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CSR in der Logistik

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Editorial

 

Interview: Auf dem Weg in die Nachhaltigkeit 3.0

 

Thema: Nachhaltigkeit als Bedingung für den Unternehmenserfolg

 

Studie: Visionen für die Lebensstile von morgen

Standpunkt: Vom Saulus zum Paulus - die Logistik als Kern des Problems und der Lösung

Stichwort: Good Governance

Gefördert von

Thema: Nachhaltigkeit als Bedingung für den Unternehmenserfolg

••• Ob Ressourceneffizienz, Mitarbeiterbindung oder die Reputation des Unternehmens als Ganzes: Logistik-Unternehmen verbinden mit CSR viele Vorteile. Aktuelle Forschungen aus dem Projekt „Integriertes Corporate Social Responsibility-Management in Logistiknetzwerken“ (CoReLo) im EffizienzCluster LogistikRuhr zeigen, dass die Akzeptanz von CSR in der Branche hoch ist. Das ökonomische Prinzip – verbunden mit dem Postulat: „Nachhaltigkeit muss sich für Unternehmen lohnen“ – weicht langsam, aber sicher einem ganzheitlichem Modell – und der Einsicht, dass die nachhaltige Entwicklung eines Unternehmens eine Grundbedingung für den wirtschaftlichen Erfolg ist.

So könne es sich heute kein Unternehmen mehr leisten, nicht nachhaltig zu sein, meint Lars Nennhaus, Manager Sustainability Affairs der Duisburger Hafen AG, der zu den Clusterpartnern gehört: „Wer nachhaltig denkt und handelt, sägt sich nicht etwa den Ast ab, auf dem er sitzt. Im Gegenteil: Er stellt die Weichen für die Zukunft.“ Beispiel: Mitarbeiter. Angesichts des demografischen Wandels gehöre es heute zu den sozialen Verpflichtungen eines Unternehmens, den Mitarbeitern langfristige Perspektiven zu bieten. Nur qualifiziertes und engagiertes Personal könne auch verlässliche Kundenbeziehungen aufbauen. Und auf genau solche Kundenbeziehungen baue der Hafen schließlich auch seinen wirtschaftlichen Erfolg.

Bei der Duisburger Hafen AG wird derzeit ein Leitbild für eine nachhaltige Entwicklung des Unternehmens angeschoben, eigens dafür wurde ein Nachhaltigkeits-Council mit führenden Mitarbeitern aus allen Abteilungen einberufen. „Wir wollen das ganze Unternehmen beteiligen, damit wir Nachhaltigkeit dann auch aus dem Unternehmen heraus leben können“, so Nennhaus. In einem ersten Schritt sollen nachhaltige Dienstleistungen wie z.B. intermodale Verkehre ausgebaut, dann aber auch der nachhaltige Einkauf von Leistungen gefördert werden.

Für Klaus-Dieter Ruske, Partner und Global Leader bei Pricewaterhouse Coopers, jedenfalls ist es Ehrensache, dass die Wirtschaft der Nachwelt eine vernünftige Umwelt hinterlässt: „Den größten Handlungsbedarf von CSR sehe ich derzeit noch im Bereich der Ökologie.“ Ökologie diene dabei auch der Ökonomie: Wenn zum Beispiel moderne Triebwerke 20 Prozent weniger Kerosin verbrauchten, schone das nicht nur die Umwelt, sondern sei auch ökonomisch sinnvoll, so Ruske.

Dabei gilt: Nur was man messen kann, kann man auch managen. Forschungsvorhaben wie das Verbundprojekt "Sustainable Sourcing Excellence" im EffizienzCluster beschäftigen sich daher gegenwärtig mit der Herausforderung, den Nutzen nachhaltigen Verhaltens zu quantifizieren und Instrumente für Legitimität stiftendes Verhalten zu entwickeln.

 

Weitere Informationen

••• „Gewusst wie“ reicht allein aber nicht aus, CSR muss auch ernsthaft auf der Ebene der Unternehmensleitung gewollt werden, heißt es im Vorwort der Broschüre „Innovation durch CSR“ des Bundesumweltministeriums (2009, 16 Seiten). Die Broschüre können Sie hier direkt herunterladen.

••• Den aktuellen „Aktionsplan CSR“ der Bundesregierung (2010, 35 Seiten) finden Sie hier.

Informationen

Broschüre "Innovation durch CSR" des Bundesumweltministeriums

 

Aktueller "Aktionsplan CSR" der Bundesregierung

 

Informationen zu den Verbundprojekten "Sustainable Sourcing Excellence" und CoReLo

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