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Ressourceneffiziente Instandhaltungslogistik (ResIH)

Bis heute werden in der Instandhaltungslogistik Ressourcen, vor allem in Form von Energie und Material, verschwendet. Bisherige Bemühungen zur Verbesserung der Situation konzentrierten sich häufig auf die reinen Produktionsprozesse und auf das einzelne Unternehmen.

Forschungsfrage

Ansätze zur Steigerung der Ressourceneffizienz in der Logistik beschränken sich oft auf die Optimierung der Supply Chains oder den Neubau automatisierter Hochregalläger. Doch wie können Potenziale im Bereich der Instandhaltung, der damit eng verbundenen Ersatzteilwirtschaft und der Logistik genutzt werden? Das Verbundprojekt Ressourceneffiziente Instandhaltungslogistik geht dieser Frage im Kontext der Chemieparklogistik nach.

Konkrete Ergebnisse

Die Projektpartner haben die von ihnen erarbeiteten und im betrieblichen Umfeld umgesetzten Lösungen in einer Maßnahmenbibliothek und einem Strategiepapier zusammengeführt. Darauf aufbauend wurden die beiden Assistenzsysteme RESOPT und RESSTRAT entwickelt. Sie unterstützen Optimierungsentscheidungen auf Basis der erarbeiteten Maßnahmen und kombinieren dabei ökonomische und ökologische Aspekte.

  • Maßnahmenbibliothek und Strategiepapier

Die Maßnahmenbibliothek umfasst Lösungsansätze zur Reduzierung des Ressourcenverbrauchs der im Projekt identifizierten Referenzobjekte und Referenzsysteme in den Bereichen Instandhaltung, Ersatzteilwirtschaft und Logistik. Im Strategiepapier werden die im Kontext der jeweiligen Maßnahme durchgeführten Detailstudien und Versuche sowie die Ergebnisse der Maßnahmenumsetzung dokumentiert.

  • Entscheidungsunterstützungssystem RESOPT

RESOPT liefert eine Methodik zur Berechnung der optimalen Bestandshöhe von Ersatzteilen. Bausteine der Effizienzbewertung sind eine Risikobetrachtung, eine Kosten-Nutzen-Analyse und eine Umweltbewertung auf Basis der Carbon Footprint Analyse.

  • Entscheidungsunterstützungssystem RESSTRAT

RESSTRAT liefert eine Methodik zur ganzheitlichen Betrachtung des Lebenszyklus von Betrachtungsobjekten. Bausteine der Effizienzbewertung sind das Life Cycle Costing, die Bestimmung der nachhaltigen Nutzungsdauer und eine Umweltbewertung auf Basis der Carbon Footprint Analyse.

Verwertung der Ergebnisse

Die Projektpartner planen, ihr Angebotsportfolio um ausgewählte Effizienzmaßnahmen zu erweitern. Maßnahmenbibliothek und Strategiepapier bilden hierfür eine gute Basis. Die beiden prototypischen Assistenzsysteme RESOPT und RESSTRAT werden Bestandteile zukünftiger industrienaher (Forschungs-) Dienstleistungen der Projektpartner sein.

Nachrichten & Berichte

10. Juli 2012

Call for Papers für InstandhaltungsForum 2013

"Veränderung beherrschen - Exzellente Lösungen aus Praxis und Wissenschaft" – diesem Schwerpunktthema widmet sich das InstandhaltungsForum (InFo) 2013. Am 22. und 23. März kommenden ... mehr

"Veränderung beherrschen - Exzellente Lösungen aus Praxis und Wissenschaft" – diesem Schwerpunktthema widmet sich das InstandhaltungsForum (InFo) 2013. Am 22. und 23. März kommenden Jahres findet die Veranstaltung bereits zum 15. Mal statt. Ziel des InFo 2013 ist es, Anregungen und Lösungen anhand von Fachbeiträgen aus Praxis und Wissenschaft zu liefern. Diskutiert und hinterfragt wird die Übertragbarkeit der Lösungen auf Dritte.
Das Programmkomitee der TU Dortmund ruft alle interessierten Fachleute herzlich auf, sich mit Vorträgen am Veranstaltungsprogramm 2013 zu beteiligen. Vorträge können bis Ende August angemeldet werden.
Mehr Informationen sowie die Themenschwerpunkte der Veranstaltung finden Sie hier.

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Dokumente & Downloads
ResIH_Produktblatt
Partner im Projekt

InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG

 

Xervon GmbH

 

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML

Wissenschaftliche Veröffentlichungen

Die Instandhaltungslogistik kann einen wesentlichen Beitrag zur Effizienzsteigerung leisten – der Nutzen soll jetzt messbar werden, neue Dienstleistungsfelder entstehen.

Ansprechpartner

Dr.-Ing. Thomas Heller

 

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML

 

E-Mail:
thomas.heller
@iml.fraunhofer.de

Daten & Fakten

Projektstart

01.06.2010

Projektlaufzeit
58 Monate

Projektvolumen
1,2 Mio Euro

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A compass for the logistics

 

Unterstützer
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Partner

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