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Green Logistics - ein Siegel für grünes Handeln

Produkten und Dienstleistungen für eine „Grüne Logistik“ liegen höchst unterschiedliche Kenngrößen zu Ressourcenverbrauch und Emissionen zugrunde. Es fehlen standardisierte ökologische Bewertungsverfahren und -methoden sowie eine systematische Sammlung ökologischer Gestaltungsalternativen für logistische Prozesse und Systeme.

Unsicherheiten über die tatsächlichen ökologischen Wirkungen, verbunden mit der Unkenntnis über mögliche ökologischere Alternativen und deren ökonomischen Auswirkungen, machen es sowohl kleinen und mittelständischen Unternehmen als auch Großunternehmen schwer, ihre Logistik ökoeffizient zu gestalten.

Ziel des Verbundprojekts

Im Rahmen des Verbundprojekts werden die ökologischen Wirkungen logistischer Prozesse und Systeme erstmalig verursachungsgerecht für die Bereiche Logistikimmobilie, Intralogistik und Transport bestimmt. Dabei wird die gesamte Logistikkette berücksichtigt. Die hierfür (weiter) zu entwickelnden Methoden und Instrumente werden in ein Zertifizierungssystem für Logistikdienstleister überführt. Ziel ist die Entwicklung eines international anerkannten Öko-Zertifikats. Dieses soll zum einen auf der Basis vorhandener Daten, zum anderen auf einer breiten Plattform von Praxiserfahrungen bzw. der Summe von acht Fallstudien entstehen. Gleichzeitig werden Best Practices, Kennlinien sowie Checklisten für Unternehmen erarbeitet.

Konkrete Innovationen

Der Erfolg des Verbundprojekts misst sich an der Effizienzsteigerung und Emissionsminderung in logistischen Systemen und Prozessen. Dazu sollen alle relevanten Anforderungen von Seiten zukünftiger Anbieter und Nutzer Eingang in die Untersuchungen sowie die zu entwickelnden Produkte und Dienstleistungen finden. Die Innovation liegt in der Vergleichbarkeit der ökologischen Wirkungen, in der logistischen Leistungserbringung und dem Nachweis der Existenz ökoeffizienter Lösungen entlang der gesamten Logistikkette. Der Branchenstandard im Bereich der Green Logistics wird dabei durch die Projektergebnisse vorgegeben, u.a. einen CO2-neutralen Luftfrachthub, eine ökoeffiziente Last Mile Logistik sowie ein ressourcensparendes Behältermanagement.

Partner im Projekt

ARGE Goodman Germany GmbH

 

Arcadis Deutschland GmbH

 

DB Mobility Logistics AG

 

Deutsche Post AG

 

Fiege Deutschland Stiftung & Co. KG

 

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML

 

Lufthansa Cargo AG

 

Schmidt-Gevelsberg GmbH

 

TÜV Rheinland AG

 

United Parcel Service Deutschland Inc & Co. OHG

 

Vanderlande Industries GmbH

 

Wuppertal Institut für Klima, Umwelt , Energie GmbH

Ökologie wird zu einer weiteren Zielgröße in der Logistik – ein einheitliches Zertifikat soll es Unternehmen erleichtern, ihre Logistik ökoeffizient zu gestalten.

Ansprechpartner

Dr. Marc Schneider

 

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML

E-Mail:
marc.schneider
@iml.fraunhofer.de

 

Dr. Kerstin Dobers

 

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML

E-Mail:
kerstin.dobers
@iml.fraunhofer.de

Daten & Fakten

Projektstart

01.06.2010

Projektlaufzeit
58 Monate

Projektvolumen
6,2 Mio Euro

Weitere Informationen

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Termine
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