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Güterverkehrsmanagement - Logistik als Problemlöser

Die Nachfrage nach Güterverkehren steigt seit Jahren, die Transporte überlasten die heutigen Verkehrsinfrastrukturen. Mit einem intelligenten Güterverkehrsmanagement kann die Logistik jedoch einen entscheidenden Beitrag für eine nachhaltige Verbesserung der verkehrlichen Gesamtsituation leisten.

Im Zuge der Globalisierung, durch die Entkopplung von Produktionsstandorten und Verbrauchermärkten, ist ein intensiver Güterverkehr zwischen den Kontinenten entstanden. Der Warentransport erfolgt hier in erster Linie per Luft- und Seefracht. Innerhalb Europas und Deutschlands ist der Lkw das Transportmittel der Wahl, auf langen wie auf Kurzstrecken. Just-in-Time-Konzepte, aber auch die Zunahme von Kleinst-Liefermengen wie sie nicht zuletzt der E-Commerce fördert, verursachen dabei immense Leerfahrten. Die Transportkosten sind dennoch nicht so hoch, dass Unternehmen zwingend Alternativen zum Lkw suchen. Vielmehr wird vielfach der Einsatz immer größerer Lkw (Gigaliner) favorisiert.

Die Möglichkeiten der herkömmlichen Transportoptimierung durch den Einsatz immer größerer Lkw, die Minimierung von Fahrzeiten oder die Optimierung von Standzeiten sind inzwischen weitgehend ausgeschöpft, die Kapazitäten bei Umschlag und Lagerung endlich. Die Zuverlässigkeit von Transportketten nimmt ab, die Störanfälligkeit von Logistiksystemen steigt. Dies führt bereits heute immer öfter zu Versorgungsengpässen und Ausfällen in der industriellen Produktion. Das Leitthema setzt daher auf ein intelligentes Güterverkehrsmanagement mit innovativen Transportkonzepten. Insbesondere geht es darum, die bestehenden Infrastrukturen effizienter zu nutzen – ob Verkehrswege oder logistische Anlagen. Im Fokus steht dabei die Entwicklung von unterstützenden Softwaresystemen.
Die im Leitthema erarbeiteten Lösungen und Produkte sollen letztlich die Logistiker – die Menschen in der Logistik – in die Lage versetzen, in der Praxis die richtigen Entscheidungen zugunsten eines sinnvollen Ressourceneinsatzes treffen zu können. 

Ebenen der Innovation

Das Leitthema gibt dem Güterverkehr neue Impulse für einen sicheren und leistungsstarken Warentransport und profiliert sich so als Problemlöser. Zu den wesentlichen Forschungsfeldern gehören:

  • Sichere Transportketten durch die Einbindung multimodaler Netze, Erhöhung der Ausfallsicherheit von Beschaffungs- und Distributionsnetzen
  • Mehr Durchsatz und Qualität in logistischen Anlagen, effiziente Planung und Betrieb logistischer Anlagen
  • Stärken der Verkehrsträger stärken, Komplexitätsreduzierung und Erhöhung der Flexibilität im multimodalen Verkehr
  • Bessere Verknüpfung von Informationen durch IT zur Herstellung von Transparenz bei Angeboten und Verbesserung der Kommunikation im Hinblick auf Aktualität und Dynamik

Potenziale des Leitthemas

Die Logistik ordnet sich heute vielfach noch den Vorgaben der produzierenden Unternehmen unter: Produktion (z.B. Reduzierung von Herstellungskosten) und Marketing (z.B. Ausweitung von Sortimente) gehen vor Logistik. Noch unterschätzen die Unternehmen die Möglichkeiten der Logistik, durch eine integrierte Betrachtung unternehmensweit für mehr Effizienz zu sorgen. Eine intelligente Transportoptimierung fokussiert dabei nicht etwa Kostensenkungen durch günstigere Transporte oder Einsparungen von Personal, vielmehr werden bestehende Systeme besser genutzt und ausgelastet.

Gleichzeitig geht es im Güterverkehrsmanagement auch und gerade um einen schonenden Umgang mit den Ressourcen sowie um verantwortungsvolle Lieferketten. Dies impliziert durchaus ein Umdenken sowohl bei den Produzenten als auch bei den Konsumenten, die sich für ökologische Fragestellungen öffnen müssen.

Dokumente & Downloads

Der Güterverkehr der Zukunft bedarf flexibler Beschaffungs- und Distributionsnetze, dem gezielten Einsatz aller Verkehrsträger und einer effizienteren Nutzung der zur Verfügung stehenden logistischen Anlagen.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Alex Vastag

 

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML

Tel.: +49 (0) 231 97 43 382

E-Mail:
alex.vastag
@iml.fraunhofer.de

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