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InventAIRy - Identifikation mit autonomen Flugrobotern

In Deutschland ist die Inventur für Unternehmen gesetzlich verpflichtend. Die Erfassung von Beständen ist jedoch sehr aufwändig und teuer. Im Forschungsprojekt „InventAIRy – Identifikation mit autonomen Flugrobotern“ sollen nun die Voraussetzungen für eine Inventur aus der Luft geschaffen werden.

Momentan setzen Unternehmen zur Erfassung ihrer Bestände unter anderem die permanente oder die Stichprobeninventur ein. Eine Stichprobeninventur reduziert den Aufwand von Inventuren bereits. Doch in beiden Verfahren ist weiterhin eine Zählung am Stichtag notwendig. Die technologischen Fortschritte bei Flugrobotern wie Freiheitsgrade in allen Achsen, eine Traglast von mehreren Kilogramm, eine ruhige Fluglage und der Möglichkeit autonomer Flüge auf GPS-Basis bieten neue Möglichkeiten – für die Inventur in Lagern im Innen- wie im Außenbereich.

Ziel des Projekts

Das Projekt InventAIRy verfolgt das Ziel, einen autonomen Flugroboter zu entwickeln, der dank apllizierter Sensorik in der Lage ist, eigenständig durch Lager zu navigieren und Inventuren durchzuführen. Die größte Herausforderung liegt in der Entwicklung eines autonomen Flugrobotersystems mit kognitiven Fähigkeiten, das sich selbst steuert und über intelligente Schnittstellen mit anderen Objekten (M2M) und Softwaresystemen kommunizieren kann.

InventAIRy wird im Rahmen des Technologieprogramms „Autonomik für Industrie 4.0“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Innerhalb des Programms wird die industrielle Produktion mit modernsten I&K-Technologien verknüpft. InventAIRy ist in den Bereich der Cyber-Physischen Systeme auf Basis des Internets der Dinge einzuordnen.

Konkrete Innovationen

Der Flugroboter soll als intelligentes mobiles Objekt agieren. Er bezieht seine kognitiven Fähigkeiten über Sensoren. Der Lageraufbau wird unter anderem optisch mithilfe von Bewegungs- und Kamerasensoren erfasst, so dass sich der Roboter im Raum orientieren und eine ganzheitliche dynamische Umgebungserfassung durchführen kann. Für eine exakte Positionsbestimmung des Roboters im Außenbereich kommen Satellitennavigationssysteme zum Einsatz. Zudem erfolgt eine Erfassung von Objekten innerhalb eines Lagers wie z.B. Ladungsträgern, die mit Identifikatoren ausgestattet sind und von dem Service-Roboter erkannt werden können. Durch funkbasierte Lösungen wird zudem auch die Identifikation von schwer zugänglichem Lagergut ermöglicht. Durch die hohe Flexibilität des Systems eignet sich InventAIRy für eine Vielzahl von Lagertypen und Einsatzszenarien. Der Aufbau einer lokalen Infrastruktur ist nicht erforderlich.
Die Identifikation der Objekte soll sowohl optisch als auch funkbasiert funktionieren und eine Verknüpfung zwischen Stellplätzen und Lagergut herstellen. Die gesammelten Informationen können über intelligente Schnittstellen und Dienste an Drittsysteme (z.B. Warehouse-Management-Systeme) übertragen werden.
 

Nachrichten & Berichte

02. Juli 2015

EffizienzCluster stellt InventAIRy auf Clusterkonferenz in Berlin vor

EffizienzCluster stellt InventAIRy auf Clusterkonferenz in Berlin vor

Projektleiter Marco Freund vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und Nomo Braun von der EffizienzCluster Management GmbH im Gespräch mit der Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka.

Das assoziierte Forschungsprojekte „InventAIRy – Identifikation mit autonomen Flugrobotern“ hat den EffizienzCluster auf der 3. Internationalen Clusterkonferenz des Bundesministeriums für ... mehr

EffizienzCluster stellt InventAIRy auf Clusterkonferenz in Berlin vor

Projektleiter Marco Freund vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und Nomo Braun von der EffizienzCluster Management GmbH im Gespräch mit der Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka.

Das assoziierte Forschungsprojekte „InventAIRy – Identifikation mit autonomen Flugrobotern“ hat den EffizienzCluster auf der 3. Internationalen Clusterkonferenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin vertreten.

Projektleiter Marco Freund vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und Nomo Braun von der EffizienzCluster Management GmbH nutzten die Gelegenheit, Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka die Funktionen und Einsatzmöglichkeiten der intelligenten Drohne zu erläutern, die sich selbst steuert. Bewegungs-, Kamera- und GPS- sowie weitere Sensoren versetzen den Flugroboter in die Lage, ihre Umgebung ganzheitlich und dynamisch zu erfassen. Über optische Sensoren (Barcode) und Funksensoren (RFID) erkennt er gezielt logistische Objekte in der Intralogistik. Die Forscher von InventAIRy schaffen derzeit die Voraussetzungen dafür, dass solche Drohnen Unternehmen bei der Inventur im Lager unterstützen. Mit dem Forschungsprojekt leistet der EffizienzCluster nicht zuletzt einen weiteren Beitrag für eine intelligente und vernetzte Logistik im Rahmen von Industrie 4.0.

An der zweitägigen Clusterkonferenz in Berlin nahmen mehr als 500 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik teil, die intensiv an der Umsetzung der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung mitwirken. Sie informierten sich über die aktuellen Linien der Cluster- und Innovationspolitik des BMBF und die Fortschritte der 15 Spitzencluster bei der Umsetzung ihrer Strategien. Im fachlichen Austausch von Innovationsforschern und Innovationspraktikern aus dem In- und Ausland ging es insbesondere um Fragen der Zukunft von Clustern in Innovationsprozessen, die Einbindung von kleinen und mittleren Unternehmen und um die spezifische Rolle von Hochschulen im regionalen Kontext.

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23. Januar 2015

InventAIRy ist "Innovative Logistics Solution 2015"

InventAIRy ist

Die Werk- und Konzernlogistik der Volkswagen AG hat zusammen mit dem Institut für Produktionsmanagement (IPM) das Forschungsprojekt „InventAIRy – Identifikation mit autonomen Flugrobotern“ als Innovation in den Kreis der zehn „Nominated Supplier“ gewählt. Damit hat sich InventAIRy im Rahmen der Volkswagen-Ausschreibung „Logistik Innovationen“ gegenüber 190 anderen Produkten durchgesetzt. Als Nominated Supplier präsentieren die Forscher ihre Lösung am 28. Januar auf dem Innovative Logistics Solution Day 2015 in Wolfsburg.

Im Forschungsprojekt InventAIRy, jüngstes assoziiertes Projekt des EffizienzCluster LogistikRuhr, wird derzeit an einer „fliegenden Inventur“ gearbeitet. In Deutschland ist die Inventur für Unternehmen gesetzlich verpflichtend. Die Erfassung von Beständen ist jedoch sehr aufwändig und teuer. Der technologische Fortschritt bei Flugrobotern bietet Unternehmen nun neue Möglichkeiten für die Inventur in Lagern – im Innen- wie im Außenbereich. Mehr zum Projekt finden Sie hier.

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20. Oktober 2014

InventAIRy will Inventur aus der Luft möglich machen

In Deutschland ist die Inventur für Unternehmen gesetzlich verpflichtend. Die Erfassung von Beständen ist jedoch sehr aufwändig und teuer. Im Forschungsprojekt „InventAIRy – Identifikation mit autonomen Flugrobotern“, jüngstes assoziiertes Projekt des EffizienzCluster LogistikRuhr, wird derzeit an einer „fliegenden Inventur“ gearbeitet.

Der technologische Fortschritt bei Flugrobotern bietet Unternehmen neue Möglichkeiten für die Inventur in Lagern – im Innen- wie im Außenbereich. „Die Freiheitsgrade von Flugrobotern in allen Ebenen in Kombination mit einer Traglast von mehreren Kilogramm, einer ruhigen Fluglage und der Möglichkeit eines autonomen Flugs auf GPS-Basis führen derzeit zu immer mehr neuen Einsatzfeldern für diese Technologie – eben auch im Lager“, erklärt Dipl.-Logist. Marco Freund vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, dem Konsortialführer des Projekts. Der autonome InventAIRy-Flugroboter soll dank der eingesetzten Sensorik in der Lage sein, eigenständig durch Lager zu navigieren und Inventuren durchzuführen. Er bezieht seine kognitiven Fähigkeiten über applizierte Sensoren. Der Lageraufbau wird optisch mithilfe von Bewegungs- und Kamerasensoren erfasst, so dass sich der Roboter im Raum orientieren und eine ganzheitliche dynamische Umgebungserfassung durchführen kann. Für eine exakte Positionsbestimmung des Roboters im Außenbereich kommen Satellitennavigationssysteme zum Einsatz. Zudem erfolgt eine Erfassung von Objekten innerhalb eines Lagers wie z.B. Ladungsträgern, die mit Identifikatoren ausgestattet sind und von dem Service-Roboter erkannt werden können. Durch die hohe Flexibilität des Systems eignet sich InventAIRy für eine Vielzahl von Lagertypen und Einsatzszenarien. Der Aufbau einer lokalen Infrastruktur ist nicht erforderlich.

InventAIRy ist das neunte assoziierte Projekt im EffizienzCluster LogistikRuhr. Die Arbeit der Forscher trägt in besonderer Weise der Leitlinie des Clusters „Effizienzsteigerung durch Autonomisierung“ Rechnung. Das Projekt wird im Rahmen des Technologieprogramms „Autonomik für Industrie 4.0“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Es startete im Januar dieses Jahres und läuft über 36 Monate. Partner im Projekt sind neben dem Fraunhofer IML die Aibotix GmbH, die Panopa Logistik GmbH, die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und die Spedition Wiedmann GmbH & Co. KG.

Weitere Informationen zu InventAIRy finden Sie hier

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Partner im Projekt

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML

 

Aibotix GmbH

 

Panopa Logistik GmbH

 

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

 

Spedition Wiedmann GmbH & Co. KG 

Intelligente Flugroboter, die mitdenken, können Unternehmen bei der Inventur in Lagern unterstützen – im Innen- wie im Außenbereich. Mit der Inventur aus der Luft lassen sich der Personalaufwand und die Kosten reduzieren.

Ansprechpartner

Marco Freund

 

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML
E-Mail:
marco.freund
@iml.fraunhofer.de

 

Daten & Fakten

Projektstart

01.01.2014

Projektlaufzeit
36 Monate

Projektvolumen
3,1 Mio. Euro

Weitere Informationen

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