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Cloud

Service Design Studio

IT-Logistikunternehmen können neue Märkte erschließen, indem sie ihre bestehenden Services – ob Software zum Tracking von Schiffen, zur Routenplanung oder Packstückkonfektionierung – in einer Cloud-Umgebung anbieten. Doch die Bereitstellung von Software über das Internet erfordert neue Methoden zur Abrechnung und Absicherung der Dienstleistungen.

Forschungsfrage

Die Bereitstellung von Logistik-Software über das Internet erfordert neue Methoden zur Abrechnung und Absicherung der Dienstleistungen. Im Verbundprojekt Service Design Studio (SDS) wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, bestehende Software in virtuelle Marktplätze zu integrieren, sodass Unternehmen sie on-demand sowie pay-per-use nutzen können.

Konkrete Ergebnisse

Im Rahmen der Forschung konnten folgende Bausteine zu „Abrechenbarkeit“ und „Sicherheit“ bereitgestellt werden:

  • Logistik-Profil

Eine wichtiger Schritt zur Bereitstellung von Webdiensten als handelbare Ware im Internet of Services stellt das Logistik-Profil zur Anwendung der komplexen Dienstbeschreibungssprache USDL (kurz für Unified Service Description Language) dar. Dadurch können die Aspekte Abrechenbarkeit und Sicherheit plattformunabhängig beschrieben und eine eindeutige Konfiguration abgeleitet werden. Darüber hinaus ist eine Beschreibung des Dienstes enthalten, die eine maschinen- und eine menschenlesbare Form enthält. Damit werden die Dienste in ihren Kernfunktionalitäten und ihren Aspekten vergleichbar.

  • Konzept und Software für SDS-Mall – Abrechnungssystem für Cloud-Services

Mit dem Service Design Environment (SDE) wurde zunächst ein webbasiertes Cloud-Werkzeug geschaffen, mit dem vorhandene Logistik-IT-Services um nicht-funktionale Eigenschaften wie Abrechenbarkeit oder Sicherheit erweitert werden können. Als Testumgebung wurde die SDS-Mall, ein eigens für das Projekt designter cloudorientierter Service-Marktplatz, entwickelt.

  • Software – Sicherheitssystem für Cloud-Services

Der SDS Aspekt Sicherheit bietet Laufzeitunterstützung für Authentifizierung, Autorisierung, Datenintegrität und Datenverschlüsselung.

Verwertung der Ergebnisse

Die Forscher haben Konzepte und Lösungen mit einem hohen wissenschaftlichen Mehrwert erarbeitet, die zum Ausgangspunkt für weitere Forschungsprojekte geworden sind. Darüber hinaus ist die Software, die im Projekt entwickelt und in der SDS-Mall implementiert wurde, bei den unterschiedlichen Projektpartnern im Einsatz bzw. dort in bestehende Lösungen integriert worden. Zum Teil entwickeln die Projektpartner auf Basis der Forschungsergebnisse ihr Portfolio weiter. Insgesamt konnten die Projektpartner wichtige Kompetenzen aufbauen, die ihnen mittel- und langfristig erhebliche Wettbewerbsvorteile bieten.

Nachrichten & Berichte

08. August 2012

Proof of Concept: SDS macht IT-Systeme cloudfähig

Im Verbundprojekt Service Design Studio (SDS) haben die Forscher gemeinsam mit den Kollegen des Projektes Supply Chain Execution einen Proof of Concept entwickelt, der anhand der konkreten Prozesskette zur Qualitätskontrolle ... mehr

Im Verbundprojekt Service Design Studio (SDS) haben die Forscher gemeinsam mit den Kollegen des Projektes Supply Chain Execution einen Proof of Concept entwickelt, der anhand der konkreten Prozesskette zur Qualitätskontrolle und -sicherung in der Möbelindustrie aufzeigt, wie SDS als webbasiertes Werkzeug bestehende IT-Dienste um Funktionen wie Abrechnung oder Absicherung erweitert. So können mit SDS ganzheitliche IT-Dienstbeschreibungen in vereinfachter Form erzeugt werden. Für den Proof of Concept ist ein Beispielszenario aus dem Verbundprojekt Supply Chain Execution beschrieben und in seine Prozesselemente zerlegt worden. Dabei wurden die relevanten Serviceaufrufe wie die Simulation eines Planungsszenarios identifiziert und dokumentiert. Sie sind die Grundlage, auf derer die Methodenaufrufe, die wiederum Mehrwertdienste auslösen, entwickelt werden. Es gilt die Kommunikation zwischen dem Logistik-IT-Service und dem Mehrwertdienst möglich und damit die Logistiksoftware cloudfäig zu machen. Der erfolgreich abgeschlossene Proof of Concept zeigt nun auf, welche Möglichkeiten Service-Entwicklern künftig mit SDS an die Hand gegeben werden können, bestehende Software so zu modellieren, dass sie – ob auf lokalen Systemen beim Kunden oder für webbasierte Cloudumgebungen – in punkto Sicherheit, Abrechenbarkeit und Service-Level-Agreement überzeugen. Den Proof of Concept (42 Seiten, 4 MB) können Sie hier downloaden.

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Dokumente & Downloads
Proof of Concept
Partner im Projekt

Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik

 

Orga Systems GmbH

 

Sopera GmbH

 

Tarent Gesellschaft für Softwareentwicklung und IT-Beratung mbH

Von Lösungen, die bestehende Software cloudfähig machen, profitieren IT-Logistikunternehmen und Anwender aus der Logistik gleichermaßen.

Ansprechpartner

Dipl.-Inform.
Sebastian Steinbuß

 

Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST

Tel.: +49 (0) 231 97677-428

E-Mail:
Sebastian.Steinbuss
@isst.fraunhofer.de

Daten & Fakten

Projektstart

01.07.2010

Projektlaufzeit
36 Monate

Projektvolumen
2,0 Mio Euro

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