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Integriertes CSR-Management in Logistiknetzwerken (CoReLo) - verantwortlich wirtschaften

„Ökologische Nachhaltigkeit ist in den Unternehmen noch nicht angekommen!“, lautete ein Ergebnis aus einer Umfrage zur ökologischen Nachhaltigkeit in Logistiknetzwerken – eine der Grundlagen für die Arbeit der Forscher. Die Aufnahme von ökologischen Nachhaltigkeitsaspekten erfolgte „eher durch äußeren Zwang als durch innere Überzeugung“. Tatsächlich verfügen wertegeleitete, nachhaltige und sozial-verantwortliche Logistiknetzwerke über eine innovative Unternehmenskultur und sind durch geringere Störanfälligkeit, bessere Koordinationspotentiale, höhere Mitarbeitermotivation und Sozialreputation gekennzeichnet.

Forschungsfrage

Logistikunternehmen sind aufgrund ihrer Einbindung in globale Wertschöpfungsprozesse in besonderer Weise mit den Herausforderungen ökonomischer, sozialer und ökologischer Verantwortung konfrontiert. Wie können insbesondere kleine und mittelständische Logistikdienstleister logistische Netzwerkprozesse vor dem Hintergrund ökologischer, sozialer und ökonomischer Anforderungen optimieren?

Konkrete Ergebnisse

Im Forschungsprojekt sind eine Reihe von Corporate Social Responsibility (CSR)-Instrumenten entwickelt worden, die Logistikunternehmen dabei unterstützen, eine nachhaltig wirksame CSR-Strategie zu implementieren. Neuartig daran ist die Verbindung von Ethik- und Nachhaltigkeitsanalysen mit der Gewinnung von Stakeholder-Informationen und der Entwicklung betrieblicher Verantwortungsmanagement-Systeme, die der Effizienzsteigerung, Ressourcenschonung und sozialverträglichen Versorgungsleistung dienen. Das Spektrum der Tools ist breit gefächert: Es reicht von Qualifizierungsmodulen über spezielle Leitfäden bis hin zu Analysetools zur Prozessoptimierung. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Leitfäden, für die wissenschaftliche Ergebnisse zur Entwicklung unternehmensspezifischer Nachhaltigkeits- bzw. CSR-Strategien so aufbereitet wurden, dass eine lösungsorientierte Umsetzung in die Betriebspraxis gewährleistet ist. Die Leitfäden ermöglichen Unternehmen die gezielte Entwicklung von betrieblichen Verantwortungssystemen sowie von Kommunikationsinstrumenten zur optimierten Kommunikation externer und interner CSR-Aktivitäten. Beispiele für Leitfäden sind der Quick-Check „Nachhaltigkeit in der Logistik“, der Instrumentenkoffer „Self-Assessment Unternehmenswerte und Kultur“, der als Steuerungstool die Implementierung einer nachhaltig wirkenden CSR-Strategie im Unternehmen unterstützt, oder das CSR-Glossar. Erfolgreiche Praxisbeispiele wurden in einer „Good Practice-Datenbank“ gesammelt.

Verwertung der Ergebnisse

Sämtliche im Projekt entwickelten Konzepte, Programme und Instrumente sind von den beteiligten Logistikunternehmen in Pilotphasen erprobt und in einer gemeinsamen Dialogstelle, der DIALOGistik Duisburg im Duisburger Hafen, installiert worden. Leitfäden und Tools stehen Unternehmen heute als Dienstleistungspakete zur Verfügung.

Nachrichten & Berichte

30. März 2012

Call for Papers - Themenschwerpunkt Konsumenten- und Unternehmensethik

Gemeinsam mit der zfwu – Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik – ruft das Kulturwissenschaftliche Institut Essen unter Federführung von Prof. Dr. Ludger Heidbrink, Mitglied im ... mehr

Gemeinsam mit der zfwu – Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik – ruft das Kulturwissenschaftliche Institut Essen unter Federführung von Prof. Dr. Ludger Heidbrink, Mitglied im Scientific Committee des EffizienzClusters LogistikRuhr, zum Call for Paper für die Ausgabe zfwu Nr. 13/3 (2012) - Themenschwerpunkt "Consumer Ethics and Business Ethics" - auf. Die Konsumentenethik spielt gegenüber der Unternehmensethik in der wirtschaftsethischen Diskussion in Europa bislang eine vergleichsweise geringe Rolle. Gleichwohl können Konsumenten durch ihr Nachfrage- und Nutzerverhalten erheblichen Einfluss auf die nachhaltige Gestaltung betrieblicher und marktwirtschaftlicher Prozesse ausüben. Das Verhältnis von Konsumenten- und Unternehmensethik soll in dieser Ausgabe der interdisziplinär ausgerichteten Fachzeitschrift an der Schnittstelle von Wirtschafts- und Sozialwissenschaften untersucht werden. Weitere Informationen zum Call for Papers finden Sie unter www.zfwu.de.
Die Publikationssprachen sind deutsch und englisch. Beitragsvorschläge müssen bis zum 1.6.2012 bei Dr. Bettina Hollstein, E-Mail Bettina.hollstein@uni-erfurt.de eingereicht werden. Alle Beiträge unterliegen einem doppelten verdeckten Gutachterverfahren.

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Dokumente & Downloads
Partner im Projekt

Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)

 

Universität Kiel

 

Universität Witten/Herdecke

 

Universität Duisburg-Essen

 

Duisburger Hafen AG 

 

Große-Vehne Speditions GmbH

 

Horst Weyer und Partner GmbH

 

relamedia GmbH

 

VSL NRW - Verband Spedition und Logistik NRW e.V.

 

IHK - Niederrheinische Industrie- und Handelskammer

 

seacon logistics

 

ssl - Servicegesellschaft für Spedition und Logistik mbH

Ethikkonzepte sollen sich nicht nur positiv auf die Zusammenarbeit von Akteuren im Unternehmen und in der Branche auswirken, sondern auch auf ihre Innovationsfähigkeit.

Ansprechpartner

Nora Meyer

 

Kulturwissenschaftliches Institut Essen

Tel.: +49 (0) 201 72 04 215

E-Mail:
nora.meyer@kwi-nrw.de

 

Imke Schmidt

 

Kulturwissenschaftliches Instiut Essen

Tel.: +49 (0) 201 72 04 212

E-Mail:
imke.schmidt
@kwi-nrw.de

Daten & Fakten

Projektstart

01.10.2010

Projektlaufzeit
36 Monate

Projektvolumen
2,1 Mio Euro

Weitere Informationen

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A compass for the logistics

 

The green revolution in logistics

 

Unterstützer
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Partner

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