie für mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit in der Transportlogistik.

Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, verwies darauf, dass Logistik und IT im Cluster zu „hybriden Dienstleistungen“ zusammenwachsen: „Wir haben die Bedeutung von Software und modernen Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) für die Logistik bereits früh erkannt und unsere Forschungsprojekte daran ausgerichtet. Der Großteil unserer aktuell 40 Verbund- und assoziierten Forschungsprojekte basiert auf dem Einsatz intelligenter IuK-Technologien und neuer Softwarelösungen – auch in der Transportlogistik.“

Experten der Europäischen Kommission zu Gast

Zu den Referenten der ECITL gehörten auch Mitglieder der Europäischen Kommission. So verwies Fleur Breuillin von der DG MOVE in einer Session zur Zukunft der Logistik auf die Bedeutung von e-Freight für mehr Nachhaltigkeit und Effizienz in der Logistik, Wolfgang Höfs, Gruppenleiter „Strategische Planung und Kommunikation“, widmete sich in seinem Beitrag der Logistik in der digitalisierten Wirtschaft und Gesellschaft.

Best paper-Award geht nach Finnland

Den hohen wissenschaftlichen Anspruch der ECITL 2014 unterstrich die Vergabe des Best paper-Awards: Eetu Pilli-Sihvola vom VTT Technical Research Centre of Finland in Espoo erhielt die Auszeichnung für seinen Vortrag zum Thema „Decentralized Approach to Logistics Execution Monitoring in Multi-actor Network“. 

 

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Eröffnung der ECITL 2014 am 05.11.2014 - dem Scientific Day

Von links nach rechts: Chang Yoon Seok, Korea Aerospace University; Prof. Dr. Uwe Clausen, Fraunhofer IML; Dr. Günter Horzetzky, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen; Thorsten Hülsmann, EffizienzCluster Management GmbH; Prof. Dr. Jens Schumacher, FH Vorarlberg

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Reger Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

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Mehr als 100 Referenten und Teilnehmer aus insgesamt 20 Ländern

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02. Oktober 2014

Mittendrin statt nur dabei: EffizienzCluster fördert Innovationen auf europäischer Ebene

EffizienzCluster LogistikRuhr macht den 31. Deutschen Logistik-Kongress zum „Treffpunkt Europa“ Europa bietet Unternehmen viele Möglichkeiten, Forschung und Innovationen aktiv zu gestalten Der ... mehr

  • EffizienzCluster LogistikRuhr macht den 31. Deutschen Logistik-Kongress zum „Treffpunkt Europa“
  • Europa bietet Unternehmen viele Möglichkeiten, Forschung und Innovationen aktiv zu gestalten

Der EffizienzCluster LogistikRuhr, größter Forschungs- und Innovationscluster der Logistik in Europa, baut sein internationales Netzwerk weiter aus. Das Programm auf dem 31. Deutschen Logistik-Kongress vom 22. bis 24. Oktober 2014 in Berlin steht ganz im Zeichen von Europa: „Den Logistikunternehmen aus Deutschland bieten sich derzeit jede Menge spannende Möglichkeiten, Forschung in Europa mitzugestalten, innovativen Technologien zum Durchbruch zu verhelfen und herausfordernde Projektideen zu realisieren“, appelliert Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH, an die deutschen Logistikunternehmen, ihre Chancen jetzt zu nutzen. „Es gibt viele attraktive Forschungsfelder, die Bandbreite der Ausschreibungen ist groß.“ So sorgten das neue Europäische Forschungsförderungsprogramm Horizont 2020 und die Europäische Technologieplattform für Logistik ALICE, kurz für Alliance für Logistics Innovation through Collaboration in Europe in vielen attraktiven Forschungsfeldern und mit spannenden Zukunftsthemen für eine ungeheure Dynamisierung des Innovationsgeschehens.

Zahl der Forschungs- und Innovationsprojekte in Europa soll erhöht werden

Der EffizienzCluster steht für eine signifikante Erhöhung von Forschungs- und Innovationsprojekten der Logistik in der Europäischen Union. Erklärtes Ziel ist es, Unternehmen in die Entwicklung ganzheitlicher Strategien für Forschung, Innovation und Marktentwicklung auf europäischer Ebene einzubinden. Auch auf operativer Ebene unterstützt der Cluster Unternehmen in Sachen Forschungsförderung. Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH: „Wir analysieren mit und für Unternehmen die Potenziale für Forschungsprojekte und Innovationen im europäischen Markt. Gleichzeitig bringen wir Unternehmen mit den besten Universitäten, Hochschulen und Instituten aus der Logistik in ganz Europa zusammen und vernetzen Unternehmen mit potenziellen Partnern aus der Wirtschaft.“

Europa-Netzwerk steht Unternehmen zur Verfügung

Mehr denn je kommt es auch darauf an, dass Partner aus ganz Europa länderübergreifend zusammenarbeiten. Der EffizienzCluster hat dazu ein gut funktionierendes Netzwerk aufgebaut: Als Mitbegründer der ETP ALICE ist der Cluster an der Entwicklung einer strategischen Roadmap für die europäische Forschungsförderung im Bereich Logistik beteiligt. Dabei sorgt der Cluster insbesondere dafür, dass für die Clusterpartner relevante technologische Entwicklungen in die Roadmap eingehen.
Die eigene Beteiligung an EU-Projekten wie LOG2020 oder LOG4GREEN wirkt in zwei Richtungen: Zum einen treibt der Cluster damit konkrete Zukunftsprojekte und wichtige Entwicklungen voran, von denen die Logistikbranche in Deutschland über kurz oder lang profitiert – seien es Weiterbildungsprogramme, IT-Lösungen für die vernetzte Logistik oder Verkehrskonzepte für den urbanen Raum. Zum anderen hat sich der EffizienzCluster so ein umfangreiches Know-how in der Beantragung und Durchführung von EU-Projekten erworben, auf das Logistikunternehmen jederzeit zurückgreifen können, um eigene Projekte zu realisieren.
Durch die strategische und operative Zusammenarbeit mit Spitzeneinrichtungen der europäischen Logistikforschung wie DINALOG in den Niederlanden oder die inhaltli-che Zusammenarbeit mit Organisationen und Initiativen wie der European Intermodal Association (EIA), Green Freight Europe oder Lean and Green können relevante Themen von vorneherein im europäischen Kontext betrachtet werden – wichtig im Hinblick auf die Standardisierung von logistischen Lösungen.

EffizienzCluster stellt „Kompetenzatlas Europa“ vor

Der neue Kompetenzatlas Europa fächert das internationale Netzwerk und damit auch das Leistungsspektrum des EffizienzClusters auf. Er erscheint zum 31. Deutschen Logistik-Kongress: In der 16-seitigen Broschüre finden sich die Kontakte zu wichtigen europäischen Institutionen und Initiativen, mit denen der Cluster intensiv zusammenarbeitet. Interessenten erhalten den Kompetenzatlas in der EffizienzCluster-Lounge auf dem Deutschen Logistik-Kongress. Sie können ihn aber auch per Mail an info@effizienzcluster.de anfordern. Nach dem Deutschen Logistik-Kongress wird die Broschüre auch im Internet zum Download bereitgestellt.

 

Kontakt für Rückfragen:
Silke Bruns
Presse
Telefon: +49 (0) 208/7578 204
E-Mail: silke.bruns@effizienzcluster.de

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21. Juli 2014
Assoziierte Projekte / SoMaLi

ABEKO macht Mitarbeiter fit für die Arbeitswelt von morgen

• Neues assoziiertes Projekt entwickelt Tool zum Kompetenzmanagement • Forscher profitieren von Beratungs- und Serviceleistungen im Cluster Veränderte Arbeitsaufgaben in Produktion und Logistik ... mehr

• Neues assoziiertes Projekt entwickelt Tool zum Kompetenzmanagement
• Forscher profitieren von Beratungs- und Serviceleistungen im Cluster

Veränderte Arbeitsaufgaben in Produktion und Logistik – und das vor dem Hintergrund des demografischen Wandels: Das Forschungsprojekt ABEKO will Unternehmen dabei unterstützen, Mitarbeiter in der Arbeitswelt von morgen richtig einzusetzen und zu qualifizieren. Der EffizienzCluster LogistikRuhr hat mit ABEKO ein weiteres assoziiertes Projekt gewonnen. „Die Einbindung neuer Projekte sorgt für ein nachhaltiges Wachstum unseres schon heute führenden Forschungs- und Innovationsclusters der Logistik in Europa“, so Dr.-Ing. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH. Die Projektkonsortien selbst profitieren von vielfältigen Beratungs- und Serviceleistungen im Cluster.

Das Forschungsprojekt ABEKO entwickelt konkret ein Assistenzsystem zum demografiesensiblen betriebsspezifischen Kompetenzmanagement für Produktions- und Logistiksysteme der Zukunft. Dieses Werkzeug soll Unternehmen in die Lage versetzen, ihre Personalentwicklungsmaßnahmen im Hinblick auf die zukünftigen Bedarfe abstimmen können – vor dem Hintergrund der zunehmenden Komplexität der Arbeitswelt von morgen und des demografischen Wandels. „Für Unternehmen der Produktions- und Logistikbranche erzeugen Entwicklungen wie Digitalisierung und Industrie 4.0 einen hohen Handlungsbedarf in der Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter“, erklärt Dipl.-Logist. Natalia Straub vom Lehrstuhl für Unternehmenslogistik der TU Dortmund, die das Projekt koordiniert. „Dabei konzentrieren wir uns auf die Facharbeiter-Ebene und hier insbesondere auf Best Ager und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund. Diese Zielgruppen werden die zukünftigen demografischen Entwicklungen maßgeblich prägen.“

ABEKO ist Anfang dieses Jahres gestartet und läuft über 37 Monate. Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Arbeiten – Lernen – Kompetenzen entwickeln. Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Partner sind die Technische Universität Dortmund, Lehrstuhl für Unternehmenslogistik und Zentrum für Hochschulbildung, die MAHLE Aftermarket GmbH und die MATERNA GmbH TMT. Als assoziierte Umsetzungspartner sind der Weiterbildungsdienstleister GlobalGate GmbH, der EffizienzCluster LogistikRuhr und die DIALOGistik Duisburg mit dabei.

ECM unterstützt Forschungsprojekte gezielt

Von der Einbindung in den Cluster profitieren Forschungsprojekte wie ABEKO ganz konkret: Die Mitarbeiter der EffizienzCluster Management GmbH (ECM) unterstützen die Partner bei der Verwertung von Projektergebnissen, navigieren sie in passende Projektkonsortien und übernehmen Kommunikation und Vermarktung des Projekts und seiner Ergebnisse. Dr.-Ing. Christian Jacobi: „Für Projektkonsortien lohnt sich die Assoziierung auf vielen Ebenen: Der Cluster verfügt national wie international über ausgezeichnete Kontakte in der Logistikbranche und über das Know-how, Forschung erfolgreich zu machen.“
Zahlreiche Basisleistungen wie die Teilnahme an Veranstaltungen, der kontinuierliche Informations- und Wissenstransfer oder die Medienarbeit für die Themen des Clusters sind für assoziierte Projekte kostenlos. Individuelle Premiumangebote können zusätzlich gebucht werden. Dazu gehören u.a. Matchmaking-, Sondierungs- oder Potenzial-Workshops. Darüber hinaus wird eine kontinuierliche Betreuung angeboten, z.B. rund um die Verwertung von Forschungsergebnissen.

 

Kontakt für Rückfragen:
Kirsten Verbeek
EffizienzCluster Management GmbH
Telefon: +49 (0) 231/9743-613
Telefax: +49 (0) 231/9743-77-613
E-Mail: kirsten.verbeek@effizienzcluster.de

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16. Juni 2014

Netzwerk innovativer Logistiker wächst weiter

• Verbundprojekt Green Logistics unterzeichnet Memorandum of Understanding mit GreenFreight Europe • Neue Impulse durch Austausch: Forscher vervollständigen auf Strategiemeeting „Landkarte ... mehr

Verbundprojekt Green Logistics unterzeichnet Memorandum of Understanding
mit GreenFreight Europe
Neue Impulse durch Austausch: Forscher vervollständigen auf Strategiemeeting „Landkarte der Clustersynergien“

Das Netzwerk des EffizienzCluster LogistikRuhr wächst weiter – und es wird immer internationaler: Im Rahmen des jährlichen Strategietreffens der Clusterakteure haben Vertreter des Verbundprojektes Green Logistics und der europäischen Initiative GreenFreight Europe heute in Mülheim a.d.R. ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet – ganz im Zeichen des Konferenzthemas „Vorsprung durch Synergien“.

„Die Unterzeichnung der Vereinbarung unterstreicht einmal mehr die Bedeutung der Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft – auch im internationalen Kontext: Gemeinsam kann man effizientere Lösungen und wettbewerbsfähigere Produkte entwickeln“, so Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH (ECM). „Dabei ist es uns mit unserem nunmehr vierten Jahrestreffen wieder gelungen, neue Impulse durch erfolgreiche Proof-of-Concepts aus dem Cluster zu vermitteln und uns als lebendiges Netzwerk innovativer Logistik in Europa zu positionieren.“

Für die Akzeptanz am Markt: „Akteure in Prozesse einbinden“

Einen wichtigen Beitrag dazu leistete auch das Verbundprojekt Green Logistics, eines der größten Forschungsvorhaben zur grünen Logistik in Europa, mit der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding. Bereits im April dieses Jahres hatte das Projektkonsortium eine erste vergleichbare Vereinbarung mit der European Intermodal Association, die sich für eine nachhaltige intermodale Mobilität in Europa einsetzt, geschlossen. Gemeinsam mit dem neuen offiziellen Kooperationspartner Green FreightEurope will das Green Logistics-Konsortium Methoden und Konzepte für eine verursachungsgerechte Bestimmung der ökologischen Wirkung von Logistikleistungen etablieren und sich über Best Practices austauschen.
Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und Vorsitzender des Scientific Committee des EffizienzClusters, verwies dabei auf die Bedeutung einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft: „Gerade bei komplexen Fragestellungen wie den ökologischen Bewertungsverfahren gilt es, alle wesentlichen Akteure in die Entwicklung einzubeziehen. Nur so schaffen wir letztlich die Verbindlichkeit in den Prozessen, die wir für die Akzeptanz am Markt brauchen.“
Das Memorandum of Understanding unterzeichneten Peter van der Sterre und Daniel Jaetsch für GreenFreight Europe sowie Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen und Verbundprojektmanagerin Dr.-Ing. Kerstin Dobers für Green Logistics.

Clusterakteure vereinbaren neue Initiativen und Projekte

Insgesamt waren mehr als 100 Clusterpartner aus den beteiligten wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen der Einladung des Clustermanagements gefolgt, um auf dem Strategietreffen voneinander bzw. von den jeweiligen Erfahrungen und Ergebnissen aus den Projekten zu profitieren. Das Clustermanagement hatte dazu im Vorfeld eine so genannte „Landkarte der Clustersynergien“ mit Methoden und Technologien erstellt, die derzeit in mehreren Forschungsprojekten parallel angewendet und nun miteinander verknüpft werden konnten.
Im Rahmen von fünf Workshops hatten die Projektmanager dabei die Gelegenheit, die Relevanz von Forschungsergebnissen anderer Projekte für ihre eigene Arbeit zu prüfen. So wurden im Workshop „Leistungssteigerung in der Logistik“ unterschiedliche Herangehensweisen an Potenzialanalysen und Prognoseverfahren für künftige Logistikherausforderungen vorgestellt, im Workshop Nachhaltigkeitsmethoden verschiedene Methoden der Nachhaltigkeitsmessung in der Logistik erörtert. Im Workshop „AutoID entlang der Supply Chain“ standen die Möglichkeiten zur Lokalisierung von Waren und Gütern auf der Agenda – und die Übertragbarkeit von Lösungen etwa von der Möbelindustrie auf den Handel, und umgekehrt.
„Auf Basis der identifizierten Synergiepotenziale haben wir ganz konkrete gemeinsame Aktivitäten beschlossen – sowohl im Hinblick auf die wirtschaftliche Verwertung von Forschungsergebnissen als auch auf Folgeprojekte“, zog ECM-Geschäftsführer Christian Jacobi eine positive Bilanz der Workshops. Dazu gehören beispielsweise die Gründung von Normungs- und Standardisierungsinitiativen sowie die Vereinbarung themenübergreifender Studien – immer auch im Hinblick auf die Internationalisierung der Forschung.

 

Kontakt für Rückfragen:
Kirsten Verbeek, EffizienzCluster Management GmbH
Telefon: +49 (0) 231/9743-613, Telefax: +49 (0) 231/9743-77-613
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Gemeinsam für eine grüne Logistik in Europa:
Von links: Dr. Kerstin Dobers, Projektleiterin des Forschungsprojektes „Green Logistics, Fraunhofer IML, Peter van der Sterre, Managing Director GreenFreight Europe, Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Institutsleiter Fraunhofer IML und Daniel Jaetsch, GreenFreight Europe

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Innovation durch Vernetzung
Von links: Klaus Krumme, Geschäftsführer des Zentrums für Logistik & Verkehr ZLV an der Universität Duisburg Essen, Prof. Dr. Matthias Klumpp, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Logistik- & Dienstleistungsmanagement an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen, Prof. Dr. Henk Zijm, wissenschaftlicher Direktor des Dutch Institute of Advanced Logistics DINALOG, Prof. Dr. Michael Henke, Institutsleiter Fraunhofer IML, Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Vorsitzender des Scientific Committees des EffizienzCluster LogistikRuhr, Institutsleiter Fraunhofer IML, Prof. Dr. Michael ten Hompel, Vorsitzender des Boards des EffizienzCluster LogistikRuhr, Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML, Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund und Dr.-Ing. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH.
 

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27. Mai 2014

Eine neue starke Stimme für die Logistik in Europa

EffizienzCluster LogistikRuhr und DINALOG – Dutch Institute for Advanced Logistics vereinbaren intensive Zusammenarbeit König Willem-Alexander der Niederlande und NRW-Ministerpräsidentin ... mehr

  • EffizienzCluster LogistikRuhr und DINALOG – Dutch Institute for Advanced Logistics vereinbaren intensive Zusammenarbeit
  • König Willem-Alexander der Niederlande und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nehmen an Unterzeichnung des Memorandum of Understanding teil

Der EffizienzCluster LogistikRuhr und DINALOG – Dutch Institute for Advanced Logistics intensivieren ihre Zusammenarbeit und geben der Logistik in Europa damit eine starke Stimme. Ein entsprechendes Memorandum of Unterstanding haben Prof. Dr. Michael ten Hompel, Vorsitzender des Boards des EffizienzClusters, und Dipl.-Ing. W.N.C. Heeren, Vorsitzender des Boards von DINALOG, heute im Rahmen des NRW-Besuchs des niederländischen Königspaars unterzeichnet. Seine Majestät König Willem-Alexander und Ihre Majestät Königin Máxima sowie NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nahmen an der feierlichen Unterzeichnung des offiziellen Dokuments im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund teil.

Mit dem Memorandum of Understanding soll die vertrauensvolle und erfolgreiche bilaterale Zusammenarbeit zwischen dem EffizienzCluster, dem führenden Forschungs- und Innovationscluster der Logistik in Europa, und dem Open-Innovation-Institut DINALOG vertieft werden. Die Logistik ist in Deutschland wie in den Niederlanden ein wesentlicher Standortfaktor und ist dabei Lösungsanbieter für eine „smart industry“. Insbesondere die Metropole Ruhr und die Niederlande sind zudem durch langjährige wirtschaftliche Beziehungen eng miteinander verbunden. Der EffizienzCluster und DINALOG arbeiten bereits in mehreren EU-Forschungsprojekten zusammen, im Rahmen der European Technology Platform (ETP ALICE) entwickeln sie mit anderen europäischen Partnern bereits eine gemeinsame Roadmap. „Mit dem Memorandum of Understanding geben wir unseren bilateralen Aktivitäten einen zukunftsorientierten Rahmen“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH. „Erklärtes Ziel ist es, die Hightech-Branche Logistik international weiter zu stärken und sie weltweit als integrierten Lösungsanbieter zu positionieren.“ Davon sollen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen in beiden Netzwerken gleichermaßen profitieren. „Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen ist für das logistische Einfallstor nach Europa von strategischer Bedeutung“, so Prof. Dr. Henk Zijm, wissenschaftlicher Direktor von DINALOG. „Um die Logistikwirtschaft modern, nachhaltig und zukunftsgewandt aufzustellen gilt es insbesondere, unsere Kräfte bei Forschung und Entwicklung zu bündeln und Innovationen voranzutreiben.“

Gemeinsame Themen, gemeinsame Positionen

Themenfelder der Partner sind der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in der Logistik, Intelligente Logistische Systeme (Autonomisierung), Synchromodalität im Güterverkehr sowie Urbane Logistik. Ziel ist eine „smart industry“ im Kontext von Industrie 4.0. Konkret wollen die Partner

  • den Wissensaustausch zwischen den Akteuren beider Netzwerke durch Workshops, Innovationstage und Match-Making-Veranstaltungen fördern,
  • die Aktivitäten bei der Beantragung von Forschungsprojekten im europäischen Forschungsraum, insbesondere im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms Horizon 2020, ausbauen und
  • weitere gemeinsame Positionen zu Zukunftsfragen der Logistik aus ihren Themenfeldern entwickeln und diese in europäische Netzwerke, Verbände und Institutionen einbringen.
 

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Eine neue starke Stimme für die Logistik in Europa

Hintere Reihe stehend von links: Henk Kamp, niederländischer Wirtschaftsminister, Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, Ulli Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Seine Majestät König Willem-Alexander der Niederlande, Ihre Majestät Königin Maxima der Niederlande, Prof. Dr. Henk Zijm, wissenschaftlicher Direktor von DINALOG
Vordere Reihe sitzend von links: Willem Heeren, Vorsitzender des Boards von DINALOG, Prof. Dr. Michael ten Hompel, Vorsitzender des Boards des EffizienzClusters
Quellenangabe: EffizienzCluster LogistikRuhr
 

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23. April 2014

IuK-Technologien als Treiber für Kooperation: Fraunhofer IML und EffizienzCluster richten ECITL 2014 aus

Europäische Konferenz zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Transportlogistik findet erstmals in Dortmund statt Wissenschaft und Wirtschaft diskutieren über intelligente ... mehr

  • Europäische Konferenz zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Transportlogistik findet erstmals in Dortmund statt
  • Wissenschaft und Wirtschaft diskutieren über intelligente Formen der Zusammenarbeit


Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und der EffizienzCluster LogistikRuhr sind Gastgeber der 7. Europäischen Konferenz zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Transportlogistik – 7th European Conference on ICT for Transport Logistics (ECITL). Die ECITL 2014 findet vom 05. bis 07. November in Dortmund statt. Vertreter aus Wirtschaft, Industrie, Wissenschaft und Forschung diskutieren dabei insbesondere über die Bedeutung und die Chancen von Informations- und Kommunikations-Technologien (IuK) für Kooperationen in der Transportlogistik.

Intelligente IuK-Technologien und neue Softwarelösungen ermöglichen dabei bereits heute spannende Formen der Kooperation und Kollaboration, die für erhebliche Effizienzsteigerungen im Supply Chain Management und damit in den Unternehmen sorgen. Deshalb wird für die Logistik insbesondere eine unternehmensübergreifende Zusammenarbeit entlang der gesamten Supply Chain immer wichtiger, um Zeit und Kosten zu sparen und somit Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Zahlreiche zukunftsweisende Entwicklungen werden die Möglichkeiten der Informationsbereitstellung und -vernetzung weiter beschleunigen.

Intensiver Austausch über aktuelle Bedarfe

Am ersten Tag der Konferenz, dem Scientific Day, stellen Vertreter der Wissenschaft aktuelle Forschungsstände und Zukunftsszenarien vor. Geplant sind Vorträge u.a. zu Themen wie Elektronische Fracht und intelligenter Güterverkehr, intelligente kooperative Systeme in der Transportlogistik, Steigerung von Transparenz und Intelligenz der Supply Chain, IuK-Lösungen für multimodale und synchromodale Transportketten und ihre Integration in die Unternehmensabläufe, Risiko- und Kontinuitätsmanagement, Datenaustausch und Datensicherheit oder Ausfallsicherheit von Beschaffungs- und Distributionsnetzen.
Der Call for Papers hat bereits begonnen: Interessierte Forscher können ihre Beiträge bis Ende Juli einreichen. Die Auswahl obliegt dem Programmkomitee, dem Prof. Dr. Uwe Clausen, Institutsleiter am Fraunhofer IML, Leiter des Instituts für Transportlogistik an der Universität Dortmund und Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des EffizienzClusters, vorsteht.

Vertreter der Wirtschaft können die beiden folgenden Tage der Konferenz, die Industry Days, dazu nutzen, ihre Anforderungen an die Forschung zu formulieren. Der intensive Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft soll dazu dienen, Forschungsaktivitäten gezielter am Bedarf der Unternehmen und der Märkte auszurichten. Die Teilnehmer erhalten darüber hinaus in Rundgängen auch einen Einblick in die Forschungshallen, Testzentren und Laboren des Fraunhofer IML. Der EffizienzCluster LogistikRuhr informiert über aktuelle Projekte, in denen intelligente IuK-Technologien zum Tragen kommen.

Hohe Reputation in ganz Europa

Die ECITL wird von verschiedenen europäischen Forschungsprojekten unterstützt, in denen Lösungen für zukünftige Herausforderungen der Transportlogistik entwickelt werden. Dazu gehört insbesondere das Forschungsprojekt iCargo - Intelligent Cargo. Die Konferenz wird in diesem Jahr gemeinsam durch die Fachhochschule Vorarlberg (Österreich), das Fraunhofer IML und den EffizienzCluster LogistikRuhr organisiert. Der Veranstaltungsort rotiert jährlich. Für die Ausrichtung der ECITL 2014 wurden das Fraunhofer IML und der EffizienzCluster aufgrund ihrer hohen Reputation in Europa ausgewählt. Zudem besitzt die Metropolregion Ruhr als Logistikdrehkreuz und Sitz zahlreicher internationaler Logistikunternehmen europaweit Strahlkraft.

Mehr Informationen zur Konferenz erhalten Sie unter www.ecitl.eu. Interessierte Wissenschaftler finden dort auch den Call for Papers.

 


Kontakt für Rückfragen:
Carina Neveling
EffizienzCluster Management GmbH
Telefon: +49 (0) 231/9743-607
Telefax: +49 (0) 231/9743-77-607
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04. April 2014
Urbane Versorgung / eBase4Mobility

eBase4Mobility-Forscher ist "German High Tech Champion 2014"

• Innovatives Shared Space-Konzept für multifunktionales Parkhaus überzeugt beim GHTC®Award • Dipl.-Inf. Jens Schoneboom nimmt Auszeichnung in Paris entgegen Dortmund, Mülheim a.d.Ruhr. ... mehr

• Innovatives Shared Space-Konzept für multifunktionales Parkhaus überzeugt beim GHTC®Award
• Dipl.-Inf. Jens Schoneboom nimmt Auszeichnung in Paris entgegen

Dortmund, Mülheim a.d.Ruhr. Dipl.-Inf. Jens Schoneboom vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML ist gestern (3. April 2014) offiziell als „German High Tech Champion“ des gleichnamigen Wettbewerbs der Fraunhofer-Gesellschaft ausgezeichnet worden. Der Preis wurde im Rahmen der internationalen Messe SITL Europe in Paris in der Deutschen Botschaft der französischen Hauptstadt feierlich übergeben. Das Thema des GHTC® – the German High Tech Champions Award 2014 lautete „Urban Distribution“. Jens Schoneboom, der zum Team Verkehrslogistik des Fraunhofer IML gehört, erhielt den Preis für seine Arbeit im Verbundprojekt eBase4Mobility des EffizienzCluster LogistikRuhr, Spitzencluster der Bundesregierung und größter Forschungs- und Innovationscluster der Logistik in Europa.

Neuartige eBase macht Belieferung in der Stadt einfacher, leiser und sauberer

Die eBase4Mobility-Forscher haben in ihrem Projekt ein marktreifes und wirtschaftliches Shared Space-Konzept für ein multifunktionales vollautomatisches Innenstadt-Parkhaus entwickelt. Die eBase dient tagsüber als Parkraum und nachts als Umschlagbasis für innerstädtische Wirtschaftsverkehre. Die hohe Flexibilität des 24-Stunden-Parkhauses erlaubt bei Bedarf auch einen Parallelbetrieb von Park- und Lager- bzw. Umschlagfunktion. „Damit wird die Infrastruktur in den Dimensionen Raum und Zeit optimal genutzt“, so Jens Schoneboom. Gleichzeitig beinhaltet das Konzept die Voraussetzungen für eine verstärkte Nutzung von Elektromobilität im städtischen Lieferverkehr: Die eBase besitzt eine Ladeinfrastruktur zur Ladung von E-Fahrzeugen, die jedem Fahrzeug zur Verfügung steht. Das aufwändige Suchen nach Parkplätzen mit Ladesäulen entfällt damit.

Die eBase leistet einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der urbanen Versorgung. Denn die Belieferung von Handelsfilialen und Konsumenten mit Lebensmitteln und Konsumgütern hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert: Kleinteiligere Sendungen in höherer Frequenz sind an der Tagesordnung. Die Folge sind überlastete Straßen und steigende Lärm- und Schadstoffemissionen. Durch die Bündelung von Warenströmen und die Auslieferung in den Nachtstunden ermöglicht die eBase nun eine Konsolidierung der städtischen Versorgung.

Integration der eBase in urbane Lieferkonzepte bietet die größten Potenziale

Das Forschungsprojekt wurde bereits im vergangenen Jahr abgeschlossen. Derzeit werden Gespräche mit potenziellen Anwendern geführt. Das Konzept ist für Parkhausbetreiber ebenso attraktiv wie für Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP). Betreiber einer eBase können die Wirtschaftlichkeit von Parkhäusern durch die kontinuierliche Auslastung steigern. KEP-Dienstleister wiederum erzielen über Zufahrtserlaubnisse Wettbewerbsvorteile und verbessern durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen in der Zustellung ihre Umweltbilanz.
Im Rahmen der Preisverleihung konnten der frisch gebackene „German High Tech Champion“ Jens Schoneboom und sein Team Kontakt mit hochkarätigen Vertretern der Industrie aufnehmen. Darüber hinaus stellten sie den Business Case für die eBase potenziellen Investoren auf der SITL Europe vor. Jens Schoneboom: „Vor allem in Großstädten mit hohen Flächenkosten und stark belasteten Straßen kann das eBase Konzept seine Stärken ausspielen. Etabliert sich die Elektromobilität weiter wird das Parkhaus mit der Ladeinfrastruktur auch in Städten mittlerer Größe wirtschaftlich betrieben werden.“

Fraunhofer IML und EffizienzCluster freuen sich sehr über die Auszeichnung von Jens Schoneboom, der sie stellvertretend für das gesamte Team von eBase4Mobility entgegen genommen hat. Die anwendungsorientierte Forschung habe sich einmal mehr als Innovator neuer logistischer Konzepte erwiesen, mit denen die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft gestärkt werde. Der Gewinn des Awards unterstreiche zudem die internationale Strahlkraft der Forschung im EffizienzCluster LogistikRuhr.

GHTC® – the German High Tech Champions Award ist Bestandteil der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Initiative „Werbung für den Innovations- und Forschungsstandort Deutschland“ unter der Marke „Research in Germany“. Ziel ist es, für den Forschungsstandort Deutschland im In- und Ausland zu werben und das Profil des Forschungsstandorts im globalen Wissenschaftsmarkt zu schärfen. In diesem Jahr wurden bisher insgesamt fünf Technologieentwickler aus deutschen Universitäten und außeruniversitären Forschungsorganisationen ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

 

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Strahlender Sieger: Dipl.-Inf. Jens Schoneboom (Mitte) ist "German High Tech Champion"

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01. April 2014

Länderübergreifende Technologietransfer-Initiative soll Logistik-Innovationen beschleunigen

• EffizienzCluster setzt sich für intensivere bilaterale Zusammenarbeit zwischen NRW und Flandern ein • Logistik-Unternehmen sollen sich gezielter auf Herausforderungen der Zukunft vorbereiten ... mehr

• EffizienzCluster setzt sich für intensivere bilaterale Zusammenarbeit zwischen NRW und Flandern ein
• Logistik-Unternehmen sollen sich gezielter auf Herausforderungen der Zukunft vorbereiten können

Der EffizienzCluster LogistikRuhr will die Zusammenarbeit der Logistik im Raum NRW und Belgien vorantreiben. Eine grenzüberschreitende Logistik-Technologietransfer-Initiative und eine Taskforce für bilaterale Innovationsaktivitäten in der Logistik sollen dafür sorgen, dass sich Logistikunternehmen in der Region gezielter auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten können. Die Ideen für die beiden Maßnahmen wurden im Rahmen des Workshops „Transport/Logistik“ der 2. Wirtschaftskonferenz Flandern – NRW entwickelt, die Ende vergangener Woche in Aachen stattfand. Die hochkarätig besetzte Veranstaltung wurde von der Region Flandern (Belgien) und der Landesregierung Nordrhein-Westfalen ausgerichtet, der EffizienzCluster war einer der Partner.

Industrie 4.0: Instrumente zur vorausschauenden Planung werden immer wichtiger

In dem von Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, moderierten Konferenzteil hatten Logistikexperten aus Flandern und NRW darüber diskutiert, wie effiziente Logistikprozesse die Wirtschaft einer Region stärken können. Dabei wurde deutlich, dass die Herausforderungen für die Logistik – etwa kleinteiligere Warenströme und eine hochdifferenzierte, nachfrageorientierte Warendistribution – längst nicht mehr an Ländergrenzen Halt machen. Der Großteil der Logistikunternehmen in der Region sei auf die Anforderungen der Zukunft aber noch nicht ausreichend vorbereitet, so die Einschätzung der Expertenrunde zum Thema „Industrie 4.0 – Revolution oder Evolution für die Logistik?“. Nur 15 bis 20 Prozent der Unternehmen seien schon heute in der Lage, die steigenden Anforderungen ihrer Kunden – Hersteller und Produzenten – zu erfüllen. Innovative Instrumente für eine vorausschauende Planung und intelligente Tools zur Synchronisation von Waren- und Materialflüssen bildeten jedoch eine Grundvoraussetzung für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Logistikunternehmen.
Mitglieder der Expertenrunde waren Steve Declerc, Direktor Benelux der duisport agency, Prof. Dr. Volker Stich, CEO, FIR e.V. an der RWTH Aachen, Danny Deckers, Senior Advisor beim Antwerpener Hafen, Phillippe Beaujean, Senior Commercial Manager von DP World, und Prof. Dr. Francis Rome, Präsident der Flemish Port Commission sowie Direktor des Vlaams Instituut voor de Logistiek (VIL).

Logistiktechnologien professionell in den Markt transferieren

Zwar diskutierten die Experten durchaus kontrovers, wie groß der Handlungsdruck sei, den die Industrie 4.0 in der Logistik erzeuge. Doch im Ergebnis betonten alle die Notwendigkeit und den Bedarf von effizienten Logistiklösungen und Angebote für Technologietransfer für die Unternehmen in Flandern und NRW. Dabei hatten sie vorgeschlagen, im Rahmen einer Technologieausschreibung Forschungs- und Innovationsprojekte der Logistik aus Flandern und NRW zu identifizieren und diese dabei zu unterstützen, Unternehmen an ihren Forschungsergebnissen partizipieren zu lassen. Eine entsprechende Logistik-Technologietransfer-Initiative will der EffizienzCluster nun mit dem Vlaams Instituut voor de Logistiek (VIL) begründen.
Darüber hinaus soll eine Taskforce mit Vertretern aus NRW und Flandern Ideen für neue industrienahe Forschungsprojekte zu Logistik-Innovationen erarbeiten. Bis Ende des Jahres könnten danach konkrete Vorschläge für Projekte vorlegt werden, die im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG zur Förderung grenzübergreifender Maßnahmen der Zusammenarbeit umgesetzt werden können. Bislang fokussiert sich die grenzüberschreitende Logistik-Zusammenarbeit im INTERREG-Programm auf NRW und die Niederlande. Mit der Taskforce soll auch die Region Flandern eingebunden werden.

 

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06. Februar 2014
Assoziierte Projekte / log4green

Gipfeltreffen der Ökocontroller: Bilanzieren und zertifizieren für mehr Nachhaltigkeit in der Logistik

• EffizienzCluster LogistikRuhr strebt einheitliche Ökoeffizienz-Standards für die Logistikbranche an • Nachhaltigkeit ist nur im europäischen Kontext umsetzbar Dortmund / Ökosiegel, ... mehr

• EffizienzCluster LogistikRuhr strebt einheitliche Ökoeffizienz-Standards für die Logistikbranche an
• Nachhaltigkeit ist nur im europäischen Kontext umsetzbar

Dortmund / Ökosiegel, Umweltlabel, Nachhaltigkeitszertifikate, Prüfnachweise: Das Dickicht scheinbar verbindlicher Zertifikate ist nahezu undurchdringlich. Allein für den Konsumentenbereich listet die Verbraucherinitiative e.V. mehr als 170 Umweltlabel auf. Auch in der Logistik fehlen, ebenso wie in den meisten Branchen, verbindliche Standards, wie Umweltwirkungen erfasst, bewertet und reduziert werden. Der EffizienzCluster LogistikRuhr hat deshalb gestern, 6. Februar 2014, die führenden Initiativen und Akteure zusammengebracht, um die unterschiedlichen Ansätze der Bilanzierungs- und Zertifizierungsmethoden zu diskutieren. Das Ziel: einheitliche Standards für die ökologische Bewertung logistischer Aktivitäten.

„Der Handlungsdruck auf Unternehmen in Industrie, Handel und Logistikwirtschaft, ihre Umweltwirkungen zu erfassen, transparent zu machen und zu reduzieren, nimmt weiter zu“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH. „Immer mehr europäische Länder führen Gesetze und Verordnungen zur Reduzierung von CO2-Emissionen und Treibhausgasen ein. Allerdings gibt es keine verbindlichen Regelungen, wie man logistische Prozesse verursachungsgerecht bewertet und sie ökoeffizient gestaltet. Tatsächlich hat sich in den vergangenen Jahren bereits eine Menge getan: Die Unternehmen sehen eine Öko-Bilanzierung mehr und mehr als Wettbewerbsvorteil und profitieren durchaus auch unmittelbar von Kosteneinsparungen, wenn sie entsprechende Maßnahmen einführen.“

Weniger CO2: Drei Initiativen und Projekte eint ein Ziel

Auf Initiative des EffizienzClusters hat das EU-Forschungsprojekt LOG4GREEN die führenden nationalen und europäischen Akteure eingeladen, ihre jeweiligen methodischen Ansätze vorzustellen. LOG4GREEN untersucht u.a. die ökonomischen Vorteile grüner und sozialer Investments in der Logistik auf EU-Ebene. Die Akteure von zwei Initiativen und einem Forschungsprojekt haben eine jeweils unterschiedliche Herangehensweise – jede für sich erfolgreich:
• 20 Prozent CO2-Reduzierung in fünf Jahren ist das Ziel der Initiative Lean & Green – in Deutschland durch GS1 Germany organisiert. Teilnehmende Logistik-Unternehmen erhalten nach Vorlage und Prüfung eines Aktionsplans einen Lean & Green-Award, können sich durch die Umsetzung den Lean & Green-Star verdienen. Jedes Unternehmen kann seine Methoden zur Ökobilanzierung weitgehend selbst bestimmen – ein pragmatischer Schritt auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und einer, den die teilnehmenden Unternehmen mit viel Leidenschaft gehen.
• Eine einheitliche Methode zur Erfassung von Umweltwirkungen liegt der Initiative Green Freight Europe zugrunde: Hier wird eine Plattform entwickelt, die auf Basis einheitlicher Daten die Beschaffung logistischer Dienstleistung CO2-optimiert unterstützt. Green Freight Europe setzt dabei insbesondere auf die Zusammenarbeit zwischen Verladern und Transporteuren. Beide Initiativen konzentrieren sich vor allem auf den Transport.
• Ein einheitliches Bewertungssystem über die gesamte Logistikkette hinweg, das alle Elemente der logistischen Wertschöpfungskette mit einbezieht, entwickeln derzeit die Forscher im EffizienzCluster-Projekt Green Logistics. Das Ziel ist ambitioniert, wird aber getrieben durch die beteiligten Unternehmen. „Wir müssen zunächst einmal festlegen, was wir bewerten – also den Bilanzraum einheitlich definieren“, so Dr. Kerstin Dobers, Projektleiterin Green Logistics. „Erst dann können wir die Umweltwirkungen wirklich zuordnen und die Ökoeffizienz logistischer Systeme vergleichen und verbessern.“

Europäische Zusammenarbeit stärken für eine grüne Logistik

Die Entwicklung internationaler Standards wird gleichermaßen von Wissenschaft und Wirtschaft getragen. Die Liste der Mitglieder in den Initiativen und Stakeholdergruppen liest sich wie ein Who-is-Who der europäischen Wirtschaft. Die großen Logistik-Dienstleister wie UPS, DPD oder Deutsche Post sind ebenso engagiert wie Weltkonzerne wie Procter & Gamble, Philips oder Coca Cola. Auch KMU sind in den Initiativen zahlreich vertreten. Allein die hohe Beteiligung der Unternehmen demonstriert ihre Bereitschaft, gemeinsam an einem internationalen Zertifizierungssystem zu arbeiten. Thorsten Hülsmann: „Jetzt gilt es, die Kooperation der wichtigsten Initiativen zu intensivieren und die Arbeit nach Brüssel zu tragen – ein nächster Schritt für mehr Nachhaltigkeit in der Logistik.“

 

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Referenten und Moderatoren (von links): Dagmar Grote Westrick, Projektleiterin LOG4Green, Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer EffizienzCluster Management GmbH, Daniel Jaetsch, Country Manager D-A-CH, Green Freight Europe, Patrick Pütz, Senior Expert Shared Value, Deutsche Post DHL, Bonn, Green Freight Europe, Jörg Friedrichs, Senior Experte Umweltplus, Deutsche Post AG, Bonn, Green Logistics, Marc Laux, Projektleitung Forschung & Entwicklung, Schmidt-Gevelsberg GmbH Internationale Spedition, Schwelm, Green Logistics, Dr. Bahar Cat-Krause, Senior Business Development Managerin Sustainability, GS1 Germany, Lean and Green, Dr. Kerstin Dobers, Projektleiterin Green Logistics, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Christophe Campe, Vice President und Country General Manager Germany, CHEP Deutschland, Botschafter Lean and Green Europa

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Gipfeltreffen über den Dächern von Dortmund: 50 Experten diskutierenMethoden und Umsetzung für mehr Ökoeffizienz in der Logistik

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24. Januar 2014

LOG2020-Master Class "Supply Chain of the Future" erfolgreich gestartet

• Interesse der Logistikbranche an Weiterbildungspilot ist groß: Logistikmanager internationaler Unternehmen aus sieben europäischen Ländern nehmen teil Die internationale Master Class „Supply ... mehr

• Interesse der Logistikbranche an Weiterbildungspilot ist groß: Logistikmanager internationaler Unternehmen aus sieben europäischen Ländern nehmen teil

Die internationale Master Class „Supply Chain of the Future“ des EU-Forschungsprojekts LOG2020 ist erfolgreich gestartet: 20 Logistikmanager aus ganz Europa absolvierten jetzt (20. bis 22. Januar) in Eindhoven das erste von vier Modulen zu den Herausforderungen und Chancen des Supply Chain Managements (SCM) im 21. Jahrhundert. Das Interesse der Logistikbranche an der neu eingerichteten Master Class war groß, die ursprünglich vorgesehene Teilnehmerzahl musste sogar erhöht werden. „In den Unternehmen setzt sich das Bewusstsein dafür durch, dass sich die Aufgaben zunehmend von der operativen zur strategischen Logistik verlagern. Die Master Class trägt dem Rechnung und unterstützt Logistikmanager dabei, neue Schwerpunkte in ihrer Arbeit zu setzen“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, einem der sieben LOG2020-Projektpartner. „Die Internationalität der Master Class ist ein weiteres Signal an die Branche: Da die Logistik länderübergreifend agiert, müssen auch logistische Lösungen einer internationalen Sicht folgen.“

Die Master Class ist ein gezieltes Weiterbildungsprogramm auf akademischem Niveau. Das Konzept wurde im EU-Forschungsprojekt „LOG2020 – training for the future “ entwickelt und wird nun im Rahmen eines Piloten erstmals erprobt. Partner des Forschungsprojekts sind DINALOG (Stichting Dutch Institute for Advanced Logistics), die Technische Universiteit van Eindhoven, die Lund University, die EffizienzCluster Management GmbH, die Technische Universität Dortmund, die Università IUAV di Venezia und die Antwerp Management School. LOG2020 wird im Rahmen des EU-Bildungsprogramms für lebenslanges Lernen gefördert und ist assoziiertes Projekt im EffizienzCluster.

Teilnehmer entwickeln Zukunftsszenarien

Der Pilot der neuen Master Class ist hochkarätig besetzt. Zu den Teilnehmern gehören Vertreter namhafter Unternehmen aus Industrie und Handel, von Häfen und Flughäfen, die als Projektmanager, Bereichs- und Abteilungsleiter sowie auf Geschäftsführungsebene Logistik-verantwortlich sind. Das erste Modul der Master Class behandelte die großen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen, denen sich Logistik-Unternehmen im 21. Jahrhundert stellen müssen. Die Zusammensetzung der Runde wurde von den Teilnehmern als sehr positiv empfunden: Sie ermöglichte es, unterschiedliche Sichtweisen zu beleuchten und zu diskutieren – und dies einmal nicht vor dem Hintergrund des schnelllebigen Tagesgeschäfts, sondern mit einer langfristigen Perspektive.

Das Weiterbildungsprogramm umfasst Präsenzphasen und e-Learning-Sequenzen. Zur Vor- und Nachbereitung der „Class Room Meetings“ steht den Teilnehmern eine virtuelle Lernwelt zur Verfügung, die im Forschungsprojekt „Supply Chain School“ des EffizienzCluster LogistikRuhr entwickelt worden ist. In der Lernwelt können sie sich vernetzen und austauschen. Die nächsten Präsenzveranstaltungen finden in Venedig, Lund (Schweden) und Antwerpen statt. Im Mai wird die Master Class abgeschlossen.

 

Kontakt für Rückfragen:
Kirsten Verbeek
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17. Januar 2014

Erfolgsmodell duale Ausbildung: ECM prüft Umsetzung für Logistik in Griechenland

• EffizienzCluster Management GmbH erstellt Machbarkeitsstudie zur Einführung der betrieblicher Ausbildung für Logistikfachkräfte in Griechenland • 35 Teilnehmer aus Deutschland und Griechenland ... mehr

• EffizienzCluster Management GmbH erstellt Machbarkeitsstudie zur Einführung der betrieblicher Ausbildung für Logistikfachkräfte in Griechenland
• 35 Teilnehmer aus Deutschland und Griechenland treffen sich zum Kick-Off in der Zentralstelle für internationale Berufsbildungskooperation beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn

Seit Beginn der Finanzkrise im Jahr 2007 ist die Jugendarbeitslosigkeit in Europa auf durchschnittlich 23 Prozent gestiegen. In Griechenland sind sogar mehr als die Hälfte aller jungen Menschen unter 25 Jahren ohne Arbeit. Im Auftrag des Bundeministeriums für Bildung und Forschung und des Bundesinstituts für Berufsbildung entwickelt die EffizienzCluster Management GmbH gemeinsam mit der Aristoteles Universität Thessaloniki eine von fünf Machbarkeitsstudien, wie die vorwiegend schulische Berufsbildung in Griechenland durch Ausbildung in Betrieben ergänzt werden kann.

„In vielen Ländern, so auch in Griechenland, ist die Berufsausbildung nur theoretisch angelegt“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH (ECM). „Die praktische Ausbildung in den Betrieben findet nicht oder nur unzureichend statt. Das führt dazu, dass die Jugendlichen am Bedarf der Unternehmen vorbei ausgebildet werden.“ Im Rahmen der Deutsch-Griechischen Berufsbildungskooperation sollen nun Konzepte und Machbarkeitsstudien für eine stärkere Arbeitsmarktorientierung der beruflichen Ausbildung entwickelt werden. Vorbild ist das duale Bildungssystem, wie es unter anderem in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingeführt ist. Das Bundesbildungsministerium hat inzwischen 40 zwischenstaatliche Kooperationsvereinbarungen zum Wissenstransfer über duale Ausbildung getroffen.

Die Transport- und Logistikbranche zählte schon vor Ausbruch der Finanzkrise zu den am stärksten wachsenden Branchen in Griechenland. Die Unternehmensberatung McKinsey hat sie auch als einer der „Rising Star-Sektoren“ der griechischen Wirtschaft bis 2020 identifiziert. So kann Griechenland beispielsweise durch die strategisch günstige Lage der Häfen Piräus und Thessaloniki als effiziente Warendrehscheibe für den Süd-Ost-Europäischen Wirtschaftsraum punkten und die maritime Logistik ausbauen.

„Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Facharbeitern für die Logistikbranche in Griechenland wird steigen“, prognostiziert Thorsten Hülsmann. „Wir wollen unsere griechischen Kollegen dabei unterstützen, heute schon die Weichen dafür zu stellen und moderne Ausbildungsberufe einzuführen. Dafür brauchen wir die Zusammenarbeit aller Institutionen, die an der Berufsbildung beteiligt sind. Und auch die Unternehmen müssen – auch wenn es in diesen Zeiten betriebswirtschaftlich schwer fällt – sich bei der Ausbildung Ihrer künftigen Mitarbeiter stärker engagieren.“ Die Machbarkeitsstudie soll die Grundlage dafür legen, den Aufbau regionaler oder branchenzentrierter Ausbildungsnetzwerke voranzutreiben und Unternehmen und ihre Netzwerkpartner bei der Einführung von dualen Ausbildungsformen zu unterstützen.

Im Leitthema Logistische Gestaltungskompetenz und Forschungsprojekten auf nationaler und internationaler Ebene entwickeln die Wissenschaftler im EffizienzCluster LogistikRuhr schon heute neue Formen der beruflichen Aus- und Weiterbildung. „Die logistische Fachkompetenz auf der einen Seite und die methodische strukturelle Expertise auf der anderen Seite haben uns im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens überzeugt, das Projekt der EffizienzCluster Management GmbH zu übertragen“, so Tobias Wolfgarten, verantwortlicher Projektleiter für Griechenland in der Zentralstelle für internationale Berufsbildungskooperation. „Es kann und darf nicht darum gehen, einfach die deutschen Strukturen in Griechenland zu implementieren. Wir wollen vielmehr den griechischen Weg der Entwicklung des Ausbildungssystems mit unserer Expertise unterstützen. Die fünf Machbarkeitsstudien sind ein Beitrag zu dieser Entwicklung und ein erster Schritt, um Fachkräfte näher am Bedarf des Arbeitsmarktes auszubilden und damit die griechische Wirtschaft in ihren Kernbranchen zu stärken.“

 

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Kick-Off in Bonn: Wissensaustausch zwischen Experten aus Deutschland und Griechenland

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21. November 2013

Wenn die Dinge denken lernen: EffizienzCluster definiert Aufgaben- und Handlungsfelder der Logistik

• Positionspapier zu Cyber-Physischen Systemen rückt Wettbewerbskraft der Logistik in den Fokus • Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien mit Blick auf logistische Nutzung erforderlich Das ... mehr

• Positionspapier zu Cyber-Physischen Systemen rückt Wettbewerbskraft der Logistik in den Fokus
• Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien mit Blick auf logistische Nutzung erforderlich

Das Internet der Dinge und damit das Prinzip Selbststeuerung spielen schon heute eine wichtige Rolle bei der Bewältigung gesellschaftlicher und logistischer Herausforderungen. Anlässlich des Tages der Informations- und Kommunikationswirtschaft Nordrhein-Westfalen (IuK-Tag NRW) am Dienstag, 20.11.2013 in Paderborn hat der EffizienzCluster gemeinsam mit dem Fraunhofer IML und dem IKT.Cluster NRW das Positionspapier „Cyber-Physische Systeme (CPS) in der Logistik“ herausgegeben. „Die Logistik gehört zu den wesentlichen Vordenkern des Internets der Dinge. Inzwischen prägt das Internet der Dinge zunehmend auch die produzierende Industrie – Stichwort 4. Industrielle Revolution“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH. „Daher war es jetzt an der Zeit, die Stärken der Logistik in das Bewusstsein der öffentlichen Wahrnehmung zu rücken. Denn die Wettbewerbskraft der Logistik ist immens.“

Das Internet der Dinge ist untrennbar mit der Logistik verbunden. Mit Cyber-Physischen Systemen nimmt es Gestalt an. Zu diesen CPS gehören beispielsweise intelligente Ladungsträger, wie sie im Verbundprojekt smart Resuable Transport Items (smaRTI) des EffizienzClusters entwickelt und erprobt werden. Diese tragen RFID-Transponder und Barcodes, über die sie sich in einem Netz zusammenschließen, alle wichtigen Informationen für den Materialfluss sammeln, miteinander kommunizieren und sich so selbstständig durch ein Logistiknetz routen. Eine solche Abkehr von zentral gesteuerten Prozessen und die damit verbundene Hinwendung zu dezentralisierten Strukturen mit entsprechenden Abläufen befähigen die Logistik dazu, zunehmend größere und komplexere Systeme zu steuern.

In seinem Positionspapier definiert der EffizienzCluster wesentliche Handlungsfelder und Aufgabenbereiche, in denen Cyber-Physische Systeme ihr Potenzial entwickeln können. Dies sind beispielsweise die urbane Versorgung und der Güterverkehr. Die Grundidee für CPS in der urbanen Versorgung besteht in der Weiterentwicklung von Einzelbausteinen hin zu einem intelligenten urbanen Versorgungsnetzwerk. Im Ergebnis bedeutete dies, dass die jeweiligen Versorgungsdienstleister in einer Stadt eine gemeinsame logistische Infrastruktur nutzen. Über eine einfache und flexible Kooperation soll sich jederzeit eine Bündelung von Warenströmen realisieren lassen. Im Güterverkehr werden Transportmittel und Ladungsträger als CPS zu intelligenten Logistikobjekten. Diese wiederum können mit umgebenden Systemen in Logistikanlagen wie Werksgeländen, Umschlagterminals, Häfen oder Güterverkehrszentren in Kontakt treten. Darüber hinaus wird ein aktives Wechselspiel des Informationsaustauschs mit nachgelagerten Verkehrssystemen und Infrastrukturen ermöglicht. Begrenzte Räume (Verkehrs- und Umschlagsflächen) und Zeiten (Abhol- und Anlieferzeiten bei Industrie, Handel und Endkunden) können so sinnvoll genutzt werden. Im Ergebnis dienen CPS der Logistik dazu, Prozesse und Produkte effizienter zu machen.

Zunehmende Integration von Logistik- und IKT-Kompetenzen erforderlich

Die selbstverständliche Nutzung von CPS steht allerdings erst am Anfang: Technologien müssen weiterentwickelt und mit Blick auf die logistische Nutzung ausgestaltet werden. Auch das thematisiert das Positionspapier: „Die Informations- und Kommunikationstechnologie ist zum Auslöser und Garant effizienter Lösungen und Prozesse in der Logistik geworden. Deshalb wollen wir die Zusammenarbeit mit der ITK-Branche in Nordrhein-Westfalen im Hinblick auf eine Vereinigung von Logistik- und IKT-Kompetenzen bzw. die Integration von IKT-Kompetenzen in die Logistik intensivieren“, erklärt ECM-Geschäftsführer Torsten Hülsmann.

Teile des Positionspapiers sind auch in die Roadmap IKT des Landes NRW eingeflossen, die der Cluster Informations- und Kommunikationstechnologie IKT.NRW zum IuK-Tag dem Land NRW übergeben hatte. IKT.NRW und EffizienzCluster hatten bereits im Frühjahr dieses Jahres eine verstärkte Zusammenarbeit gerade beim Thema CPS vereinbart.

EffizienzCluster präsentiert Aktivitäten auf IuK-Tag

Erstmals war der EffizienzCluster auch Partner des IuK-Tags und präsentierte sich dort mit seinen Aktivitäten: Im Forum Logistik diskutierte ECM-Geschäftsführer Thorsten Hülsmann mit Prof. Dr. Boris Otto, Director Information Management & Engineering, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Thilo Schäfer, Vice President Lufthansa Cargo, und Cumulocity- Geschäftsführer Bernd Groß über die „Supply Chain der Zukunft“. Insbesondere ging es dabei um Nutzenpotenziale von Big Data im Supply Chain Management, um die intelligente Supply Chain in der Luftfracht sowie um cloudbasierte Logistikprozesse. Außerdem stellten die drei Verbundprojekte des Clusters – Supply Chain Execution, Supply Chain Planning und Service Design Studio aus dem Leitthema Logistics-as-a-Service – den Teilnehmern des IuK-Tags ihre Forschungsergebnisse anhand von Demonstratoren vor.

Das Positionspapier kann unter http://ikt.nrw.de/einzelmeldung/article/iktnrw-roadmap-2020-vorgestellt/ heruntergeladen werden.

 

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23. Oktober 2013

"Logistik ist ein Motor für die Attraktivität unserer Städte"

• EffizienzCluster nimmt in Berlin Auszeichnung im Innovationswettbewerb „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ 2013/2014 entgegen Der EffizienzCluster LogistikRuhr hat gestern (Dienstag, 22. ... mehr

• EffizienzCluster nimmt in Berlin Auszeichnung im Innovationswettbewerb „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ 2013/2014 entgegen

Der EffizienzCluster LogistikRuhr hat gestern (Dienstag, 22. Oktober) in Berlin die Auszeichnung als „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ 2013/2014 erhalten. Vertreter des bundesweiten Innovationswettbewerbs übergaben Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML, Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH (ECM) und Thorsten Hülsmann, ECM-Geschäftsführer, die Urkunde. Die Verleihung der Auszeichnung fand im Rahmen des NRW-Logistik-Events von EffizienzCluster LogistikRuhr, LogistikCluster NRW und NRW.INVEST zum Deutschen Logistik-Kongress in Berlin statt. Mehr als 100 Logistik-Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft hatten sich dazu in der Landesvertretung des Landes Nordrhein-Westfalen eingefunden.

Logistische Kompetenzen leisten heute einen entscheidenden Beitrag für die Zukunft der Stadt. „Die Wahl des EffizienzCluster LogistikRuhr zum ,Ausgezeichneten Ort im Land der Ideen´ hat die Bedeutung der Logistik für die Zukunft unserer Städte einmal mehr unterstrichen“, freute sich Dr. Christian Jacobi in seiner Danksagung. „Über viele Jahre wurde die Logistik als Teil des Problems der Städte gesehen – wir zeigen nun, dass sie ein Kern der Lösung dieser Probleme ist! Damit ist die Logistik zu einem Motor für die Attraktivität der Stadt geworden.“

Als Vertreter des Innovationswettbewerbs hatte Sven Jezoreck, Regionalleiter Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank Ruhrgebiet und Münsterland, in seiner Rede zuvor noch einmal die Entscheidung der Jury für den EffizienzCluster erläutert: „Der EffizienzCluster LogistikRuhr zeigt uns, wie Innovationen erfolgreich werden: kreative Ideen entwickeln, unterschiedliche Kompetenzen bündeln, Projekte zusammenführen und so gemeinsam etwas Neues auf die Beine stellen. Der EffizienzCluster hat das Potenzial, zum Markenzeichen für innovative Stadtkonzepte zu werden.“ Eine kluge Logistik weise der Stadt von morgen den Weg zur Smart City.

In der Zukunft der Stadt liegt die Zukunft der Unternehmen

Im Leitthema „Urbane Versorgung“, einem von sieben Innovationskorridoren des EffizienzClusters, entwickeln Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam umwelt- und ressourcenschonende, individuelle und modulare Logistiklösungen speziell für den urbanen Raum. Die insgesamt sechs Forschungsprojekte beschäftigen sich unter anderem mit der Bündelung von Material- und Warenströmen in einem Urban Hub vor den Toren der Stadt oder der Nutzung von City-Parkhäusern als Warenlager, mit branchenindividuellen Navigationslösungen für den Wirtschaftsverkehr oder der sicheren Warenübergabe an der Haustür.
„In vielen dieser Projekte arbeiten auch Wettbewerber eng zusammen und ziehen an einem Strang“, verwies Thorsten Hülsmann darauf, dass die Zukunft der Stadt ein Gemeinschaftsprojekt sein müsse. „Kooperationen zahlen sich für die Wirtschaft immer aus, denn in der Zukunft der Stadt liegt die Zukunft der Unternehmen.

Den Innovationswettbewerb „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ führen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank gemeinsam durch. Das Jahresthema des Wettbewerbs 2013/2014 lautete „Zukunft findet Stadt“ – gesucht wurden Orte, die Lösungen für die Herausforderungen der Städte und Regionen von morgen bereithalten. Aus rund 1.000 Bewerbungen wählte die Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern gemeinsam mit einem vierköpfigen Fachbeirat den EffizienzCluster LogistikRuhr als Preisträger aus.

 

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Der EffizienzCluster LogistikRuhr freut sich über die Urkunde als „ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“: (von links) Sven Jezoreck, Regionalleiter Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank Ruhrgebiet und Münsterland, Prof. Dr. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik und Initiator des EffizienzCluster LogistikRuhr, Kirsten Verbeek, Leiterin Kommunikation & Marketing der EffizienzCluster Management GmbH, Thorsten Hülsmann Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH, Prof. Dr. Uwe Clausen, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik und Vorsitzender des Scientific Committee des EffizienzCluster LogistikRuhr, Juliana von Trotha, Land der Ideen Management GmbH, Matthias Löhr, Geschäftsführender Gesellschafter der LB GmbH und Vorsitzender des EffizienzCluster Logistik e.V.
 

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01. Oktober 2013

Land der Ideen 2013/2014: Jetzt Online abstimmen und EffizienzCluster LogistikRuhr zum Publikumssieger wählen

• Gesucht: Die beliebteste Idee für die Stadt der Zukunft Der EffizienzCluster LogistikRuhr ist Preisträger im Wettbewerb „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen 2013/2014“. Seit heute, ... mehr

• Gesucht: Die beliebteste Idee für die Stadt der Zukunft

Der EffizienzCluster LogistikRuhr ist Preisträger im Wettbewerb „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen 2013/2014“. Seit heute, 1. Oktober 2013, ist ganz Deutschland aufgerufen, für seine Lieblingsidee abzustimmen und sie zum Publikumssieger im Wettbewerb zu machen. Mit einem Voting für den EffizienzCluster kann nun eine ganze Branche den größten Forschungs- und Innovationscluster der Logistik dabei unterstützen, den Beitrag der Logistik für eine Smart City zu würdigen und richtungweisende Projekte und fortschrittliche Lösungen zur Stadt von morgen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Die Abstimmung zum Publikumssieger erfolgt in zwei Phasen. Auf der Webseite http://www.land-der-ideen.de/ausgezeichnete-orte/preistraeger/effizienzcluster-logistikruhr können Besucher ab sofort bis zum 20. Oktober 2013 täglich eine Stimme für den EffizienzCluster oder eine der anderen ausgezeichneten Ideen abgeben. Im Rahmen dieser ersten Runde werden so zunächst zehn Favoriten bestimmt. In der anschließenden zweiten Runde wird dann aus den zehn Finalisten – ebenfalls durch die Öffentlichkeit – der Publikumssieger 2013/14 gewählt.

Im Leitthema „Urbane Versorgung“ des EffizienzClusters – einem von sieben Zukunftsfeldern der Logistik – entwickeln Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam Lösungen für ressourcenschonende Lieferkonzepte und umweltfreundliche Mobilität in der Stadt. Das Leitthema gehört mit sieben Forschungsprojekten zu den größten im EffizienzCluster. In den Verbundprojekten werden beispielsweise Konzepte und Lösungen für eine gebündelte Warenanlieferung (Urban Retail Logistics), für ein Parkhaus, das gleichzeitig Lager und Lieferstützpunkt für Wirtschaftsverkehre ist (eBase4Mobility), oder für die sichere Warenübergabe an der Haustür erforscht (ePod@Home).

 

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11. September 2013

Revolution des Material- und Datenflusses: smaRTI erhält Branchen-Oscar der Konsumgüterindustrie

• Forschungsprojekt zu intelligenten Ladungsträgern überzeugt Jury des ECR-Awards 2013 • Nutzen des Internets der Dinge für den deutschen Einzelhandel lässt sich konkret beziffern Lücken ... mehr

• Forschungsprojekt zu intelligenten Ladungsträgern überzeugt Jury des ECR-Awards 2013
• Nutzen des Internets der Dinge für den deutschen Einzelhandel lässt sich konkret beziffern

Lücken im Regal gelten als Umsatzkiller im deutschen Einzelhandel. Ein Drittel der Out-of-Shelf-Situationen sind dabei auf Fehler im Bestellprozess zurückzuführen und bescheren dem Einzelhandel allein Umsatzverluste zwischen zwei und drei Prozent pro Jahr. Soweit die Ausgangslage für die Forscher des Projekts smaRTI, kurz für smart Resuable Transports Items. Sie traten 2010 an, um den Material- und Datenfluss entlang der Lieferkette zu revolutionieren. Ihre wegweisende Arbeit im Konsumgüterbereich wurde jetzt mit dem ECR-Award 2013 in der Kategorie Unternehmenskooperation ausgezeichnet. Den Preis für Efficient Consumer Response (ECR) vergeben die Experten für Identifikations-, Kommunikations- und Prozessstandards von GS1 Germany jährlich für herausragende Management-Leistungen und Kooperationen, die Kundenorientierung beispielhaft in den Fokus rücken. Der Award gilt als Branchen-Oscar der Konsumgüterindustrie und wurde gestern, Dienstag, 10. September, in Stuttgart feierlich verliehen.

Das Forschungsprojekt smaRTI ist Teil des zurzeit größten europäischen Forschungsprojektes "EffizienzCluster LogistikRuhr" und steht unter Federführung des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML. „Im smaRTI-Projekt haben wir uns vorgenommen, das Internet der Dinge zum Leben zu erwecken und es ist uns ein Meilenstein in der Konsumgüterlogistik gelungen. Die Auszeichnung mit dem renommierten ECR Award ist für uns die beste Bestätigung dieser Arbeit", freut sich Prof. Dr. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer IML, über den Preis. Für die Konsumgüterindustrie, so ten Hompel weiter, lasse sich der Nutzen des Internet der Dinge nun erstmals in barer Münze beziffern. Durch eine smaRTI-basierente unternehmens- und branchenübergreifende Optimierung von Distributionsprozessen könne der deutsche Einzelhandel insgesamt ein Umsatzplus von zwei Prozent einstreichen, was etwa acht Milliarden Euro entspricht.

smaRTI versteht sich als Dienst zur Echtzeitverfolgung von Ladungsträgern und ist eng mit dem Internet der Dinge verbunden. Ziel ist ein intelligenter Materialfluss, in dem sich smarte Objekte selbstständig durch ein Logistiknetz navigieren und zu ihren Bestimmungsorten finden. „Mit smaRTI sind wir auf dem Weg, die Welt des Daten- und Materialflusses zu revolutionieren“, so Projektleiter Björn Anderseck. „Denn wir stellen in einem überaus komplexen System eine bislang einmalige Transparenz her.“ Mit RFID-Transpondern und Barcodes ausgestattete intelligente Ladungsträger ermöglichen es, dass Prozessfehler sich zunächst selbst heilen und erst bei schwereren Problemen den Eingriff des Menschen erfordern.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mitfinanzierte Forschungsprojekt smaRTI läuft über dreieinhalb Jahre und wird Ende dieses Jahres abgeschlossen. Partner im Projekt sind u.a. die REWE Group mit ihrem Discounter PENNY, der Hersteller MARS und der Palettendienstleister CHEP. Zusätzlich werden mit den Partnern Lufthansa Cargo, Deutsche Post DHL, Infineon und der TU Dortmund die Lösungen branchenübergreifend erprobt. Der Dienst ist ready-to-use und wird unter dem Namen Databirds stetig weiterentwickelt. Die Jury des ECR-Awards lobte unter anderem die umfassende Roll-out-Fähigkeit, die sehr gute Messbarkeit der Umsatzverbesserung sowie die Partnerorientierung im Projekt. Björn Anderseck bestätigt: „Die auf etablierten Standards basierende Technologie ist erprobt und läuft fehlerfrei. Sämtliche Daten können zuverlässig bewertet und analysiert werden.“

Der neue Dienst ist keine Einzellösung für die Lebensmittelbranche. Auch in anderen Branchen können mit smaRTI Prozesse innerhalb der Lieferkette optimiert, Umsätze gesteigert und Verwaltungsaufwände verringert werden. Das zeigt der Piloteinsatz der smaRTI Lösung beim Landtechnik-Hersteller CLAAS. Die Transponder wurden hier in Ladungsträger der Schneidwerke von Mähdreschern implementiert. Mit dem Fraunhofer IML wird smaRTI in Zukunft auf weitere Prozesse übertragen. Das Internet der Dinge nimmt damit mehr und mehr Gestalt an.

 

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ECR Award 2013

Glückliche Gewinner: Das smaRTI-Team gewinnt mit dem ECR-Award 2013 den Branchen-Oskar der Konsumgüterindustrie. (Bildnachweis: ECR-Award)

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03. September 2013

»Zukunftskongress Logistik - 31. Dortmunder Gespräche« Weil mehr Wissen mehr Erfolg bedeutet

Die Komplexität der Logistik wächst derzeit superexponentiell. Die Herausforderungen für die Logistik sind vor diesem Hintergrund groß, die Chancen aber umso größer. Um die daraus ... mehr

Die Komplexität der Logistik wächst derzeit superexponentiell. Die Herausforderungen für die Logistik sind vor diesem Hintergrund groß, die Chancen aber umso größer. Um die daraus resultierenden Potenziale zu heben, müssen alle Akteure nicht nur stetig wachsende logistische Datenmengen beherrschen, sondern auch die beteiligten Menschen optimal auf die immer höheren Anforderungen vorbereiten. Unter dem Motto das »Wissen ums Wie« zeigte der »Zukunftskongress Logistik – 31. Dortmunder Gespräche« am 3. und 4. September 2013 in den Dortmunder Westfalenhallen wie sich Menschen und Dinge zukünftig bewegen lassen. Über 450 Teilnehmer und 16 Aussteller waren der Einladung gefolgt, konkrete Lösungsansätze sowie die Zukunftsthemen der Logistik zu diskutieren.

»Angewandte Forschung heißt Innovationen zu schaffen. Dabei reicht es nicht aus, gute Ideen zu haben. Wir müssen diese erfolgreich in den Markt bringen und als konkrete Wettbewerbsvorteile für Unternehmen umsetzen. Kurz gesagt: Logistik made in Germany wird auch international zum Vorreiter«, begrüßte Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH, die Teilnehmer des »Zukunftskongress Logistik – 31. Dortmunder Gespräche«. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Logistik-Unternehmen sich heute in die Lage versetzen, mit den immensen Datenmengen umzugehen, diese in Wissen umzuwandeln und sie zu nutzen. Nur dann werden sie auch in Zukunft Innovationen hervorbringen können, mit denen sie wirtschaftlich Erfolg haben. Am ersten Kongresstag stellte das »ZukunftsPlenum«, unter Federführung des EffizienzClusters LogistikRuhr, daher die fünf Kernthemen »Daten«, »Wissen«, »Ideen« und »Innovationen« sowie »Geschäftserfolg« in den Mittelpunkt.

Innovationen entstehen aus dem »Wissen ums Wie«

Die Megatrends der Zukunft haben die Logistik fest in Griff. Industrie 4.0 sorgt für immer neue Technologien und hochmoderne Informationssysteme, die weitreichende Änderungen nach sich ziehen. Die zunehmende Komplexität von Logistiksystemen stellt immer höhere Anforderungen an die Menschen, die sie bedienen. Innovationen werden immer entscheidender für den Unternehmenserfolg. Dabei gelte es gemeinsam die Zukunft vorwegzunehmen, unterstrich Jürgen Gerdes, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Post DHL, in seiner Keynote. Daher werden insbesondere die Kenntnisse und Fähigkeiten der Menschen immer wichtiger. »Wissen ist der Rohstoff des 21. Jahrhunderts. Daher kommt der Informationslogistik eine immer entscheidendere Bedeutung zu. Um die erforderlichen Daten nicht nur zu gewinnen und zu verbreiten, sondern sie auch gezielt zu nutzen, müssen wir stets dazu lernen. Dafür gilt es neu zu denken und die Menschen in der Logistik dafür zu qualifizieren«, sagte Prof. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML. Dass dies auch in der Logistikbranche angekommen ist, zeigte sich in der Unterzeichnung der Absichtserklärung zur Deutsche Post DHL-Stiftungsprofessur für den LogistikCampus auf dem Zukunftskongress. Wie künftig Lernen nach Bedarf aussehen kann, zeigte zudem die »Knowledge Connection«, die Kooperation zwischen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dem Fraunhofer IML-Spin-off Global Gate und dem Fraunhofer IML, im Rahmen des Kongresses präsentierten sie ein völlig neues Konzept für maßgeschneiderte Weiterbildungsangebote in und für Unternehmen. Dieser neue Typ Weiterbildungsdienstleister entwickelt Corporate Programms und Corporate Academies, die Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft miteinander zu verknüpfen.

Gewusst wie: Innovative Lösungen auf dem Weg in die Praxis

Aufbauend auf den im Zukunftsplenum angesprochenen Kernthemen, zeigten das »Fraunhofer-Symposium Logistik«, unter Leitung des Fraunhofer IML, sowie die erste »International Logistics Science Conference« (ILSC) am zweiten Kongresstag »wie« innovative Lösungen aussehen können und wie diese entstehen. In fünf parallelen Sequenzen gaben Logistik-Experten aus Unternehmen sowie Fraunhofer-Wissenschaftler, Einblicke in Innovationen, die sich auf dem Weg in die Praxis befinden oder bereits umgesetzt sind. In Gruppen zwischen 50 und 80 Teilnehmern ergab sich so Gelegenheit zum direkten Erfahrungsaustausch. Im Mittelpunkt des Moduls »Fahrerlos und Autonom« standen innovative Antriebs- und Sensorikkonzepte, die Zukunft der Navigation fahrerloser Transportsysteme (FTS) sowie neue Wege in die Zukunft der FTS. In der Sequenz »Von Lean Production zu Lean Logistics« konnten die Teilnehmer im Rahmen eines Planspiels direkt selbst erproben wie sich die zuvor in den Vorträgen vorgestellten Lean-Methodiken für die Logistik sowie für das gesamte Unternehmen einsetzen lassen. Die Sequenz »Management von Distributionsnetzwerken« zeigte, wie sich die Distributionslogistik in Zukunft entwickeln wird und sich die Transportkosten in Zukunft noch gezielter kontrollieren lassen. Darüber hinaus gaben die beiden Sequenzen »Optimal Packen« sowie »Cloud Computing für die Logistik« Einblick in den Übergang von innovativen Konzepten in die Praxis. Der ILSC brachte erstmals im Rahmen des Zukunftskongresses renommierte internationale Wissenschaftler an einen Tisch und bereicherte die traditionsreichen Dortmunder Gespräche um eine weitere spannende Komponente: Referenten aus neun Ländern stellten Projekte aus den Bereichen nachhaltige Logistik, Intralogistik, Transportlogistik und Logistikanlagen vor.

Innovationen zum Anfassen

Zusätzlich bot die, mit 16 Ausstellern ausgebuchte, kongressbegleitende Ausstellung Gelegenheit sich aktiv zu beteiligen, zu diskutieren und sich neue Technologien auch live anzusehen.

Weitere Informationen und Presseunterlagen unter www.zukunftskongress-logistik.de

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Prof. Dr. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML

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Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der ECM

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Prof. Dr. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML

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Absichtserklärung Stiftungsprofessur Deutsche Post DHL

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Dr. Harald Schöning, Head of Research, Software AG

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Martin Kolbe, CIO Kühne & Nagel International

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Expertengespräch: Wann weht die Fahne der Logistik auf dem Datengipfel

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Jürgen Gerdes, Mitglied des Vorstands Deutsche Post DHL

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Podiumsdiskussion "Aus Wissen Ideen machen"

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Reinhard Bösl, Mitglied des Vorstands der Sick AG

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Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH

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Prof. Dr. Katja Windt, Provost und Geschäftsführerin der Jacobs University

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03. September 2013

Impulse für die Zukunft der Stadt: EffizienzCluster LogistikRuhr ist "Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen 2013/2014"

• Jury des Innovationswettbewerbs würdigt richtungweisende Arbeit des Clusters • Auszeichnung trägt der wachsenden Bedeutung der Logistik Rechnung Der EffizienzCluster LogistikRuhr ist Preisträger ... mehr

• Jury des Innovationswettbewerbs würdigt richtungweisende Arbeit des Clusters
• Auszeichnung trägt der wachsenden Bedeutung der Logistik Rechnung

Der EffizienzCluster LogistikRuhr ist Preisträger im Wettbewerb „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen 2013/2014“. Die hochkarätig besetzte Jury des Wettbewerbs der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank würdigt damit die Impulse des größten Forschungs- und Innovationsclusters der Logistik in Europa für die Stadt der Zukunft, dem Jahresthema des Wettbewerbs. Der EffizienzCluster überzeugte mit richtungweisenden Projekten und fortschrittlichen Lösungen zur Stadt von morgen.

„Die Auszeichnung trägt der wachsenden Bedeutung der Logistik für die Zukunft unserer Städte Rechnung. Viele der Forschungsprojekte im EffizienzCluster befinden sich derzeit in einer entscheidenden Phase: Wir legen jetzt den Grundstein dafür, dass sich unsere Konzepte und Lösungen, Modelle und Prototypen am Markt durchsetzen“, freut sich Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH (ECM), über die Anerkennung der Aktivitäten im „Land der Ideen“. „Interessierte Unternehmen sind weiterhin herzlich dazu eingeladen, uns nach Kräften zu unterstützen. Denn für eine zukunftsfähige Stadtlogistik müssen Wissenschaft und Wirtschaft zusammenarbeiten und auch Wettbewerber stärker miteinander kooperieren.“

Im Leitthema „Urbane Versorgung“ des EffizienzClusters – einem von sieben Zukunftsfeldern der Logistik – entwickeln Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam Lösungen für ressourcenschonende Lieferkonzepte und umweltfreundliche Mobilität in der Stadt. Das Leitthema gehört mit sieben Forschungsprojekten zu den größten im EffizienzCluster. In den Verbundprojekten werden beispielsweise Konzepte und Lösungen für eine gebündelte Warenanlieferung (Urban Retail Logistics), für ein Parkhaus, das gleichzeitig Lager und Lieferstützpunkt für Wirtschaftsverkehre ist (eBase4Mobility), oder für die sichere Warenübergabe an der Haustür erforscht (ePod@Home).

„Die Logistik, wie wir sie verstehen, setzt sich gleichermaßen mit den ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen auseinander, zu denen etwa der demografische Wandel, die Individualisierung der Lebensstile oder das veränderte Konsumverhalten gehören“, so ECM-Geschäftsführer Thorsten Hülsmann. „Die Lösungen, die wir dazu heute in der Region entwickeln, bringen uns nicht nur vor Ort weiter. Sie sind auch exportierbar. Die Logistik aus Deutschland kann sich damit in den Metropolen weltweit als Möglichmacher und Problemlöser positionieren.“

Preisübergabe am Vorabend des Deutschen Logistik-Kongresses in Berlin
„Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft. Mit dem Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ machen die Initiative und die Deutsche Bank die Innovationskraft in Deutschland sichtbar. Die 100 Preisträger werden von einer 18-köpfigen unabhängigen Jury gemeinsam mit einem Fachbeirat gewählt. Der EffizienzCluster konnte sich unter insgesamt 1.000 Bewerbungen durchsetzen und gehört zu den Preisträgern in der Kategorie Wissenschaft.

Der Preis wird im Rahmen der Vorabend-Veranstaltung, die der EffizienzCluster gemeinsam mit dem Logistikcluster NRW zum Deutschen Logistik-Kongress der Bundesvereinigung Logistik (BVL) am 22. Oktober 2013 in der Landesvertretung NRW in Berlin ausrichtet, feierlich übergeben.

 

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Kirsten Verbeek
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18. Juli 2013

Allianzen für die Innovationen von morgen: STUTE Logistics ist neuer Unterstützer der ECM

• Für Logistik-Unternehmen wird Forschung immer mehr zum Erfolgsfaktor • Professionelle Plattform als Garant für den Wissenstransfer Die systematische Beschäftigung mit Zukunftsthemen ... mehr

• Für Logistik-Unternehmen wird Forschung immer mehr zum Erfolgsfaktor
• Professionelle Plattform als Garant für den Wissenstransfer

Die systematische Beschäftigung mit Zukunftsthemen sichert Logistik-Unternehmen den entscheidenden Vorsprung an Wissen und wesentliche Vorteile im Wettbewerb. Dies ist auch der Hintergrund für die verstärkte Zusammenarbeit zwischen dem EffizienzCluster LogistkRuhr und der STUTE Logistics GmbH: Der Bremer Transport- und Logistik-Experte ist ab dem 1. August 2013 neuer Unterstützer der EffizienzCluster Management GmbH (ECM).

„Im EffizienzCluster werden die Allianzen für die Innovationen von morgen geschmiedet“, erklärt Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der ECM-Geschäftsführung. „Durch die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft ergeben sich für Akteure aus der Wirtschaft viele Vorteile – von der Optimierung interner Abläufe über den Aufbau neuer Geschäftsmodelle bis hin zur Einführung neuer innovativer Produkte. Darüber hinaus werten die Kunden eines Unternehmens dessen Engagement in einem Forschungs- und Innovationscluster wie dem EffizienzCluster generell als positives Zeichen für Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit.“

STUTE Logistics ist bereits seit längerem Mitglied im EffizienzCluster Logistik e.V. und engagiert sich als Projektpartner im neuen Verbundprojekt Hub2Move. Das Engagement als Unterstützer der ECM ist für Dr. Kai Barwig, Mitglied der STUTE-Geschäftsleitung, ein konsequenter Schritt: „Forschung ist ein wichtiger Bereich der Zukunftsplanung unseres Unternehmens, Forschungsaktivitäten binden wir entsprechend strategisch ein.“ Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist dabei ein effektives Netzwerk: „Der Transfer von wissenschaftlichen Ideen in die Praxis kann nur mit einer professionellen Plattform gelingen. Genau die bietet der EffizienzCluster: Hier trifft Wissenschaft Wirtschaft, hier arbeiten Forscher und Unternehmen Hand in Hand.“

Zu den Unterstützern der ECM gehören neben dem Initiativkreis Ruhrgebiet, der Fraunhofer-Gesellschaft und der agiplan GmbH bereits das Land NRW, der Cluster Logistik.NRW, die Wirtschaftsförderung Dortmund und die Beratungsunternehmen BrainNet und PwC . Dr. Christian Jacobi: „Das Engagement von STUTE Logistics begrüßen wir sehr, weil es uns ermöglicht, den Cluster strategisch weiterzuentwickeln, den Wissenstransfer weiter voranzutreiben und alle Beteiligten noch stärker miteinander zu vernetzen. Wir laden deshalb auch andere Unternehmen sehr herzlich ein, sich stärker im Cluster und für das Clustermanagement zu engagieren.“

Die STUTE Logistics GmbH zählt zu den europäischen Marktführern im Bereich branchenorientierter Transport- und Kontraktlogistikdienstleistungen. Ein wichtiger Erfolgsfaktor in der Firmengeschichte ist die Zugehörigkeit zum Logistik-Konzern Kühne + Nagel: Seit 1996 ist STUTE zu 100 Prozent Teil der Kühne + Nagel Gruppe. Durch den weltweiten Marktzugang und den engen Know-how-Austausch mit dem Global Player hat sich STUTE als ausgewiesener Experte am Markt positioniert. Namhafte Kunden aus den Branchen Aerospace, Automotive, Maschinenbau, Stahl etc. gehören zum Kundenstamm.

 

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10. Juli 2013

International Logistics Science Conference : Wissenschaftskonferenz unterstreicht Bedeutung der Logistikforschung in der Metropole Ruhr

• Forscher aus ganz Europa und den USA stellen auf der ersten International Logistics Science Conference in Dortmund aktuelle Projekte vor Logistikforscher aus aller Welt sind dem Ruf von EffizienzCluster ... mehr

• Forscher aus ganz Europa und den USA stellen auf der ersten International Logistics Science Conference in Dortmund aktuelle Projekte vor


Logistikforscher aus aller Welt sind dem Ruf von EffizienzCluster LogistikRuhr und Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML gefolgt: Die erste International Logistics Science Conference (ILSC) bietet einen hochkarätigen Austausch über aktuelle Forschungsprojekte und -ergebnisse aus Nachhaltiger Logistik, Intralogistik, Transportlogistik und Logistikanlagen. Die Wissenschaftskonferenz mit Referenten aus ganz Europa und den USA findet am Mittwoch, 4. September 2013, im Rahmen des Zukunftskongresses Logistik – 31. Dortmunder Gespräche statt.

Der EffizienzCluster verbindet mit der Ausrichtung der Konferenz sowohl Impulse für eine wachsende Internationalisierung der Logistik als auch für mehr Wachstum in der Region. Denn: „Die ILSC ist für uns eine spannende Plattform, um den Wissenstransfer zu fördern und Kontakte zu Persönlichkeiten und Institutionen weltweit zu knüpfen“, so Dr.-Ing. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH. „Davon profitieren im Ergebnis die Logistik-Unternehmen im EffizienzCluster und die Logistik in Deutschland insgesamt.“

Programm der ILSC steht im Zeichen von Effizienz und Nachhaltigkeit

Die Resonanz der Wissenschaft auf die neue Konferenz ist äußerst positiv. „Bereits die hohe Anzahl an Einreichungen für Vorträge ist ein Zeichen dafür, welch besondere Reputation die Logistikforschung in der Metropole Ruhr weltweit genießt“, freut sich Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, der die Konferenz als Vorsitzender des Scientific Committees, dem Gremium der Forschungs- und Bildungspartner des EffizienzClusters, sowie als Institutsleiter des Fraunhofer IML initiiert hatte. Ein internationales Gutachter-Gremium prüfte die Abstracts interessierter Referenten auf wissenschaftliche Relevanz und Originalität. Forscher aus Deutschland, Österreich, Italien, Spanien, Serbien, Griechenland, Dänemark, den Niederlanden und den USA stellen nun Forschungsergebnisse aus Projekten vor, die ein Mehr an Effizienz, Nachhaltigkeit und Anpassungsfähigkeit versprechen.

ILSC findet im Rahmen des Zukunftskongresses Logistik statt

Die ILSC ist der Wissenschaft vorbehalten, findet aber als Referenz an den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft bewusst parallel zum Zukunftskongress Logistik – 31. Dortmunder Gespräche statt. Die traditionsreiche Veranstaltung vom 3. bis 4. September 2013 will das Bewusstsein für die immensen Möglichkeiten schärfen, die sich der Logistik angesichts von technologischem Fortschritt und gesellschaftlichem Wandel eröffnen – für das innovative Geschäftsmodell von morgen und für den Geschäftserfolg der Zukunft. Beim ZukunftsPlenum am ersten Tag vermitteln Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft in Vorträgen, Expertengesprächen und Podiumsdiskussionen neue Ideen und Impulse für die Praxis. Das Fraunhofer-Symposium Logistik am zweiten Tag bietet Workshops, Planspiele und Umsetzungsbeispiele zu verschiedenen thematischen Schwerpunkten.

Weitere Informationen zum Zukunftskongress Logistik finden Interessierte unter www.zukunftskongress-logistik.de, zur International Logistics Science Conference unter www.ilsc.eu. Die Anmeldung zu beiden Veranstaltungen ist online möglich.

 

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20. Juni 2013

Cluster-Akteure machen aus Forschungserfolgen Markterfolge

• Teilnehmer der 3. Clusterkonferenz des EffizienzCluster LogistikRuhr entwickeln mit Innovationsmanagern und Unternehmensberatern konkrete Verwertungsstrategien • Jung-Unternehmer gesucht: Start-up-Gründung ... mehr

• Teilnehmer der 3. Clusterkonferenz des EffizienzCluster LogistikRuhr entwickeln mit Innovationsmanagern und Unternehmensberatern konkrete Verwertungsstrategien
• Jung-Unternehmer gesucht: Start-up-Gründung gewinnt an Bedeutung

Immer mehr Forschungsvorhaben im EffizienzCluster LogistikRuhr gehen in die heiße Phase“ der Markterschließung: 15 der Verbund- und assoziierten Projekte enden bereits in diesem Jahr, weitere 3 Projekte im kommenden Jahr. Die 3. Clusterkonferenz – das Jahrestreffen des größten Forschungs- und Innovationsclusters der Logistik – stand daher ganz im Zeichen der kommerziellen Verwertung der Projektergebnisse. Mehr als 100 Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft in Mülheim an der Ruhr legten den Grundstein dafür, dass aus ihren Forschungserfolgen jetzt auch Markterfolge werden.


Ob die Routing-Plattform für den intermodalen Verkehr („Multimodal Promotion“), der Seilroboter für das Lager der Zukunft („Stewart-Gough-Plattform“) oder das Anwendungsszenario für die sichere Warenübergabe an der Haustür („ePod@Home“): „In unseren Forschungsprojekten sind hoch interessante Prototypen, Piloten und Konzepte entstanden, die Wegbereiter für Innovationen in den Unternehmen sein werden“, begrüßte Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH (ECM) die Teilnehmer. „Wir wollen, dass diese Projektergebnisse auch kommerziell erfolgreich werden. Davon profitieren Unternehmen und Forschungseinrichtungen gleichermaßen.“ In insgesamt fünf Workshops arbeiten die Clusterakteure an Fragen zu Marktpotenzial und Produktdesign, der Beteiligung an Normierungs- und Standardisierungsprozessen oder zur Internationalisierung der Forschungsprojekte und -ergebnisse. Unterstützt werden die Teilnehmer durch namhafte Experten. Sie bewerten als Innovationsmanager, Industrieexperte oder Unternehmensberater mit Fachwissen und Erfahrung das jeweilige Innovationspotenzial.

EffizienzCluster fördert Entrepreneurship

Thematischer Schwerpunkt in diesem Jahr war das Thema Unternehmensgründung und –finanzierung. 2012 gab es in Deutschland so wenig Existenzgründungen wie schon lange nicht mehr (-13,7 % gegenüber dem Vorjahr) – ein Trend, der sich 2013 fortzusetzen scheint. „Die Gründungsquote ist Indikator für den künftigen Erfolg einer Volkswirtschaft“, so ECM-Geschäftsführer Thorsten Hülsmann. „Als Spitzencluster wollen wir hier gegensteuern und gute Rahmenbedingungen für start-ups schaffen.“ Der EffizienzCluster LogistikRuhr verfügt über ein umfangreiches Netzwerk für Entrepreneurship und Unternehmensgründung, das Interessanten beim Aufbau eines eigenen Unternehmens unterstützt. Erste Erfolge können bereits verbucht werden. Zwei Unternehmensgründungen aus dem EffizienzCluster heraus sind derzeit in der Umsetzung.

Die Zukunft liegt in Europa

Bereits in den vergangenen Monaten sind im EffizienzCluster internationale Forschungsprojekte mit Partnern aus der Europäischen Union entstanden. Diese Strategie wird der EffizienzCluster weiter konkretisieren. Im Rahmen des Jahrestreffens haben die Teilnehmer Handlungsoptionen erarbeitet, wie die Forschungsansätze in den Projekten auf eine internationale Ebene gehoben werden können. „Die fortschreitende Internationalisierung unserer Logistikforschung und die Fokussierung auf internationale Kooperationen ist ein vordringliches Ziel des EffizienzCluster LogistikRuhr“, fordert Clusterinitiator Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML. „Dabei wollen wir eines deutlich machen: Das Zentrum der Logistikforschung in Europa liegt an Rhein und Ruhr – zwischen Duisburg und Dortmund.“


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Pressebilder

Die Referenten und Moderatoren der Fach-Workshops: Geballte Kompetenz, damit aus Forschungserfolgen Markterfolge werden.

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Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH, begrüßte in Mülheim an der Ruhr mehr als 100 Teilnehmer zur 3. Clusterkonferenz.

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Logistik-Visionär Prof. Dr. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik, sieht die Zukunft der Logistik in Europa.

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Den Markteintritt konsequent vorbereiten: Prof. Dr. Hartmut Holzmüller, Lehrstuhlinhaber Marketing an der TU Dortmund, gibt Forschern und Unternehmensvertretern Impulse für ein erfolgreiches Marketing.

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12. Juni 2013

ALICE macht Europa zum Logistik-Wunderland

• EffizienzCluster LogistikRuhr unterstützt Gründung der neuen Europäischen Technologie-Plattform für Logistik • Umfassende Forschungs- und Innovationsstrategie stärkt Wettbewerbsfähigkeit ... mehr

• EffizienzCluster LogistikRuhr unterstützt Gründung der neuen Europäischen Technologie-Plattform für Logistik
• Umfassende Forschungs- und Innovationsstrategie stärkt Wettbewerbsfähigkeit der Logistik in Europa im Weltmarkt

Namhafte Vertreter der europäischen Logistik haben gestern in Brüssel eine Europäische Technologie-Plattform für Logistik ins Leben gerufen: Die Initiative trägt den Namen ALICE, kurz für Alliance for Logistics Innovation through Collaboration in Europe. Ihre Aufgabe ist es, eine ganzheitliche Strategie für Forschung, Innovation und Marktentwicklung für die Logistik zu entwickeln. „Die Europäisierung der Logistik nimmt damit mehr und mehr Gestalt an“, begrüßt Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, die Gründung der Plattform. „Die Logistik in Deutschland erschließt sich so neue Chancen und Märkte und stärkt ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit.“ Der EffizienzCluster ist als größter Forschungs- und Innovationscluster der Logistik in Europa Unterstützer der ersten Stunde und vertritt damit die Interessen der Clusterakteure auf EU-Ebene.

Europäische Technologie-Plattformen (ETP) sind ein Angebot der europäischen Forschungsförderung an die Industrie. In ETPs entwickeln Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft branchenspezifische strategische Forschungsagenden mit einem Fokus auf den Bedarf von Unternehmen und definieren damit Forschungsprioritäten. Ziel ist es, die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der europäischen Wirtschaft zu sichern. ETPs gibt es unter anderem bereits für Energie, Informations- und Kommunikationstechnologien oder die bio-basierte Wirtschaft. Zum Lenkungskreis der Logistik-ETP ALICE gehören Weltunternehmen wie Procter & Gamble, 3M oder Kuehne+Nagel sowie wissenschaftliche Einrichtungen wie das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund. Prof. Michael ten Hompel, Institutsleiter am Fraunhofer IML und Vorsitzender des Boards des EffizienzClusters, ist persönliches Mitglied des Lenkungskreises. Die ETP ALICE wird maßgeblich von den EU-Direktoren Olivier Onidi (Generaldirektion Transport und Verkehr) und Manuela Soares (Generaldirektion Forschung) unterstützt.

Die Leistungsfähigkeit der Logistik von Europa ist groß: Sechs EU-Länder stehen in den Top-10 des internationalen Logistikrankings der Weltbank. Die Logistik trägt allein 14 Prozent zum europäischen Bruttoinlandsprodukt bei. Effizienzsteigerungen in Höhe von 10 bis 30 Prozent im Logistiksektor könnten die Industrie um 100 bis 300 Milliarden Euro entlasten. „Logistikeffizienz ist damit ein Schlüsselfaktor für das weitere Wachstum von Industrie und Handel im internationalen Maßstab“, so Ralph Keck, Vorsitzender von ALICE und Director Product Supply and GTM Innovation bei Procter & Gamble. „Die größte Herausforderung für uns ist es, die europäische Wirtschaft durch eine wirklich nachhaltige Logistik und ein ebenso nachhaltiges Supply Chain Management zu stärken.“ Die Arbeit der Plattform soll mit dazu führen, dass die Leistungsfähigkeit der End-to-End-Logistik bis 2030 um 30 Prozent steigt.

 

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03. Juni 2013
Urbane Versorgung / Urban Business Navigation

Urban Business Navigation lotst Wirtschaftsverkehre durch die Stadt

• Prototyp der Anwendung berücksichtigt zahlreiche spezifische Anforderungen Fast 90 Prozent aller LKW-Fahrer besitzen ein Navigationsgerät, doch davon sind mehr als 70 % für die LKW-Navigation ... mehr

• Prototyp der Anwendung berücksichtigt zahlreiche spezifische Anforderungen

Fast 90 Prozent aller LKW-Fahrer besitzen ein Navigationsgerät, doch davon sind mehr als 70 % für die LKW-Navigation ungeeignet. Die herkömmlichen Navigationsgeräte stoßen im Wirtschaftsverkehr schnell an ihre Grenzen: Zwei Drittel aller Fahrer hatten bereits Probleme, etwa mit Durchfahrtshöhen oder an Gefahrenpunkten. Außerdem ist LKW-Navigation nicht gleich LKW-Navigation: Die Anforderungen für den Vierzigtonner sind andere als für die Sprinter des Kurierdienstes. Die Navigationsanwendungen aus dem Verbundprojekt Urban Business Navigation des EffizienzCluster LogistikRuhr bieten jetzt einen Ausweg. Interessenten können sich am Demonstrator ein Bild davon machen, wie das System funktioniert.

Die Forscher von Urban Business Navigation entwickeln branchenspezifische Navigationsanwendungen, die sich einfach und schnell um unternehmensspezifische Inhalte und Funktionen erweitern lassen können. „Unsere Lösung liefert qualitätsgesicherte LKW-spezifische Informationen für jede gewünschte Branche und das wird die Akzeptanz von Navigationsgeräten im Wirtschaftsverkehr deutlich steigern. Im Ergebnis wird eine stadtverträgliche LKW-Navigation bei bester Erreichbarkeit von Industrie und Handel gesichert“, so Verbundprojektmanager Dipl.-Inf. Jens Schoneboom vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML. Praxispartner im Projekt ist der Navigationsspezialist LOGIBALL.

Neue Perspektiven für die „Leise Logistik“

Der Demonstrator zeigt bereits heute, wie sich mit einer sehr detaillierten und aktuellen Adressdatenbank die Suchzeiten des Fahrers reduzieren lassen. Die Navigation kann sogar auf dem Werksgelände fortgesetzt werden. Darüber hinaus berücksichtigt die Lösung durch einen angepassten Routing-Algorithmus LKW-Vorrangrouten. Spezielle Datenbanken mit Gefahrenpunkten für bestimmte Fahrzeugtypen warnen den Fahrer vor folgenschweren Unfällen.
Eine spannende Perspektive bietet das modular aufgebaute System für die so genannte „Leise Logistik“. Durch die Integration von Lärmkarten oder von Daten zu bevorzugten Lieferzeiten wird die Lösung später auch einen wesentlichen Beitrag dazu leisten können, die Lärmemissionen innerstädtischer Lieferverkehre zu senken. Selbstverständlich berücksichtigt das Navigationssystem LKW-spezifische Restriktionen wie Breiten-, Höhen- und Gewichtsbeschränkungen und verarbeitet Gefahrgutdaten, so dass der Fahrer ungeeignete Straßen meiden kann.

Mehr Service – mehr Akzeptanz

Die neue Navigation für den Wirtschaftsverkehr will nicht alles neu – dafür aber vieles besser machen. „Unternehmen und Fahrer müssen gleichermaßen von der Lösung profitieren. Es kommt eben nicht auf möglichst viele Funktionen an – so wie bei den Navigationssystemen für Consumer –, sondern auf genau solche Eigenschaften, die die Logistik effizient und sicher machen. Ein Profi-Handwerker kauft seine Bohrmaschine ja schließlich auch nicht im Baumarkt.“, so LOGIBALL-Geschäftsführer Dr. Roger Müller. „Die neue Lösung soll einfach, aber auch für jede Logistik anpassbar sein. Das beginnt bei der komplett konfigurierbaren Bedienoberfläche bis zu leistungsfähigen Schnittstellen für die Integration in führende Systeme. Diese Anpassbarkeit durchgängig durch alle Systemkomponenten bereitzustellen war eine
wirkliche Herausforderung.“

 

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03. Juni 2013
Urbane Versorgung / Urban Retail Logistics

Bündelung lohnt sich: Urban Retail Logistics gibt Impulse für die urbane Handelslogistik

• Wegweisende Ansätze werden für die marktfähige Verbreitung weiterentwickelt Die urbane Versorgung stellt immer neue Anforderungen an die Logistik. In den vergangenen Jahren hat sich der Handel ... mehr

• Wegweisende Ansätze werden für die marktfähige Verbreitung weiterentwickelt

Die urbane Versorgung stellt immer neue Anforderungen an die Logistik. In den vergangenen Jahren hat sich der Handel zwar bereits mit höheren Bestellrhythmen bei geringeren Bestellmengen auf das Nachfrageverhalten der Kunden eingestellt. Doch es besteht die Gefahr, dass das System künftig nicht mehr kosteneffizient betrieben werden kann. „Bündelung lohnt sich“ ist nun eine der Kernaussagen im Zwischenbericht „Ansätze für eine urbane Handelslogistik von morgen“ des Verbundprojekts Urban Retail Logistics (URL) im EffizienzCluster LogistikRuhr.

Die Projektpartner bewerten insbesondere den Ansatz des Urban Hub, aber auch die geräuscharme Nachtanlieferung oder die mobile Wareneingangszelle als besonders erfolgversprechend: „Sobald die Städte Maut-Systeme für Innenstadtverkehre einführen, wird der Urban Hub als zentraler Anlieferpunkt vor der Stadt zum wirtschaftlich vorteilhaften Geschäftsmodell für Betreiber und Nutzer“, erklärt Projektleiterin Christiane Auffermann vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik. Projektbeteiligte sind neben dem Fraunhofer IML die Unternehmen Capgemini, Doego, GS1 Germany, Landgard, Lekkerland, Metro und Rewe. Die innovativen Ansätze sollen nun so weiter verfolgt werden, dass nach Abschluss des Projekts Ende 2013 eine marktfähige Verbreitung möglich ist.

Das Projekt Urban Retail Logistics setzt auf den Zielen der Citylogistik-Projekte aus den 1990er Jahren auf, geht dabei jedoch gänzlich neue Wege. Neben der verstärkten Kooperation von Handelsunternehmen, durchaus auch von Wettbewerbern, ebnet heute auch die IT einer individuellen und effizienten Handelslogistik den Weg. Das Verbundprojekt URL hat mit der Entwicklung eines Urban Information Systems (UIS) bereits unter Beweis gestellt, wie die notwendige Vernetzung von Dienstleistungs- und Warenströmen mit modernster AutoID- und IT-Technologie gewährleistet werden kann. Der Zwischenbericht aus dem Forschungsprojekt ist kostenneutral als PDF-Dokument zu beziehen bei christiane.auffermann@ iml.fraunhofer.de

 

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03. Juni 2013
Logistische Gestaltungskompetenz / Supply Chain School

Lernen im Unternehmen: Supply Chain School stellt virtuelle Weiterbildungsplattform vor

• Prototyp für neuartige Corporate Academies in der Logistik ist fit für die Praxis Lebenslanges Lernen wird angesichts von Fachkräftemangel und demografischem Wandel nicht nur für den ... mehr

• Prototyp für neuartige Corporate Academies in der Logistik ist fit für die Praxis

Lebenslanges Lernen wird angesichts von Fachkräftemangel und demografischem Wandel nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für Unternehmen immer wichtiger. Für die Logistik lagen allerdings bislang kaum unternehmensspezifische Weiterbildungskonzepte vor. Das Verbundprojekt Supply Chain School im EffizienzCluster LogistikRuhr stellt nun jedoch eine virtuelle Lern- und Trainingsplattform vor, die Unternehmen individuell auf ihren Bedarf anpassen können.

Corporate Academy nennt sich das Instrument, mit dem Unternehmen die Qualität und Effizienz ihrer Weiterbildung deutlich verbessern können. Grundlage dafür ist ein neuartiges Systemkonzept für die berufsbegleitende Qualifizierung in Unternehmen, das im Forschungsprojekt entwickelt wurde und mit der internetbasierten Lernplattform Gestalt angenommen hat. Die Plattform bündelt innovative Bildungsinhalte für die Logistik, die auf den neusten didaktischen und aktuellen fachlichen Entwicklungen basieren. Innovative Lernkonzepte wie Blended Learning, die Kombination von Präsenzphasen und eLearning-Phasen, unterstützen das Konzept. Gleichzeitig können Lernende auf unterschiedlichste Methoden zurückgreifen: Lerninhalte liegen beispielsweise als Hörbücher, Planspiele oder Online-Tutorials vor.

Unternehmen können auf dieser Basis ihre eigene Corporate Academy aufbauen. Die modulare Struktur ermöglicht es ihnen, individuelle Weiterbildungspakete für ihre Fach- und Führungskräfte in der Logistik zu schnüren. Konkrete Unternehmensziele können in die Wissensvermittlung eingebaut werden. Das Branding stärkt die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen. „Im Ergebnis führt dies zu einem strategischen Wettbewerbsvorteil im Markt“, erklären die Verbundprojektmanager Maria Beck und Lars Nagel vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik. Weiterer Projektpartner ist Materna TMT. Aus dem Forschungsprojekt Supply Chain School heraus gründet sich derzeit die Global Gate GmbH, die die im Projekt entwickelten Konzepte und Prototypen professionell vermarkten wird.

 

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29. Mai 2013

EffizienzCluster LogistikRuhr erweitert Forschungsspektrum mit drei neuen Verbundprojekten

• Hub2Move, Homecare Services und Supply Chain Design entwickeln hochwertige und individuelle Logistik-Dienstleistungen Die Erfolgsgeschichte des EffizienzCluster LogistikRuhr geht weiter: Der größte ... mehr

• Hub2Move, Homecare Services und Supply Chain Design entwickeln hochwertige und individuelle Logistik-Dienstleistungen

Die Erfolgsgeschichte des EffizienzCluster LogistikRuhr geht weiter: Der größte Forschungs- und Innovationscluster der Logistik in Europa erweitert sein Forschungsspektrum mit drei neuen Verbundprojekten. Jetzt erfolgte die Bewilligung der Forschungsvorhaben aus dem Spitzencluster-Wettbewerb der Bundesregierung. Die Projekte Hub2Move, Homecare Services und Supply Chain Design unterstreichen einmal mehr den Anspruch des Clusters, den Logistikstandort Deutschland mit Innovationen im Bereich individueller hochwertiger Logistikdienstleistungen zu stärken.

Auch in den neuen Forschungsprojekten, die nach dem Gewinn des Spitzencluster-Wettbewerbs 2010 in die zweite Förderphase des EffizienzClusters (2012-2015) gelegt werden, arbeiten Wissenschaft und Wirtschaft Hand in Hand. „Dieses Modell hat sich bereits in unseren mehr als 30 bestehenden Projekten bewährt: Durch eine solche enge und anwendungsorientierte Zusammenarbeit entstehen Ideen für Innovationen, die später am Markt wirklich nachgefragt werden und dann auch schnell in die Umsetzung gehen“, zieht Dr. Ing. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH, Bilanz. „Damit kann die Logistikwirtschaft dann auch international punkten!“

Die Projekte im Einzelnen

Hub2Move – das umzugsfähige Umschlagszentrum. Die Standorte für Umschlagszentren und Distributionslager werden derzeit aufgrund zahlreicher Faktoren festgelegt und für eine Nutzungszeit von 15 Jahren und mehr ausgelegt. Doch die Anforderungen an Hubs ändern sich in Zeiten volatiler Märkte und weltweiter Warenströme immer schneller, so dass der einmal gewählte Standort schon nach wenigen Jahren infrage stehen kann. Das Verbundprojekt Hub2Move (Leitthema: Wandelbare Logistiksysteme) entwickelt nun die grundlegenden Konzepte zur Umzugsfähigkeit von Hubs sowie zur inhärenten Wandlungsfähigkeit.
Der Hub der Zukunft soll sich einfach an veränderte Anforderungen anpassen lassen. Ziel ist es, dass Handhabungs-, Förder- und Lagertechnik in einem Hub in wenigen Tagen veränderbar sind und der komplette Hub auch an einem neuen Standort innerhalb weniger Wochen lauffähig werden kann. Wichtige Elemente der technologischen Entwicklung sind zellulare Transportsysteme und autonome Fahrzeuge. Verschiedene Anwendungsszenarien aus eCommerce-Lager und die Produktionsversorgung mit über das Jahr verteilter, stark schwankender Nachfrage sind geplant.
Projektstart: 1. Juni 2013 • Projektlaufzeit: 24 Monate • Projektvolumen: 3,3 Mio Euro • Projektpartner: Fraunhofer IML, Lanfer Automation, Linogistix, Transportanlagen Ryll, Still, van Eupen, STUTE Logistics

Homecare Services – Versorgungskonzepte für die ältere Generation. Der demografische Wandel ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen für die Logistik. Bereits 2020 wird jeder zweite (48 %) der Bundesbürger über 50 Jahre alt sein, 2008 war es erst jeder Dritte (39 %). Damit steigen die Nachfrage und der Transportbedarf seniorenspezifischer Waren und altersgerechter Services – von der Lebensmittel-Lieferung nach Hause bis zu Erbringung von Pflegedienstleistungen. Im Verbundprojekt Homecare Services (Leitthema: Urbane Versorgung) werden nun neue alternative Bestell- und Belieferungskonzepte erforscht. Ziel ist es, die individuelle Versorgung älterer Menschen mit Produkten, Waren und Dienstleistungen im urbanen Raum bedarfsgerecht und die anfallenden Verkehre effizienter zu gestalten. Im Verbundprojekt werden dazu zwei Produkte entwickelt: die Bestell- und Interaktionsplattform „Senior Mall“, in der Produkte und Dienstleistungen für Senioren angeboten werden, und der „Leitstand“ als virtueller Urban Hub, in dem Informationen ausgewertet, Sendungen gebündelt und für die letzte Meile auf geeignete Transporteure verteilt werden.
Projektstart: 1. Juni 2013 • Projektlaufzeit: 24 Monate • Projektvolumen: 1,7 Mio Euro • Projektpartner: Fraunhofer IML, GS1 Germany, Rhenus Logistics, Eikona AG, Anaxco, Pflegedienst Hübenthal, Münster-Apotheke

Supply Chain Design – neue Werkzeuge für einen durchgängigen Workflow. IT-Systeme leisten schon heute einen wesentlichen Beitrag dazu, die aktuellen Gestaltungsaufgaben im Supply Chain Management zu bewältigen. Mit den bestehenden Methoden und Organisationsstrukturen können die immer komplexer werdenden Wertschöpfungsnetzwerke allerdings nicht durchgängig geplant werden. Im Rahmen des Verbundprojekts Supply Chain Design (Leitthema: Logistics-as-a-Service) wird ein ganzheitlicher Netzwerkgestaltungsansatz konzipiert, mit dem Lücken geschlossen und Schnittstellenverluste vermieden werden. On-demand nutzbare, simulationsbasierte Gestaltungsdienste sowie Standardbausteine für individualisierbare Logistische Assistenzsysteme sollen einen durchgängigen Planungsworkflow gewährleisten und so Effizienzgewinne ermöglichen.
Projektstart: 1. Juni 2013 • Projektlaufzeit: 24 Monate • Projektpartner: Daimler, Delphi Deutschland, Fraunhofer IML, Koenig & Bauer, LogProIT

 

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28. Mai 2013
Urbane Versorgung / ePOD@Home

Zustellprozess der Zukunft: ePOD@Home hat Szenario für sichere Warenübergabe entwickelt

• Innovative Lösung ist Grundlage für ein vielversprechendes Geschäftsmodell • Demonstrator für die gesicherte Auslieferung mit dem neuen Personalausweis liegt vor Mit dem anhaltenden ... mehr

• Innovative Lösung ist Grundlage für ein vielversprechendes Geschäftsmodell
• Demonstrator für die gesicherte Auslieferung mit dem neuen Personalausweis liegt vor

Mit dem anhaltenden Boom des Internethandels ist ein sicheres und serviceorientiertes Verfahren zur Warenübergabe dringend erforderlich. Denn noch gibt es zahlreiche Lücken im Zustellprozess. Das Verbundprojekt ePOD@Home im EffizienzCluster LogistikRuhr präsentiert jetzt ein Anwendungsszenario, das die notwendige Rechtssicherheit bietet: Die Lösung, die auf den Strukturen des elektronischen Personalausweises aufsetzt, sorgt endlich für Transparenz bei der Warenübergabe an der Haustür. Das Ergebnis liegt inzwischen als Demonstrator vor, der den möglichen Ablaufprozess der gesicherten Auslieferung mit neuem Personalausweis per Offline-eID aufzeigt.

Trifft der Paketbote den Adressaten heute nicht an, gibt er die bestellte Ware bei einem Nachbarn ab. Diese gängige Vorgehensweise ist für Absender und Empfänger eigentlich gleichermaßen praktisch. Doch bei der Zustellung persönlicher Produkte (etwa Medikamente) oder auch hochpreisiger Waren ist es den meisten Verbrauchern eben nicht recht, dass fremde Menschen Einblicke in ihr Bestell- bzw. Konsumverhalten erhalten. Mit der Lösung von ePod@Home, einem mobilen Offline-eID-Szenario, können Kunden nun bereits bei der Bestellung von Waren im Internet die Option der sicheren Übergabe an der Haustür wählen. Das System nutzt dabei die Strukturen des elektronischen Personalausweises und bietet so die Sicherheit, dass die georderte Ware auch tatsächlich dem Käufer bzw. einer von ihm autorisierten Person übergeben wird.

Für Online-Händler ergeben sich mit ePOD@Home zum einen neue Möglichkeiten der Kundengewinnung und -bindung, zum anderen können sie auf Basis der Lösung ihr Produktangebot erweitern. „ePOD@Home ist damit die Grundlage eines vielversprechenden neuen Geschäftsmodells – nicht nur für die Handelsunternehmen selbst, sondern auch für Logistik-Dienstleister“, so Projektleiter Fabian Schneiders vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik. „Und es klärt sich für Händler und Logistik-Dienstleister die Haftungsfrage, wenn ein Paket einmal nicht ans Ziel kommt.“ Partner des Projekts sind neben dem Fraunhofer IML die Unternehmen Identcom GmbH, LinogistiX GmbH, LogAgency GmbH, media transfer AG und Sanicare Apotheke. Die Lösung soll nun in der Usergroup weiterentwickelt werden. Interessierte Unternehmen können dort eigene Erfahrungen mit der sicheren Warenübergabe sammeln und wichtige Erfahrungen aus dem betrieblichen Alltag mit in die Weiterentwicklung einbringen.

 

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Kirsten Verbeek, Leiterin Kommunikation & Marketing,
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27. Mai 2013

Aus der Forschung für die Praxis: Demonstratoren zeigen, wie Effizienz in der Logistik möglich wird

• EffizienzCluster LogistikRuhr stellt aktuelle Forschungsergebnisse in den Mittelpunkt seines Messeauftritts auf der transport logistic 2013 • Wettbewerbsvorteil Forschung: Prototypen und Piloten ... mehr

• EffizienzCluster LogistikRuhr stellt aktuelle Forschungsergebnisse in den Mittelpunkt seines Messeauftritts auf der transport logistic 2013

• Wettbewerbsvorteil Forschung: Prototypen und Piloten als Wegbereiter für Innovationen in Unternehmen

Wie wird die Komplexität der Logistik beherrschbar, wie lassen sich notwendige Effizienzgewinne in logistischen Prozessen realisieren? Auf der transport logistic vom 4. bis 7. Juni 2013 in München stellt der EffizienzCluster LogistikRuhr, der größte Forschungs- und Innovationscluster der Logistik in Europa, jetzt erste Prototypen, Piloten und Plattformen aus seinen derzeit 36 Forschungsprojekten vor. Unternehmen können sich darüber informieren, wie sie mit den aktuellen Forschungsergebnissen Vorteile im Wettbewerb erzielen können.

Insgesamt zehn Forschungsprojekte nimmt die EffizienzCluster Management GmbH mit auf die internationale Fachmesse, zu finden auf dem Messestand der Fraunhofer-Gesellschaft in Halle B2, Stand 501/602. In interaktiven Präsentationen der Verbundprojekte smaRTI, Supply Chain School, Stewart Gough-Plattform und Supply Chain Execution können sich Unternehmen ein Bild davon machen, wie sie selbststeuernde Systeme für einen intelligenten Materialfluss einsetzen, die Weiterbildung in ihrem Unternehmen durch digitale Lernplattformen optimieren, mit einem neuartigen Seilroboter für mehr Effizienz in der Intralogistik sorgen oder mit einer innovativen Software-Lösung Auftragsabwicklung und Materialfluss dezentral steuern können.
Informationen erhalten Unternehmen auch über die Demonstratoren der Forschungsprojekte Urban Business Navigation (Prototyp für ein branchenindividuelles Navigationssystem für urban verträgliche Wirtschaftsverkehre), Minimalinvasive Baumaßnahmen (Prototyp eines Infoterminals zur Optimierung der Baustellenlogistik auf Autobahnen), Tray Cycling (Pilotprojekt zur integrierten Ver- und Entsorgung im Rahmen des Urban Minings), LOGINN – LOGistic INNovation Uptake (Pilotierung der Diskussionsplattform Logistics Arena), ePod@Home (Anwendungsszenario zur sicheren und serviceorientierten Warenübergabe an der Haustür) und Competitiveness Monitor (Prototyp für eine Zukunftsplattform zur Verbesserung der Vorausschau in der Logistik).

Sämtliche Modelle und Lösungen werden derzeit durch die Praxispartner getestet oder in offenen Usergroups weiterentwickelt. „Wir vermitteln interessierten Unternehmen gerne die entsprechenden Kontakte zu den Verbundprojekten“, bietet Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, an. „Unser Team informiert Unternehmen auf der Messe aber auch ganz konkret darüber, wie sie Ideen aus dem Cluster für Innovationen nutzen können – ob als Lösung für das aktuelle Tagesgeschäft oder zum Aufbau neuer Geschäftsbereiche. Und auch potenzielle Gründer können sich auf der Messe jederzeit an den EffizienzCluster wenden“, so Hülsmann

Mitmachen und mitgestalten: EU-Projekte laden zu Workshops
Der EffizienzCluster bietet Unternehmen auf der transport logistic zudem die Gelegenheit, mit Akteuren der europäischen Logistik zu diskutieren. Zwei assoziierte EU-Forschungsvorhaben im EffizienzCluster laden zum Mitmachen und Mitgestalten ein: Das EU-Projekt LOGINN veranstaltet am Mittwoch, 5. Juni, von 14.00 bis 16.00 Uhr in Raum B13 den Workshop „Innovation in Logistics: Can an open collaborative discussion platform support innovation uptake in a competitive logistics industry?“. Thema des Workshops des EU-Projektes log4green ist „Corporate innovation & economic success through sustainability thinking“. Am Donnerstag, 6. Juni, von 15.00 bis 16.30 Uhr hat das Projekt Unternehmensvertreter aus Europa eingeladen, Nachhaltigkeitsstrategien zu diskutieren. Zu Gast sind Professor Dr. Grit Walther von der RWTH Aachen und Max Schachinger von Schachinger Logistik, Österreichischer Logistik-Manager für Nachhaltigkeit des Jahres 2012.

 

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16. März 2013
Assoziierte Projekte / E-Route

EffizienzCluster LogistikRuhr wächst weiter: E-Route ergänzt und verdichtet Forschungsspektrum

• Neues assoziiertes Projekt untersucht Wirtschaftlichkeit gewerblicher Elektromobilität in der Last-Mile Das Interesse von Unternehmen am Einsatz gewerblicher Elektromobilität ist groß. ... mehr

• Neues assoziiertes Projekt untersucht Wirtschaftlichkeit gewerblicher
Elektromobilität in der Last-Mile

Das Interesse von Unternehmen am Einsatz gewerblicher Elektromobilität ist groß. Doch bislang gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse über betriebswirtschaftliche Kosten- und Nutzenaspekte. Diese Lücke will das Forschungsprojekt E-Route, das am ild Institut für Logistik- & Dienstleistungsmanagement der FOM Hochschule entstanden ist, schließen. Aufgrund seiner hohen Relevanz für die Forschungsziele des EffizienzCluster LogistikRuhr hat der Cluster E-Route jetzt als assoziiertes Forschungsprojekt aufgenommen.

Die Strategie des größten Forschungs- und Innovationsclusters der Logistik in Europa fokussiert sich darauf, Effizienzgewinne in logistischen Prozessen zu erzielen. Die Einbindung assoziierter Projekte in den Cluster dient dazu, Innovationsprozesse zu öffnen: Forschungsthemen werden stärker miteinander vernetzt, Forschungsaktivitäten verdichtet. Den Antrag zur Aufnahme des Projekts in den EffizienzCluster hatte Prof. Dr. Matthias Klumpp, wissenschaftlicher Direktor des ild und wissenschaftlicher Leiter von E-Route, gestellt. Das Scientific Committee, der wissenschaftliche Beirat des Clusters unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, hatte dem Antrag entsprochen. Das ild arbeitet bereits im Verbundprojekt „Wissenschaftliche Weiterbildung in der Logistik (WiWeLo)“ mit.

Handbuch macht e-mobil
Die Forscher von E-Route wollen einen Handlungsleitfaden für den Einsatz von „Elektrofahrzeugen in der Last-Mile-Logistik“ entwickeln. Unternehmen sollen anhand einer Investitionskalkulation sowie durch Checklisten und Guidelines in die Lage versetzt werden, den Aufbau eines elektromobilen Fuhrparks bzw. die Restrukturierung eines klassischen Fuhrparks betriebswirtschaftlich zu bewerten. Das Handbuch informiert insbesondere über Prozess-, Dispositions- und Routinganpassungen sowie die Qualifizierung von Mitarbeitern im elektromobilen Zeitalter. Projektpartner sind die FOM Hochschule für Oekonomie & Management gGmbH mit dem ild Institut für Logistik- & Dienstleistungsmanagement, die Universität Duisburg-Essen, die Deutsche Post DHL und die Apothekergenossenschaft NOWEDA.

Querbezüge zu urbaner Versorgung und Bildung in der Logistik
Im EffizienzCluster ist das Forschungsprojekt, das am 1. Dezember 2012 startete und auf 31 Monate angelegt ist, dem Leitthema „Güterverkehrsmanagement“ zugeordnet, einem von sieben zentralen Innovationskorridoren. Berührungspunkte hat E-Route zudem mit dem Leitthema „Urbane Versorgung“: Hier werden Einsatzmöglichkeiten elektromobiler Fahrzeuge im innerstädtischen Lieferverkehr erforscht. Querbezüge gibt es auch zum Leitthema „Umwelt im Fokus“ und zum Leitthema „Logistische Gestaltungskompetenz“, in dem Aus- und Weiterbildungskonzepte für die Logistiker von morgen entwickelt werden.

 

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18. Februar 2013
Logistische Gestaltungskompetenz / WiWeLo

Studie zur Berufswertigkeit macht erstmals Mitarbeiter-Kompetenzen in der Logistik messbar

• Berufswertigkeitsindex BWI unterstützt vor allem kleine und mittlere Logistik-Unternehmen bei ihrer Weiterbildungspolitik • Verbundprojekt „Wissenschaftliche Weiterbildung in der Logistik“ ... mehr

• Berufswertigkeitsindex BWI unterstützt vor allem kleine und mittlere
Logistik-Unternehmen bei ihrer Weiterbildungspolitik
• Verbundprojekt „Wissenschaftliche Weiterbildung in der Logistik“ (WiWeLo) erforscht Qualifikationen von mehr als 1.000 in der Logistik Beschäftigten

Mit der wachsenden Komplexität der Aufgaben in der Logistik steigt der Qualifizierungsbedarf der Beschäftigten. Doch wie können vor allem kleine und mittlere Unternehmen die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter richtig einschätzen und Weiterbildung effizient planen? Die neue Studie „Berufswertigkeit und Logistikqualifikation“ aus dem Verbundprojekt „Wissenschaftliche Weiterbildung in der Logistik“ (WiWeLo) des EffizienzCluster LogistikRuhr ermittelt mit dem Berufswertigskeitsindex BWI erstmals ein repräsentatives Gesamtbild für die Logistikbranche.

Leiter der Studie ist Prof. Dr. Matthias Klumpp, wissenschaftlicher Direktor des ild Institut für Logistik- und Dienstleistungsmanagement an der FOM Hochschule. Die Hochschule ist einer von sechs Partnern im Forschungsprojekt WiWeLo, das im EffizienzCluster dem Leitthema „Logistische Gestaltungskompetenz“ zugeordnet ist. Das von Prof. Klumpp entwickelte Konzept der Berufswertigkeit verfolgt das Ziel, die fachlichen, betrieblichen, dienstleistungsorientierten und sozialen Anforderungen einzelner Personen und Personengruppen mit unterschiedlichen formalen Bildungsabschlüssen und Berufserfahrung zu ermitteln. Die Kriterien basieren nicht auf Curricula oder anderen theoretisch entwickelten Bildungsparametern, sondern sind in einer empirischen Studie für die tatsächlichen Anforderungen in der beruflichen Praxis entwickelt worden.
Die aktuelle Studie hat den Ansatz der Berufswertigkeit erstmals auf die Logistikbranche übertragen. „Insbesondere den häufig vertretenen Klein- und Mittelstands-Unternehmen (KMU) in der Logistik eröffnen sich nun Handlungsoptionen in einer quantitativ basierten strukturierten Personal- und Weiterbildungspolitik, die bislang nur Großunternehmen zur Verfügung stehen“, fasst Prof. Klumpp die Ergebnisse zusammen. „Denn die Messung der Mitarbeiter-Kompetenzen ermöglicht eine besserer Planbarkeit der MitarbeiterQualifizierung. Und daraus entwickeln sich bessere Bildungssysteme, die wir gerade in der Logistik dringend benötigen.“ Die Studie ist in der Reihe „Dienstleistungsmanagement in Theorie und Praxis“ im Logos Verlag Berlin erschienen (ISBN 978-3-8325-3322-9, 112 Seiten, 39,50 Euro).

Je höher der BWI, umso größer die Berufswertigkeit
In einer repräsentativen Stichprobe der Branche wurden 1.068 Logistiker unterschiedlichster Tätigkeitsebenen und -bereiche befragt. Die Studienteilnehmer erhielten einen Fragebogen u.a. mit 36 beruflichen Anforderungskriterien – von betriebswirtschaftlichen Grundkenntnissen über das Verständnis für die Lösung komplexer technischer Probleme bis hin zu interkultureller Kompetenz. Ihre jeweiligen Kompetenzen stuften die Befragten auf einer Skala von 1 (in hohem Maße) bis 5 (überhaupt nicht) ein. Ergebnis ist der so genannte Berufswertigkeitsindex (BWI): Ein BWI von 100 % besagt, dass der Befragte alle Kriterien mit 1 bewertet hat. Die Berufswertigkeit eines Mitarbeiters ist umso höher, je näher sein BWI an 100 % liegt. Vorgängerstudien haben bewiesen, dass die Methodik der Selbstbeurteilung keine signifikanten Unterschiede zur Fremdbeurteilung ergibt.

Meilenstein in der Logistikqualifikationsforschung
Die Studie ist ein wichtiger Meilenstein in der Logistikqualifikationsforschung. Sie ermöglicht gerade im betrieblichen Personalwesen eine nach Kompetenzen und nicht nach Bildungsabschlüssen ausgerichtete Beurteilung der Mitarbeiter und deren Qualifizierungsbedarf im Abgleich mit den berufspraktischen Anforderungen der Branche. Die Studie schafft auch eine Grundlage für weitere Entwicklungen und Analysen, etwa im Hinblick auf die Entwicklung eines Industrie-Qualifikationsrahmens (IQR) Logistik. Der IQR soll es ermöglichen, typische Tätigkeiten und erforderliche Kompetenzen anhand von acht Niveaustufen zu identifizieren und Mitarbeiter sowie ihre Tätigkeiten im Sinne eines Stellenprofils besser einzustufen.

 

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15. Februar 2013
ePOD@Home

Zustellprozess der Zukunft: Premiere für mobiles Offline-eID-Szenario

Das Verbundprojekt ePOD@Home im EffizienzCluster LogistikRuhr stellt auf der CeBIT vom 5. bis 9. März 2013 in der Halle 6, Stand F18 erstmals überhaupt den Prototypen für ein mobiles Offline-eID-Szenario ... mehr

Das Verbundprojekt ePOD@Home im EffizienzCluster LogistikRuhr stellt auf der CeBIT vom 5. bis 9. März 2013 in der Halle 6, Stand F18 erstmals überhaupt den Prototypen für ein mobiles Offline-eID-Szenario im Zustellprozess vor. ePOD@Home nutzt dazu die Infrastrukturen des neuen elektronischen Personalausweises. „Heute ist Zukunft: Die Warenübergabe an der Haustür wird jetzt einfach sicher“, erklärt Fabian Schneiders, Projektleiter ePOD@Home, anlässlich der Präsentation der Lösung auf der weltweit größten Messe für digitale Lösungen in Hannover.

Interessant ist das System vor allem für den Versandhandel: Unternehmen können ihren Kunden bereits bei der Bestellung von Waren im Internet die Option einer rechtssicheren Übergabe an der Haustür bieten. Für die Verbraucher kommt dieser Service vor allem beim Kauf von hochpreisigen oder sensiblen Waren (z.B. Medikamente, FSK-Artikel) in Betracht. Das System bietet die Sicherheit, dass die georderte Ware auch tatsächlich dem Käufer bzw. einer von ihm autorisierten Person übergeben wird. Das Besondere an dem Szenario von ePOD@Home: Bei der personalisierten Zustellung wird keine Onlineverbindung benötigt. Für IT-Logistikdienstleister ist die Lösung die Grundlage eines vielversprechenden neuen Geschäftsmodells.

Grundsätzlich streben die Forscher von ePOD@Home die Erhöhung der Prozessqualität bei gleichzeitiger Reduktion der Prozesskosten an. Dabei steht die ganzheitliche Sichtweise auf den Versandprozess mit seinen Akteuren im Vordergrund. Konsortialführer ist das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML sowie die Unternehmen IdentCom GmbH, LinogistiX GmbH, LogAgency GmbH, media transfer AG und die Sanicare Apotheke.

ePOD@Home ist eines von mehr als 30 Forschungsprojekten des EffizienzCluster LogistikRuhr, dem größten Forschungs- und Entwicklungscluster der Logistik in Europa, ausgezeichnet als Spitzencluster vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Im EffizienzCluster arbeiten 178 Unternehmen und Forschungs- und Bildungseinrichtungen gemeinsam an konkreten Zukunftsthemen der Logistik.

 

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27. November 2012

EffizienzCluster LogistikRuhr bleibt spitze

• Nach der Zwischenbewertung durch die Spitzencluster-Jury geht es in die  2. Förderphase • Clusterstrategie hat bereits zu einer aktiven Innovationslandschaft geführt Der EffizienzCluster ... mehr

Nach der Zwischenbewertung durch die Spitzencluster-Jury geht es in die  2. Förderphase
Clusterstrategie hat bereits zu einer aktiven Innovationslandschaft geführt

Der EffizienzCluster LogistikRuhr wird die Zukunft der Logistik auch in den kommenden Jahren als Spitzencluster der Bundesregierung gestalten: Nach der Zwischenbewertung durch die Spitzencluster-Jury startet der Cluster wie geplant in die zweite Förderphase (2012-2015). „Wir haben damit einen wichtigen Meilenstein erreicht und freuen uns, dass wir unsere erfolgreiche Arbeit fortsetzen können“, erklärte Dr.-Ing. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH (ECM), nach dem Eintreffen der Förderentscheidung der Jury. „Die Empfehlungen der Jury sind für uns eine wichtige Leitlinie für die zukünftige Arbeit.“

Die Fachjury unter Vorsitz von Prof. Dr. Dr. Andreas Barner, Mitglied der Unternehmensleitung der Boehringer Ingelheim Pharma, hatte sich in den vergangenen Monaten ein umfassendes Bild der Aktivitäten des Clusters gemacht. Das Clustermanagement hatte dazu einen Fortschrittsbericht vorgelegt, den Stand der Forschungsprojekte in einer Begehung vor Ort in Dortmund präsentiert und das Konzept für die 2. Förderphase im Rahmen der abschließenden Jurysitzung in Berlin vorgestellt.

In der Förderentscheidung bescheinigt die Jury dem Cluster, dass „die Clusterstrategie zu einer hohen Mobilisierung der beteiligten Clusterpartner und einer aktiven Innovationslandschaft“ geführt habe. „Der Cluster besitzt eine enorme Strahlkraft: Das Netzwerk wird immer dichter und es ergeben sich immer neue Anknüpfungspunkte für weitere Projekte“, zieht auch ECM-Geschäftsführer Thorsten Hülsmann eine positive Bilanz. Die Anzahl der Clusterpartner aus Wirtschaft und Wissenschaft wächst stetig: 2010 engagierten sich insgesamt 128 Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft im Cluster, heute sind es bereits 176. Mit dem Gewinn von EU-Forschungsprojekten erweitert sich der Kreis der Akteure derzeit auch auf europäischer Ebene deutlich.

Die laufenden Forschungsprojekte überzeugten die Jury nicht zuletzt mit interessanten Demonstratoren, „die die Bedeutung des Clusters als Innovationstreiber in der Logistik nachweisen“, heißt es in der Förderentscheidung. Meilensteine der ersten Förderphase sind die Entwicklungen für einen intelligenten Materialfluss im Forschungsprojekt Smart Reusable Transport Items (smaRTI), die Einrichtung der Dialogstelle für Effizienz in der Logistik im Duisburger Hafen (DIALOGistik Duisburg) oder Konzepte für eine urbane und nachhaltige Versorgung von Innenstädten. Das erste der 27 Verbundprojekte konnte bereits erfolgreich abgeschlossen werden, zahlreiche weitere befinden sich auf der Zielgeraden. Die Projekte des EffizienzClusters und ihre Ergebnisse stellen damit eine wichtige Basis für Unternehmensgründungen, Ansiedlungen und Wachstum in der Region dar.

 

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13. November 2012

Nationaler IT-Gipfel blickt auf Logistik als IT-Anwendungsbranche

• Logistik made in NRW schärft vor Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ihr Profil als Hightech-Branche • Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gast an interaktivem Exponat zur virtuellen ... mehr

Logistik made in NRW schärft vor Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ihr Profil als Hightech-Branche
Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gast an interaktivem Exponat zur virtuellen Einkaufsplattform für Logistik-Software Logistics Mall

IT spielt in der Logistik eine immer größere Rolle, doch auch umgekehrt gilt: Für die IT gehört die Logistik zu den wichtigsten Anwendungsbranchen. Davon konnten sich Politik, Wirtschaft und Wissenschaft heute, 13. November, beim Nationalen IT-Gipfel in Essen ein Bild machen. In Zusammenarbeit mit dem Land Nordrhein-Westfalen stellten der EffizienzCluster LogistikRuhr sowie die Fraunhofer-Institute für Materialfluss und Logistik (IML) und für Software- und Systemtechnik (ISST) auf dem IT-Gipfel die Logistics Mall vor. Der virtuelle Marktplatz für Logistik-Software im Internet präsentierte sich im Rahmen der kongressbegleitenden Ausstellung als begehbares Exponat. Bei ihrem Rundgang durch die Ausstellung überzeugte sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, Schirmherrin des IT-Gipfels, davon, dass Logistik und IT gemeinsam jede Menge bewegen.

Der Nationale IT-Gipfel findet jährlich auf Einladung des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, statt. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft tauschen sich dabei über zentrale Fragen der IKT aus. Veranstaltungsort in diesem Jahr war das ThyssenKrupp Quartier in Essen. Unter dem Motto „NRW gestaltet IKT – Industriell. Integriert. Innovativ.“ hatte das Land Nordrhein-Westfalen die Logistik in NRW eingeladen, sich als IT-Anwendungsbranche an der hochkarätigen Veranstaltungen zu beteiligen. Mit der Logistics Mall des Fraunhofer-Innovationsclusters „Cloud Computing für die Logistik“ fiel die Wahl dabei auf ein Forschungsvorhaben, das international Maßstäbe setzt. Für den IT-Gipfel wurde das virtuelle Einkaufszentrum für Logistik-IT in ein interaktives und multimediales Exponat übertragen.

Cloud Computing fördert Wettbewerbsfähigkeit von KMU

Das Fraunhofer-Innovationscluster „Cloud Computing für die Logistik“ haben die Fraunhofer-Institute für Materialfluss und Logistik IML und für Software- und Systemtechnik ISST begründet. Die enge Zusammenarbeit der Institute verknüpft Logistik und IT und nutzt die Synergien der Fachgebiete. Praxispartner der Cloud-Forschungsinitiative sind die Logata GmbH, eine mittelständische Unternehmensgruppe mit Sitz in Bocholt, sowie T-Systems, die Großkundensparte der Deutschen Telekom AG. Die Logistics Mall ist zudem assoziiertes Projekt im EffizienzCluster LogistikRuhr, Spitzencluster der Bundesregierung und führender Forschungs- und Entwicklungscluster der Logistik in Europa.

„Cloud Computing unterstützt nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere kleiner und mittelständischer Logistik-Unternehmen, also der Anwender, sondern eröffnet gleichermaßen den Logistik-IT-Unternehmen als Anbietern neue Vertriebskanäle“, so Oliver Wolf, Projektleiter des Innovationsclusters zur Logistics Mall am IML. „Mit unserem Exponat auf dem Nationalen IT-Gipfel konnten wir einmal mehr zeigen, dass die Logistik zu den Wegbereitern des Cloud Computing gehört: Der Markt ist reif für die Software aus der Wolke!“

Exponat setzt konkreten Anwendungsfall in Szene

Die Logistics Mall steht für eine neue Dimension von Flexibilität und Effizienz in der Logistik. Für das außergewöhnliche Exponat auf dem Nationalen IT-Gipfel bildeten die Projektpartner mithilfe einer Videowall und weiterer Komponenten ein reales Geschehen ab: Am Beispiel des Referenzkunden Nelsan wurden Bestell- und Einkaufsprozesse in der Logistics Mall durchgespielt. Der Onlinehandel für Drogerie- und Sanitätsprodukte aus Versmold baut derzeit die Logistikstrukturen für einen Bringdienst im ländlichen Raum auf. Über die Logistics Mall hat sich das Start-up bereits eine vollständige eCommerce-Lösung zusammengestellt.

Bei ihrem Rundgang wurde auch Bundeskanzlerin Angela Merkel in das Geschehen eingebunden: Die Schirmherrin des IT-Gipfels löste per Mausklick eine Bestellung aus und verfolgte die daraufhin ablaufenden Prozesse.

Verantwortung der Logistik für Wirtschaft und Gesellschaft steigt

Die Logistik hat auf dem Nationalen IT-Gipfel nicht nur ihre Bedeutung als Anwendungsbranche der IT unter Beweis gestellt. Sie hat zugleich ihr Profil als Hightech-Branche weiter geschärft. „Die zunehmende Bedeutung von IT für die Logistik ist eine Konsequenz der steigenden Komplexität logistischer Dienstleistungen und der Verantwortung, die Logistik heute in der Wirtschaft und Gesellschaft übernimmt“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer des EffizienzCluster LogistikRuhr und Mitglied der Regionalen Arbeitsgruppe IKT & Logistik des Landes Nordrhein-Westfalen. „Mit dem EffizienzCluster LogistikRuhr und seinen Forschungsprojekten leisten wir einen entscheidenden Beitrag dazu, dass sich die Logistik in diese Richtung weiterentwickeln und die anspruchsvollen Zukunftsaufgaben bewältigen kann – in der Metropole Ruhr und in Nordrhein-Westfalen, national und international.“

 

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Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel besucht Logistik-Exponat

Dr.Winfried Materna, geschäftsführender Gesellschafter der Materna GmbH, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler, Prof. Dieter Kempf, Präsident der BITKOM und Vorsitzender der Vorstands der DATEV eG, und NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin vor dem Logistik-Exponat auf dem nationalen IT-Gipfel 2012 (von links)

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07. November 2012

"Efficiency and Logistics" als Anstoß für weltweite Kooperationen

• Englischsprachiger Sammelband im Springer-Verlag mit 32 Beiträgen zu ersten Forschungsergebnissen aus den Verbundprojekten des EffizienzClusters liegt jetzt vor Der EffizienzCluster LogistikRuhr positioniert ... mehr

Englischsprachiger Sammelband im Springer-Verlag mit 32 Beiträgen zu ersten Forschungsergebnissen aus den Verbundprojekten des EffizienzClusters liegt jetzt vor

Der EffizienzCluster LogistikRuhr positioniert sich jetzt verstärkt in der internationalen Forschungslandschaft: Das englischsprachige Fachbuch „Efficiency and Logistics“, soeben erschienen im renommierten Springer-Verlag, bündelt die ersten Ergebnisse aus den Forschungsprojekten des EffizienzCluster LogistikRuhr, dem führenden Forschungs- und  Entwicklungscluster in Europa. Die Beiträge zeigen auf, wie rasant sich die Logistikforschung derzeit in der Metropole Ruhr entwickelt und zum Motor für Innovationen wird.

Herausgeber des Sammelbands sind Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Prof. Dr. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer IML, und Prof. Dr. Matthias Klumpp, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Logistik- & Dienstleistungsmanagement der FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen. „Wir haben für den Sammelband in einem internen Review-Prozess die besten 32 englischsprachigen Beiträge von Autoren aus dem EffizienzCluster ausgewählt“, so Professor Clausen, Vorsitzender des Scientific Committees im EffizienzCluster LogistikRuhr und Initiator der wissenschaftlichen Proceedings.

„Es ist an der Zeit, dass wir die Forschungsergebnisse aus dem EffizienzCluster Wissenschaftlern und Forschern weltweit zur Verfügung stellen“, ist auch Dr.-Ing. Christian Jacobi, Vorsitzender der EffizienzCluster Management GmbH überzeugt. „Der Sammelband stärkt die wissenschaftliche Reputation des Clusters in aller Welt: Wir sind überzeugt, dass sich viele Anknüpfungspunkte für internationale Kooperationen ergeben.“ Im September 2013 wird in Dortmund zudem die erste International Logistics Science Conference (ILSC), initiiert von EffizienzCluster LogistikRuhr und Fraunhofer IML, stattfinden. Forscher weltweit sind dazu aufgerufen, ihre Arbeiten vorzustellen.

Neue Reihe „Lecture Notes in Logistics“ stärkt Bedeutung der Disziplin
Der Sammelband „Efficiency and Logistics“ ist zugleich Auftakt einer neuen fachwissenschaftlichen Reihe mit den Herausgebern Prof. Dr. Uwe Clausen, Prof. Dr. Michael ten Hompel (beide Dortmund) und Dr. Robert de Souza, geschäftsführender Direktor des The Logistics Institute – Asia Pacific an der National University of Singapore. Die „Lecture Notes in Logistics“ sollen die wachsende Bedeutung der Logistik als wissenschaftliche Disziplin unterstreichen. Mit „Sustainable Logistics“, „Supply Chain Safety Management“ und „Value Stream Design“ sind weitere Titel in Vorbereitung.

Das Fachbuch „Efficiency and Logistics“ (314 Seiten, 54 Abbildungen) kann unter www.springer.com zum Preis von 139,05 Euro als Hardcover bestellt bzw. für 119,99 Euro direkt als e-Book heruntergeladen werden.

 

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07. November 2012

LOG 2020 macht Logistik-Weiterbildung international

• Neues Forschungsprojekt entwickelt erstmals international ein Weiterbildungskonzept für Fach- und Führungskräfte in der Logistik • Konzept von EffizienzCluster LogistikRuhr und TU Dortmund ... mehr

Neues Forschungsprojekt entwickelt erstmals international ein Weiterbildungskonzept für Fach- und Führungskräfte in der Logistik
Konzept von EffizienzCluster LogistikRuhr und TU Dortmund setzt sich unter mehr als 200 Anträgen aus ganz Europa durch

Mit der Logistik selbst verändern sich auch die Anforderungen an die Führungskräfte entscheidend: Gemeinsam mit Forschungs- und Unternehmenspartnern aus den Niederlanden, Belgien, Italien und Schweden entwickeln die EffizienzCluster Management GmbH und die TU Dortmund daher jetzt im Forschungsprojekt LOG 2020 Lernmodule und Curricula für die Weiterbildung von Führungskräften in der Logistik. Das internationale Forschungskonsortium, das aus dem Erasmus-Programm „Life Long Learning“ der Europäischen Union gefördert wird, hat sich zum Ziel gesetzt, einen Paradigmenwechsel bei der Weiterbildung von Fach- und Führungskräften einzuläuten. Dabei werden Bausteine und Methoden aus dem Forschungsprojekt „Supply Chain School“ in das europäische Verbundvorhaben eingebracht.

Logistik ist in Unternehmen zunehmend zum wettbewerbsentscheidenden Faktor geworden. In einer globalisierten Welt ermöglichen strategisch aufgesetzte Supply Chains neue Geschäftsmodelle, die sich entwickelnde dezentrale Organisation von Logistiksystemen ist nur noch mit modernen IT-Prozessen zu steuern. Gleichzeitig übernimmt die Logistik zunehmend Verantwortung für die Auswirkungen logistischen Handelns – beispielsweise im Hinblick auf Umweltschutz und Klimawandel. „Fach- und Führungskräfte werden damit in besonderem Maße gefordert, strategische und technologische Kompetenzen weiter auszubauen und entlang ihres gesamten Karriereweges ein besonderes Verständnis für die gestalterischen Möglichkeiten der Logistik zu entwickeln.“, so Lars Nagel, Mitglied der Geschäftsleitung der EffizienzCluster Management GmbH und Leitthemenentwickler „Logistische Gestaltungskompetenz“ im EffizienzCluster LogistikRuhr. „Das erfordert nicht nur ein neues Verständnis, sondern auch und gerade auf internationaler Ebene ein einheitliches Verständnis der Logistik.“

Roadmap für lebenslanges Lernen

Das Forschungsprojekt LOG 2020 will in den kommenden zwei Jahren in fünf Modulen Lernbausteine für eine internationale `Executive Education` erarbeiten, das sowohl den nationalen Bedürfnissen wie den internationalen Anforderungen gerecht wird. Das Ziel: Eine Roadmap für eine einheitliche europäische Logistikweiterbildung. Zu den Themen gehören Logistikstrategie, New Business-Entwicklung, Reverse-Logistik oder Produktionslogistik und Warehousemanagement. LOG 2020 ist im Oktober dieses Jahres gestartet und hat ein Projektvolumen von rund 600.000 Euro. Es ist neben dem assoziierten Projekt Log4Green das zweite europäische Forschungsprojekt, an dem die EffizienzCluster Management GmbH direkt beteiligt ist und unterstützt die Internationalisierungsstrategie des großen Forschungs- und Entwicklungsclusters der Logistik.

Im Forschungsprojekt wird das Logistikwissen in Module und Lernbausteine aufgespalten und kann so individuell in kompetenzbasierte Wissenswege entsprechend der heterogenen Berufsbilder und -zugänge eingearbeitet werden. Ab Herbst 2013 können interessierte Führungskräfte an den entwickelten Pilotmodulen teilnehmen. „Mit dem Projekt LOG 2020 verfolgen wir dasselbe strategische Ziel wie mit unserem Forschungsprojekt `Supply Chain School` im EffizienzCluster“, formuliert Projektleiterin Maria Beck von der TU Dortmund die Synergien zwischen beiden Vorhaben. „Wir entwickeln bedarfsgerechte, am Wissen der Mitarbeiter und am Bedürfnis der Unternehmen ausgerichtete Konzepte, die den unterschiedlichen Ausbildungshistorien Rechnung tragen. Dafür nutzen wir kombinierte Methoden aus dozentenzentriertem und selbstgesteuertem Lernen. Natürlich setzen wir auch auf die technischen Möglichkeiten virtueller Lernplattformen mit Podcasts, Rich-Media-Formaten oder Hörbüchern.“ LOG2020 geht den notwendigen Schritt in Richtung Internationalisierung der Logistikweiterbildung. Damit können die Projektpartner die Verbindung zwischen nationalen Logistik- und Supply Chain Managment-Programmen und internationalen Herausforderungen der Logistikbranche herstellen.

 

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01. Oktober 2012
Assoziierte Projekte / LOG2020

11. September 2012

Zukunft braucht Logistik: »Zukunftskongress Logistik" 30. Dortmunder Gespräche«

»Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.« (Willy Brandt) Dies gilt besonders für die Logistikbranche, denn Logistik ist die treibende Kraft in unserem Wirtschaftsleben. ... mehr

»Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.« (Willy Brandt) Dies gilt besonders für die Logistikbranche, denn Logistik ist die treibende Kraft in unserem Wirtschaftsleben. Daher standen neben Zukunftstreibern und technologischem Fortschritt, auch neue Kooperationsformen sowie interdisziplinäre Zusammenarbeit im Mittelpunkt des »Zukunftskongress Logistik – 30. Dortmunder Gespräche« am 11. und 12. September 2012 in den Dortmunder Westfalenhallen. Über 500 Teilnehmer und 16 Aussteller folgten der Einladung, konkrete Lösungsansätze sowie die Zukunftsthemen der Logistik zu diskutieren.

»Die Zukunft ist nicht bequem. Sie fordert uns – und sie erfordert eine kreative Auseinandersetzung und vertiefende Diskussionen«, begrüßte Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH, die Teilnehmer des »Zukunftskongress Logistik – 30. Dortmunder Gespräche« und brachte damit den Charakter des traditionsreichen, ältesten Logistikkongresses auf den Punkt. Mit einer Rekordzahl von über 500 Besuchern trafen sich Wissenschaft und Praxis bereits zum 30. Mal in Dortmund, um sich über aktuelle Entwicklungen und Zukunftstrends der eigenen sowie anderer Branchen zu informieren und die Weichen für die Zukunft zu stellen. Ganz in der Tradition der Dortmunder Gespräche durfte wieder kontrovers über die unterschiedlichsten Zukunftsszenarien und Visionen diskutiert werden. Damit hat die Veranstaltung in der Vergangenheit Maßstäbe gesetzt und bereits frühzeitig zur Auseinandersetzung mit Zukunftsthemen wie der Verbindung von »IT und Logistik« (Motto der Dortmunder Gespräche 1986), der gemeinsame Betrachtung von »Umwelt, Logistik und Verkehr« (1992) oder dem »Internet der Dinge« (2004) angeregt. Mit der Erweiterung zum »Zukunftskongress Logistik« in Kooperation mit dem EffizienzCluster LogistikRuhr seit vergangenem Jahr, rückten die Zukunftsthemen der Logistik sowie unterschiedliche Branchenblickwinkel noch stärker in den Fokus der Veranstaltung. Auch die Internationalität des Kongresses ist dadurch nochmals gestiegen, sodass es in diesem Jahr erstmals eine Simultanübersetzung des ersten Kongresstages ins Englische gab.

Marktführer bleibt man nicht, man wird es immer wieder

Mit dem »ZukunftsPlenum« widmet sich der erste Kongresstag, unter Federführung des EffizienzCluster LogistikRuhr, den Zukunftstreibern »Technologie«, »Mensch« sowie »Umwelt und Ressourcen«. Hier wurden die Spannungsfelder moderner Gesellschaften mit den Visionen der Logistik verknüpft. Derzeit stehen wir mit dem »Internet der Dinge« vor der vierten industriellen Revolution. Diese verbessere unsere Lebensbedingungen und verändere unsere Gesellschaft nachhaltig, wie Prof. Dr. Henning Kagermann, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften e. V. (acatech), in seinem Vortrag eindrucksvoll verdeutlichte. Gemeinsam mit Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML, stellte er auf dem Kongress das Positionspapier »Menschen und Güter bewegen. Integrative Entwicklung von Mobilität und Logistik für mehr Lebensqualität und Wohlstand« vor. Zentrales Ziel war es, die entscheidenden Weichenstellungen zu identifizieren, die Wirtschaft, Politik und Wissenschaftler aller Disziplinen dringend unternehmen müssen, um auch in Zukunft Mobilität und Individualität sicherzustellen und gleichzeitig Ressourcen zu sparen. Hier sind selbstverständlich auch Unternehmen der Logistikbranche in der Pflicht. »Vor einem Jahr haben wir an dieser Stelle erstmals das Ziel diskutiert, ein Prozent des Umsatzes der Logistikbranche in die Logistik-Forschung zu investieren. Nun haben wir mit Herrn Rodi und DB Schenker das erste Unternehmen, das sich klar hinter dieses Ziel stellt«, verkündete Prof. ten Hompel in seinem Auftaktvortrag. »Die Initialzündung ist gelungen. Jetzt werden weitere Unternehmen folgen, die erkennen, wie wichtig Forschung und Innovation für ihr Unternehmen und die Logistik in Deutschland sind.«

Zukunftstreiber im Fokus

Um für die Zukunft gerüstet zu sein, wird die Branche in allen Bereichen über den eigenen Tellerrand blicken müssen. So zeigte das Plenum Zukunftstreiber »Mensch« was die Logistik von den neuen Konsumenten lernen kann. Hier gingen Referenten wie Prof. Dr. Claus Leggewie, Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI), oder Zalando-Geschäftsführer David I. Schröder den Auswirkungen von Web 2.0 und wachsender Bürgerbeteiligung auf die Logistik auf den Grund. Über das Leben und Arbeiten in der Stadt der Zukunft diskutierten u. a. Prof. Dr. Gernot Spiegelberg, Leiter Elektromobilität der Siemens Corporate Technology, Benjamin Brüser, Geschäftsführer Emmas Enkel sowie Dr. Stephan Peters, Vorstand der Rhenus AG & Co. KG. Mithilfe von ressourcenschonenden Lieferkonzepten, sollen Ballungsräume auch zukünftig lebenswert gehalten werden. Warum Nachhaltigkeit zur Notwendigkeit wird, stand auch im Zentrum des Plenums »Umwelt und Ressourcen«, das der Frage nachging, wie und mittels welcher Technologien die Logistik ihren Beitrag zur Ressourcenschonung leisten kann.

Vorhandene Lösungen nutzen und ausbauen

Aufbauend auf den im Zukunftsplenum angesprochenen, drängenden Herausforderungen und Visionen zeigte das »Fraunhofer-Symposium Logistik« am zweiten Kongresstag, unter Leitung des Fraunhofer IML, was heute schon möglich ist. Um möglichst unterschiedliche Themenbereiche ansprechen zu können, wurde das Kongresskonzept hier von zwei auf sechs Parallelsequenzen erweitert. Diese boten als Workshops, Planspiele und Wissensforen in Gruppen zwischen 50 und 80 Teilnehmern noch mehr Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch sowie Anregungen für innovative logistische Lösungen. Die Sequenz »Verkehr und Transport« zeigte wie Logistik-Netzwerke Effizienz schaffen und sichere Transportketten auch in Zukunft gewährleistet werden können. Im Segment »Stadt der Zukunft« wurden die Zukunftsvisionen des Vortags aufgegriffen und um konkrete Lösungsansätze von Handelsunternehmen und KEP-Dienstleister ergänzt. Im Mittelpunkt des Moduls »Sensing Internet & Auto-ID« standen Bildverarbeitungssysteme zur Objekterkennung und Qualitätssicherung sowie intelligente Ladungsträger von morgen. Im Wissensforum »Logistik IT« berichteten Anwender und Anbieter über ihre Erfahrungen mit Cloud-Lösungen und „Logistics on Demand“. Darüber hinaus gaben die beiden Sequenzen »Krankenhauslogistik« sowie »Operational Excellence in der Prozessindustrie« Einblick in spezielle Arbeitsbereiche der Fraunhofer-Wissenschaftler.

Zukunft zum Ausprobieren in der Ausstellung

Zusätzlich bot die, mit 16 Ausstellern ausgebuchte, kongressbegleitende Ausstellung Gelegenheit sich aktiv zu beteiligen, zu diskutieren und sich neue Technologien auch live anzusehen.

Weitere Informationen und Presseunterlagen unter www.zukunftskongress-logistik.de

 

Kontakt für Rückfragen:
EffizienzCluster Management GmbH
Kommunikation und Marketing
Kirsten Verbeek
Telefon: +49 (0) 2 31 / 97 43-6 13
E-Mail: kirsten.verbeek@effizienzcluster.de
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Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML
Pressereferentin
Bettina von Janczewski
Telefon: +49 (0) 2 31 / 97 43-1 93
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11. September 2012

Impulse aus aller Welt

• EffizienzCluster LogistikRuhr und Fraunhofer IML organisieren gemeinsam internationale Wissenschaftskonferenz zum Zukunftskongress Logistik 2013 • EffizienzCluster LogistikRuhr gibt wissenschaftlichen ... mehr

EffizienzCluster LogistikRuhr und Fraunhofer IML organisieren gemeinsam internationale Wissenschaftskonferenz zum Zukunftskongress Logistik 2013
EffizienzCluster LogistikRuhr gibt wissenschaftlichen Sammelband „Efficiency & Logistics“ heraus

Das Thema Internationalisierung steht auf der Agenda des EffizienzCluster LogistikRuhr ganz oben: Im September 2013 werden nun erstmals Wissenschaftler aus der ganzen Welt in Dortmund zur International Logistics Science Conference zusammenkommen und in der Logistik-Metropole Ruhr ihre Forschungsergebnisse vorstellen. Damit wird die Bedeutung der Region als internationaler Wissenschaftsstandort für Logistik weiter gestärkt.

Mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) und der Technischen Universität (TU) gehört Dortmund schon seit vielen Jahren zu den international führenden Adressen für Logistikforschung – doch im September 2013 werden jetzt erstmals Wissenschaftler aus der ganzen Welt zu einer Wissenschaftskonferenz ersten Ranges nach Dortmund kommen: zur International Logistics Science Conference. Die Konferenz hat Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen in seiner Funktion als Vorsitzender des Scientific Committee, dem Gremium der Forschungs- und Bildungspartner des EffizienzClusters, aber auch als Institutsleiter an der TU Dortmund und am Fraunhofer IML, initiiert: „Es ist an der Zeit, dass wir internationale Logistikforscher dorthin einladen, wo das Herz der Logistik schlägt – in die Logistik-Metropole Ruhr.“

Die International Logistics Science Conference (ILSC) wird am 4. September 2013 stattfinden. Der „Call for Papers“ wurde soeben auf dem Zukunftskongress Logistik veröffentlicht. Gegenstand der Konferenz sind die zentralen Herausforderungen der Logistikforschung und der Logistik selbst. „Logistikforschung soll Strukturen und Prozesse effizienter machen“, so Prof. Clausen. Vorgestellt werden sollen Forschungsergebnisse sowohl zu innovativen Komponenten als auch zu integrierten Systemen für alle Logistikbereiche. Ein Fokus liegt dabei – ganz im Sinne des EffizienzCluster LogistikRuhr – auf Projekten, die mehr Effizienz, Nachhaltigkeit und Anpassungsfähigkeit versprechen. Die ILSC wurde bewusst auf den zweiten Tag des Zukunftskongresses Logistik gelegt. Die Konferenz ist zwar ganz der Wissenschaft vorbehalten, dennoch ist ein intensiver internationaler Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gewollt und gewünscht.

Ganz im Sinne der Internationalisierung der Inhalte im EffizienzCluster erscheint mit der wissenschaftlichen Publikation „Efficiency & Logistics“ im 4. Quartal 2012 im Springer Verlag eine Sammlung von Fachbeiträgen zu den Forschungen aus den 27 Verbundprojekten der ersten Förderphase. Initiiert von Prof. Clausen leistet der Sammelband einen nachhaltigen Beitrag zur wissenschaftlichen Reputation des EffizienzClusters und sorgt für den Informations- und Wissenstransfer in die wissenschaftliche Gemeinschaft.

 

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Kirsten Verbeek
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11. September 2012
Urbane Versorgung

Effiziente Logistik macht Städte attraktiv

• Vernetzung von Technologien und Kollaboration von Unternehmen sind das Fundament für eine nachhaltige urbane Versorgung • Modelle, Prototypen und Demonstratoren aus fünf Forschungsprojekten ... mehr

Vernetzung von Technologien und Kollaboration von Unternehmen sind das Fundament für eine nachhaltige urbane Versorgung

Modelle, Prototypen und Demonstratoren aus fünf Forschungsprojekten sorgen für Einsparung von Ressourcen, z.B. durch

Städte sind nach wie vor ein Garant für Wachstum und Wohlstand in der Gesellschaft, doch die heute vorherrschenden Konsummuster, die damit einhergehende Verkehrsdichte sowie Energiebedarf und Ressourcenverbrauch bringen die Städte derzeit an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit: „Die urbane Versorgung steht auf dem Prüfstand: Damit unsere Metropolen lebenswert bleiben, brauchen wir ressourcenschonende Lieferkonzepte und umweltfreundliche Mobilität“, erklärt Dr.-Ing. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH (ECM). In fünf wissenschaftlichen Projekten im Leitthema „Urbane Versorgung“ – eines von sieben Zukunftsfeldern der Logistik im EffizienzCluster – entwickeln Wissenschaft und Wirtschaft bereits entsprechende Lösungen.

Stadt-Projekte machen gute Fortschritte

„Zu unseren Herausforderungen gehören individualisierte Kundenwünsche, die damit verbundene Atomisierung des Liefervolumens, die begrenzten Infrastrukturen der Stadt und die Verkehrsdichte, aber auch die alternde Gesellschaft mit ganz neuen Mobilitäts- und Konsumwünschen“, so Christiane Auffermann, Leitthemenentwicklerin „Urbane Versorgung“ im EffizienzCluster LogistikRuhr. In den auf bis zu fünf Jahre angelegten Forschungsprojekten, die Mitte 2010 ihre Arbeit aufgenommen haben, sind bereits erste Modelle, Prototypen und Demonstratoren entstanden, die Antworten auf die Herausforderungen geben:
Im Projekt Urban Retail Logistics sind aus Wettbewerbern Kooperationspartnern geworden: RWE, Lekkerland und Metro planen gemeinsam einen Urban Hub – eine Plattform, die Warenströme bündelt. Dieser Hub soll bereits Ende dieses Jahres pilotiert werden. Die Forscher im Projekt haben dazu die Handelswelten der Zukunft erforscht, Handelstypen bzw. Handelsformate und deren Sortimente erfasst und als „Bausteine“ mit logistischen Kriterien hinterlegt. Alle Bausteine wurden für ein so genanntes Urban Information System aufgearbeitet – eine wesentliche Grundlage für den Urban Hub. Denn es ermöglicht eine intelligente Vernetzung und eine reibungslose Kooperation zwischen unterschiedlichsten Unternehmen.
Ein weiteres Leuchtturmprojekt ist die eBase4Mobility, die unterschiedlichste Technologien miteinander vernetzt: Ein vollautomatisches Parkhaus mit Regal-Blocklagerung für PKW wird dabei zum Lager und Lieferstützpunkt für Wirtschaftsverkehre. Das urbane Depot dient zudem dem Aufbau von Infrastrukturen für den verstärkten Einsatz von Elektromobilität. Noch sind 93,7 Prozent des Verkehrsaufkommens abhängig vom fossilen Energieträger Öl. Der Entwurf für eine innovative Photovoltaik-Fassade, mit der das Parkhaus zum Energie-Erzeuger wird, liegt bereits vor. Der Prototyp einer Transportpalette mit Wechselstrom-(AC)-Ladeterminal wurde realisiert, ebenso ein AC-Ladestecker mit RFID-Nutzeridentifikation.
Gleich in zwei Projekten stehen flexible, maßgeschneiderte Navigationslösungen, mit denen die Verkehrsflüsse in Ballungsräumen verbessert werden sollen, auf der Forschungsagenda. Die Partner von Dynamics in Navigation haben bereits den Prototyp für eine neue Generation vorausschauend agierender Navigationssysteme vorgestellt, die dynamische Verkehrsinformationen verarbeiten. Der erste Prototyp der Urban Business Navigation-Anwendung ist ebenfalls in der Testphase, eine branchenindividuelle Navigationslösung für städtische Wirtschaftsverkehre. Im Rahmen der vorhergehenden Impact Analyse zeigte sich unter anderem, dass LKW, die das System nutzen, bis zu 20 Prozent der gefahrenen Kilometer einsparen können. Dank präziser Geokoordinaten verbessern sich darüber hinaus die Grundlagen für die Tourenplanung.
Die rechtssichere Übergabe von Waren an den Verbraucher ist Gegenstand von ePod@Home. Derzeit wird im Projekt der Prototyp eines Softwaremoduls für den elektronischen Bestellprozess entwickelt, seit Anfang August auch das Modul für den mobilen Zustellprozess. Inzwischen sind weitere Partner sind in das Projekt eingestiegen, um ePod@Home bis zur Marktreife voranzutreiben.

In der Zukunft der Stadt liegt die Zukunft der Unternehmen
Ziel des EffizienzClusters ist es, die Individualität von morgen – im Sinne individueller Warenversorgung, Mobilität und Produktion – mit 75 Prozent der Ressourcen von heute zu ermöglichen: „Damit wir das Effizienzpotenzial der Stadt nutzen und ausschöpfen können, bedarf es vor allem zwei Faktoren“, so Dr.-Ing. Christian Jacobi. „Zum einen müssen wir neue Technologien nutzen und miteinander kombinieren, wie dies in den Projekten des EffizienzClusters zur urbanen Versorgung bereits deutlich wird. Zum anderen müssen mehr Unternehmen kooperieren – mit der Forschung und miteinander. Damit leisten sie nicht nur einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Stadt, sondern auch zur eigenen Wettbewerbsfähigkeit.“

 

Kontakt für Rückfragen:
Kirsten Verbeek
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28. August 2012
Logistische Gestaltungskompetenz

EffizienzCluster LogistikRuhr begründet regionale Bildungsstrategie für die Logistik der Zukunft

• Metropolregion Ruhr soll als „Logistics Knowlegde Cluster“ weltweit sichtbar werden • Anlaufstellen für eine verstärkt an Nachhaltigkeitsprinzipien orientierte Aus- und Weiterbildung ... mehr

Metropolregion Ruhr soll als „Logistics Knowlegde Cluster“ weltweit
sichtbar werden
Anlaufstellen für eine verstärkt an Nachhaltigkeitsprinzipien orientierte Aus- und Weiterbildung nehmen Gestalt an

Logistische Prozesse lassen sich schon längst nicht mehr mit dem Taschenrechner kalkulieren oder allein aus der Erfahrung heraus steuern. Die Logistik ist heute vielfältig vernetzt und orientiert sich zunehmend an Nachhaltigkeitsprinzipien – in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht. Damit steigen die Anforderungen an die Beschäftigten in der Logistik. „Die Logistiker von morgen müssen für die Herausforderungen der Zukunft mithilfe neuer kurrikularer Modelle und innovativer Lernmethoden qualifiziert werden – sowohl in der Ausbildung als auch in der Weiterbildung, über alle Fachebenen und Hierarchiestufen hinweg“, so Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management (ECM) des EffizienzCluster LogistikRuhr. Das Fundament dafür wird im Leitthema Logistische Gestaltungskompetenz des Spitzenclusters gelegt.

Die Logistische Gestaltungskompetenz ist eines von sieben Leitthemen, die im EffizienzCluster als Innovationskorridore für die Logistik von morgen dienen. Hier werden Innovationen erschaffen, die das Gesicht der Logistik im Sinne einer neuen gesellschaftlichen Verantwortlichkeit maßgeblich verändern. Zum Leitthema zählen insgesamt vier Forschungsvorhaben. Im Projekt Supply Chain School beispielsweise entstehen fortschrittliche digitale Lernplattformen („Corporate Academies“) auf der Basis neuer didaktischer Konzepte. Im Projekt Wissenschaftliche Weiterbildung in der Logistikbranche werden passgenaue Qualifizierungs- und Studienkonzepte geschaffen, etwa die Ausbildung zum/zur Multimodalen Logistiker/in. Die Angebote werden in der Metropolregion Ruhr modell- und pilothaft umgesetzt und nehmen damit bewusst Trends auf.

Bildung der Logistik – Bildung in der Logistik

Folgte die Logistik früher der produzierenden Wirtschaft, entwickelt sie sich nicht zuletzt mit und im EffizienzCluster LogistikRuhr zu einer treibenden Kraft in der Wirtschaft. Damit ist der Aufbau eines neuen Selbstverständnisses der Logistik verbunden. Die „Bildung der Logistik“ wiederum geht im EffizienzCluster mit einer „Bildung in der Logistik“ einher. Diese präsentiert sich auch in drei „physischen“ Anlaufstellen zur Aus- und Weiterbildung einer neuen Generation von Logistikern. Hier wird innovatives Logistik-Wissen auf modernen Wegen vermittelt:
In Duisburg hat die DIALOGistik Duisburg ihre Arbeit aufgenommen, eine neuartige Beratungsstelle für Wissenstransfer, Qualifizierung und Logistikeffizienz. Ihre Arbeit und ihr Angebot speisen sich aus drei Forschungsprojekten des Clusters. Auch hier schlägt der Cluster eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
In Dortmund entsteht derzeit mit dem LogistikCampus ein interdisziplinäres Forschungszentrum für Logistik. Der LogistikCampus ist ein assoziiertes Projekt des EffizienzClusters. Projektpartner sind die Technische Universität Dortmund und das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik.
2013 wird sich das House of Logistics & Mobility (HOLM), eine neutrale Plattform für die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, mit Büros, Showrooms und Hörsälen am Frankfurter Flughafen niederlassen. Das HOLM ist die institutionalisierte Verbindung zwischen dem EffizienzCluster und der Logistikregion Rhein-Main.

Metropolregion Ruhr wird Logistics Knowledge Cluster

Ob berufliche Weiterbildung oder akademische Ausbildung, ob aus der Forschung oder aus der Praxis: Regelmäßiger Know-How-Transfer in die Unternehmen bestimmt in zunehmendem Maße auch die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. „Unser Ziel ist es, die Metropolregion Ruhr als >Logistics Knowlegde Cluster< weltweit sichtbar zu machen“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH. Davon profitieren ganz konkret auch die Unternehmen: Die Logistiker von morgen werden in der Region ausgebildet und an die Region bzw. ihre Unternehmen gebunden. „Dies ist in Zeiten des Fach- und Führungskräftemangels, der in der Logistik bereits deutlich spürbar ist, von unschätzbarem Wert“, weiß Dr. Jacobi. Gleichzeitig haben Logistik-Unternehmen die Chance, als „first mover“ im Cluster entwickelte Werkzeuge wie „Corporate Academies“ einzusetzen oder wegweisende Weiterbildungsmaßnahmen in Einrichtungen vor Ort zu nutzen. Jacobi weiter: „Unternehmen, die ihr Personal auf die zukünftigen Herausforderungen vorbereiten, handeln proaktiv und chancenorientiert. Damit tragen sie entscheidend zu ihrer Zukunftsfähigkeit bei.“

 

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28. August 2012
Logistische Gestaltungskompetenz

Hafen lernt im Dialog!

• NRW-Verkehrsminister eröffnet die DIALOGistik Duisburg als neue Anlaufstelle für Wissenstransfer, Qualifizierung und Logistikeffizienz im Duisburger Hafen • Weiterbildung zum „Multimodalen ... mehr

NRW-Verkehrsminister eröffnet die DIALOGistik Duisburg als neue Anlaufstelle für Wissenstransfer, Qualifizierung und Logistikeffizienz im Duisburger Hafen
Weiterbildung zum „Multimodalen Logistiker“ startet für kaufmännische und gewerbliche Beschäftigte

Wissen wird mehr und mehr zum Erfolgsfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Im Duisburger Hafen, dem größten Binnenhafen der Welt, nimmt heute, 28. August 2012, die DIALOGistik Duisburg offiziell die Arbeit auf. In Anwesenheit von NRW-Verkehrsminister Michael Groschek wurde die neue Beratungs- und Coachingstelle im Duisburger „Schiffchen“ gemeinsam mit mehr als 100 geladenen Gästen feierlich eröffnet. Die DIALOGistik Duisburg schließt eine Lücke in der Aus- und Weiterbildung und bietet insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen Zugang zu Expertenwissen in der Logistik.

Künftig unterstützt die DIALOGistik Duisburg Unternehmen am Standort mit gezielten Informationsveranstaltungen und Beratungsleistungen bei Themen rund um Personal und Qualifizierung, der effizienten Gestaltung von Logistikprozessen oder Fragen zu Corporate Social Responsibility. Bei der Identifizierung der Bedarfe für die Unternehmen und der Entwicklung der Inhalte setzt die DIALOGistik auf die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, denn hinter der DIALOGistik Duisburg stehen unter Federführung der Universität Duisburg-Essen (UDE) drei interdisziplinäre Forschungsprojekte des EffizienzCluster Logistik-Ruhr, dem größten Forschungs- und Entwicklungscluster der Logistik:
das Forschungsprojekt WiWeLo (Wissenschaftliche Weiterbildung in der Logistikbranche), in dem innovative Qualifizierungskonzepte entwickelt werden, die den Kompetenzbedarf entlang der gesamten Wertschöpfungskette bei den Industrie- und Handelsunternehmen, den Logistikdienstleistern und Transportunternehmen abdecken,
das Forschungsprojekt OrGoLo (Organisatorische Innovationen mit Good Governance in Logistiknetzwerken), in dem ein Fokus auf die Entwicklung verantwortungsbewusster Lieferketten gelegt wird, und
das Forschungsprojekt CoReLo (Integriertes CSR-Management in Logistiknetzwerken), das sich mit speziellen Fragen der ökonomischen, sozialen und ökologischen Verantwortung von kleinen und mittelständischen Logistikdienstleistern und Logistiknetzwerken auseinandersetzt.

"Dass die DIALOGistik genau hier – am Standort Duisburg – entsteht, ist kein Zufall. Die Universität Duisburg-Essen verfügt über eine hohe disziplinübergreifende Expertise auf dem Gebiet der Logistik, die in dem neuen Projekt im Duisburger Hafen praxisnah erschlossen wird. Wir initiieren damit neue Dialoge und stärken so die Zukunft der Logistik in der Wirtschaft, sowohl auf kommunaler wie auf Landesebene.“, ist Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen, überzeugt.
Unternehmen profitieren von konkreten Angeboten
Sämtliche Angebote der DIALOGistik Duisburg werden speziell auf die Bedürfnisse der 300 logistikorientierte Hafenunternehmen zugeschnitten. Von der DIALOGistik angebotene Arbeitskreise mit dem Schwerpunkt Personalmanagement, Workshops zum Thema Nachhaltigkeit oder anlassbezogene Beratungen in Expertenrunden finden künftig im Duisburger Hafen statt. Geplant ist auch ein „Logistikmonitor Duisburg“, der den Arbeits- und Ausbildungsmarkt evaluiert und die Wirtschaftsstruktur analysiert oder ein Lieferkettenkonfigurator für eine effiziente Planung der Supply Chain. „Die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden und der Erfolg des Duisburger Hafens sind zwei Seiten derselben Medaille“, so Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der duisport-Gruppe und stellvertretender Vorsitzender im Strategieboard des EffizienzCluster LogistikRuhr. „Deshalb unterstützen wir nicht nur den Aufbau der DIALOGistik, sondern sind auch Initiator und Treiber dieser Entwicklung. Wir laden alle ein, sich aktiv an der DIALOGistik zu beteiligen und die Angebote zu nutzen.“

Bereits in der kommenden Woche startet mit dem/der „Mulitmodale/n Logistiker/-in“ ein neues Weiterbildungsformat in der DIALOGistik. Vor dem Hintergrund sich verknappender Ressourcen, immer komplexeren Supply Chains und den Herausforderungen nachhaltiger Logistik wird multimodaler Waren- und Gütertransport zunehmend zum erfolgskritischen Faktor. „Als Industrieland Nummer Eins haben wir in Nordrhein-Westfalen beste Infrastrukturvoraussetzungen für die Stärkung des multimodalen Verkehrs“, wirbt NRW-Verkehrsminister Michael Groschek anlässlich der Eröffnungsfeierlichkeiten für Logistik auf Straße, Schiene und Wasser. „Deshalb brauchen wir gut ausgebildete Fachkräfte, eben multimodale Logistiker, nicht nur für den Standort Duisburg, sondern auch für NRW. In diesem Sinne wünsche ich der DIALOGistik Duisburg und dem Duisburger Hafen mit all ihren Aktivitäten viel Erfolg.“

 

Kontakt:
Katja Wenkel
Im Freihafen 6c/ Hafennr. 3512
D-47138 Duisburg
Tel.: +49-203-803 4476
E-Mail: info@dialogistik-duisburg.de

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von links: Hafenchef Erich Staake, NRW-VerkehrsministerMichael Groschek und Professor Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Unioversität Duisburg-Essen

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Eröffnung der DIALOGistik im Duisbuger Restaurant "Schiffchen"

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25. Juni 2012

Innovationen für den Markt: EffizienzCluster treibt Ideenverwertung voran

• Jahrestreffen 2012 in Mülheim stand im Zeichen von Wissenstransfer und Vernetzung • Anbahnung neuer Projekte gewinnt an Bedeutung Der EffizienzCluster LogistikRuhr will das Innovationspotenzial ... mehr

Jahrestreffen 2012 in Mülheim stand im Zeichen von Wissenstransfer und Vernetzung
Anbahnung neuer Projekte gewinnt an Bedeutung

Der EffizienzCluster LogistikRuhr will das Innovationspotenzial des größten Forschungs- und Entwicklungsclusters der Logistik heben und den Prozess der Verwertung von Ergebnissen nachhaltig unterstützen. Im Rahmen des Jahrestreffens 2012 am Montag, 25. Juni, in Mülheim a.d. Ruhr erarbeiteten Wissenschaftler und Unternehmensvertreter daher in zahlreichen Workshops und Pitches Strategien für Innovationsprozesse.

„Mit der kommerziellen Nutzung dessen, was in unseren Forschungsprojekten entsteht, wird der Cluster zum Impulsgeber für die Zukunft der Logistik und für mehr Wachstum in der Region“, formulierte Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH (ECM), das anspruchsvolle Ziel für die kommenden Monate und Jahre. Das Jahrestreffen verzeichnete mit mehr als 140 Teilnehmern einen besonders hohen Zulauf. Dazu gehörten hochkarätige Vertreter wissenschaftlicher Einrichtungen ebenso wie Vertreter beteiligter Unternehmen. Neben zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen waren auch Weltkonzerne wie Continental, Lufthansa Cargo oder Bayer MaterialScience beim Jahrestreffen in der Akademie „Die Wolfsburg“ zu Gast.

Forschung verwerten: Wirtschaft wächst mit dem Cluster

Die Treiber für Verwertung und Vermarktung sind die zunehmende Konkretisierung und Detaillierung von Projektergebnissen: Vor zwei Jahren war der Spitzencluster der Logistik mit den ersten seiner aktuell 27 Verbundprojekte gestartet; inzwischen liegen aus einzelnen Projekten bereits erfolgreich entwickelte und in Versuchsfeldern erprobte Konzepte, Modelle und Prototypen vor. Untersuchungen zeigten jedoch, dass in Deutschland beispielsweise nur jede achte Produktidee (13 Prozent) den Markt auch wirklich erreiche, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der ECM: „Damit die wissenschaftlichen Ergebnisse aus unserem Cluster nun in marktfähige Produkte transferiert werden, haben wir auf dem Jahrestreffen die Gelegenheit genutzt, unsere Verbundprojektpartner für die Verwertung ihrer Entwicklungen zu sensibilisieren. Je früher wir über die Vermarktung nachdenken, umso erfolgreicher werden wir sein.“

Im Rahmen des Jahrestreffens traten die Verbundprojektpartner in den Austausch untereinander: In verschiedenen Workshops wurden zahlreiche wertvolle Kontakte ermöglicht, Anwendungen für Produkte aufgezeigt und Anschlussaufgaben offengelegt. Zudem stellten einzelne Verbundprojektpartner ihre innovativen Leistungen und Angebote in jeweils fünfminütigen Kurzvorträgen, so genannten Pitches, vor, um sie im Cluster bekannter zu machen und Impulse für die weitere Vernetzung zu geben.

Vernetzung fördern: Cluster wächst mit neuen Projekten

Neben der Verwertung und Vermarktung von Innovationen war auch die Anbahnung neuer Forschungsprojekte, verbunden mit der Identifizierung strategischer Partnerschaften, ein wichtiges Thema des Jahrestreffens. Denn: „An die aktuellen Verbundprojekte, von denen einige ja bereits in diesem Jahr abgeschlossen werden, sollen sich viele weitere zukunftsweisende Vorhaben für mehr Effizienz in der Logistik anschließen“, erklärte Dr. Christian Jacobi. Angesprochen sind hier insbesondere auch die Mitglieder des EffizienzCluster Logistik e.V. Das Netzwerk der Unternehmen im Cluster unterstützt seine Mitglieder aktiv dabei, Innovationsprojekte voranzutreiben. „Es gibt noch viel zu erforschen und zu entdecken – die Logistik ist heute in der gleichen Situation wie die Informatik vor 30 Jahren“, vergleicht Clusterinitiator Prof. Dr. Michael ten Hompel die beiden wettbewerbsentscheidenden Querschnittsbranchen und prognostiziert der Logistik eine glänzende Zukunft: „Und in einigen Jahren werden wir sagen: Mit dem EffizienzCluster LogistikRuhr hat alles angefangen!“ 

 

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140 Clusterakteure aus Wirtschaft und Wissenschaft trafen sich in Mülheim an der Ruhr, um über Möglichkeiten und Strategien zur Ergebnisverwertung aus 27 Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu diskutieren.

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Begrüßung

Clustermanager Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH (links), und Clusterinitiator Prof. Dr. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML, begrüßten die Teilnehmer.

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Aus den Workshops

Anknüpfungspunkte für neue Projekte: Unter Moderation von Leitthemenentwicklerin Dr. Katja Klingebiel (Mitte) diskutierten die Workshopteilnehmer neue logistische Innovationsfelder für die Automotive-Branche.

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06. Juni 2012

Neue Impulse für die Logistik von morgen: EffizienzCluster und BrainNet intensivieren Zusammenarbeit

Internationales Beratungsunternehmen wird Unterstützer des Clustermanagements Partnerschaft als Treiber für weltweite Kooperationen und Projekte 06. Juni 2012 – Der EffizienzCluster ... mehr

  • Internationales Beratungsunternehmen wird Unterstützer des Clustermanagements
  • Partnerschaft als Treiber für weltweite Kooperationen und Projekte

06. Juni 2012 – Der EffizienzCluster LogistikRuhr und das internationale Beratungsunternehmen für Supply Chain Management BrainNet arbeiten künftig noch enger zusammen: BrainNet ist bereits Partner im Verbundprojekt Supply Chain School und Competitiveness Monitor und wird nun darüber hinaus die Arbeit der Effizienz Cluster Management GmbH (ECM) unterstützen.

„Die Partnerschaft mit BrainNet ist ein weiteres gutes Beispiel für das Zusammenwirken von Kompetenzen und Kompetenzträgern im Cluster“, so Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH. „Sie unterstreicht einmal mehr die Branchen-, Technologie- und Problemlösungskompetenz des Clusters.“ Zu den Unterstützern der ECM gehören neben dem Initiativkreis Ruhrgebiet, der Fraunhofer-Gesellschaft und der agiplan GmbH bereits das Land NRW, der Cluster Logistik.NRW, die Wirtschaftsförderung Dortmund und das last mile logistik Netzwerk.

BrainNet ist ein international tätiges Beratungsunternehmen, das sich als Ideengeber und Treiber globaler Supply Chain Management-Entwicklungen versteht. „Wir wollen die Arbeit des Clusters intensiver mitgestalten, weil Unternehmen und öffentliche Organisationen einen logistischen Innovationsschub brauchen, um die drängendsten Fragen der nächsten Jahre, wie Mobilität, Nachhaltigkeit, Urbanisierung oder demografischer Wandel, zu bewältigen“, sagt Christian A. Rast, Partner und CEO der BrainNet Gruppe.

BrainNet wird im Rahmen des Leitthemas Logistische Gestaltungskompetenz, dem das Verbundvorhaben Supply Chain School zugeordnet ist, an Themen zur Neuausrichtung einer Logistik mitarbeiten, die wichtige Beiträge zur Lösung der Gegenwartsprobleme leistet und Wandlungsprozesse vorantreibt. Die Forscher der Supply Chain School entwickeln eine digitale Lernplattform, die relevantes Logistikwissen enthält und neuesten didaktischen Konzepten folgt. Im Rahmen von „Corporate Academies“ können Unternehmen dann aus einzelnen Lerneinheiten individuelle Weiterbildungspakete für ihre Mitarbeiter schnüren. Zudem engagiert sich BrainNet als Mitglied im EffizienzCluster Logistik e.V., dem Netzwerk der Unternehmen im Cluster. „Wir freuen uns darüber, dass mit BrainNet ein Unternehmen in unserem Kreis aktiv ist, das dank enger Kooperationen mit internationalen Hochschulen und eigener Forschung über hervorragende Kontakte in der Logistik weltweit verfügt“, so Dr. Jacobi.

Zu einem Gespräch über die Zukunft der Logistik im Rahmen der Reihe „BrainNet Executive Talks“ hat BrainNet-CEO Christian A. Rast jetzt Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML, Initiator und inhaltlicher Kopf des Effizienz-Clusters LogistikRuhr, eingeladen.

 

Kontakt
Kirsten Verbeek

EffizienzCluster Management GmbH
Kölner Straße 80-82
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04. April 2012
Logistics Mall

Wissensforum transfairlog: Logistik-Software aus der Wolke

Dienstag, 12. Juni 2012 | 10:30 – 12:00 Uhr, Forum I – Halle A4 Moderation: Dr. Christian Jacobi, Geschäftsführer EffizienzCluster Management GmbH, Geschäftsführender Gesellschafter ... mehr

Dienstag, 12. Juni 2012 | 10:30 – 12:00 Uhr, Forum I – Halle A4
Moderation: Dr. Christian Jacobi, Geschäftsführer EffizienzCluster Management GmbH, Geschäftsführender Gesellschafter agiplan GmbH

  • Besteht die serviceorientierte Softwareentwicklung den Praxistest?
  • Forscher geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen, Anwender berichten über ihre Erfahrungen

Die Informationstechnologie ist bereits heute eine unverzichtbare Säule der Logistik – und die IT wird umso wichtiger vor dem Hintergrund der Rolle der Logistik, die „Effizienz produziert“. Im Wissensforum „Logistik-Software aus der Wolke“ des EffizienzCluster LogistikRuhr und des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML auf der transfairlog 2012 diskutieren Experten und Anwender, ob die serviceorientierte Softwareentwicklung das hält, was sie verspricht.

Begriffe wie „Logistics on Demand“, „Software as a Service“ und „Business by Design“ stehen für den Aufbruch in eine schöne, neue und vor allem flexible IT-Welt für die Intralogistik: Die nächste Generation adaptiver IT-Systeme wird Unternehmen bei der Gestaltung, Planung und Steuerung der Supply Chain bzw. des Unternehmensnetzwerks entscheidend und weit über das bisher bekannte Maß hinaus unterstützen.
Heute noch sind die Unternehmen vielfach auf starre, monolithische IT-Systeme angewiesen, die meist aufwändig individualisiert werden müssen oder von vornherein inflexible Einzellösungen darstellen. Dabei operieren die Unternehmen in einem Markt, der von starker Dynamik und komplexen Zusammenhängen geprägt ist – und in dem man schnell reagieren muss. Die Weichen dafür werden derzeit im EffizienzCluster LogistikRuhr gestellt, dem größten Forschungs- und Entwicklungscluster in Europa: Das Leitthema „Logistics-as-a-Service“, einer von sieben Innovationskorridoren des Clusters, fokussiert ein ganzheitliches und simultanes Logistik- und IT-Design für eine durchgängige und effiziente Gestaltung, Planung und Steuerung von Wertschöpfungsnetzwerken. Leitthemenentwicklerin Dr. Katja Klingebiel gibt im Wissensforum Einblick in aktuelle Forschungsprojekte des Leitthemas, in denen auch und gerade Prototypen für Logistik-Software für der Cloud entwickelt werden.

Denn: Immer mehr Unternehmen sind daran interessiert, Logistiksoftware über das Internet anzumieten und auf externen Servern in der Wolke zu betreiben. In Zusammenarbeit der Fraunhofer-Institute für Materialfluss und Logistik IML und für Software- und Systemtechnik ISST ist im Innovationscluster „Cloud Computing für Logistik“ – assoziiertes Projekt im EffizienzCluster LogistikRuhr – die Logistics Mall entstanden: eine serviceorientierte Plattform, die der gegenwärtigen Situation Rechnung trägt und den wachsenden Anforderungen gerecht wird. Die Logistics Mall ist ein virtueller Marktplatz, der das Anbieten logistischer IT-Anwendungen, Dienste und Prozesse, die bedarfsorientierte Kombination und Buchung der angebotenen Services zu einer individuell auf den Anwender zugeschnittenen Lösung und deren anschließendes Ausführen in der Cloud ermöglicht. „Wir bieten Anbietern und Anwendern die Möglichkeit sich mit uns technologisch auszutauschen und gleichzeitig den Zugriff auf über 900 Personenmonate Forschungsergebnisse – das ist insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen sehr interessant, die bedarfsgerecht und kostenoptimiert IT-Lösungen beziehen kann“, verspricht Oliver Wolf, Abteilungsleiter Sofware Engineering im Fraunhofer IML und kreativer Kopf der Logistics Mall. Die Zentralisierung der Hardware beim Betreiber der Cloud erlaubt es dem Anwender, auf das Einrichten einer eigenen IT-Infrastruktur zu verzichten, und reduziert so die Investitionskosten. Anwender der Logistics Mall sind nicht mehr gezwungen, monolithische Softwarepakete zu erwerben, obwohl sie nur einzelne Prozesselemente benötigen, sondern können auf passende, ausdifferenzierte Programmsegmente zugreifen. Die Mall besitzt inzwischen Marktreife. Über das konkrete Anbieten oder Anwenden von Diensten hinaus, können Unternehmen Mitglied der Usergroup „Cloud Computing für Logistik“ werden.

In der abschließenden Diskussionsrunde des Wissensforums werden sich Wissenschaftler und Unternehmensvertreter über die Chancen, Herausforderungen und Wünsche an der Schwelle des neuen IT-Zeitalters austauschen. Anwender berichten aus der täglichen Unternehmenspraxis und ziehen ein erstes Resümee. Dabei bestätigt sich schon jetzt: „Unternehmen, die den Sprung in die Cloud wagen, profitieren von einem Vorsprung an Know-how und von einem Image-Gewinn“, weiß Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH. „Die Ergebnisse im EffizienzCluster LogistikRuhr mit mehr als 30 Forschungsprojekten und im Fraunhofer-Innovationscluster Cloud Computing für Logistik zeigen einmal mehr, dass die Ära des stillen Genies im Kämmerlein vorbei ist. Innovation entsteht heute durch Kollaboration und Kooperation.“

Weitere Informationen unter:
www.effizienzcluster.de
www.logistics-mall.de

 

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Kirsten Verbeek
EffizienzCluster Management GmbH
Kölner Straße 80-82
45481 Mülheim an der Ruhr
 
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Mobil: +49 (0) 172 51 03 217
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E-Mail: kirsten.verbeek@effizienzcluster.de
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Prof. Dr. Michael ten Hompel

Vorsitzender Clusterboard,
Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML)

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Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen

Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen

Vorsitzender Scientific Committee,
Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML)

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Dr. Christian Jacobi - Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH

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Thorsten Hülsmann - Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH

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