
Safe Networks for Logistics - Sichere Transportketten dank multimodaler Logistik
Die ansteigende Komplexität und die zunehmende Dynamik in der Transportkette der Stahlindustrie erfordern neue Steuerungs- und Logistikstrategien. Die heute meist sehr statisch aufgebauten Beschaffungs- und Distributionsnetze können diesen Veränderungen in ihren engen Grenzen nur sehr bedingt entgegentreten.
Bei Eintritt von kurzfristigen Störungen wie dem Ausfall von Lieferanten, Umwelteinflüssen oder Staus muss in der gegebenen Logistikkette nach einem Ausgleich gesucht werden. Zur Erhöhung der Transportsicherheit ist der Einsatz moderner Soft- und Hardwaretechnologien erforderlich. Hierbei schaffen Konzepte wie das SCEM - Supply Chain Event Management oder die RFID-Technologie völlig neue Möglichkeiten zur Effizienz- und Intelligenzsteigerung in der inner- und außerbetrieblichen Transportlogistik.
Ziel des Verbundprojektes
In diesem Verbundprojekt soll die Wertschöpfungskette, d.h. der gesamte Prozess der Auftragsabwicklung, vom Stahlhersteller über Weiterverarbeiter und Logistikdienstleister bis zu den Endkunden unter logistischen Aspekten untersucht und optimiert werden. Es sind daher Vertreter aller Prozessschritte an dem Verbundprojekt beteiligt. Ziel ist die Erhöhung der Versorgungssicherheit in der Transportkette durch Informationstransparenz und vorauseilende Informationen. Das hier entstehende System soll im Vorfeld Ausfallstrategien ermitteln. Dabei sollen die Möglichkeiten des bestehenden Logistiknetzes optimal ausgenutzt werden. Eventuell notwendige Erweiterungen der Logistikstrukturen zur Erhöhung der Ausfallsicherheit sollen bewertbar werden und so zu einer Kosten-Nutzen/Risikoabschätzung führen.
Konkrete Innovationen
Im Mittelpunkt des Systemdesigns steht immer die Informationsvernetzung aller Beteiligten. Über eine gemeinsam genutzte Web-Plattform wird die Bereitstellung von Informationen mit abgestimmten Prozessen ermöglicht. Für die Sammlung der relevanten Daten ist der Einsatz von Agententechnologien bestens geeignet. Unter Agententechnologie wird ein IT-Konzept verstanden, welches flexibel, autonom und mit einer gewissen Intelligenz ausgestattet ist. So kann es sich in dynamischen Umgebungen mit unvorhersehbaren Entwicklungen bewähren. Die an den Schnittstellen der beteiligten Partner installierten Softwaremodule interagieren automatisiert und nach voreingestellten Regeln mit den anderen Softwareagenten an der jeweiligen Gegenstelle. Die Softwaremodule reagieren flexibel auf verschiedenste Informationen und Systemzustände. Gegebenenfalls fehlende Daten werden von dem System einfach nachgefordert – ohne dass ein manueller Eingriff erfolgen muss.
Bilstein Gruppe
Rhenus Logistics
Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik
Salzgitter Flachstahl
Haeger & Schmidt International
Valourec & Mannesmann Tubes
Panopa
VCE Verkehrslogistik Consulting & Engineering GmbH
































































