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Logistik-Software aus der Wolke - Cloud Computing im Praxistest

Die Rolle der IT in der Logistik nimmt exponentiell zu - nur mit moderner Logistik lassen sich Innovationssprünge, Effizienzsteigerungen und Wettbewerbsfähigkeit sichern. Die Logistik von heute ist nicht mehr mit Faax und Taschenrechner zu beherrschen.

Starre, teure, monolithische IT-Systeme verhindern auch und gerade bei KMU und mittelständischen Unternehmen Teilhabe am Markt der Möglichkeiten, die Logistik-IT heute bietet. Die Lösung: Cloud Computing, die Unternehmen unternehmens- und anwendungsbezogen nur die IT bereitstellt, die auch wirklich benötigt wird. Cloud Computing geht die ersten Schritte in die logische Praxis - und mit dem assoziierten EffizienzCluster-Projekt Logistcs Mall ist die Branche Logistik eines der größten Anwendungsfelder für Cloud Computing überhaupt. Neben Vorträgen zu den Themen Cloud Computing, Logistics Mall und Logistics-as-a-Service erwartet Sie eine spannende Podiumsdiskussion, in der Wissenschaft und Wirtschaft über die Frage diskutieren: Besteht die Software aus der Wolke den Praxistest?

Rückblick

Logistik-Software aus der Wolke - Cloud Computing im Praxistest

Cloud Computing – neue Märkte für dynamische Unternehmen

Wer in Gartners Hype Cycle liest, kann in die Zukunft schauen. Und die prognostiziert für die Cloud-Technologie beste Aussichten. „Cloud Computing ist in der Realität und mit der Logistics Mall in besonderer Weise in der Logistik angekommen “, eröffnete Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH, vor rund 90 Gästen die Jahrestagung der BVL-Regionalgruppe Ruhr in der IHK zu Essen, die der EffizienzCluster LogistikRuhr gemeinsam mit der BVL ausgerichtet hatte. Wissenschaftler und Anwender diskutierten über „Logistik-Software aus der Wolke – Cloud Computing im Praxistext“ und präsentierten konkrete Einsatzmöglichkeiten einer neuen Technologie.

Wo gestern noch starre, monolithische IT-Systeme die IT-Landschaft in Unternehmen beherrschte, können heute schon maßgeschneiderte IT-Services direkt aus der Cloud bezogen werden. Die Idee: Jedes Unternehmen nutzt und bezahlt nur die Funktionen, die es tatsächlich benötigt. Um eine solche Flexibilität der IT möglich zu machen, müssen Software und IT-Systeme in einzelne Bausteine zerlegt werden. Das Konzept von Logistics-as-a-Service sieht vor, dass diese Bausteine dann über einen Anbieter bereitgestellt und vom Kunden - quasi aus der Steckdose – bezogen werden können. „Die IT muss die Dynamik und Komplexität wandlungsfähiger Logistiksysteme handhabbar machen“, so Dr. Katja Klingebiel, Leitthemenentwicklerin Logistics-as-a-Service im EffizienzCluster LogistikRuhr und Leiterin Grundlagenforschungszentrum Assistenzsysteme im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML. „Wir identifizieren logistische Referenzprojekte, stellen Planungs- und Steuerungsmethoden bereit, entwickeln Services und standardisieren Schnittstellen und Parameter“. Denn der Erfolg der Cloud-Idee hängt maßgeblich davon ab, dass IT-Services miteinander kompatibel sind. Schon heute gibt es eine konsequente IT- und Prozessinfrastruktur entlang der gesamten Supply Chain. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen wird es wettbewerbsentscheidend sein, sich innerhalb der Supply Chain in den Datenfluss einzuklinken. „Die Logistik hat im Vergleich mit anderen Branchen wenig Kernprozesse und die Prozesse insgesamt sind sehr linear“, erklärte Dr. Ulrich Springer, Abteilungsleiter Logistik-IT im Fraunhofer-Institut für Software und Systemtechnik und stellvertretender Clustermanager des Fraunhofer Innovationsclusters „Cloud Computing für Logistik“. „Das sind optimale Voraussetzungen, eine neue Technologie zu entwickeln und einzuführen.“ In der Logistics Mall – dem virtuellen Einkaufszentrum für Logistik-IT – lassen sich komplexe logistische Prozesse ganzheitlich darstellen und umsetzen. Dabei bezahlt der Kunde tatsächlich nicht mehr die IT an sich, sondern nur noch für die Nutzung. „Das wird die Kosten für Logistik-IT drastisch senken“, prognostizierte Dr. Springer.

Logistics Mall besteht den Praxistext
Die Logistcs Mall ist seit 2010 im Live-Betrieb – erste Erfolgs-Storys kann Andreas Trautmann, Geschäftsführer der Logata GmbH als Betreiber der Logistcs Mall, schon erzählen: „Unser Kunde WM-Group hat im Produktivbetrieb direkt auf die Cloud umgestellt“, so Trautmann. „Das haben weder Mitarbeiter noch Kunden gemerkt. Nur das die Performance besser als vorher war ist – positiv – aufgefallen.“ Ein Weg zurück trotz manch offener Fragen in punkto Sicherheit und Standards sieht keiner der Experten. „Gerade für mittelständische Logistik-Unternehmen gilt: Entweder öffnen sie sich den neuen Möglichkeiten und erobern sich neue Märkte oder sie ziehen sich auf die reine Transportdienstleistung zurück“, fasste Karsten Beck, Leiter Logistik der ZWILLING J.A. HENCKELS AG und stellvertretender Sprecher der BVL-Regionalgruppe Ruhr, die abschließende Diskussion zusammen. „Und alle Software-Unternehmen ermuntere ich, sich mit der Logistcs Mall neue Vertriebswege und damit neue Kunden zu erobern.“

Mehr Informationen über die Logistics Mall finden Sie unter www.logistics-mall.com.
 

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