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CSR in der Logistik

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Editorial

 

Interview: Auf dem Weg in die Nachhaltigkeit 3.0

 

Thema: Nachhaltigkeit als Bedingung für den Unternehmenserfolg

 

Studie: Visionen für die Lebensstile von morgen

Standpunkt: Vom Saulus zum Paulus - die Logistik als Kern des Problems und der Lösung

Stichwort: Good Governance

Gefördert von

Studie: Visionen für die Lebensstile von morgen

••• Weitgereiste Lebensmittel statt regionaler und saisonaler Produkte, tägliches Pendeln im eigenen Auto statt Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Freizeit an einem Ort – die Lebensstile der meisten Menschen sind heute noch geprägt von wenig nachhaltigen Konsummustern und Infrastrukturen. Das EU-Projekt SPREAD Sustainable Lifestyles 2050 rollt das Feld daher von hinten auf: Die Forscher entwickeln dort ganz gezielt Visionen für zukünftige nachhaltige Lebensstile, auf die Politik, Wirtschaft und Verbraucher dann konkret hinarbeiten können. Backcasting nennt sich dieser Modellansatz.

Das EU-Projekt ist beim Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) angesiedelt, gerade ist der Bericht „Scenarios for Sustainable Lifestyles 2050“ erschienen. „Bei unserer Bestandsaufnahme haben wir neben den von Überproduktion und Überkonsum bestimmten und sicherlich noch vorherrschenden Lebensstilen auch sehr viele vorbildliche nachhaltige Ansätze vorgefunden, die unsere Vorstellung einer positiven Zukunft inspiriert haben“, so Rosa Groezinger, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt. Dazu gehören beispielweise die Transition-Town-Initiativen, die eine ökologisch und sozial nachhaltigere Lebensweise in klimaneutralen multifunktionalen Stadtquartieren verfolgen, geprägt beispielsweise durch gemeinschaftlichen Konsum.

Solche Lebensstile sollen nach dem Willen der Forscher bis 2050 zur gängigen Praxis und zur „mühelosen Norm“ werden. Das setzt Veränderungen im Verhalten Einzelner voraus, aber ebenso die Übernahme von Verantwortung durch die Unternehmen. „Die Nische von heute ist der Massenmarkt von morgen“, wirbt Rosa Groenzinger dafür, dass Unternehmen schon heute innovative nachhaltige Konzepte und Produkte umsetzen. „Damit sammeln sie wichtige Erfahrungen und verschaffen sich Vorteile in einem zukünftigen Wettbewerb.“ „Teilen statt (ver)kaufen“ ist beispielsweise ein Geschäftsmodell, das im Zeitalter der Ressourcenschonung mehr und mehr an Bedeutung gewinnen wird. Die großen Automobilhersteller erproben bereits seit längerem Car-Sharing-Projekte – auch wenn sich diese von ihrem derzeitigen Geschäftsmodell noch grundsätzlich unterscheiden. Neben den Konsumenten und den Unternehmen, so Groezinger, sei aber auch die Politik gefordert, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen.

 

Weitere Informationen

••• Mehr Informationen unter www.scp-centre.org. Der Bericht „Sustainable Lifestyles: Today´s Facts & Tomorrow´s Trends“ (2012, 160 Seiten, englisch) kann direkt hier heruntergeladen werden.

Informationen

Informationen unter anderem über das EU - Projekt SPREAD Sustainable Lifestyles 2050.

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