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LOG2020 - Training for the Future

Für die Herausforderungen der Logistik von morgen ist der Logistik-Manager von heute nicht mehr hinreichend gerüstet: Denn der Schwerpunkt seiner Arbeit verlagert sich derzeit zunehmend von der operativen auf die strategische Logistik. Im EU-Forschungsprojekt LOG2020 – Logistics and Supply Chain Management 2020 wird deshalb ein entsprechendes Weiterbildungsprogramm auf akademischem Niveau entwickelt.

Das Berufsbild der Zukunft ist für die Forscher der Chief Supply Chain Officer, der logistische Prozesse auf strategischer Ebene durchdenkt. Außerdem muss er über vertieftes Know-how in den unterschiedlichsten Disziplinen und spezielles Wissen im internationalen Kontext verfügen. Die Industrie und ihre Verbände bestätigen den Bedarf für eine solche Generation neuer Logistiker. Die heutige Ausbildung für Logistiker basiert allerdings nach wie vor weitgehend auf einem traditionellen Logistik-Verständnis – für den zukünftigen Bedarf haben sich deshalb einige der Top-Universitäten aus Europa zusammengefunden, um eine gemeinsame Weiterbildung zu konzipieren und anzubieten.

Ziel des Projekts

Das internationale Weiterbildungsprogramm, das im Rahmen von LOG2020 erarbeitet wird, soll den neuen Herausforderungen und Entwicklungen in der Logistik und im Supply Chain Management Rechnung tragen. Das Programm richtet sich grundsätzlich an Führungskräfte in der Logistik, einzelne Module oder Themen sollen aber auch in der wissenschaftlichen Ausbildung genutzt werden. Das Forschungsprojekt wird im Rahmen des EU-Programms „Lebenslanges Lernen“ gefördert.
Ziel ist es, traditionelle Strukturen zu durchbrechen und fundamentale Veränderungen herbeizuführen. Dazu arbeiten im Projekt Partner aus fünf europäischen Ländern zusammen, die eine erstklassige Logistikforschung repräsentieren und bereits über besondere Erfahrungen mit Aus- und Weiterbildungsprogrammen für die Logistik verfügen.
Die Projektpartner DINALOG und EffizienzCluster Management GmbH haben bereits im Vorfeld des Projekts eine Human Capital Agenda aufgesetzt, aus der die Notwendigkeit zusätzlicher Weiterbildungs- und Trainingsprogramme hervorgeht. Die Technische Universität Dortmund, Partner des EffizienzCluster LogistikRuhr, bringt seine Forschungen zu den Logistik-Herausforderungen von morgen in das Projekt ein. Synergien sollen im Austausch mit dem Verbundprojekt Supply Chain School des EffizienzClusters entstehen, in dem bereits innovative Werkzeuge für die logistische Aus- und Weiterbildung in so genannten Corporate Academies entwickelt werden.

Konkrete Innovationen

Im Forschungsprojekt werden fünf Weiterbildungsmodule konzipiert und mit Inhalten, Lernmetho-den sowie Lernmaterialien gefüllt. Die Module sollen sich unter anderem durch eine hohe wissen-schaftliche Qualität, die Fokussierung auf zukünftige Herausforderungen der Logistik, die didaktische Eignung für unterschiedliche Bildungslevels sowie e-Learning-Möglichkeiten auszeichnen. Jedes Modul muss den spezifischen Anforderungen der am Projekt beteiligten Universitäten entsprechen. Die fertigen Module werden anschließend in einer Pilotphase getestet. Alle Module und Materialien werden in einer e-Learning-Plattform zusammengeführt, auf die alle Partner, auch zukünftige, Zugriff haben.
Im Ergebnis soll ein MBA-Programm für Führungskräfte im Bereich Supply Chain Management ent-stehen – für eine wettbewerbsfähige europäische Logistik, die international Maßstäbe setzt.

Nachrichten & Berichte

17. Oktober 2014

Auf dem Weg in die Innovationsunion

Auf dem Weg in die Innovationsunion

Mit dem 1. European Forum of Logistic Clusters in Brüssel haben die EU-Forschungsprojekte LOG4GREEN und LOG2020, beides assoziierte Projekte des EffizienzCluster LogistikRuhr, in dieser Woche ihren Projektabschluss ... mehr

Auf dem Weg in die Innovationsunion

Mit dem 1. European Forum of Logistic Clusters in Brüssel haben die EU-Forschungsprojekte LOG4GREEN und LOG2020, beides assoziierte Projekte des EffizienzCluster LogistikRuhr, in dieser Woche ihren Projektabschluss begangen. Rund 200 Teilnehmer aus über 20 Ländern, darunter auch aus Brasilien, USA und Australien, nahmen an der Veranstaltung teil. Nicht nur die Partner der Projekte, sondern auch Wissenschaftler und Unternehmensvertreter außerhalb der Konsortien waren zu Gast. In den Sessions wurden – wie sonst auf Konferenzen üblich – keine Präsentationen gehalten, der Fokus lag auf der Diskussion. Die Teilnehmer zeigten sich begeistert von einem anspruchsvollen und lebendigen Austausch. In den Pausen nutzten sie die Möglichkeit zum Netzwerken.

Europa wird zur Innovationsunion

Am ersten Tag der Konferenz stand die Rolle von Clustern bei der Transformation von Europa in eine Innovationsunion im Mittelpunkt. Dimitri Corpakis, Head of Unit, Spreading Excellence and Widening Participation in der Generaldirektion Research and Innovation der Europäischen Kommission, verdeutlichte, dass die Innovationsstärke der einzelnen Regionen Europas immer noch sehr unterschiedlich seien. Um überall einen gleich hohen Standard zu erreichen, will die EU mit ihrem neuen Forschungsprogramm Horizont 2020 und den Kohäsionsprogrammen die Rahmenbedingungen für Innovationen deutlich verbessern. Cluster spielen hierfür eine wichtige Rolle als Mittler, Türöffner und Kooperationsplattform – wichtig insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen. Diese Funktion von Clustern unterstrich auch Keir Fitch von der DG Move der Europäischen Kommission. Die Logistik sei von zentraler Bedeutung für den gesamten Europäischen Markt. Jakob Stoumann von Oxford Research wies darauf hin, dass die handelnden Akteure einen langen Atem bräuchten: Vertrauen zu schaffen und gemeinsame Interessen auszuloten, sei die Grundlage jeder Zusammenarbeit in Clustern und könne mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Gerade für die Logistiker unter den Teilnehmern brachte der erste Tag interessante Einblicke in die Strategien der Kommission und die Vorteile der Zusammenarbeit in Clustern. Dabei wurde insbesondere den Akteuren aus den Regionen die Bedeutung einer regionalen Strategie zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit ihrer Regionen im europäischen Zusammenspiel deutlich.

Forschungsergebnisse im Fokus

Der zweite Tag widmete sich den Themen, die in den Forschungsprojekten LOG4GREEN, LOG2020 und SoCool@EU – dem dritten Ausrichter der Konferenz – als besonders zukunftsrelevant definiert worden waren. In sechs Workshops diskutierten Stakeholder aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand intensiv über Herausforderungen, gute Praxisbeispiele und noch zu lösende Probleme. So zeigte sich beispielsweise in der Session über nachhaltige Logistik, dass sich nicht nur große Chancen für die Umwelt, sondern auch für die ökonomische Effizienz und zur Kostenersparnis bieten. Diskutiert wurde auch, ob eine Regulierung oder aber das Angebot von Incentives die bessere Alternative zur Durchsetzung von Nachhaltigkeit seien. In einer anderen Session, die insbesondere das Forschungsprojekt LOG2020 repräsentierte, wurden Anforderungen und Entwicklungen im Bereich der Aus- und Weiterbildung von Logistikern und Supply Chain Managern diskutiert. Auf neue Konzepte und Formate verwiesen Denyse Julien von der Cranfield Management Universität und Ton de Kok von Tias Nimbas / TU Eindhoven.

Nach dem großen Erfolg dieses 1. European Forum of Logistic Clusters können sich die Gastgeber und Partner gut vorstellen, das Forum in einem zweijährlichen Turnus zu organisieren.

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04. Juli 2014

1. European Forum of Logistic Clusters vernetzt Logistiker in Europa

Das Programm des 1. European Forum of Logistic Clusters am 14. und 15. Oktober in Brüssel nimmt mehr und mehr Gestalt an: Die von den EU-Projekten LOG4GREEN und LOG2020, beides assoziierte Projekte des EffizienzClusters, sowie dem EU-Projekt SoCool@EU organisierte Veranstaltung wendet sich an Logistikverantwortliche aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand. Die Konferenz ist für bis zu 300 Teilnehmer ausgelegt. „Auf dem Forum werden die Weichen für die Logistik der Zukunft gestellt: Hier sind alle wichtigen Akteure vor Ort, die Logistik gestalten wollen und können“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, die das Forum als einer der Projektpartner von LOG4GREEN und LOG2020 mit organisiert. „Das macht die Veranstaltung auch für Logistikunternehmen und –dienstleister so spannend.“ Das Forum beginnt am 14. Oktober mittags und endet am 15. Oktober abends.
Der hohe Stellenwert des Forums für die europäische Logistik wird durch die Sitzung der Mirrorgroup der Europäischen Technologieplattform ETP ALICE unterstrichen, die den Auftakt zur Konferenz bildet. Die Mirrorgroup ist ein Gremium der ETP, in dem für die Logistikforschung verantwortliche Vertreter der öffentlichen Hand sowie Clusterverantwortliche aus ganz Europa sitzen. Die Gruppe war auf der TRA in Paris Mitte April zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Die Mirrorgroup unterstützt die Steering Group der ETP mit Informationen über Richtlinien, Verordnungen und Programme aus erster Hand, die Einfluss auf die Ziele der ETP haben. Ziel ist es, die länderübergreifende Koordination und Kooperation zu verbessern.
Im Mittelpunkt des Forums stehen am ersten Tag verschiedene Key Notes, u.a. von Vertretern der Europäischen Kommission, sowie am zweiten Tag sechs Diskussionsforen, von denen jeweils zwei parallel laufen. Die Themen sind:
• Supply Chain Network Coordination and Collaboration: What will be the success factors for supply chain collaboration in the future?
• Designing smart cities thanks to urban logistics: dream or reality?
• E-commerce explosion: how to tackle the consequences of virtual logistics?
• Green investments in supply chains: the inevitable choice towards competitiveness & resilience
• Change of mode, change of mind-set: how to give intermodality more chances to expand?
• Changing & challenging the logistic sector: requirements & perspectives for (executive) education
Jedes Podium ist bewusst mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand besetzt, damit sich hier auch alle Teilnehmer mit ihren spezifischen Interessen wiederfinden.
Hier geht es direkt zum Programm.
 

B2MATCH: Networking leicht gemacht

Von besonderem Interesse für alle Teilnehmer ist das B2MATCH-Event. Die Organisatoren stellen Kontakte zwischen den Teilnehmern her und geben jedem Teilnehmer die Möglichkeit, individuelle 20-Minuten-Meetings mit ihren Wunsch-Gesprächspartnern zu vereinbaren. Interessenten registrieren sich einfach unter www.b2match.eu/eflc2014 und legen dort ihr Profil bzw. das ihres Unternehmens oder ihrer Organisation an. Jeder registrierte Teilnehmer hat dann die Gelegenheit, in einem Verzeichnis der Profile nach potenziellen Gesprächspartnern zu suchen und eine Anfrage zu schicken, Zeitfenster inklusive. Den Rest erledigt B2MATCH: Die Organisatoren übernehmen die Terminplanung und jeder Teilnehmer erhält rechtzeitig vor Beginn des Forums sein persönliches Programm mit allen wichtigen Informationen.

Poster Session: Jetzt Bewerbungen einreichen

Für die Poster Session des Forums freuen sich die Organisatoren schon jetzt auf Bewerbungen: Alle Teilnehmer haben die Möglichkeit, ein Forschungsprojekt bzw. Forschungsergebnisse auf einem A0-Poster darzustellen, dass dann am Ort der Veranstaltung aushängt. Dabei kann es sich um die Darstellung laufender, abgeschlossener oder geplanter Projekte handeln.
Die Teilnahme am 1. European Forum of Logistic Clusters ist kostenfrei. Das gilt auch für das B2MATCH-Event und die Poster Session.
Das 1. European Forum of Logistic Clusters ist gleichzeitig auch die Abschlussveranstaltung der drei EU-Projekte. Die Effizienz-Cluster-Projekte LOG2020 und LOG4GREEN enden offiziell am 31. September bzw. 30. November 2014. Der Schulterschluss mit SoCool@EU hatte sich angeboten, weil sich die Forschungsthemen der drei Projekte inhaltlich gut ergänzen und eine gemeinsame Zielrichtung haben.
Alle Informationen zum 1. European Forum of Logistic Clusters finden Sie unter www.logisticsclustersforum2014.eu.

Kontakt

Für Rückfragen steht Ihnen Dagmar Grote-Westrick, EffizienzCluster Management GmbH, Tel.: +49 (0) 208 9925 448, Mail: dagmar.grote.westrick@effizienzcluster.de, gerne zur Verfügung.
 

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04. Juli 2014

LOG2020 schließt MasterClass-Pilot ab

Die Master Class „Supply Chain of the Future“ des EU-Projekts LOG2020 hat ihre Feuertaufe bestanden: Im Rahmen des Piloten für das Weiterbildungsprogramm beschäftigten sich 18 Logistikmanager aus ganz Europa zwischen Januar und Juni dieses Jahres intensiv mit den Herausforderungen und Chancen des Supply Chain Managements (SCM) im 21. Jahrhundert. „Der Pilot hat sowohl für die beteiligten Forschungseinrichtungen als auch für die Teilnehmer wesentliche Erkenntnisgewinne auf praktischer und wissenschaftlicher Ebene gebracht“, so Henk Zijm, Wissenschaftlicher Direktor von DINALOG, die das LOG2020 Projekt federführend betreuen. „Auf dieser Basis können wir die Master Class nun konsequent weiterentwickeln, um sie Logistikmanagern in ganz Europa zugänglich zu machen.“

Das auf akademischem Niveau konzipierte Weiterbildungsprogramm besteht aus insgesamt fünf Modulen mit je drei Präsenztagen. Die beteiligten wissenschaftlichen Einrichtungen aus fünf europäischen Ländern repräsentieren eine erstklassige Logistikforschung und verfügen über besondere Erfahrungen mit Aus- und Weiterbildungsprogrammen für die Logistik. Das Zertifikat über die Teilnahme an der Master Class wird von der Antwerp Management School ausgestellt. Die Module fanden in Eindhoven, Venedig, Lund, Antwerpen und Dortmund statt. Ursprünglich waren vier Module Bestandteil des Piloten. Das fünfte Modul konnte jedoch kurzfristig noch integriert werden. Dabei standen in Dortmund Themen wie Industrie 4.0 und das Internet der Dinge auf der Agenda.

Zur Evaluation des Piloten traf sich das Executive Board von LOG2020 jetzt abschließend in Amsterdam. Zwei Teilnehmer berichteten vor Ort von ihren Eindrücken. Von jedem Teilnehmer lagen zudem Evaluierungsbögen aller Module vor. Die Stimmen waren dabei grundsätzlich positiv. Das Konzept und die Idee hinter LOG2020 wurden ausdrücklich gelobt. In Hinblick auf das in den einzelnen Modulen vermittelte Wissen gaben die Teilnehmer wertvolle Hinweise zur Ausgestaltung der Master Class. Auf dieser Basis soll das Programm nun angepasst und konsequent weiterentwickelt werden. Dabei sollen insbesondere die Inhalte noch stärker auf den Bedarf der Zielgruppen ausgerichtet und um weitere strategische Fragestellungen ergänzt werden. Der Fokus richtet sich dabei auf die zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen und technologischen Entwicklungen.

Ein wesentlicher Mehrwert der Master Class lag auch in der Zusammensetzung der Gruppe: Die Teilnehmer – in ihren Unternehmen allesamt Logistik-Verantwortliche – vertraten unterschiedliche Ebenen und Bereiche der Logistik. Jeder konnte seine spezifische Sichtweise einbringen, von der die anderen Teilnehmer wiederum profitierten. Die wissenschaftliche Herangehensweise in der Master Class wurde durchweg als Bereicherung empfunden sowie als Impuls, neue Schwerpunkte im Tagesgeschäft zu setzen und entsprechende Veränderungen herbeizuführen.

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24. Januar 2014

LOG2020-Master Class "Supply Chain of the Future" erfolgreich gestartet

Welches sind die größten Herausforderungen für Ihr Unternehmen in den nächsten fünf Jahren? Und welche Rolle kann das Supply Chain Management als Problemlöser spielen? Zum Auftakt der neuen Master Class „Supply Chain of the Future“ des EU-Forschungsprojekts LOG2020 waren die 18 Teilnehmer aufgefordert, die Zukunft ihres Unternehmen zu planen. Die Logistikmanager aus ganz Europa drückten in Eindhoven noch einmal die Schulbank, um sich gezielt auf zukünftige strategische Aufgaben in der Logistik vorzubereiten – das Weiterbildungsprogramm läuft noch bis Mai dieses Jahres.

Die internationale Master Class „Supply Chain of the Future“ des EU-Forschungsprojekts LOG2020 ist erfolgreich gestartet: 18 Teilnehmer absolvierten innerhalb von drei Tagen das erste von vier Modulen zu den Herausforderungen und Chancen des Supply Chain Managements (SCM) im 21. Jahrhundert. Das Interesse der Logistikbranche an der neu eingerichteten Master Class war groß, die ursprünglich vorgesehene Teilnehmerzahl musste sogar erhöht werden. „In den Unternehmen setzt sich das Bewusstsein dafür durch, dass sich die Aufgaben zunehmend von der operativen zur strategischen Logistik verlagern. Die Master Class trägt dem Rechnung und unterstützt Logistikmanager dabei, neue Schwerpunkte in ihrer Arbeit zu setzen“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, einem der sieben LOG2020-Projektpartner. „Die Internationalität der Master Class ist ein weiteres Signal an die Branche: Da die Logistik länderübergreifend agiert, müssen auch logistische Lösungen einer internationalen Sicht folgen.“

Die Master Class ist ein gezieltes Weiterbildungsprogramm auf akademischem Niveau. Das Konzept wurde im EU-Forschungsprojekt „LOG2020 – training for the future “ entwickelt und wird nun im Rahmen eines Piloten erstmals erprobt. Partner des Forschungsprojekts sind DINALOG (Stichting Dutch Institute for Advanced Logistics), die Technische Universiteit van Eindhoven, die Lund University, die EffizienzCluster Management GmbH, die Technische Universität Dortmund, die Università IUAV di Venezia und die Antwerp Management School. LOG2020 wird im Rahmen des EU-Bildungsprogramms für lebenslanges Lernen gefördert und ist assoziiertes Projekt im EffizienzCluster.

Teilnehmer entwickeln Zukunftsszenarien

Das erste Modul der Master Class behandelte die großen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen, denen sich Logistik-Unternehmen im 21. Jahrhundert stellen müssen. Prof. Ton de Kok von der Technischen Universiteit van Eindhoven stellte verschiedene Tools zum Verständnis und zur Einordnung aktueller Trends aus logistischer Sicht vor. Dabei verwies er beispielsweise auf die Bedeutung einer verlässlichen Zukunftsplanung trotz mitunter unsicherer Daten. Sein Kollege Prof. Jan Fransoo vertiefte die Diskussion, indem er den Blick auf Themen wie Mega Citys oder die CO2-Emissionen legte. Abschließend wurden die Teilnehmer dazu aufgefordert, unterschiedliche Szenarien für mögliche Zukünfte in ihrem jeweiligen Unternehmen zu entwickeln.

Von den Teilnehmern, die in ihren Unternehmen als Projektmanager, Bereichs- und Abteilungsleiter sowie auf Geschäftsführungsebene Logistik-verantwortlich sind, wurde insbesondere auch die Zusammensetzung der Runde als sehr positiv empfunden: Sie ermöglichte es, unterschiedliche Sichtweisen zu beleuchten und zu diskutieren – und dies einmal nicht vor dem Hintergrund des schnelllebigen Tagesgeschäfts, sondern mit einer langfristigen Perspektive.

 

Die Master Class umfasst Präsenzphasen und e-Learning-Sequenzen. Den Teilnehmern steht zur Vor- und Nachbereitung der Class Room Meetings eine virtuelle Lernwelt zur Verfügung, die im Forschungsprojekt „Supply Chain School“ des EffizienzCluster LogistikRuhr entstanden ist. In der Lernwelt können sie sich miteinander vernetzen und austauschen. Die nächsten Präsenzveranstaltungen finden in Venedig, Lund (Schweden) und Antwerpen statt. Im Mai wird die Master Class abgeschlossen.

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05. November 2013

LOG2020-Pilot für Master Class "Supply Chains of the Future" startet im Januar 2014

Logistik-Manager von morgen müssen neue Schwerpunkte in ihrer Arbeit setzen: Die Aufgaben verlagern sich zunehmend von der operativen zur strategischen Logistik. Herkömmliche Weiterbildungsprogramme berücksichtigen diesen Perspektivenwechsel bislang allerdings kaum. Das EU-Forschungsprojekt LOG2020 – Logistics and Supply Chain Management 2020 im EffizienzCluster trat vor rund einem Jahr an, ein gezieltes Weiterbildungsprogramm auf akademischem Niveau zu entwickeln. Das Konzept für eine Master Class „Supply Chains of the Future“ liegt jetzt vor – bereits im Januar 2014 startet der Pilot. Ziel ist es, die Logistikmanager von heute zu den Wegbereitern des Supply Chain Managements von morgen zu machen.

Die Master Class wirft einen ganzheitlichen Blick auf die Supply Chain und will Teilnehmer in die Lage versetzen, die Herausforderungen der Zukunft – etwa Ressourcenverknappung oder demografischen Wandel – zu bewerten und Chancen zur Entwicklung nachhaltiger neuer Geschäftsmodelle zu erkennen. Der Pilot besteht aus den vier Modulen „Logistics in the 21st century“, „Fuel for innovation: Data, information and ICT tools in the supply chain“, „Sustainable supply chains: A product perspective“ und „Sustainable supply chains: A process perspective“. Nach der Pilotphase soll als fünftes Modul „Sustainable supply chains: A materials flow perspective“ hinzukommen. Hinter der Master Class steht das Know-how führender europäischer Universitäten wie der Antwerp Management School, der Lund University, der Technischen Universiteit van Eindhoven, der Università IUAV di Venezia sowie das Dutch Institute for Advanced Logistics und die EffizienzCluster Management GmbH.
Zielgruppe sind Fach- und Führungskräfte aus dem mittleren Management sowie aus der Geschäftsführungsebene (Supply Chain Officers) mit einem kaufmännischen oder technischen Studium (BA/MA) und zehn bis 15 Jahren Berufserfahrung in der Logistik. Die vier Module des Piloten mit jeweils bis zu drei Präsenztagen finden zwischen Januar und Mai 2014 in Eindhoven/Niederlande, Venedig/Italien, Lund/Schweden und Antwerpen/Belgien statt. Hinzu kommen e-Learning-Sequenzen.

Die Teilnahme am Pilot-Programm ist kostenlos, die Teilnehmerzahl begrenzt. Einige Plätze hat der EffizienzCluster LogistikRuhr exklusiv für Mitglieder des EffizienzCluster Logistik e.V. reserviert. Eine entsprechende Information wird in den kommenden Tagen postalisch verschickt.

Kontakt:
Weitere Informationen erhalten Interessierte im Rahmen der „Cluster live“-Veranstaltung „Innovative Bildung in der Logistik“ des EffizienzClusters am 21. November 2013 im TecCenter Duisburg. Ansprechpartnerin ist Dagmar Grote Westrick von der ECM unter E-Mail: dagmar.grote.westrick@effizienzcluster.de oder Tel.: +49 (0) 208 99 25 448.

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Partner im Projekt

DINALOG - Stichting Dutch Institute for Advanced Logistics

 

Technische Universiteit van Eindhoven

 

Lund University

 

EffizienzCluster Management GmbH

 

Technische Universität Dortmund

 

Università IUAV di Venezia

 

Antwerp Management School

Einige der führenden Universitäten Europas konzipieren gemeinsam ein Weiterbildungsprogramm für die Logistik-Manager von morgen. Mit diesem Programm sollen Führungskräfte der Logistik auf die zukünftigen Veränderungen vorbereitet werden – die Entwicklung von der operativen hin zur strategischen Logistik.

Ansprechpartner

Dipl.-Logist. Johannes Dregger

 

Technische Universität Dortmund

Tel.: +49 (0) 231 755 45 48

E-Mail:
johannes.dregger
@flw.mb.tu-dortmund.de

 

Dagmar Grote Westrick

 

EffizienzCluster Management GmbH

Tel.: +49 (0) 208 99 25 448

E-Mail:
dagmar.grote.westrick
@effizienzcluster.de

Daten & Fakten

Projektstart

01.10.2012

Projektlaufzeit
24 Monate

Projektvolumen
560.000 Euro

Weitere Informationen

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